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News - EA: Electronic Arts: "Der PC wird die wichtigste Gaming-Plattform."

AW:

HLP-Andy am 06.05.2009 11:33 schrieb:
Die Hersteller orientieren sich nur an den Wünschen der Verbraucher, wenn die mehr online kaufen wollen und es auch tun, wird auch mehr online angeboten.
[...]
Da es aber viele online kaufen heißt das: Die Konsumenten möchten das so, sonst würden sie es ja nicht tun.
Jetzt hast du' schon zweimal geschrieben.

Du kannst doch nicht allen Ernstes aus der menschlichen Unzulänglichkeit auf ein Produkt (Spiel) trotz verhasster Nebenbestimmungen (Online Distribution) nicht verzichten zu können, im Umkehrschluss einen generellen Wunsch nach den Nebenbestimmungen ableiten.

Wen willst du damit überzeugen?
 
AW:

eX2tremiousU am 06.05.2009 13:41 schrieb:
Du drehst hier aber ganz charmant die Fakten um. Wenn Publisher Server abschalten, dann meist weil die Spielerzahlen verschwindend gering sind, und es sich schlicht nicht rentiert, den Betrieb weiter laufen zu lassen. Valve hat WON gezielt abgewürgt, um die Leute förmlich auf die neue Plattform zu treiben. Es gab keinen sinnvollen Grund, warum man CS über WON eingestellt hat. Es ist klar, dass Valve ein Zugpferd für Steam brauchte, und das war eben CS.
Nein, ich verdrehe keine Fakten, ich zähle sie nur auf ohne zu werten. Du versuchst hingegen deine Interpretation als Fakt hinzustellen, das ist ein Problem für eine sinnvolle Diskussion.

Außerdem wurde Steam ja überhaupt erst dafür entwickelt, Auto-Updates für Spiele wie Counter-Strike bereitzustellen, Kopierschutz, Distribution, etc. kam ja alles erst viel später. Der Grundgedanke war Content-Delivery, darum gings. Aber nochmal: Das Thema hat mit Steam nichts zu tun.


Wären damals die Spieler nicht umgestiegen, gäbe es heute vielleicht kein Steam von bekannter Größe, und das Thema Onlinedistribution auf dem PC wäre maximal eine unbedeutende Randerscheinung.
Absoluter Unsinn. Natürlich hat Steam einen Beitrag geliefert, aber das ganze wäre auch ohne Steam exakt genauso geworden, nur vielleicht mit ein, zwei oder drei Jahre Verspätung. Dann wäre Direct2Drive oder ein anderes System jetzt Marktführer und nicht Steam - aber das hätte doch rein gar nichts daran geändert, dass es gekommen wäre. Valve hat es am besten umgesetzt und hatte die günstigsten Rahmenbedingungen, nicht erfunden.

Einzelne Produkte sind oftmals Motor für Innovationen und Fortschritt, aber Innovation und Fortschritt lässt sich nicht aufhalten, nur weil es ein bestimmtes Produkt nicht gibt.
 
AW:

Ist denn "Angebot und Nachfrage" so schwer zu verstehen? :-] Du stellst 10.000 Kopien in den Laden zum verkauf und bietest es gleichzeitig zum download an. Im Laden verkaufen sich 5000 Kopien und online 20.000, was machst du künftig als Publisher? =)

Bin auch lieber dafür was im Regal stehen zu haben, aber wie man sieht, kaufen ja scheinbar genügend online, denen das Wurschtegal ist ob sie was im Regal haben oder nicht, leider...
 
AW:

Spiele online kaufen würde ich nur ohne Zwangsmassnahmen und wenn es echte Vorteile bietet.
Das kommenden ArmA2 zb. hat ja eh keine DRM und bei der DLVersion entfällt dann auch die Disk-Abfrage, was für mich durchaus ein Mehrwert darstellt.

Von Steam, DRM, GFWL, R*SC halte ich aber nichts, damit können die Publisher mir gestohlen bleiben, denn den Nachteil der Abhänigkeit von der Plattform, kann in meinen Augen nichts ausgleichen.
 
AW:

Solon25 am 06.05.2009 14:36 schrieb:
Ist denn "Angebot und Nachfrage" so schwer zu verstehen? :-] Du stellst 10.000 Kopien in den Laden zum verkauf und bietest es gleichzeitig zum download an. Im Laden verkaufen sich 5000 Kopien und online 20.000, was machst du künftig als Publisher? =)

Bei welchem Spiel soll das der Fall gewesen sein?

N-o-x hat vollkommen recht, viele nehmen Steam einfach als notwendiges Übel hin, um ein bestimmtes Spiel spielen zu können. Daraus den Umkehrschluss zu ziehen dass Steam bei den Spielern gut ankommt, ist einfach nur falsch interpretiert.
Ich wüsste mal gerne wie viele Spieler sich damals einen Steam-Account zugelegt haben, nur um HF2 spielen zu können und sonst Steam in keiner Weise mehr nutzen (zu denen ich mich übrigens auch zähle).
 
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Solon25 am 06.05.2009 14:36 schrieb:
Ist denn "Angebot und Nachfrage" so schwer zu verstehen? :-] Du stellst 10.000 Kopien in den Laden zum verkauf und bietest es gleichzeitig zum download an. Im Laden verkaufen sich 5000 Kopien und online 20.000, was machst du künftig als Publisher? =)

Bin auch lieber dafür was im Regal stehen zu haben, aber wie man sieht, kaufen ja scheinbar genügend online, denen das Wurschtegal ist ob sie was im Regal haben oder nicht, leider...
... wenn dann aber noch Produkte mit einer Plattform 'verzahnt' werden, und das jetzt ohne Kopierschutzmerkmal, dann drückt man die Leute schon die jeweilige Plattform auf.

Würde man jetzt Empire : Total War über Steam verkaufen und eine Steamfreie Version in die Läden bringen, hätte ja keiner was dagegen ... nehm ich mal an. ;-)

Mich persönlich stört diese "Online"mentalität (noch) nicht, denn bei der XBox360 wird im Moment noch gut unterschieden zwischen kleinere, XBLA Spiele zum Herunterladen und natürlich den normalen Retailpackungen für die 'großen' Spiele.

Das Einzige, was mich ein wenig stört, sind die umfangreichen DLC, die man leider nur Online beziehen kann, wie eben das AddOn zu GTA IV.
 
AW:

Die digitale Distribution von Spielen sei in den letzten Jahren immer wichtiger geworden.
Hat ja auch was. Fast der dreifache Gewinn, der Kunde kann die Software nicht wieder verkaufen und man kann einfach nach X Monaten die Lizenz entziehen / auslaufen lassen. Dazu noch käufliche Cheats und anderer Blödsinn und fertig ist die tolle, neue Onlinewelt.
 
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anjuna80 am 06.05.2009 14:45 schrieb:
Solon25 am 06.05.2009 14:36 schrieb:
Ist denn "Angebot und Nachfrage" so schwer zu verstehen? :-] Du stellst 10.000 Kopien in den Laden zum verkauf und bietest es gleichzeitig zum download an. Im Laden verkaufen sich 5000 Kopien und online 20.000, was machst du künftig als Publisher? =)

Bei welchem Spiel soll das der Fall gewesen sein?
Die Zahlen dienen nur als reines Beispiel.

N-o-x hat vollkommen recht, viele nehmen Steam einfach als notwendiges Übel hin, um ein bestimmtes Spiel spielen zu können. Daraus den Umkehrschluss zu ziehen dass Steam bei den Spielern gut ankommt, ist einfach nur falsch interpretiert.
Hab ich Steam erwähnt? Ich hab da eher an sowas wie Gamesload und CO gedacht. Ganz davon ab, das es da manchmal Probleme mit Patches gibt/gab, wo der Support des eigentlichen Spieles die verzweifelten Spieler dann wieder an Gamesload und CO verweist :D
 
AW:

HLP-Andy am 06.05.2009 14:20 schrieb:
Außerdem wurde Steam ja überhaupt erst dafür entwickelt, Auto-Updates für Spiele wie Counter-Strike bereitzustellen, Kopierschutz, Distribution, etc. kam ja alles erst viel später. Der Grundgedanke war Content-Delivery, darum gings. Aber nochmal: Das Thema hat mit Steam nichts zu tun.
Ich glaube kaum, dass Valve das System nur als lockere Plattform für Updates konzipiert hat. Die hatten da schon die eine oder andere weiterführende Idee in der Hinterhand. Die wollen primär auch nur verdienen, und das gelingt eben durch Kundenbindung. Und Kundenbindung ist der erste Schritt, um auch alternative Bezugsquellen wie eben die Onlinedistribution schmackhaft zu machen. Zumal deine Theorie recht komisch klingt: Update-Plattform für EIN Spiel (CS) bzw. für Valve-Titel, die zum damaligen Zeitpunkt ohnehin schon fehlerfrei liefen?
Dann wäre Direct2Drive oder ein anderes System jetzt Marktführer und nicht Steam - aber das hätte doch rein gar nichts daran geändert, dass es gekommen wäre. Valve hat es am besten umgesetzt und hatte die günstigsten Rahmenbedingungen, nicht erfunden.
Valve hat die Spieler am besten geködert. Das macht Steam aus. Nicht die Funktionalität, der Umfang oder die Idee. Nein, der banale Faktor, dass man schlicht die Massen für diese Plattform begeistern konnte (musste?), weil man eben nur über Steam bestimmte Spiele wie eben CS spielen konnte, obwohl diese zuvor "frei" spielbar waren. Direct2Drive und Co waren anders gelagert. Der Kunde wurde nicht auf diese Plattformen mit einem miesen Vorwand gezogen. Steam musste man benutzen, wenn man ein Spiel spielen wollte, das zuvor über freie Server spielbar war. Und wenn man als Kunde erst akzeptiert, dass Steam „wichtig“ ist um Spiel XYZ spielen zu können, dann akzeptiert man irgendwann auch, dass man über diese Plattform kaufen kann, oder später sogar muss. Gerade Gabe Newell, der früher bei MS tätig war, wird doch das Elementare einer ködernden Marketingstrategie verinnerlicht haben.

Steam war eine Mausefalle. CS / HL2 spielten die Rolle des Käses. Hätte man HL2 und CS auch extern ohne Steam angeboten, wäre die Plattform nicht das, was sie heute ist. Wer lässt sich schon auf einen Nachteil ein, wenn man den Vorteil des freien Kaufs und Wiederverkaufs nutzen kann?

Regards, eX!
 
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Solon25 am 06.05.2009 14:51 schrieb:
anjuna80 am 06.05.2009 14:45 schrieb:
Solon25 am 06.05.2009 14:36 schrieb:
Ist denn "Angebot und Nachfrage" so schwer zu verstehen? :-] Du stellst 10.000 Kopien in den Laden zum verkauf und bietest es gleichzeitig zum download an. Im Laden verkaufen sich 5000 Kopien und online 20.000, was machst du künftig als Publisher? =)

Bei welchem Spiel soll das der Fall gewesen sein?
Die Zahlen dienen nur als reines Beispiel.
Das dachte ich mir, denn der reine digitale Verkauf von Spielen über Onlineplattformen ist noch verschwindend gering. Nicht umsonst steht noch jeder größere Titel mit Datenträger im Handel obwohl Steam Vorraussetzung zum Spielen ist.

Hab ich Steam erwähnt?...

Ich bezog mich nur mit meiner Frage auf dein Posting :-)
 
AW:

Digitale Distribution? Das ist doch gerade das, was Konsolen besonders gut können, siehe die Downloadangebote bei den Konsolen. Daher sehe ich nicht, inwieweit das für PCs sprechen soll.

Das Dilemma bei PCs ist außerdem, dass Kopierschutzmaßnahmen, die man bei Konsolen kaum wahrnimmt, bei PCs massive Akteptanzprobleme haben. Momentan sehe ich die Konsolen daher besser aufgestellt.
 
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Rabowke am 06.05.2009 14:45 schrieb:
Mich persönlich stört diese "Online"mentalität (noch) nicht, denn bei der XBox360 wird im Moment noch gut unterschieden zwischen kleinere, XBLA Spiele zum Herunterladen und natürlich den normalen Retailpackungen für die 'großen' Spiele.
Ich habs schon mehrmals geschrieben, aber gern an dieser Stelle noch einmal: Ich garantiere dir, ein potentielles Halo 4 auf einer potentiellen Xbox 720 wird es zeitgleich mit der Retail-Veröffentlichung auch als Downloadversion geben, so wie jedes andere Spiel der nächsten Konsolengeneration. Weder bei der Grafik noch bei den Controllern wird es große Sprünge bei der kommenden Generation geben, sondern die Online-Integration wird das bestimmende Thema sein. Und im späteren Verlauf der nächsten Konsolengeneration, werden viele Vollpreisspiele gar nicht mehr als Retail-Version angeboten werden.


tetaro am 06.05.2009 15:04 schrieb:
Digitale Distribution? Das ist doch gerade das, was Konsolen besonders gut können, siehe die Downloadangebote bei den Konsolen. Daher sehe ich nicht, inwieweit das für PCs sprechen soll.
Bitte was? Wenn es etwas gibt wo der PC als Plattform momentan eindeutig vorne liegt, dann ist das die Online-Distribution bzw. andere Internetverknüpfungen. Am PC werden seit fünf Jahren Vollpreisspiele online veröffentlicht, Microsoft hat gerade erst die Maximalgröße von Spielen auf dem Marketplace etwas angehoben. Deshalb wird die nächste Konsolen-Generation auch genau das nachahmen, siehe meinen Text darüber.


Das Dilemma bei PCs ist außerdem, dass Kopierschutzmaßnahmen, die man bei Konsolen kaum wahrnimmt, bei PCs massive Akteptanzprobleme haben. Momentan sehe ich die Konsolen daher besser aufgestellt.
Das heißt ja zum Glück nichts.
 
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Solon25 am 06.05.2009 14:36 schrieb:
Ist denn "Angebot und Nachfrage" so schwer zu verstehen? :-] Du stellst 10.000 Kopien in den Laden zum verkauf und bietest es gleichzeitig zum download an. Im Laden verkaufen sich 5000 Kopien und online 20.000, was machst du künftig als Publisher? =)

Bin auch lieber dafür was im Regal stehen zu haben, aber wie man sieht, kaufen ja scheinbar genügend online, denen das Wurschtegal ist ob sie was im Regal haben oder nicht, leider...
Ich sehe das Ganze in der Verknüpfung mit der Online Aktivierung. Wenn ich sowieso Online aktivieren muss, dann kann ich auch gleich Online einkaufen. Hätte ich aber die Wahl aus Online Kauf + Online Rechtemanagement (das Wort Kopierschutz ist ja eher eine Farce) und DVD Kauf + DVD Check würde ich letzeres aufgrund der Unabhängigkeit vorziehen. Und genau hier wäre mal interessant zu wissen wieviele Konsumenten das noch so sehen.

Meine Verfügungsgewalt über das Spiel habe ich doch mit der Online Aktivierung schon abgegeben, da brauch ich dann auch keinen Datenträger mehr. Der ist dann wirklich nutzlos.

tetaro am 06.05.2009 15:04 schrieb:
Digitale Distribution? Das ist doch gerade das, was Konsolen besonders gut können, siehe die Downloadangebote bei den Konsolen. Daher sehe ich nicht, inwieweit das für PCs sprechen soll.
Die Verbreitung. Jeder hat einen PC, jeder ist online erreichbar. Mal abgesehen von ein paar Unterprivilegierten vom Dorf (nix für ungut).
 
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HLP-Andy am 06.05.2009 15:17 schrieb:
Rabowke am 06.05.2009 14:45 schrieb:
Mich persönlich stört diese "Online"mentalität (noch) nicht, denn bei der XBox360 wird im Moment noch gut unterschieden zwischen kleinere, XBLA Spiele zum Herunterladen und natürlich den normalen Retailpackungen für die 'großen' Spiele.
Ich habs schon mehrmals geschrieben, aber gern an dieser Stelle noch einmal: Ich garantiere dir, ein potentielles Halo 4 auf einer potentiellen Xbox 720 wird es zeitgleich mit der Retail-Veröffentlichung auch als Downloadversion geben, so wie jedes andere Spiel der nächsten Konsolengeneration. Weder bei der Grafik noch bei den Controllern wird es große Sprünge bei der kommenden Generation geben, sondern die Online-Integration wird das bestimmende Thema sein. Und im späteren Verlauf der nächsten Konsolengeneration, werden viele Vollpreisspiele gar nicht mehr als Retail-Version angeboten werden.
Darum steht bei mir ein (noch) im Text. ;-)
Selbst wenn die XBox720 ein Halo 4 eine Retailpackung und Onlinedownload anbietet, ist die Welt für mich immer noch in Ordnung.

Erst wenn ich keine Wahl mehr habe, wird es für mich und mein Kaufverhalten problematisch. ;-)

D.h. also, bei der Xbox1440 muss ich mir dreimal überlegen, ob ich mir die Konsole kaufe! :ugly: ;-)
 
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Ich bezahle nicht für Downloads, insofern ist mir das wurscht. Ich muss halt immer ne Box haben.
 
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Ahahahahahaha das können sie vielleicht einem Europär verklickern und selbst der sollte skeptisch bei dieser Aussage werden, in den USA haben die Konsolen den PC Markt schon Meilenweit hinter sich gelassen!!!

Und so wird es auch in Europa kommen, leider.
 
AW:

Hab ich was nciht mitbekommen ? Es werden doch fast keine Games mehr für den PC entwickelt, das sind doch nur noch Konsolenübersetzungen die total buggy sind. :confused:
 
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Rabowke am 06.05.2009 15:42 schrieb:
HLP-Andy am 06.05.2009 15:17 schrieb:
Rabowke am 06.05.2009 14:45 schrieb:
Mich persönlich stört diese "Online"mentalität (noch) nicht, denn bei der XBox360 wird im Moment noch gut unterschieden zwischen kleinere, XBLA Spiele zum Herunterladen und natürlich den normalen Retailpackungen für die 'großen' Spiele.
Ich habs schon mehrmals geschrieben, aber gern an dieser Stelle noch einmal: Ich garantiere dir, ein potentielles Halo 4 auf einer potentiellen Xbox 720 wird es zeitgleich mit der Retail-Veröffentlichung auch als Downloadversion geben, so wie jedes andere Spiel der nächsten Konsolengeneration. Weder bei der Grafik noch bei den Controllern wird es große Sprünge bei der kommenden Generation geben, sondern die Online-Integration wird das bestimmende Thema sein. Und im späteren Verlauf der nächsten Konsolengeneration, werden viele Vollpreisspiele gar nicht mehr als Retail-Version angeboten werden.
Darum steht bei mir ein (noch) im Text. ;-)
Selbst wenn die XBox720 ein Halo 4 eine Retailpackung und Onlinedownload anbietet, ist die Welt für mich immer noch in Ordnung.

Erst wenn ich keine Wahl mehr habe, wird es für mich und mein Kaufverhalten problematisch. ;-)

D.h. also, bei der Xbox1440 muss ich mir dreimal überlegen, ob ich mir die Konsole kaufe! :ugly: ;-)

zumal die aussage von HLP-Andy mal wieder blödsinn ist, das was der da anspricht können Xbox 360 und PS3 sowieso schon, es wird nur nicht gemacht weil die akzeptanz dafür einfach nicht da ist..

mal so gesagt, Spiele die es nicht als feste ware im laden gibt kaufe ich nicht... wenn sich das wirklich durchsetzen sollte was EA so andenkt, ich will garnicht wissen wo die anzahl der illegalen kopien hingeht, denn ob man das spiel dann "kauft" oder runterläd macht dann garkeinen unterschied mehr, der mehrwert einer verkaufsversion ist jetzt schon gering..
 
AW:

N-Traxx am 06.05.2009 16:04 schrieb:
Hab ich was nciht mitbekommen ?


nein, du hast nix verpasst.
das ist alles nur eine frage der betrachtung bzw interpretation.

dass der pc die meisten spieler auf sich vereint, wurde nie bestritten.
allerdings ist es so, dass die spielgemeinschaft -am unteren ende- eigentlich "nur" aus der masse besteht, die kleinkram-/ browserspielereien (etc.) konsumiert und einer kleinen schar von high end spielern -am oberen ende.
(ich bin fast vom stuhl gefallen, als ich gelesen habe, wieviele minispiele diverse kleine entwicklerklitschen, per download, so absetzen)

die "mittelschicht" spielt noch wow und cs, das wars.
den rest greifen die konsolen ab und daran ändern auch diverse erfolge von steam etc. wenig bis gar nix.

so in etwa, könnte man die lage wohl grob skizzieren. :-)
 
AW:

Huskyboy am 06.05.2009 16:08 schrieb:
zumal die aussage von HLP-Andy mal wieder blödsinn ist
Hab ich ein Glück. An dem Tag wo du mir zustimmst, muss ich meine Position nochmal überdenken.


das was der da anspricht können Xbox 360 und PS3 sowieso schon, es wird nur nicht gemacht weil die akzeptanz dafür einfach nicht da ist..
Es geht nicht darum ob man etwas kann, es geht darum was gemacht wird.


mal so gesagt, Spiele die es nicht als feste ware im laden gibt kaufe ich nicht...
Bei Wachstumsraten von 100% spielst du keine Rolle.


wenn sich das wirklich durchsetzen sollte was EA so andenkt, ich will garnicht wissen wo die anzahl der illegalen kopien hingeht, denn ob man das spiel dann "kauft" oder runterläd macht dann garkeinen unterschied mehr, der mehrwert einer verkaufsversion ist jetzt schon gering..
Jaja, der berühmte Irrglaube. So hat doch die Musikindustrie vor Jahren auch argumentiert, als sie sich mit Händen und Füßen gegen die Online-Distribution gewehrt haben. Und dann hat iTunes gezeigt, dass es doch gar nicht so schlimm ist, im Gegenteil. (Mittlerweile ist man wieder dazu übergegangen zu schimpfen, weil diese dummen User sich nur die Songs kaufen, die ihnen gefallen und nicht mehr ein ganzes Album, von denen sie 16 Lieder überhaupt nicht interessieren - aber das ist ein anderes Thema und kann auf die Spiele nicht umgelegt werdne.)

Gerade Raubkopierer sind es doch, denen Verpackung völlig egal ist und denen es nur um das Spiel geht, sonst würde es ihnen ja nicht genügen es nur runterzuladen. Die holt man nicht mit Retail-Distribution ins Boot, sondern in dem man ihnen den Kauf von Original-Software möglichst einfach macht und ihnen Vorteile bietet, die sie bei Raubkopien nicht haben. Valve-Spiele werden mittlerweile mehr als zur Hälfte online gekauft, trotzdem hat Valve kein Problem mit Raubkopierern, im Gegenteil, sie haben hervoragende Verkaufszahlen. Eine stärkere Verknüpfung mit dem Internet, Boni die man nur mit Originalsoftware nutzen kann, werden Raubkopien sogar verringern, nicht erhöhen. Funktioniert ja bei Multiplayer-Games seit Jahren.
 
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