Petra_Froehlich am 13.03.2009 11:37 schrieb:
Bonkic am 13.03.2009 11:25 schrieb:
wenngleich in der sache wohl richtig, halte ich die öffentliche stellungnahme eines softwareverbandes für ziemlich überflüssig.
auch erscheint mir der zeitpunkt, gerade mal 2 tage nach der tat, nicht so wirklich glücklich gewählt.
Der BIU *muss* sich ja zu dem Vorfall äußern. Alles andere würde als "Wegducken" interpretiert -- so wie damals im Falle Erfurt, wo die Türen von Publishern und Verband komplett zugingen. Inzwischen läuft das wesentlich professioneller.
Die Sportschützen haben ihre Lobbyisten jedenfalls rasend schnell in Stellung gebracht -- in Talkshows, Interviews und über Politiker-Statements ("kein Handlungsbedarf").
Petra
PC Games
ich seh das anders.
genauso könnte man nämlich auch "getroffene hunde bellen" hereininterpretieren und eben nicht reflexhaftes "wegducken".
ich halte es schlicht für pietätlos und unangebracht, wenn sich so was unbedeutendes wie ein "spielesoftwareverband" genötigt fühlt, eine stellungnahme, in dieser form, bei einer solchen tragödie, abzugeben.
sicher gut gemeint, in der umsetzung eher -in anlehnung an einen polternden altkanzler- "suboptimal".