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Netflix könnte teurer werden - Testlauf mit höheren Preisen

ich schaue Serien fast ausschließlich nach DVD bzw. Bluray-Release, daher juckt mich eine Preiserhöhung der Streamingdienste wie eben Netflix relativ wenig.
 
Eine Preiserhöhung nervt immer, in diesem Falle aber verkraftbar. Alleine für die Kids bietet Netflix eine Menge an. Seitdem es Prime, Netflix und Maxdome gibt, schauen wir eigentlich kein "normales" Fernsehen mehr. Die GEZ Gebühr stört mich eigentlich weit mehr als die 2€ die Netflix jetzt haben möchte.

Was die Produktionen angeht. Es ist schön das regelmäßig neue Inhalte produziert werden, aber es fällt durchaus auf, dass da einige Konzepte ins laufen kommen die eigentlich zum scheitern verurteilt sind. Aktuell richtig schlecht finde ich ja dieses WrestlingFrauenDings "Glow".....

Auch dieses MarcoPolo Gedöns hatte für mich nie den Tiefgang eines "Vikings". Aber so richtig gut finde ich momentan eh Designated Survivor, richtig gut gemacht das Ding.

also glow haben wir zb die ganze staffel an einem abend weggesuchtet.is halt so ähnlich wie OitNB,mit klasse gezeichneten charakteren,n bissl humor und ner priese drama
 
Dann informier dich mal was genauer über das Programm, da kommen nämlich durchaus auch sehr viele ziemlich gute Sachen und nicht nur "Rentner-TV", Talkshow oder Fußball

Mag ja sein, aber ich schaue so gut wie kein Tv und wenn dann nur Dmax. Im Auto höre ich Spotify oder MP3 und deren Internetseiten rufe ich auch nicht auf. Ergo zahle ich 210 Euro im Jahr für etwas, das ich gar nicht nutze.
 
Mag ja sein, aber ich schaue so gut wie kein Tv und wenn dann nur Dmax. Im Auto höre ich Spotify oder MP3 und deren Internetseiten rufe ich auch nicht auf. Ergo zahle ich 210 Euro im Jahr für etwas, das ich gar nicht nutze.
ich hatte das jetzt so verstanden, dass du Serien und Filme magst, aber glaubst, bei den ÖR käm diesbezüglich nix, so dass du "für nix" zahlst.

Is halt dann doof für dich, aber Du solltest eben auch sehen, dass bei uns auch wegen der ÖR die Medienlandschaft im Vergleich zu vielen anderen Ländern viel ausgewogener ist, da die ÖR eben unabhängiger sind. Wenn es nur von Finanzierung durch Dritte abhängige Medien geben würde, dann kann das übel enden, sieht man ja zb in den USA oder Italien. Oder auch TV, das klar unter Kontrolle des Staates steht wie in Russland oder China usw. und Null Kritik gegen die Regierung zulässt. Und was die Finanzierung angeht, da gibt es bei fast jedem Bürger etliche Dinge, die er mitzahlt, aber nie selber nutzt. ;)


@Rab: kann man denn "immer wieder" kündigen, oder kann es sein, dass die beim dritten mal sagen "nee, jetzt reicht's - Abo oder fott mit dir!" ? ;)
 
@Netflix: ich kauf lieber ab und an eine Serie und schaue ansonsten TV (wo grad bei Serien auch viele gute Serien zu sehen sind) als dass ich JEDEN Monat eine Fixgebühr zahle und gar nicht weiß, ob ich da auch alles nutze. Vor allem gibt es da ja auch bei weitem nicht alles, d.h. wenn man dann auch mal ne andere Serie oder so schauen will, muss man für nen anderen Service auch wieder löhnen. Da kauf ich lieber das, was mich interessiert, und kann es später ggf. auch wieder verkaufen,

Bei normalem Fernsehen zahlt man allerdings weit mehr, als bei Netflix mit der Fixgebühr im Monat. Man zahlt mit seiner wertvollen Lebenszeit, weil man Unmengen an Werbespots ertragen muss. Klar gibt es bei Netflix nicht alles.

Ja, bei Netflix gibt es nicht alles. Aber ist das überhaupt erwähnenswert? Schließlich gibt es nirgends alles. Es gibt weder im Fernsehen, bei Sky, Netflix, Maxdome, Prime Video usw. alles zu schauen, noch ist es bei Amazon, Elektronikmärkten usw., auf Lager.
 
[...]@Rab: kann man denn "immer wieder" kündigen, oder kann es sein, dass die beim dritten mal sagen "nee, jetzt reicht's - Abo oder fott mit dir!" ? ;)
Sie werben ja aktiv mit einer kurzen Vertragslaufzeit ... ich hab einen Kumpel, der sein Abo schon fast 10x gekündigt und wiederum erneuert, aber eben in einem Zeitraum von fast zwei Jahren.
 
is aber auch unterschiedlich.bei sky geht das zb nich so einfach.die wollen irgendwann ne gebühr von satten 100 euro haben wenn man sich wieder anmelden will.hab das thema gerade auf anderer seite in so ner VoD gruppe.wie sich das bei amazon und maxdome verhält kann ich nich sagen.wir kündigen eher selten^^

angucken kann man sich aber alle mal.der erste monat is bei jedem anbieter frei+ den zweiten den man zahlen muss,kommt man auf 4 euro für die zwei monate.das is der preis von nem döner ...

maxdome zb hat auch gerade das angebot,das man drei monate für 2,66 eur pro monat buchen kann.billiger gehts kaum,und ICH kann mir aussuchen was ich wann sehen möchte.möchte mich nich mehr an festgelegte zeiten oder wöchentliche ausstrahlungen von folgen meiner serie wie im normalem tv halten müssen.

und wie er schon sagte..jeder dienst is super einfach (per klick im profil) monatlich kündbar.es gibt zb auch bei sky dauernt angebote,wo man sky cinema ticket ,oder manchmal auch die anderen für 1 euro pro monat bekommt
 
also wenn man das deutsche netflix angebot mit dem amerikanischen vergleicht, finde ich jeden cent, den sie mehr haben wollen unverschämt!
 
Der größte Teil dieses so genannten "Mülls" kommt bei den Abonnenten allerdings sehr gut an, kaum ein ins Leben gerufene Format wurde frühzeitig eingestampft, und man sieht es den Produktionen auch an dass da viel Geld hineingesteckt wird. Billiges sieht man dort nicht, und um diese Qualität aufrechtzuerhalten ist es durchaus nachvollziehbar wenn die Preise womöglich etwas angepasst werden.

Naja über billig oder nicht billig lässt sich sicher streiten. Aber du hast natürlich recht. Viele Sachen die mich nicht ansprechen, gefallen dafür anderen Leuten richtig gut und sie versuchen halt möglichst viele Zielgruppen abzudecken. Das kommt dann bei mir wiederum als Müll an. Von daher korrigiere ich meine erste Aussage auf "wenn sie nicht so viele Zielgruppen abdecken und damit potentiellen Müll an Serien und Filmen produzieren würden, bräuchten sie auch nicht mehr Geld..."
 
Nachdem man die Leute angefixt hat erhöht man die Preise. ist das so überraschend?

Und jetzt lasst euch schön abzocken. Von Fairness hat keiner was gesagt. So funktioniert Profitmaximierung.

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Is halt dann doof für dich, aber Du solltest eben auch sehen, dass bei uns auch wegen der ÖR die Medienlandschaft im Vergleich zu vielen anderen Ländern viel ausgewogener ist, da die ÖR eben unabhängiger sind. Wenn es nur von Finanzierung durch Dritte abhängige Medien geben würde, dann kann das übel enden, sieht man ja zb in den USA oder Italien. Oder auch TV, das klar unter Kontrolle des Staates steht wie in Russland oder China usw. und Null Kritik gegen die Regierung zulässt. Und was die Finanzierung angeht, da gibt es bei fast jedem Bürger etliche Dinge, die er mitzahlt, aber nie selber nutzt. ;)

Genau so ist es. Die Oeffentlich Rechtlichen haben mMn einen sehr positiven Einfluss auf die Presse in Deutschland insgesamt, egal ob man sie nun persoenlich nutzt oder nicht. Man schaue sich im Vergleich nur mal die Medienlandschaft in den USA an, wo es entweder republikanische oder demokratische Medien gibt aber fast gar nichts mehr dazwischen. Genau diese Art der Propaganda-Medien, die die Leute in ihre Blasen zwengt hat doch den ganzen Schlamassel erst verursacht, der gerade ablaeuft.

Die Oeffentlich Rechtlichen in Deutschland sind nicht immer komplett unparteiisch, aber doch mehr als praktisch jede andere Mediengesellschaft, die ich international erlebt habe und wenn sie parteische Kommentare loslassen, dann kennzeichnen sie diese auch als Kommentar.

Man kann sich schon darueber aufregen, was fuer ein Schrott manchmal in der oeffentlichen laeuft, aber allein schon ihr Einfluss auf die Presse, diese zumindest zu ein bisschen Objektivitaet zu verpflichten ist mMn die 200 Euro im Jahr locker wert.
 
Die Oeffentlich Rechtlichen in Deutschland sind nicht immer komplett unparteiisch, aber doch mehr als praktisch jede andere Mediengesellschaft, die ich international erlebt habe und wenn sie parteische Kommentare loslassen, dann kennzeichnen sie diese auch als Kommentar.
niemand ist komplett unparteiisch, selbst wenn es pure News, also nur das Vortragen von Fakten ist und man sich da TOTAL bemüht. Denn selbst unbewusst filtert man dann eben noch immer was raus, was vlt die eigene Meinung eher stützt. Aber da sind dann eher einzelne Kommentatoren oder Einzel-Redaktionen "nicht ganz unparteiisch", nicht aber die ÖR in der Gesamtheit. Bei den ÖR kann man nun wirklich nicht davon reden, dass die irgendeiner Partei klar nahestehen.

Klar: Journalisten sind MEIST von Haus aus eher links als rechts und eher "menschlich" als sachlich-nüchtern, weil sie von der Motivation her ihren Beruf idR ergreifen, um Missstände aufzudecken und dafür zu sorgen, dass die Gesellschaft insgesamt besser, friedlicher zusammenlebt. Daher ist zB bei so was wie der Flüchtlingswelle zuerst zu stark das Positive hervorgehoben worden. Aber selbst bei den ÖR kriegt auch echt JEDER sein Fett weg, und in politischen Sendungen kann es sein, dass das ARD-Magazin zum gleichen Thema eine andere Position einnimmt als das ZDF-Magazin. Mal ganz abgesehen von Talkshows, wo ja selbst radikalere Parteien mit eingeladen werden und zu Wort kommen dürfen.


Und was die reinen News angeht, da sind die ÖR (inkl des Rundfunks, nicht zu vergessen) wirklich sehr gut strukturiert durch das riesige Netz an Korrespondenten usw. - dass man da nicht verhindern kann, dass vlt. zB in Italien der Korrespondent bzw. dessen Redaktion den Staatschef scheiße findet und ZU negativ berichtet, dürfte klar sein. Das ist auf jedem Sender so. Aber zumindest erfinden die keine Sachen oder bauschen Gerüchte zu sehr auf, und vor allem: es gibt ganz offensichtliche keine systematische Einflussnahme von Außen, weil ja eben - wie gesagt - auch innerhalb der ÖF unterschiedliche Standpunkte zu sehen sind und nicht nur immer der gleiche.
 
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