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News - EA: Electronic Arts: "Die Qualität ist unseren Investoren scheißegal!"

AW: pr

Wenn ich in eine Firma Investiere will ich doch das die Geld verdienen somit auch ich. Folglich muss die Firma gute Produkte bringen damit man möglichst viel Gewinn hat. Oder verstehe ich Investment an sich nicht :confused:
 
AW: pr

NixBlick am 22.07.2008 15:29 schrieb:
Wenn ich in eine Firma Investiere will ich doch das die Geld verdienen somit auch ich. Folglich muss die Firma gute Produkte bringen damit man möglichst viel Gewinn hat. Oder verstehe ich Investment an sich nicht :confused:
naja entweder wenige super games oder sehr viele mittelmäßige.
Masse statt Klasse halt
 
AW: pr

ich muss zugeben das meine meinung über EA jüngst beeinflusst wurde.
siehe mass effect - securom <--- das mich persönlich doch sehr getroffen hat
und sowas wie battleforge
ausserdem die ganze patch geschichte

andererseits bin ich auch opjektiv, mir ist die ganze schoose EA ist ja eine aktiengesellschaft und deswegen kaufen die alles auf, sie müssen ja gewinne erzielen und die bösen raubkopierer. alles schonmal gehört
genau das ist es was ich an ea nicht mag. es gäbe bestimmt noch andere möglichkeiten mit den entwicklerstudios zu kooperieren anstatt sie zu schlucken.

McDrake am 22.07.2008 14:51 schrieb:
Dann kannst du das ganze Interview hier lesen:
http://venturebeat.com/2008/07/21/e3-perspective-an-interview-with-john-riccitiello-ceo-of-electronic-arts/
Ich fands sehr interessant

thx, den link hab ich gar nicht bemerkt, interessant ist es schon nur ändert es meine meinung nicht großartig


Boesor am 22.07.2008 14:49 schrieb:
Für einige Betonköpfe sicherlich, aber die sind zu vernachlässigen

versteh ich nicht ganz, bin ich jetzt ein betonkopf?
 
AW: pr

NixBlick am 22.07.2008 15:29 schrieb:
Wenn ich in eine Firma Investiere will ich doch das die Geld verdienen somit auch ich. Folglich muss die Firma gute Produkte bringen damit man möglichst viel Gewinn hat. Oder verstehe ich Investment an sich nicht :confused:


du gehst davon aus, dass sich nur gute produkte auch gut verkaufen würden.
gerade wenns um unterhaltungsmedien geht, ist das aber (leider?) nicht immer der fall.

da verkauft sich oftmals der grösste müll (siehe die ein oder andere filmumsetzung bspw) weitaus besser, als ein -so weit man das überhaupt objektiv beurteilen kann- gutes spiel. :-)
 
AW: pr

Das ist das Problem mit dieser Gesellschaft jeder will nur noch einfach Reich werden. Welche Wege sie dafür beschreiten ist ihnen egal. Ich wünsche diesen Kapitalisten nur das schlimmste, das sie pleite gehen. Eine schön Privatinsolvenz.
 
Übersetzung????

Tach PCGames....

Also nach meiner Übersetzung heisst es in dem verlinkten Artikel eindeutig:
JR: I don’t think the investors give a shit about our quality.

..... dass also den Investoren die Qualität nach Meinung von JR NICHT schei**egal ist...

Könnt Ihr das bestätigen?!

mj
 
AW:

Bonkic am 22.07.2008 12:16 schrieb:
Herbboy am 22.07.2008 12:08 schrieb:
Boesor am 22.07.2008 11:58 schrieb:
Den Investoren kommt es nur auf den gewinn pro Aktie an, alles andere ist egal. Sprich, wie dieser Gewinn realisiert wird, ob mit Qualitätsware oder 1000 halbgaren Spielen, das ist denen egal.
das ist richtig. allerdings wird es den investoren natürlich nicht egal sein, ob ein spiel mit einem millionenbudget qualitaiv gut oder schlecht ist. WENN in EIN spiel viel investiert wird, dann soll das natürlich auch (relativ) gut werden.


auch das wird den investoren vollkommen wurst sein, solange sich der titel gut verkauft. ;-)
ich sagte ja RELATIV gut ;) denn wenn du unglaublich viel PR brauchst, um ein totlangweiliges und technisch mieses spiel zu verkaufen, dann kommst du auch nicht mehr mit rendite raus... und wenn ein unternehmen auf DAUER produkte als "super" anpreist, obwohl sie allerunterste schublade sind, dann wird das auch nicht lange gutgehen, erst recht bei den preisen. auf dauer nur mittelmaß (aus durchschnittsusersicht, nicht aus gamersicht) und trotzdem vollpreis, das wird auch nix.

dass produkte nicht unbedingt wirklicht sehr gut sein müssen, um sich zu verkaufen, sieht man ja bei etlichen dingen wie lebensmittel, kleidung, radios usw usw. allerdings sind diese produkte idR dafür auch billiger.
 
AW: Übersetzung????

Messer-Jocke am 22.07.2008 16:25 schrieb:
Tach PCGames....

Also nach meiner Übersetzung heisst es in dem verlinkten Artikel eindeutig:
JR: I don’t think the investors give a shit about our quality.

..... dass also den Investoren die Qualität nach Meinung von JR NICHT schei**egal ist...

Könnt Ihr das bestätigen?!

mj
nein.
"i don't think they give a shit" heisst soviel wie "ich denke nicht, dass es sie auch nur einen fechten kehricht interessiert".
 
AW: Übersetzung????

Ich glaube aber auch, dass es NICHT scheissegal heißen soll.
Das ist aber ein grober Fehler der euch unterlaufen ist oO
 
AW: Übersetzung????

EvilEyE12 am 22.07.2008 16:28 schrieb:
Ich glaube aber auch, dass es NICHT scheissegal heißen soll.
Das ist aber ein grober Fehler der euch unterlaufen ist oO
nein, ihr beide übersetzt falsch. ist so.
 
AW: Übersetzung????

EvilEyE12 am 22.07.2008 16:28 schrieb:
Ich glaube aber auch, dass es NICHT scheissegal heißen soll.
Das ist aber ein grober Fehler der euch unterlaufen ist oO

I don’t think the investors give a shit about our quality.

Bedeutet so viel wie "Ich glaube nicht, dass sich die Investoren für unsere Qualität interessieren"

Wo soll da was falsch übersetzt sein? :confused:
("I don't give a shit" = "Interessiert mich nen Scheiß")
 
AW: pr

Heavyflame am 22.07.2008 16:18 schrieb:
Das ist das Problem mit dieser Gesellschaft jeder will nur noch einfach Reich werden. Welche Wege sie dafür beschreiten ist ihnen egal. Ich wünsche diesen Kapitalisten nur das schlimmste, das sie pleite gehen. Eine schön Privatinsolvenz.

"Ohhh, Hilfe" die bösen bösen Kapitalisten wieder. OMG. Dieser linke Abschaum ( sry, falls du auch dazugehörst ) ist doch noch 3x schlimmer.
So funktioniert die Welt nunmal. Ist es ein Verbrechen reich zu sein / werden ?
Wer damit ein Problem hat, sollte sein Fidel Castro bzw. Gothikmantel ausziehen und erwachsen werden :ugly:
 
AW: pr

frogi am 22.07.2008 17:58 schrieb:
"Ohhh, Hilfe" die bösen bösen Kapitalisten wieder. OMG. Dieser linke Abschaum ( sry, falls du auch dazugehörst ) ist doch noch 3x schlimmer.
So funktioniert die Welt nunmal. Ist es ein Verbrechen reich zu sein / werden ?
Wer damit ein Problem hat, sollte sein Fidel Castro bzw. Gothikmantel ausziehen und erwachsen werden :ugly:

Sagen wirs mal so:
Geld regiert ZU STARK die Welt.
Es reicht nicht mehr, wenn eine Firma 10'000 Angestellte hat und am Ende des Jahres einen kleinen Überschuss macht. Nein, es muss ein grosser Überschuss her.
Damit das passiert, werden dann schon mal 2'000 Leute entlassen.

Ein ganz klassisches Beispiel ist heute wieder passiert:
Logitech macht einen 15% höheren Reingewinn (29,3 Millionen Dollar), was aber den Investoren anscheinend aber zu wenig ist!
Der Kurs sackte um über 8% in den Keller.
 
AW: pr

McDrake am 22.07.2008 18:07 schrieb:
Ein ganz klassisches Beispiel ist heute wieder passiert:
Logitech macht einen 15% höheren Reingewinn (29,3 Millionen Dollar), was aber den Investoren anscheinend aber zu wenig ist!
Der Kurs sackte um über 8% in den Keller.
das kann an sich nur passieren, wenn a) die prognosen nicht erreicht wurden oder b) bei der verkündung bekannt wurde, dass bestimmte invesitionen geplant werden, die den aktionären nicht passen und/oder die dividende schlechter ausfällt als angesagt, oder c) 15% MEHR gewinn, aber insgesamt eine miese rendite... 30Mio plus kommt mir irgendwie nämlich wenig vor für so ein AFAIK riesenunternehmen... :-o zB wenn die tcom nen gweinn von nur 1€ machen würde und im jahr drauf dann 3€, dann würd es keinen interessieren, dass das 300% mehr sind ;)
 
AW: pr

McDrake am 22.07.2008 18:07 schrieb:
Ein ganz klassisches Beispiel ist heute wieder passiert:
Logitech macht einen 15% höheren Reingewinn (29,3 Millionen Dollar), was aber den Investoren anscheinend aber zu wenig ist!
Der Kurs sackte um über 8% in den Keller.

prinzipiell hast du recht, aber nicht unbedingt mit diesem Beispiel.
Gerade der Aktienmarkt hat mit der Realität nicht unbedingt viel zu tun, da kann logitech ruhig tolle Zahlen vorlegen, wenn die Gesamtstimmung mies ist ziehts die Aktie trotzdem runter.
Und natürlich gilt auch das, was herbboy sagte
 
AW: pr

Herbboy am 22.07.2008 18:26 schrieb:
das kann an sich nur passieren, wenn a) die prognosen nicht erreicht wurden oder b) bei der verkündung bekannt wurde, dass bestimmte invesitionen geplant werden, die den aktionären nicht passen und/oder die dividende schlechter ausfällt als angesagt, oder c) 15% MEHR gewinn, aber insgesamt eine miese rendite... 30Mio plus kommt mir irgendwie nämlich wenig vor für so ein AFAIK riesenunternehmen... :-o zB wenn die tcom nen gweinn von nur 1€ machen würde und im jahr drauf dann 3€, dann würd es keinen interessieren, dass das 300% mehr sind ;)
Also die 30 Mio$ sind fürs erste Quartal (Umsatz 508,7 Millionen Dollar)
Aber die Markterwartungen waren höher.

Darauf will ich ja aus:
Nehmen wir mal an, es wird über 100Mio$ REINGEWINN gemacht und trotzdem ist die Wirtschaft enttäuscht. Ist das nicht irgendwie krank?
diese Firma beschäftigt über 7'000 Arbeiter. Ist denn das nix wert?

Anscheinend nicht.
Und darum finde ich, dass Geld eben zu viel Einfluss hat.
 
AW: pr

McDrake am 22.07.2008 18:36 schrieb:
Darauf will ich ja aus:
Nehmen wir mal an, es wird über 100Mio$ REINGEWINN gemacht und trotzdem ist die Wirtschaft enttäuscht. Ist das nicht irgendwie krank?
diese Firma beschäftigt über 7'000 Arbeiter. Ist denn das nix wert?

Brutal gesagt: nein.
Als Anteilseigner interessiert mich nur meine Rendite, wenn ich woanders mehr erwirtschaften kann ist logitech für mich nicht mehr interessant und ich ziehe mein Kapital ab.
Das ist halt das Problem mit Aktiengesellschaften und deren oftmals anonymen Anteilseignern, am besten noch über Fonds. Da kommt natürlich keine Identifikation mit dem unternehmen auf.
Daher ist der gesunde Mittelstand, am besten mit Familienunternehmen, immer noch der beste Arbeitgeber.


Und darum finde ich, dass Geld eben zu viel Einfluss hat.
Korrekt
 
AW: pr

McDrake am 22.07.2008 18:36 schrieb:
Darauf will ich ja aus:
Nehmen wir mal an, es wird über 100Mio$ REINGEWINN gemacht und trotzdem ist die Wirtschaft enttäuscht. Ist das nicht irgendwie krank?
nein, das ist nicht krank, wenn zuvor eine höhere prognose gemacht wurde. der aktienkurs spiegelt ja auch schon erwatungen der leute wieder. wenn die nicht erfüllt werden, dann geht der kurs wieder runter. im kurs sind halt auch viele dinge schon eingepreist - nur selten geht ne aktie nach der jahresbilanz-verkündung wirklich hoch, nämlich nur dann, wenn UNERWARTET hohe gewinne gemacht wurden.

man sollte nicht den fehler machen, nur wegen großer zahlen zu denken "wow, wieso ist denen das zu wenig?". es ist ja auch so, dass nach investitionen und damit auch erstmal verlusten dann irgendwann ein gewinn da ist, der aber nicht unbedingt die verluste von früher schon ausgleicht. wenn zB logitech im nächsten jahr ein neues werk bauen wollte, dann sind 30Mio rein gar nix. dann kann man schon absehen, dass nach bau der werkes erstmal verluste da sind. und dann sinkt die aktie natürlich erstmal.


wie es dann im einzelfall ist, ob und warum leute entlassen werden, ist ne andere frage, aber generell darf man nie einfach nur "millionen gewinn und entlassunfgen - da stimmt was nicht" vermuten. so simpel sind unternehmen nicht... zB tcom: ohne die entalssungen vor jahren wäre die tcom heute tot. es wurde einfach zu spät der niedergang des festnetzes erkannt und daher einfach viel zu viel personal da... trotz damals hoher gewinne.
 
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