Hehe, ich empfehle mal die Quelle zu suchen und deren Quelle nachzulesen. Wenn man das dann noch mit Kommentaren hier vergleicht, hat das was von stiller Post.
In den genannten Fällen ging es um Schadenersatzforderungen, nicht um Bestrafungen. Zudem ist in den meisten genannten Fällen kein Urteil gefällt worden, sondern es wurde sich verglichen. Die Umstände dabei waren wohl zum Teil zweifelhaft.
Davon abgesehen finde ich es richtig, dass man gegen Raubkopierer vorgeht. (Und laßt doch mal diesen Vergleich mit den Kinderschändern weg. Der wird nicht besser, je öfter man ihn wiederholt.) In der heutigen Zeit ist nicht mehr allein materielles Eigentum wichtig. Ideen und Schöpfungen sind seit längerem ein wertvolles wirtschaftliches Gut. Das mag für einfach gestrickte Leute schwer zu begreifen sein, weil die etwas sehen oder fühlen müssen. Aber in eine Entwicklung fließt oftmals mehr Geld, als in die eigentliche Produktion. Also muss es auch entsprechend geschützt werden.
Außerdem ist es doch tausendmal besser, wenn diejenigen, die selbst entschieden haben, das geistige Eigentum anderer zu mißachten, rangenommen werden, als dass weiter ehrliche Käufer mit Kopierschutzmechanismen, die in ein System eingreifen, und "Werbespots", die man nicht unterbrechen kann gegängelt werden.