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News - Bioware: "Habt keine Angst vor Rollenspielen."

AW: News - Bioware:

Aber jedem das seine- ich wünsche dir im Kreuzzug gegen die Weiterentwicklung des genres viel Erfolg. Oder jedoch etwas mehr Offenheit, denn action-RPGs bedeuten nicht gleich den Tod des genres.
Ich will dir mal eine Frage stellen:

Wieviele individuelle MMORPGs sind seit dem Release von WoW rausgekommen?
Mit individiuell meine ich unterschiedliche Spielerfahrungen wie DAoC, UO oder SWG (eben Zeug, wie es vor WoW rausgekommen ist).
Ich glaub die kannst du an einer Hand abzählen.

Die Entwickler gehen heutzutage den Weg des geringsten Widerstandes und der heißt nun mal: Schauen wo's am besten läuft und dann dort nachmachen.

Das war bei den MMORPGs so (dort hat man es am stärksten gemerkt), das war bei den FPS so (rate mal warum soviele Entwickler von FPS plötzlich auf Konsolen setzen - ganz einfach: da ist das Hauptpublikum von Halo/CoD) und ja, das wird auch bei den klassischen RPGs so sein.
Warum sollte es auch anders sein? Es ist nunmal der Lauf der Dinge.

Richtig schlimm wirds aber erst, wenn solche Sachen genreübergreifend werden und, wie im Falle von Bioware, ein Entwickler ehemals klassischer Rollenspiele meint, nun irgendein Action-Publikum anziehen zu müssen.
Es verwässert ganz einfach die Spielerfahrung.
Und Bioware legt mit seinem neusten Machwerk ein hübsches Model vor.

Man kann aber auch alles wegleugnen, auffressen und sich in Ekstase lobhudeln, wie toll doch alles sei und dass sich seit Baldurs Gate nichts geändert hätte.

Soll ich dir mal was zeigen? Willst du mal was sehen?
Bioware leugnet nicht einmal den Umbruch:
http://img52.imageshack.us/img...

Bitte es ist ihre Sache. David Gaider nennt ja auch gute Gründe.
Es ist nur eine Schande, was da als "RPG" verkauft wird.

Also bitte erzähl mir keinen Scheiß über irgendeinen Kreuzzug, nur weil es dir nicht selbst auffällt, dass die Zeiten von Ultima, Wizardry, Baldurs Gate und auch der originalen Fallout-Serie unter großen Entwicklern, durch die Öffnung des Marktes an ein breiteres Publikum, ein gewaltsames Ende gefunden haben.

Aber nein, das ist "Weiterentwicklung", nicht wahr?
Und das sind auch nur "obsolete" Features die da abgelegt werden.
Ein Tipp aus der mystischen Welt der Programmierung: Je komplexer eine Sache ist, umso mehr kann man meistens damit anfangen. Und genau diese Erfahrung fällt, umgesetzt auf das RPG-Genre, immer mehr weg.

Und das soll Weiterentwicklung sein? Oh nein.
Das was Bioware macht ist keine Weiterentwicklung.
Es ist viel einfacher: Man nennt es Streamlining oder auf gut Deutsch Rationalisierung.
Das ist es was im Genre und in der gesamten Industrie momentan läuft.

Bitte! Bitte nehmt eure gestrafften "Rollenspiele" und genießt sie. Nur wenn ich dann lese, wie dieses Zeug an jene verkauft wird, die mit dem Genre nichts zu tun haben und wie dann immer wieder von den selbsternannten Spezialisten gesagt wird, was für ein tolles RPG Bioware doch gerade rausgebracht hat, was soll mir dann noch für eine andere Bezeichnung für dieses Verhalten einfallen, als blanker Hohn?

Und diese Beobachtung werde ich, ob es dir nun passt oder nicht, auch weiterhin von mir geben.

Aber nur zu deiner Info:
Ich brauche keinen Kreuzzug zu führen. Ich brauch nur in Zukunft auf Bioware-Spiele zu verzichten. Wenn ich mir die DA2 Demo ansehe und dann das, was manche Indie-Entwickler (!) so raushauen, wird mir das nicht besonders schwer fallen (*hust* Age of Decadence *hust* Inquisitor).
 
Auch ich als langjähriger Spieler seit Amiga Zeit, kann sehr gut die Beweggründe und vor allem die Entwicklungen in den einzelnen Genres erkennen und nachvollziehen. Der Unterschied von damals zu heute ist gravierend, zumal diese Entwicklung von der Gesellschaft abhängt. Heute ist alles bequemer: Wir haben Handys, wir haben Internet, wir haben dutzend Fachmagazine und fortschrittliche Technologien, um uns das Leben zu erleichtern. Nun, der Unterschied lässt sich in mehreren Facetten erklären. Zum einen kann man das Beispiel des Cheatens heranziehen. Wer damals cheaten wollte, musste schon förmlich Programmierkenntnisse mitbringen um die Hexa- und Dezimal Codes zu entzwiffern und damit umzugehen. Heute haben wir eine Konsole bei dem wir ein x-beliebiges Wort eintippen und schon funktionierts.
Im Bezug auf unser Thema hier, damals gab es klasse Rollenspiele, die sich durch einzigartiges Gameplay und Story vom vielen Arcadeablegern eindeutig abhoben. Aber auch damals wurde nicht eine komplette breite Masse angesprochen. Viel mehr waren es Spieler, die eben was extravagentes bevorzugten, mal ganz davon abgesehen, dass nicht jeder einen Amiga oder einen Win95 PC zu Hause stehen hatte. Im Bezug auf Hardware und Software, musste man wirklich noch Spezialisten befragen, sonst war man aufgeschmissen. Heute, alles ganz einfach dank zahlreicher Internetblogs und Foren, in denen die Welt kleiner wird, Probleme gemeinsam und konkret besprochen werden können. Mehr Bequemlichkeit aufgrund von Fachwissen. Wer also die Entwicklung etwas nachvollziehen kann, wird auch den Schritt von Bioware verstehen. Heute ist alles "leichter" und bequemlicher. Diese Lebensweise, die ganz sicher nicht nur durch den Fortschritt der Technologie einhergeht, wirkt sich nämlich auch auf unsere Computerspiele aus, insbesondere Rollenspiele. Was damals noch komplex und anstrengend war, ist heute ein einfacher Schritt. Man will niemanden mehr unnötig belasten. Und da sehr viele Leute so denken und vor allem auch leben, werden Computerspiele dementsprechend so gekürzt, dass sie zur Lebensweise der Gesellschaft passt, um daher mehr Kunden anzusprechen, ergo mehr Umsatz zu erreichen. Man darf nicht vergessen, auch Blizzard oder Bioware oder sonst was für eine Firma hat immer das oberste Ziel der Gewinnmaximierung. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen eben solche Faktoren berücksichtigt werden. Wenn diese Faktoren dann eben die Kürzung einiger RPG-Elemente sind, dann ist es so. Für die Firma selbst ist es egal, solange es einen Absatz gibt - oder besser noch - der Absatz zum Vorgänger sogar noch gesteigert bzw. übertroffen wird. Um es zusammenzufassen, man kann es nicht über einen Kamm scheren und auch noch sagen, dass man nie wieder ein Spiel (vgl. Bioware) von der jeweiligen Firma kaufen will, nur weil die Entwicklung laut der geäußerten Meinung in eine falsche Richtung geht. Wären wir heute immer noch auf dem Stand der 90er Jahre, würde sich auch keiner mehr beschweren, gäbe es nicht einmal den Begriff "Killerspiele" oder durch die Medien plattgetretene Beiträge zu Amokläufen. Ein Spiel, vor allem ein Rollenspiel, ist heute mehr durch Story und Atmosphäre aufgebaut, als durch diverse komplexe Elemente, wie der Inventarverwaltung oder dem Verteilen von Fähigkeiten in einem Baum. Es ist kaum zu glauben, aber es gibt Spieler, die sich mit diesen Elementen nicht gerade einfach tun und genau das wollte Bioware hier verdeutlichen. Anhand der Entwicklung in unserer Gesellschaft, kann man auch die Entwicklung der Computerspiele vergleichen, teilweise sogar 1:1, insofern man genau hinsieht. Was in 5-10 Jahren ist, das weiß man nicht. Aber meine Befürchtung ist, dass die Entwicklung so weitergeht und alles versucht wird, eine breitere Masse anzusprechen auf Kosten von Individualität.

mfg
 
AW: News - Bioware:

Aber jedem das seine- ich wünsche dir im Kreuzzug gegen die Weiterentwicklung des genres viel Erfolg. Oder jedoch etwas mehr Offenheit, denn action-RPGs bedeuten nicht gleich den Tod des genres.
Ich will dir mal eine Frage stellen:

Wieviele individuelle MMORPGs sind seit dem Release von WoW rausgekommen?
Mit individiuell meine ich unterschiedliche Spielerfahrungen wie DAoC, UO oder SWG (eben Zeug, wie es vor WoW rausgekommen ist).
Ich glaub die kannst du an einer Hand abzählen.

Die Entwickler gehen heutzutage den Weg des geringsten Widerstandes und der heißt nun mal: Schauen wo's am besten läuft und dann dort nachmachen.

Das war bei den MMORPGs so (dort hat man es am stärksten gemerkt), das war bei den FPS so (rate mal warum soviele Entwickler von FPS plötzlich auf Konsolen setzen - ganz einfach: da ist das Hauptpublikum von Halo/CoD) und ja, das wird auch bei den klassischen RPGs so sein.
Warum sollte es auch anders sein? Es ist nunmal der Lauf der Dinge.

Richtig schlimm wirds aber erst, wenn solche Sachen genreübergreifend werden und, wie im Falle von Bioware, ein Entwickler ehemals klassischer Rollenspiele meint, nun irgendein Action-Publikum anziehen zu müssen.
Es verwässert ganz einfach die Spielerfahrung.
Und Bioware legt mit seinem neusten Machwerk ein hübsches Model vor.

Man kann aber auch alles wegleugnen, auffressen und sich in Ekstase lobhudeln, wie toll doch alles sei und dass sich seit Baldurs Gate nichts geändert hätte.

Soll ich dir mal was zeigen? Willst du mal was sehen?
Bioware leugnet nicht einmal den Umbruch:
http://img52.imageshack.us/img...

Bitte es ist ihre Sache. David Gaider nennt ja auch gute Gründe.
Es ist nur eine Schande, was da als "RPG" verkauft wird.

Also bitte erzähl mir keinen Scheiß über irgendeinen Kreuzzug, nur weil es dir nicht selbst auffällt, dass die Zeiten von Ultima, Wizardry, Baldurs Gate und auch der originalen Fallout-Serie unter großen Entwicklern, durch die Öffnung des Marktes an ein breiteres Publikum, ein gewaltsames Ende gefunden haben.

Aber nein, das ist "Weiterentwicklung", nicht wahr?
Und das sind auch nur "obsolete" Features die da abgelegt werden.
Ein Tipp aus der mystischen Welt der Programmierung: Je komplexer eine Sache ist, umso mehr kann man meistens damit anfangen. Und genau diese Erfahrung fällt, umgesetzt auf das RPG-Genre, immer mehr weg.

Und das soll Weiterentwicklung sein? Oh nein.
Das was Bioware macht ist keine Weiterentwicklung.
Es ist viel einfacher: Man nennt es Streamlining oder auf gut Deutsch Rationalisierung.
Das ist es was im Genre und in der gesamten Industrie momentan läuft.

Bitte! Bitte nehmt eure gestrafften "Rollenspiele" und genießt sie. Nur wenn ich dann lese, wie dieses Zeug an jene verkauft wird, die mit dem Genre nichts zu tun haben und wie dann immer wieder von den selbsternannten Spezialisten gesagt wird, was für ein tolles RPG Bioware doch gerade rausgebracht hat, was soll mir dann noch für eine andere Bezeichnung für dieses Verhalten einfallen, als blanker Hohn?

Und diese Beobachtung werde ich, ob es dir nun passt oder nicht, auch weiterhin von mir geben.

Aber nur zu deiner Info:
Ich brauche keinen Kreuzzug zu führen. Ich brauch nur in Zukunft auf Bioware-Spiele zu verzichten. Wenn ich mir die DA2 Demo ansehe und dann das, was manche Indie-Entwickler (!) so raushauen, wird mir das nicht besonders schwer fallen (*hust* Age of Decadence *hust* Inquisitor).
Ist noch kein Grund, herablassend zu werden. ich habe das mit dem Kreuzzug durchaus positiv gemeint- jeder soll dafür kämpfen was er für gut erachtet.

Nur finde ich ,dass im Falle von BioWare übertrieben wird- Sie haben auch schon in der Vergangenheit Actionspiele bzw. actionorientierte RPGs gemacht, und es hat keinen gestört- warum auch? Muss man immer an einem bestimmten Modell von Rollenspiel festhalten?

Noch dazu ist die "Wegrationalisierung" zwischen ME2 und DA2 grundverschieden- ME war von vornherein kaum ein RPG, DA2 blieb es auch nach den marginalen Kürzungen größtenteils.

Und wie gesagt: Man muss kein Casualgamer sein, um ME2 genießen zu können- man kann einfach mehrere Untergenres mögen- oder eben nicht. Ich komme mit dem Spiel gut zurecht, auch wenn es natürlich kein richtiges RPG im Vergleich zu einem Fallout 2 oder New Vegas ist.
 
AW: News - Bioware:

MassEffect 2 fand ich super, da es Sci-Fi ist hat sich der Fokus auf den Shooter Anteil und damit einhergehend das schnellere Gameplay mMn gut ins Szenario eingefügt.

Aber das was ich bei der DragonAge 2 Demo gesehen habe... diese ruckartigen Schläge... die erinnern eher an irgend ein japanisches Ninjaspiel als an ein "westliches" RPG. Ganz ehrlich... mir wird schlecht wenn ich nur daran denke! Trotzdem kann ich mir nach DragonAge 1 nicht vorstellen dass der 2. Teil soviel schlechter sein soll, sprich ich werde es mir kaufen. Ich kann aber nur hoffen dass Bioware in Zukunft weniger an Zielgruppenvergrößerung als an Zielgruppenerhaltung denkt.

Lieg ich falsch damit, das ganze auf EA zurückzuführen?

Hmm.
DIR persönlich hat ME2 sehr gefallen.
MIR persönlich hätte ein wenig mehr Rollenspiel (Talente, Waffen, etc) in ME2 gefallen.

DIR persönlich schient DA2 zu "asiatisch".
Anderen passt das evtl.

Sowohl bei ME2, als auch DA2 wäre das eine Ziegruppenvergrösserung.
Mit dem Unterschied, dass ME2 bei DIR besser ankam.
Es ist also alles relativ. Und jetzt EA einen Strick daraus zu drehen, find ich eher bissl unfair. Denn beides sind doch sehr gelungene Serien.
Na klar gehts um das was mir gefällt, ich bin ja auch der der dann Geld dafür ausgibt. Dass die Firmen ihren Gewinn vergrößern wollen ist auch klar. Ich find nur den Weg den Bioware eingeschlagen hat, nicht ganz richtig. Ich meine ich werd mir das Spiel kaufen, ich bin mir sicher dass es ein gutes Spiel wird, aber es gibt halt diese Dinge die mich wirklich extrem stören.
Über kurz oder lang denke ich wird es aber schaden (diese Zuwendung hin zu größeren Zielgruppen), denke ich, den Ruf zählt auch noch was. Aber vielleicht gehört das auch zu ihrem Plan.

Warum ich das ganze mit EA in Verbindung bringe? Es ist einfach der Atem des Todes von EA bzw Activision Blizzard der sowohl SpieleSerien als auch Entwickler nach und nach kaputtmacht (was nicht heißt dass ich ihnen die alleinige Schuld gebe).

Ein bisschen merkwürdig... mir hat DAO besser gefallen als The Witcher, trotzdem freu ich mich mehr auf The Witcher 2 und Skyrim als auf DragonAge 2 (und das schon seit bevor ich die Demo gespielt habe).
 
AW: News - Bioware:

Nur finde ich ,dass im Falle von BioWare übertrieben wird- Sie haben auch schon in der Vergangenheit Actionspiele bzw. actionorientierte RPGs gemacht, und es hat keinen gestört- warum auch? Muss man immer an einem bestimmten Modell von Rollenspiel festhalten?
Nein, muss man nicht. Dann sollte man aber auch davon absehen, aus offensichtlich marketingwirksamen Gründen, seinen neusten Sproß bspw. als "geistiges Erbe von Baldur's Gate" zu bezeichnen.

Genauso wie man davon absehen sollte, mitten in einer Serie einen neuen Weg einzuschlagen. Das kommt nämlich einem Tritt in die Kronjuwelen der Fans der Serie gleich.

Das ist übrigens dasselbe Argument, welches auch Käufer von Oblivion vorgebracht haben.
Oder um das Beispiel etwas älter zu gestalten: Es ist dasselbe Argument, welches auch die Käufer von Ultima IX vorgebracht haben.
Hey und noch weiter gestrickt, ist es sogar dasselbe Argument, welches Fans der alten Simpsons-Folgen vorbringen :oink:
Oder wie siehts zB aus mit D&D4? Hoffen wir, dass nieeeemals ein neues D&D-Spiel auf den PC kommt - die Enttäuschung für jene, die mit P&P nichts am Hut haben, aber die alten Spiele gespielt haben, könnte... groß ausfallen.
Ich bin mir sicher, wenn ich munter weitermachen würde, würde ich irgendwann ein Beispiel finden, mit dem auch du dich identifizieren kannst :B

Edit:
Ich weiß übrigens, dass sich, auch wenn es nicht so gemeint ist, vieles von meinem Zeug wie arrogantes Veteranen-Gebrabel anhört, aber wenn man objektiv an die Sache herangeht, dann gibt es einfach keinen Weg diese Dinge durch die Blume zu sagen.
 
AW: News - Bioware:

Naja, um Angst vor Rollenspielen haben zu können, müsste Bioware eigentlich erst mal wieder ein richtiges Rollenspiel machen. Mass Effect 2 und auch das kommende Dragon Age 2 sind/werden zwar recht unterhaltsam aber sind eigentlich keine Rollenspiele. Im Moment unterscheiden diese sich nur noch durch die Gewalteinlagen und einem extrem abgespecktem Talent- und Attributs-System von Multiple-Choice-Adventures.
 
Dieses Statement spricht Bände darüber, dass Bioware echt auf dem flaschen Weg ist.
Nein, die Seele eines RPGs sind nicht seine grundlegensten Mechaniken.

Wie ich, mit Ende 20, die Zeiten vermisse, als Firmen sich nicht dem Mainstream anbiedern mussten, und RPGs ohne billige, blutige Effekthascherei auskamen, und man komplexe Welten UND komplexe Charaktersysteme erforschen konnte, anstatt sich durch Schlauchlevels zu metzeln. Zum Kotzen, Bioware.
 
@Gillion: Naja, ME2 ist definitiv kein RPG im klassischen Sinne (Eventuell ein aRPG), aber DA2 kann in meinen Augen noch immer als RPG bezeichnet werden. So arg sind die Kürzungen dann doch nicht.

@tomjane: ME2 hat aber kaum auf Gewaltdarstellung gesetzt. Noch dazu hatte es trotz dem hohen Actionanteil und den Schlauchlevels tolle Charaktere und Welten zu bieten- meiner Meinung nach im aRPG-genre sogar die ausgefeiltesten.
 
Diese Aussage passti im grossen und ganzen sehr gut. Das was mir daran nicht gefällt ist, das ich schon immer mit Rollenspielen sehr viel anfangen konnte und Rollenspiele, so nerdig sie auch sind, extrem gerne spiele. Sie hätten ihre Spiele also nicht ändern müssen um bei mir gut anzukommen. Alle Änderungen die sie einbauen um RPG´s massenmarkttauglicher zu machen, gefallen mir deshalb nicht so gut, da ich die Spiele ja geil fand wie sie waren.

RPG´ler aus Leib und Seele sind halt einfachg Vollnerds, und Vollnerds sind gottseidank nicht die Masse der Menschen. Mir gefallen die RPG´s auch so noch ganz gut, und wenn ich ein Hardcore-RPG will wird halt nicht mehr Bioware draufstehen. Wobei ich finde das die letzten richtigen Hardcore RPG von Bioware noch das AD&D Regelwerk hatten, sie selber waren meiner Meinung nach nicht in der Lage "mächtige" und "gebalanced" Regeln zu erstellen. Manaschlag in DAO war von der balance einfach n Witz.. geiler Zauber aber halt viel zu mächtig. Sowas darf in einem HC RPG nicht passieren. ... Aber in weichgespülten Bioware RPGs, die durch Story und Handlung glänzen sind solche Fehler absolut vertretbar. In TOR darf ihnen sowas nicht passieren!
 
Das ist es ja- wo Komplexität im Vergleich zu Fallout fehlt, wird die Lücke mit famosen Charakteren, tollem grafischen design und exzellent vertonten/geschriebenen Dialogen gefüllt.
 
Oder auch nicht... Wenn Du DA 2 meinst, ist das noch nicht klar. Denn es gibt immer noch so Kleinigkeiten wie Quests, Story, Kampfsystem, Inventar, Karte etc., an denen die Lücken wieder entstehen können.
 
AW: News - Bioware:

Und noch etwas: Auf dem Action-Weg ist Bioware erst seit 2006/07 - mit Jade Empire. Davor kamen eine ganze Menge Meisterwerke - alle klassisch (BG, Kotor). Mit ME hat Bioware 2008 den Trend gesetzt, der jetzt leider auch auf DA 2 überzugreifen scheint. Trotz aller Hektik, Medienwirrwarr, Handys, I-Phones und sonstigem technischen Klimbim gibt es sicher noch genug CRPGer (und CRPGs sind eben immer noch was anderes als P & P - Rollenspiele), die gute klassische und komplexe (Party-)Rollenspiele bevorzugen. Und wenn Bioware DAO wirklich so oft verkauft hat - wieso bauen sie es dann jetzt um ?
Vielmehr sollte Bioware den Gewinn nutzen, um genau den Fans eine Freude zu machen und so ein klassisches CRPG zu entwickeln. Ich bin mir sicher - es würde weniger Entwicklungskosten verursachen als jetzt DA 2 verursacht hat. Aber da ist ja noch EA - und denen gefällt das sicher weniger.

Womit wir wieder beim Problem wären...EA und der vermeintliche Zeitgeist/Trend... :hop:
 
Jade Empire war jedoch von 2K, Mass Effect von Microsoft. Daher ist die Schuldzuweisung in EA's Richtung nicht wirklich sinnvoll.
 
Hab übrigens grade gesehen: Ultima 7 und 8 wurden offenbar irgendwann letztes Jahr zu Abandoned Ware erklärt.

Nur so nebenbei. Für den Fall, dass jemand ein RPG möchte, das schon in der kleinen Fingerspitze mehr Gesprächszweige hat als DA2 in der ganzen Demo :B

Und das obwohl Ultima 8 damals stark in der Kritik stand eher ein Action-RPG zu sein.

Oh, die Ironie :oink:
 
Naja, Jade Empire war jedoch auch ziemlich vereinfacht, sogar im Vergleich zu ME/DA2.

Noch dazu hat BioWare auch schon in der Vergangenheit Action-Spiele entwickelt (Shattered Steel, MDK2).

Ich würde eher sagen, dass BioWare selbst diese Änderungen durchführen will- EA würde dem cRPGs sicher nicht im Wege stehen, wenn man die sehr guten Verkaufszahlen von DAO betrachtet- ME2 hat diese wenn's mich nicht täuscht nicht erreichen können.
 
Ich finde es schön, dass Bioware den "Mass Effect" scheinbar jetzt auf alle ihre Spiele ausdehnen will. Und das Beste ist, die geben es ja auch noch zu und sind wahnsinnig stolz darauf. Mal sehen: "Das Spiel einer breiteren Masse zugänglich machen". Damit verstehen die wohl das in der Demo gezeigte Konzept von Hack und Slay, Loading, Zwischensequenz, sinnloses Gelaber, erste Mobwelle, zweite Mobwelle, dritte Mobwelle, Loading, Zwischensequenz, sinnloses Gelaber, usw. Dazwischen wird dem mit unterdurchschnittlicher Intelligenz ausgestatteten Spieler das so genannte Entscheidungsrad eingeblendet, damit er auch ganz sicher weiss, ob es sich hierbei um eine positive, negative oder neutrale Antwort handelt. Der Pausenbutton ist zwar alibihalber auch noch da, jedoch kann man gerne auch darauf verzichten. Mein Schurke hat jedenfalls seine Gefährten einfach mal stehen gelassen und sämtliche Mobwellen alleine zerlegt. Eine Pause brauchte ich nur zum Rauchen. Als ich wiederkam hat der den ersten Oger sogar ohne mein Zutun ganz alleine zerlegt. GZ zum Mass Effect.
 
So wie es Ausschaut gibt es wohl diesmal als Premium Beilage der Verkaufsversion gleich eine komplett übernommene Mass Effect 2 Rüstung (gleich im coolen Sci-Fi look natürlich) Vorbesteller kriegen dann natürlich auch noch eine Plasmawaffe in die Hand gedrückt...
Das traurige ist wohl aber das es allein vom Spielfluss her keinen Unterschied machen wird
 
AW: News - Bioware:

Ich finde es schön, dass Bioware den "Mass Effect" scheinbar jetzt auf alle ihre Spiele ausdehnen will. Und das Beste ist, die geben es ja auch noch zu und sind wahnsinnig stolz darauf. Mal sehen: "Das Spiel einer breiteren Masse zugänglich machen". Damit verstehen die wohl das in der Demo gezeigte Konzept von Hack und Slay, Loading, Zwischensequenz, sinnloses Gelaber, erste Mobwelle, zweite Mobwelle, dritte Mobwelle, Loading, Zwischensequenz, sinnloses Gelaber, usw. Dazwischen wird dem mit unterdurchschnittlicher Intelligenz ausgestatteten Spieler das so genannte Entscheidungsrad eingeblendet, damit er auch ganz sicher weiss, ob es sich hierbei um eine positive, negative oder neutrale Antwort handelt. Der Pausenbutton ist zwar alibihalber auch noch da, jedoch kann man gerne auch darauf verzichten. Mein Schurke hat jedenfalls seine Gefährten einfach mal stehen gelassen und sämtliche Mobwellen alleine zerlegt. Eine Pause brauchte ich nur zum Rauchen. Als ich wiederkam hat der den ersten Oger sogar ohne mein Zutun ganz alleine zerlegt. GZ zum Mass Effect.
Ist auch der normale Schwierigkeitsgrad, wo der Pausenmodus nicht unbedingt nötig ist.

Hack und Slay ist es übrigens nur am Anfang, danach ist das gameplay fast ident zu DAO- und die Ladezeiten sind nur ein bug der früheren, gezeigten Version.

Es gibt übrigens keine positiven, negativen oder neutralen Antworten, sondern mehrere Arten von Tonlage (Aggressiv, besänftigend, erheitert, sarkastisch etc)- und wurde teils nach Kritik der hie und da auftretenden Diskrepanz zwischen Textfetzen/aufgenommenem Satz eingeführt.

Und das Abwechseln von Kampf zu Gespräch zu Zwischensequenz (In jeglicher Kombination) kann man pauschal über jedes Spiel sagen, DAO miteingeschlossen;

Ich sag' nur so viel: DA2 ist kein ME2. Wer Unterschiede nicht merkt sollte wohl mal die Scheuklappen entfernen.
 
AW: News - Bioware:

Kein Spiel kommt heute ohne RPG-Elemente aus - schon allein das Erhalten einer neuen Waffe macht den Spieler stärker wie ein Level-Up in x-beliebigen RPGs.

Werte von Fussballspielern verändern sich in FIFA aufrgrund von Verletzungen oder schlechter Form etc.

Wenn ich manchen reden höre, er hasse RPGs, dann findet sich meist ein Spielelement in seinen Lieblingsspiel, was genau aus diesem Genre kommt. :P
 
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