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News - Computec Media AG: Computec launcht Games and More - das erste Digital-Entertainment-Magazin für alle

AW:

DoctorDeathMV am 04.08.2008 14:40 schrieb:
Ach und übrigens: Ein "übergreifendes" Magazin hat Computec meiner Meinung nach längst. Es nennt sich SFT.
Den großen Unterschied kann ich da auch nicht erkennen. :-o

Edit:
Und selbst bei dem Magazin frage ich mich wer das liest.
PCGames, PCGamesHardware, Widescreen Vision sind imo ganz ordentliche Hefte in ihrem Bereich, aber das in einem Heft abzufeiern und dabei bloss immer nur an der Oberfläche zu kratzen ist doch wenig sinnvoll. Habe es einmal spasshalber gekauft: das einzig wirklich Brauchbare war der Datenträger mit den Filmen drauf.
 
AW: News - Computec Media AG: Computec launcht Games and More - das erste Digital-Entertainment-Magazin für alle

... ein Digital-Entertainment-Magazin mit den Schwerpunkten Games sowie Unterhaltung ...
Klingt wie die Definition von SFT.

Höchstwahrscheinlich bekommt "Games and More" dann auch eine eigene Online-Plattform, sodass die Adminabteilung noch mehr Arbeit hat und pcgames.de noch mehr an Prioriät verliert und vernachlässigt wird als es eh schon der Fall ist. Ganz toll.

SSA
 
AW: News - Computec Media AG: Computec launcht Games and More - das erste Digital-Entertainment-Magazin für alle

klingt irgendwie wie ein zusammenklatsch aus allen computec produzierten heften, ein bisschen hiervon ein bisschen davon zusammengesetzt und versuchen ein neues konzept names "casual" draus zu kleistern.

im endeffekt eine weiterverwertung des bereits bestehenden contents um noch den letzten cent raus zu quetschen wie es bereits im großen stil bei computec passiert, artikel werden gegenseitig zugeschanzt, ideen übernommen, artikel als news auf den partnerseiten verlinkt um noch mehr clicks zu bekommen usw...

das die qualität immer mehr darunter leidet ist den verantwortlichen natürlich egal solange es sich rentiert, das das pcgames online angebot so langsam aber sicher auf dem bisherigen tiefpunkt angekommen ist wird man natürlich nicht so sehen, denn "clicks" sprechen ja bekanntlich eine andere sprache :-(

das, im allgemein als das "bild-syndrom" bekannte, problem weitert sich wie ein geschwür aus. die seriösität bleibt aufgrund des schnellen euro's auf der strecke und die verantwortlichen und produzierenden begründen dies mit "wir geben den leuten nur was sie wollen!" auf gut deutsch heißt das soviel wie "wir sprechen lieber den dummen leser an, weil davon gibt es viel mehr" was wiederum nichts anderes heißt als "mehr umsatz bei gleicher oder weniger leistung".
 
AW: News - Computec Media AG: Computec launcht Games and More - das erste Digital-Entertainment-Magazin für alle

Für mich klingt das Konzept dieser Zeitschrift auch eher nach Reste-Verwertung, da hier einfach der Content aus anderen Computec Magazinen verwertet, und Häppchen gerecht, grafisch passend, für die neue Käuferschicht aufbereitet werden kann. Ein Alleinstellungs-Merkmal erkenne ich bei diesem Konzept sowenig, wie bei SFT das ein ganz ähnliches Konzept verfolgt. Denn auch da werden aus unterschiedlichen Heften inhalte kopiert und publiziert, wie es auch 1:1 bei PC Action und PC Games vorkommt.

Natürlich spart es eine Menge Zeit und Manpower wenn ihr einen Artikel mehrfach, Online und auch im Magazin, verwerten könnt. Aber werden durch die Wiederverwertung nicht auch mögliche Käufer abgeschreckt? Die Frage ist ja, soll ich mir Magazin A oder doch lieber Magazin B kaufen? Und warum sollte ich Magazin A und nicht Magazin B kaufen, wenn zu erwarten ist, das ich in beidem ein und das selbe Vorfinden werde? Wegen einer Vollversion, wegen einem Mix aus unterschiedlichen Themen Bereichen, sonstigen Artikeln mit vielen bunten Seiten und Bildern, aber nur Oberflächlichen Inhalten, oder Beigaben wie Postern? Sicher nicht. Genau diese Fragen dürfte sich auch die Zielgruppe der Casual Gamer stellen, wenn sie das Magazin am Kiosk vorfinden. Diese könnten auch zu einem beliebigen anderen Lifestyle und Entertainment Magazin greifen, dass all das bietet, was diese Käuferschicht für gewöhnlich anspricht.

Im Grunde genommen Frage ich mich einfach, gibt es da wirklich einen so grossen Bedarf für ein solches Magazin samt angeschlossenem Webseiten-Auftritt? Die Verkaufszahlen der Print-Magazine sinken stetig, die Aktien-Kurse von Computec im übrigen auch, wodurch rechtfertigt sich also ein Magazin für Casual Gamer? Was hat das neue Magazin für Besonderheiten, das Computec damit rechnet, auf lange Sicht Gewinne einzufahren ohne Gefahr zu laufen, anderen Magazinen, wie SFT zum Beispiel, die Käuferschicht abzugraben?

Zum Thema passend, habe ich einen lesenswerten Blog-Artikel parat, der die Situation sehr gut beschreibt. *click* Und nachdem ich nun selbst so viel geschrieben habe, möchte ich abschliessend noch den Redakteuren viel Erfolg und einen guten Start mit dem neuen Magazin wünschen.
 
AW:

Na super, noch ein Heft im Computec Verlag. Ich versteh es nicht.

soweit ich das in Erinnerung habe, steckt die ganze PC/Video-Spiel-Magazin-Branche zur Zeit in der Krise, weil die Verkäufe stark sinken, auch bei Gamestar und Co.. Was mir nicht in den Kopf will, ist, warum Computec sein Geld nicht in die Wieder-Etablierung der bekannten Hefte steckt.

Ich lese aus diesem Verlag VIER Magazine aber besonders schlimm fällt mir das eben bei der PCG auf. Ich lese sie seit 1/99. Zu der Zeit waren wir Spieler eher eine "gesellschaftliche Randerscheinung". Aber die Hefte hatten eine redaktionellen Umfang von mindestens 170 Seiten, ging aber auch gerne mal über 200.

Heute, wo die gesamte Spiele-Industrie ein Milliarden-Geschäft ist, und es für (fast) jeden Genre-Fan mehr interessante Spiele als Freizeit gibt, ist der redaktionelle Teil auf 100-130 Seiten eingedampft (gaaanz selten auch mal 150), und so Klassiker-Rubriken wie Komplettlösungen fehlen ganz (würde mich nicht wundern wenn es die nur noch online gegen Geld gibt... werde ich aber gleich erstmal nachkucken).

Den Teil mit "früher war das Heft auch noch viel günstiger" schenke ich mir , da solche Preise wie damals dank Inflation und ständig steigender Rohstoffpreise einfach nie wieder realistisch sein werden.

Trotzdem würde ich doch ganz gerne wissen was den Computec-Verlag dazu bringt, Extended-Versionen seiner Hefte zu veröffentlichen!

Denn das was auf den 32 Seiten für immerhin 1,50€ mehr steht, war früher üblicherweise eine ganz normale große, vielleicht auch mal mehrteilige Serie innerhalb des Heftes.

Darum meine Bitte: Lieber die existierenden Marken wieder wesentlich attraktiver gestalten, um wenigstens die verbliebenen Leser zu retten, als neue Hefte auf den Markt zu werfen die (vielleicht/wahrscheinlich) keiner will, und noch mehr "Core-Leser" zu verlieren.

Edit: Oh ja, der Link zum Blog von Godess ist wirklich gut, und beschreibt auch gut das, was mir so in der letzten Zeit an allen Magazinen aufgefallen ist, die ich so lese.
 
AW:

OnkelFlo am 05.08.2008 08:17 schrieb:
Denn das was auf den 32 Seiten für immerhin 1,50€ mehr steht, war früher üblicherweise eine ganz normale große, vielleicht auch mal mehrteilige Serie innerhalb des Heftes.
Disclaimer: Ich bin in meiner Position nur für den redaktionellen Inhalt des Heftes nicht zuständig, nicht für Bepreisung, Ausstattung, Personal etc. - hier kann ich bestenfalls Vorschläge an die zuständigen Personen geben.

Die Extended kostete früher 5,99€, als das normale Heft 4,99€ kostete. Für 32 Seiten mit 16-seitigem Poster oder 48 Seiten (beides ist von den Druckkosten her praktisch identisch; 48 Seiten haben wir zum Beispiel bei der Sacred- oder der Hardware-Extended gemacht) bezahlst du also einen Euro mehr.

Seit der letzten Preiserhöhung kostet die Extended 1,69 Euro mehr als die PC Games mit DVD und erhält dafür zusätzlich einen weiteren Datenträger.

Das nur als Klarstellung dazu ;-)

Viele Grüße,

Christian Burtchen
Leitender Redakteur PC Games / pcgames.de
 
AW:

Burtchen am 05.08.2008 09:46 schrieb:
Seit der letzten Preiserhöhung kostet die Extended 1,69 Euro mehr als die PC Games mit DVD und erhält dafür zusätzlich einen weiteren Datenträger.

Das nur als Klarstellung dazu ;-)

gut, okay, ich gebe zu, da habe ich schlecht aufgepasst. ich hatte da die Preise für die PCG Hardware im Kopf, und war noch nicht ganz wach vorhin.

Aber trotzdem bleibe ich dabei: Mehr Geld für redaktionelle Beiträge zu verlangen die früher regulär im Heft gewesen wären, ist für mich persönlich absolut nicht in Ordnung.

Ihr scheint aber selber nix für zu können, sondern imo Computec an sich, da ja nicht nur PCG und PCGH betroffen sind, sondern auch N-Zone und Widescreen Vision, die ich ebenfalls in letzter Zeit mit immer weniger Begeisterung lese.

Da ich die PCG seit 1/99 und N-Zone, Widescreen sowie PCGH seit der Erstausgabe lese habe ich nun wahrlich viele Heft-Umstrukturierungen miterlebt, aber dass im Moment alle negativer werden, sollte nicht nur mir zu Denken geben. Und dass ich nicht der einzige bin zeigen auch diverse andere Nutzer die sich in den Foren zu den jeweiligen Heften nicht grade positiv zur aktuellen Entwicklung "weniger Heftumfang bei steigender Werbungsseitenzahl" äußern.

Ja, ich weiß natürlich dass die N-Zone seit 2002 einen gleichbleibenden Umfang von 100 Seiten hat, und vorher sogar weniger Seiten hatte. Und mir ist auch bewusst, dass die PCGH immer so im Bereich 146-194 war.

Aber um es nochmal zu sagen: was mich wurmt ist, dass man redaktionellen Inhalt dazukaufen muss, und dass besonders bei der PCGames der Umfang so rapide gesunken ist, obwohl heutzutage mehr Spiele denn je erscheinen. Hier jetzt mit Seitenzahlen zu aufzuwarten schenke ich mir, da sowohl die langjährigen Leser als auch ihr selber wisst, dass früher 50-80 Seiten (inkl Werbung...) durchaus üblich waren. Und mit früher meine ich nicht (nur)1997 oder 1999, sondern auch noch das gar nicht so weit entfernte 2004 und 2005, wo der heutige Spieleboom noch in den Kinderschuhen steckte.
 
AW:

OnkelFlo am 05.08.2008 10:47 schrieb:
Burtchen am 05.08.2008 09:46 schrieb:
Seit der letzten Preiserhöhung kostet die Extended 1,69 Euro mehr als die PC Games mit DVD und erhält dafür zusätzlich einen weiteren Datenträger.

Das nur als Klarstellung dazu ;-)

gut, okay, ich gebe zu, da habe ich schlecht aufgepasst. ich hatte da die Preise für die PCG Hardware im Kopf, und war noch nicht ganz wach vorhin.

Aber trotzdem bleibe ich dabei: Mehr Geld für redaktionelle Beiträge zu verlangen die früher regulär im Heft gewesen wären, ist für mich persönlich absolut nicht in Ordnung.

Ihr scheint aber selber nix für zu können, sondern imo Computec an sich, da ja nicht nur PCG und PCGH betroffen sind, sondern auch N-Zone und Widescreen Vision, die ich ebenfalls in letzter Zeit mit immer weniger Begeisterung lese.

Da ich die PCG seit 1/99 und N-Zone, Widescreen sowie PCGH seit der Erstausgabe lese habe ich nun wahrlich viele Heft-Umstrukturierungen miterlebt, aber dass im Moment alle negativer werden, sollte nicht nur mir zu Denken geben. Und dass ich nicht der einzige bin zeigen auch diverse andere Nutzer die sich in den Foren zu den jeweiligen Heften nicht grade positiv zur aktuellen Entwicklung "weniger Heftumfang bei steigender Werbungsseitenzahl" äußern.

Ja, ich weiß natürlich dass die N-Zone seit 2002 einen gleichbleibenden Umfang von 100 Seiten hat, und vorher sogar weniger Seiten hatte. Und mir ist auch bewusst, dass die PCGH immer so im Bereich 146-194 war.

Aber um es nochmal zu sagen: was mich wurmt ist, dass man redaktionellen Inhalt dazukaufen muss, und dass besonders bei der PCGames der Umfang so rapide gesunken ist, obwohl heutzutage mehr Spiele denn je erscheinen. Hier jetzt mit Seitenzahlen zu aufzuwarten schenke ich mir, da sowohl die langjährigen Leser als auch ihr selber wisst, dass früher 50-80 Seiten (inkl Werbung...) durchaus üblich waren. Und mit früher meine ich nicht (nur)1997 oder 1999, sondern auch noch das gar nicht so weit entfernte 2004 und 2005, wo der heutige Spieleboom noch in den Kinderschuhen steckte.
Ich könnte (so rein von den Artikelideen) jeden Monat ein 300-Seiten-Heft füllen. Nur: Die Seitenumfänge, die für redaktionelle Berichterstattung zur Verfügung stehen, sind nun einmal fix vorgegeben und meine/unsere Möglichkeiten, dadran etwas zu ändern, außerordentlich gering. Ja, die Hefte hatten früher 300, teilweise fast 400 Seiten, selbst vor zwei Jahren fast immer über 200. Ich sehe nicht, wo sich der Trend in eine andere Richtung ändern sollte - es ist ja nicht so, dass unsere Konkurrenz regelmäßig deutlich mehr Seiten hat als wir.
Wir als Redaktion müssen schauen, dass wir auf dem begrenzten Platz eben nur das abfeiern, von dem wir uns reges Leserinteresse versprechen. Ein Tipps-und-Tricks-Teil ergibt für mich erst dann richtig viel Sinn, wenn er in einem großen Rahmen wirklich fast alles abfrühstückt. Und daher ist es nur logisch, diesen Teil in ein separates Produkt auszulagern. Zumindest sinnstiftender als Previews, Reportagen oder Tests ;-)
 
AW:

Burtchen am 05.08.2008 11:08 schrieb:
Ich könnte (so rein von den Artikelideen) jeden Monat ein 300-Seiten-Heft füllen. Nur: Die Seitenumfänge, die für redaktionelle Berichterstattung zur Verfügung stehen, sind nun einmal fix vorgegeben und meine/unsere Möglichkeiten, dadran etwas zu ändern, außerordentlich gering. Ja, die Hefte hatten früher 300, teilweise fast 400 Seiten, selbst vor zwei Jahren fast immer über 200. Ich sehe nicht, wo sich der Trend in eine andere Richtung ändern sollte - es ist ja nicht so, dass unsere Konkurrenz regelmäßig deutlich mehr Seiten hat als wir.
Wir als Redaktion müssen schauen, dass wir auf dem begrenzten Platz eben nur das abfeiern, von dem wir uns reges Leserinteresse versprechen. Ein Tipps-und-Tricks-Teil ergibt für mich erst dann richtig viel Sinn, wenn er in einem großen Rahmen wirklich fast alles abfrühstückt. Und daher ist es nur logisch, diesen Teil in ein separates Produkt auszulagern. Zumindest sinnstiftender als Previews, Reportagen oder Tests ;-)

okay, ich denke da drehen wir uns im Kreis. Denn ich kann es nicht verstehen, warum man es nicht einfach noch mal versucht, ein Heft mit so richtig vielen Seiten und ebenso unterschiedlichem Inhalt herauszubringen.

Der Geburtstag nächsten Monat, oder die beiden Ausgaben rund um Weihnachten wären doch ein prima Umfeld.

Wenn die Käufer das 300 Seiten-Heft nicht annehmen, ist das zwar ärgerlich, aber immer noch besser als es nicht versucht zu haben. Ja, ich weiß so was ist durchaus ein finanziell gewagtes Unterfangen, aber das ist doch besser als dem schleichenden Tod ohne Gegenwehr gewähren zu lassen.

Wenn die Käufer das Heft jedoch annehmen, gibt es wohl auch wieder mehr Leser, oder wenigstens laufen einem die Stammleser nicht weg.

Wie eben gesagt, ich denke, wir drehen uns jetzt im Kreis, könnten noch so oft unsere Ansichten kundtun, und uns trotzdem nicht annähern.

Trotzdem Danke fürs Antworten.

(ich weiß nicht woran es lag (Übertragungsfehler? Angst vor der Antwort?), aber ich hatte vor gar nicht langer Zeit im Widescreen-Forum ein Post erstellt, mit ähnlichen Kritikpunkten, aber der wurde nicht veröffentlicht...)
 
AW:

OnkelFlo am 05.08.2008 18:53 schrieb:
(ich weiß nicht woran es lag (Übertragungsfehler? Angst vor der Antwort?), aber ich hatte vor gar nicht langer Zeit im Widescreen-Forum ein Post erstellt, mit ähnlichen Kritikpunkten, aber der wurde nicht veröffentlicht...)
Bei WS-V nimmt Steve Buchta genauso Stellung zu vernünftiger Kritik wie Burtchen hier.
Keine Ahnung was mit deinem Post geschehen ist. Nochmal posten geht nicht? Steve freut sich doch über jede Kritik.
 
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