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Gast
Ztyla am 08.03.2006 11:25 schrieb:Bonkic am 08.03.2006 10:43 schrieb:Ztyla am 08.03.2006 10:38 schrieb:Ich denke, der Grund ist viel einfacher - man will im Spiel doch auch gewinnen! Und wenn man sich den Ausgang des 2.Weltkrieges anschaut..hmmm. Ham wir nicht so gut abgeschnitten.
das ist kein argument -
in genügend strategiespielen, flugsimulationen (und online- shootern), darf ich ja auch die deutsche seite übernehmen.
Da ists ja auch kein Problem - es klappt nur nicht, wenn man einen Erzählstrang nachspielt.
Also in in WW2 Online-Games ist es mittlerweile Gang und Gebe auf der Seite der Wehrmacht spielen zu können. Da regt sich ja auch kein Mensch drüber auf. Auch nicht wenn z.B. bei DoD
bei der Team-Wahl die Wehrmacht mit folgendem Satz beschrieben wird: "Für's Vaterland!".Die Sache mit dem Erzählungsstrag wäre wichtig, doch wo steht geschrieben, dass der Spieler immer ein Spiel gewinnen muss? In Mafia gibt es auch kein Happy End und es trug richtig zur Atmosphäre bei, dass die Hauptfigur am Ende doch getötet wird.
Es gäbe doch viele Ideen für die Realisierung einer solchen Kampagne.
Man zieht als junger Gefreiter der Wehrmacht los und erorbert praktisch "mühelos" Europa. Doch dann kommt die Wende. Du wirst mit deinen Kameraden immer weiter zurück getrieben. Die Amerikaner / Russen / Engländer kesseln dich ein. Schließlich kämpfst du verzweifelt mit einem kleinen und geschwächten Wehrmachtstrupp einen sinnlosen Kampf um eine wertlose Brücke in einem kleinen Kaff halten zu können. Ein Happy End ist da zwar ausgeschloßen, aber eine Kampagne mit Teamwork und dem ersten vermeindlichen Erfolg, gefolgt vom "Untergang" wäre sicherlich sehr dramatisch bei einer entsprechenden Umsetzung. Wichtig ist nur wie man die Sache aufbaut. Politische Themen wie Holocaust oder Judenverfolgung haben da imho nichts verloren. Sowas sollte kein Spiel versuchen zu behandeln. Einen stolzen kleinen Soldaten zu spielen der am Anfang noch sein Vaterland liebt, aber am Ende feststellt, dass er doch eigentlich für einen sinnlosen Krieg gekämpft, und verloren hat. Es gäbe so unsäglich viele Möglichkeiten daraus ein packendes Spiel zu machen, welches CoD2 und Co. um längen schlagen könnte.
Ein solches Spielkonzept würde mich durchaus eher interessieren als zum x-ten Mal einen heldenhaften Amerikaner / Russen / Engländer zu spielen der praktisch, wie in CoD2, die gesamte deutsche Wehrmacht im Alleingang "vernichtet". Happy Endings braucht kein Spieler. Wenn es eben interessant und emotional dargestellt wird.
Regards, eX!



ich finds bescheuert, dass die deutschen in 2. weltkriegsshootern immer als "die bösen nazi-monster" hingestellt werden. das waren auch tapfere soldaten, die an irgendwas geglaubt haben...

