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News - Dragon Age 2: Electronic Arts kommentiert User-Tests und -Wertungen von Bioware

Bewerten ja aber nicht anonym, sehe sonst die Gefahr das solche Bewertungen dann standart werden und die Publisher dann von vornherein Budget für 'Bewertungen mit dem Ziel der Umsatzsteigerung' einplanen....
 
Der größte Kritiker am Werk ist der eigene Schöpfer. Das heißt: Bioware hat in den anderthalb Jahren so gut gearbeitet, wie es nur möglich ist und das unter immensen Zeitdruck. Das Ergebnis mag dem ein oder anderen nicht gefallen, aber die Entwickler haben ein durchaus zufriedenstellendes, bis sehr gutes Produkt abgeliefert, das zwar noch einige Macken hat, die man aber durch Patches ausmerzen kann.
Ich als Biowaremitarbeiter wäre stolz auf die Leistung, die da erbracht wurde. Und nein, ich will nichts schön reden, denn ich weiß, dass DA2 hätte besser werden können. Allerdings nur, wenn man mehr Zeit gehabt hätte.

In meinen Augen krankt das Spiel höchstens an Performanceproblemen durch nicht sichtbare Verbesserung an der Grafik unter DX11 (sehr hohe Details), einigen Soundbugs und den sich wiederholenden Gebieten. Alles Dinge, die man auch mit nem Patch ausbessern kann. Und ich meine, all dies ist kein Grund, das Spiel so runter zuziehen.

Es hat bestimmt auch niemand erwartet, dass DA2 genauso gut oder besser als der Vorgänger wird. Wer das doch erwartet hat, sollte die rosa Brille abnehmen und realistischer/objektiver denken.

Im Moment würde ich dem Spiel 8 von 10 Punkte geben. Die Gründe dafür sind weiter oben schon genannt.
Es ist nur fair zu sagen, das DA2 seine guten Seiten hat und niemand wird wohl bestreiten, dass es schwer ist, in die Fußstapfen von DA:Origins zu treten. Dennoch finde ich 8 von 10 vielleicht ein klein wenig übertrieben. Die Bedienelemente (Inventar, Skillbaum)mögen dem Konsolenstandard entsprechen, für einen PC sind sie jedoch zu Öde und seicht. Die Möglichkeiten, den eigenen Charakter zu individualisieren sind noch weniger geworden und dass sich die Schlachlevel ständig wiederholen und icht verändern, obwohl die Handlung über einen Zeitraum von zehn Jahren verteilt ist, ist einfach nur unlogisch und langweilig. Die Gegnermassen sind ständig dieselben und taktisches Vorgehen ist nur auf hohen Schwierigkeitsstufen überhaupt erforderlich.
Ein wenig mehr Abwechslung und Einfluss der Figur auf ihre Umgebung wäre wünschenswert gewesen. So hat man das Gefühl, man steigt zum champion von Kirkwall auf, was aber keine Sau in der Stadt interessiert. Vertanes Potenzial.
Die Entscheidung am Ende, ob man Templer oder Magier unterstützt ist ein Witz, ändert sie am Ausgang des Ganzen sowieso nichts. Erst verkloppt man Orsino, dann Meredith und am Schluss verlässt der Champion doch Kirkwall. :pissed:
origiins nahm sich vor, in die Fußstapfen von Baldur's Gate zu treten (was ihm meiner Meinung nach auch nicht ganz gelungen ist). DA2 verfehlt dieses Ziel sogar noch mehr. Zu viele Konsolen-Elemente, zu viel sinnlose Action und zu wenig Tiefgang.
Was DA2 macht, das macht es gut - vor Allem die Beziehungen zu den einzelnen Party-Mitgliedern ist besser als im Vorgänger wo sie alle recht austauschbar waren (auch wenn das FLirten in Origins deutlich spaßiger war).
Fazit für mich: ein gutes Spiel aber kein Origins und erst Recht kein Baldur's Gate.
 
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