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Mittelerde: Schatten des Krieges im Test vor Release - Tipptopp trotz Shop?

Ich glaube, ich habe den Vorgänger beim letzter Wintersale für 5 Euro gekauft, durchgespielt und war (vermutlich auch angesichts des Preises) ziemlich überrascht, da ich so extrem gemischte Meinungen zu dem Spiel gelesen habe. Mir hat es ziemlich gut gefallen, auch wenn es sich stellenweise doch ein wenig gezogen und man im Prinzip immer das Gleiche gemacht hat. Die Kämpfe und die Stealth-Mechanik hat sich für mich aber gut genug angefühlt, dass ich es nach ein paar „Sitzungen“ durchgespielt habe.

Den Nachfolger werde ich daher ganz bestimmt kaufen, sobald sich der Preis bei 30 Euro oder weniger eingependelt hat. Die Gameplaymechaniken wurden ja lt. diverser Tests übernommen und durch sinnvollen Erweiterungen ergänzt. Für mich ist das Grund genug, die Erweiterung zu spielen, auch wenn ich keinen Meilenstein erwarte. Die Lootboxen stören mich genauso wenig wie irgendwelche Skins, solange sich das Ganze nicht auf mein Spielerlebnis auswirkt. Wenn sich das Ende ohne Lootboxen wirklich zu extrem zieht, dann werde ich eben auf einen Trainer zurück greifen. Das hab ich schon bei genug anderen Titel, die gegen Ende künstlich gestreckt wurden.
 
Lasst so ein Spiel doch endlich mal in den Regalen vergammeln. Nur dann wird sich was ändern.

Ich hab den Vorgänger mit sehr viel Spaß durchgespielt, ich freu mich sehr auf Schatten des Krieges.
Die optionalen(!) Microtransaktionen sind mir ziemlich egal, werde die eh nicht nutzen.
Von Spiele-Boykott halte ich relativ wenig und mitmachen würde ich eh nicht, wenn ich auf ein Spiel Lust habe, dann kaufe ich es auch.
 
Ihr vergesst die ganzen kleinen Minderjährigen, da ist die Kohle zu holen und mit denen kann man auch nicht reden/kennen das nicht anders. Sehe das beim Sohn 13 und seinem 16 Jahre altem besten Kumpel. Die geben regelmäßig Kohle aus für Ingamekäufe von COD, selbst wenn es nur kosmetische Sachen sind. Da geht dann das ganze Taschengeld drauf. Verusche da immer denen zu zeigen, das es auch anders geht, aber das bringt nix. Hatte aus Spass mal Clash of Clans angefangen und denen gezeigt nach ner Weile, wie viel besser ich bin als die. Wo Ich dann meinte Ich hab keinen Cent dafür ausgegeben, wussten die nicht mehr was Sie sagen sollen. 1 Woche Später wollte der Sohn sich schon wieder Google Play Karte kaufen um sich was im Spiel zu kaufen :-B
Das ist teilweise die Generation, alles muss schnell gehen und keine Gedult!
 
Ihr vergesst die ganzen kleinen Minderjährigen, da ist die Kohle zu holen und mit denen kann man auch nicht reden/kennen das nicht anders. Sehe das beim Sohn 13 und seinem 16 Jahre altem besten Kumpel. Die geben regelmäßig Kohle aus für Ingamekäufe von COD, selbst wenn es nur kosmetische Sachen sind. Da geht dann das ganze Taschengeld drauf. Verusche da immer denen zu zeigen, das es auch anders geht, aber das bringt nix. Hatte aus Spass mal Clash of Clans angefangen und denen gezeigt nach ner Weile, wie viel besser ich bin als die. Wo Ich dann meinte Ich hab keinen Cent dafür ausgegeben, wussten die nicht mehr was Sie sagen sollen. 1 Woche Später wollte der Sohn sich schon wieder Google Play Karte kaufen um sich was im Spiel zu kaufen :-B
Das ist teilweise die Generation, alles muss schnell gehen und keine Gedult!

Dein Sohn oder warum sprichst du über ihn mehrmals in der dritten Person? Und welches COD mit Lootboxen ist denn für einen 13-Jährigen freigegeben? Ich denke, hier sind in App Käufe noch das geringste Problem.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wenn es nur Zusatzinhalte sind und das Game trotzdem viel Spaß bietet und auch eine für das Genre lange Spielzeit (einen Umfang wie zb bei Skyrim kann man ja wohl nicht ernsthaft erwarten), fänd ich ne starke Abwertung wegen eines Shops übertrieben. Ansprechen kann man es, aber wenn man auch ohne weiteres Geld das Spiel genießen kann, sollte man das nicht überbewerten. Kritisch wird es, wenn man irgendwann wirklich meint zu merken, dass man mit dem "normal" erspielten an einer bestimmten Stelle echt nicht mehr weiterkommt.

Für mich scheint es - wie schon der erste Teil - ein nettes Spiel für Zwischendurch zu sein, da schlage ich wohl irgendwann zu.

Das sehe ich völlig anders! In einem f2p oder begrenzt auch in einem p2p MMO ist ein Itemshop noch akzeptabel. Da gebe ich hin und wieder auch mal geld aus wenn das Spiel spaß macht.
In einem Singelplayer Vollpreis Titel ist es meiner Meinung nach aber ein absolutes NoGo. Ein solches Spiel ist dann ganz klar kein AAA-Titel mehr. Wenn dann auch noch das Gameplay entsprechend angepasst wurde um zum Kauf der Items zu verleiten dann muss sich das auch deutlich in der Wertung wiederspiegeln.
Wenn so was nicht in die Wertung einfließt dann ist der Tester entweder zu viel Fan oder wird für die Bewertung bezahlt.
In Singleplayerspielen hat ein Itemshop einfach nichts zu suchen.

Ich hab den Vorgänger mit sehr viel Spaß durchgespielt, ich freu mich sehr auf Schatten des Krieges.
Die optionalen(!) Microtransaktionen sind mir ziemlich egal, werde die eh nicht nutzen.
Von Spiele-Boykott halte ich relativ wenig und mitmachen würde ich eh nicht, wenn ich auf ein Spiel Lust habe, dann kaufe ich es auch.

Mit der Einstellung trägst du aber dazu bei das es bald mehr SP spiele mit Itemshop geben wird. Wie so was läuft hat man doch bei den DLCs gesehen. Die sollten auch was ganz tolles sein weil die Entwickler auch noch nach Release ihre Ideen einbringen könnten (viel gelesene Aussage als die DLCs eingeführt wurden). Viel ist davon heute nicht mehr übrig geblieben. Es ist wie du sicher auch weist nicht unüblich Inhalte aus dem Spiel zu nehmen um es in einen meist überteuerten DLC zu Packen.
Oder die sache mit dem OlwaysOn DRM. Ich kann mich noch an das geschrei erinnern als das in "Die Siedler 7" eingeführt wurde. Auch das ist heute nicht unüblich weil den Leuten das Spiel wichtiger war als was dagegen zu tun (durch Boykot).

Heutzutage sind wir Spieler doch die Frösche im Kochtopf. Die Temperatur wird langsam erhöt damit wir nicht rausspringen und am ende schön gar gekocht sind.
 
Was ich mich frage, ist das Spiel wirklich plötzlich, quasi von gestern auf heute soviel besser, als es die Vorführungen auf der E3 und selbst noch Gamescom erahnen ließen?
Die waren nämlich höchstens niedrige 70er.
Die Grafik war furchtbar, teils schlechter als im ersten Teil, und das Gameplay und was dazu erzählt wurde waren repetitiv sowie durch Aufbau der Missionen unglaublich in die Länge gestreckt und somit außerdem noch langweilig. Die gezeigten Cutscenes und Gags waren am Fremdschämfaktor kaum zu überbieten.
Es scheint um Ligen schlechter als der Vorgänger, der war gut hatte aber auch so seine Probleme hier und da. Konnte aber durch Grafik und das neuartige Spielgeschehen dennoch überzeugen.

Die plötzlich überall aufploppenden hohen Wertungen sind deswegen EXTREM überraschend. Es sei denn, da ist wieder die Politik im Spiel a la "Das ist Herr der Ringe, es hat viele Fans, das darf nicht niedrig gewertet werden". Kann mit dafür jemand eine Erklärung liefern, also eine a la "der neue Teil spielt sich wirklich hevorragend, die Grafiken sind alle noch ordentlich aufpoliert und das Missionsdesign wurde erheblich geändert im Vergleich zur E3, und die Gags sind nun mal Geschmackssache". Wobei ich PC Games da direkt mal ausnehmen möchte, die Wertung hier ist nicht so hoch und wurde gut begründet.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Die plötzlich überall aufploppenden hohen Wertungen sind deswegen EXTREM überraschend. Es sei denn, da ist wieder die Politik im Spiel a la "Das ist Herr der Ringe, es hat viele Fans, das darf nicht niedrig gewertet werden". Kann mit dafür jemand eine Erklärung liefern, also eine a la "der neue Teil spielt sich wirklich hevorragend, die Grafiken sind alle noch ordentlich aufpoliert und das Missionsdesign wurde erheblich geändert im Vergleich zur E3, und die Gags sind nun mal Geschmackssache". Wobei ich PC Games da direkt mal ausnehmen möchte, die Wertung hier ist nicht so hoch und wurde gut begründet.

Ich vermute mal, dass viele Tester genau wie du mit einer gesenkten Erwartungshaltung herangegangen sind und einfach positiv überrascht wurden. Dass hier viel HdR Bonus eingeflossen sein soll, glaube ich nicht, da der erste Teil in vielen Tests auch einstecken musste. Ich denke einfach - und das geht auch aus einigen Tests hervor - dass sie das Spiel wirklich konsequent weiterentwickelt haben. Ein Shadow of Mordor 2.0 quasi und wer mit Teil 1 seine Freude hatte, wird hier nicht enttäuscht werden.
 
Das sehe ich völlig anders! In einem f2p oder begrenzt auch in einem p2p MMO ist ein Itemshop noch akzeptabel. Da gebe ich hin und wieder auch mal geld aus wenn das Spiel spaß macht.
In einem Singelplayer Vollpreis Titel ist es meiner Meinung nach aber ein absolutes NoGo. Ein solches Spiel ist dann ganz klar kein AAA-Titel mehr. Wenn dann auch noch das Gameplay entsprechend angepasst wurde um zum Kauf der Items zu verleiten dann muss sich das auch deutlich in der Wertung wiederspiegeln.
Wenn so was nicht in die Wertung einfließt dann ist der Tester entweder zu viel Fan oder wird für die Bewertung bezahlt.
In Singleplayerspielen hat ein Itemshop einfach nichts zu suchen.

Solange man in dem Shop nur kosmetische Sachen kaufen kann und keine spielwichtigen, ist mir ein Itemshop im SP eines Spiels recht egal. Aber wenn bestimmte Items (epische oder einzigartige z.b.) nur dort zu finden sind und nicht erspielbar, dann ist es für mich auch ein No-Go
 
Guter Test mit begründeter(!) und Nachforschungen Wertung. Ohne die Microtransactions wäre es ein sicherer day1 kauf für mich, da ich am Ersten schon viel Spass hatte. In dieser Form bin ich maximal bereit 30€ zu zahle, werde aber auch dann keinen Cent mehr ausgeben! Free2play Mechaniken in einem Vollpreisspiel sind das letzte und bei Lootboxen könnte ich kotzen. Bei Overwatch waren mir die Outfits egal und man konnte die drei die nicht egal waren gezielt kaufen indem man doppelte zerstört hat. Alle kopieren Lootboxen aber dieser Aspekt, der Lootboxen gerade so erträglich macht; Dieser Aspekt, oder ein Ersatz für die Mechanik, wurde von keinem übernommen bzw. angeboten.
 
Das sehe ich völlig anders! In einem f2p oder begrenzt auch in einem p2p MMO ist ein Itemshop noch akzeptabel. Da gebe ich hin und wieder auch mal geld aus wenn das Spiel spaß macht.
In einem Singelplayer Vollpreis Titel ist es meiner Meinung nach aber ein absolutes NoGo. Ein solches Spiel ist dann ganz klar kein AAA-Titel mehr. Wenn dann auch noch das Gameplay entsprechend angepasst wurde um zum Kauf der Items zu verleiten dann muss sich das auch deutlich in der Wertung wiederspiegeln.
Wenn so was nicht in die Wertung einfließt dann ist der Tester entweder zu viel Fan oder wird für die Bewertung bezahlt.
In Singleplayerspielen hat ein Itemshop einfach nichts zu suchen.
Und warum nicht, wenn du dort nichts findest, was du wirklich brauchst?

Natürlich sollte es nicht so sein, dass das Spiel einen dazu verleitet, den Shop zu nutzen, weil man das Gefühl hat, ohne Zusatzkäufe selbst beim niedrigsten Schwierigkeitsgrad nicht weiterzukommen. Aber dieses "nix zu suchen" finde ich Quatsch, vor allem wenn es am Ende nur optische Dinge oder eine größere Auswahl an Items sind, die man "kaufen" kann.
 
Und warum nicht, wenn du dort nichts findest, was du wirklich brauchst?

Natürlich sollte es nicht so sein, dass das Spiel einen dazu verleitet, den Shop zu nutzen, weil man das Gefühl hat, ohne Zusatzkäufe selbst beim niedrigsten Schwierigkeitsgrad nicht weiterzukommen. Aber dieses "nix zu suchen" finde ich Quatsch, vor allem wenn es am Ende nur optische Dinge oder eine größere Auswahl an Items sind, die man "kaufen" kann.

Es bleibt halt immer irgendwo der fade Beigeschmack, dass man kein vollständiges Spiel hat.

Allerdings habe ich mich inzwischen daran gewöhnt. Gerade als Konsolenspieler japanischer Titel kann man ja teilweise mehrere 100 Euro für Ingame-Items wie zusätzliche Klamotten ausgeben. Bei Dead or Alive 5 kosten alle DLCs so irgendwas um 800 Euro. Und bei diesen Titeln erscheinen nie GotY oder Complete Editions. Allerdings sind diese DLCs dann auch wirklich nur für Hardcore-Fans und Intensivspieler interessant, als "einmal Durchspieler" sind sie relativ belanglos, oft haben die Spiele auch ohnehin ja schon eine "Grundausstattung" solcher Items (Klamotten) mit dabei. Von daher sehe ich das bei dieser Art von bezahlbaren Zusatzitems als harmlos an.

Kritischer wird es, wenn es spezielle Skills, Waffen, Rüstungen oder gar Charaktere nur via Mikrotransaktionen gibt. Auch das ist zunächst kein Beinbruch, wenn die mitgelieferten genauso gut sind und es schon eine gute Auswahl im Spiel gibt. Kann man eine "Über-Rüstung" aber nur als DLC kaufen und hat man bei bestimmten Bossen ohne diese Rüstung erheblich schlechtere Karten, dann sieht die Sache schon wieder anders aus, weil wegen der DLCs die Spielbalance kaputt gemacht wurde.
 
Es bleibt halt immer irgendwo der fade Beigeschmack, dass man kein vollständiges Spiel hat.
das kommt drauf an. In heutigen Zeiten KÖNNEN die Entwickler eben auch ständig an einem Spiel weiterarbeiten und neue Inhalte anbieten. Da ist es schwer zu beurteilen, ob da nun Inhalte absichtlich rausgelassen werden.

Zudem: wenn die Einnahmen dazu dienen, dass die Spielepreise nicht noch weiter steigen, sollen von mir aus die "Verrückten" für den Umsatz sorgen, den ein Publisher gern hätte, wenn das Spiel ansonsten eh schon einen ordentlichen Umfang bietet.


Kritischer wird es, wenn es spezielle Skills, Waffen, Rüstungen oder gar Charaktere nur via Mikrotransaktionen gibt. Auch das ist zunächst kein Beinbruch, wenn die mitgelieferten genauso gut sind und es schon eine gute Auswahl im Spiel gibt. Kann man eine "Über-Rüstung" aber nur als DLC kaufen und hat man bei bestimmten Bossen ohne diese Rüstung erheblich schlechtere Karten, dann sieht die Sache schon wieder anders aus, weil wegen der DLCs die Spielbalance kaputt gemacht wurde.
Bei Mulitplayer ist das ein absolutes No-Go. Bei Singleplayer stellt sich die Frage: sorgen die starken Items lediglich dafür, dass das Spiel (noch) leichter wird, man quasi ne Art God-Modus "light" erhält? Dann finde ich es an sich egal, sofern das Game nicht schon auf "leicht" nur für Hardcoregamer zu schaffen ist und man zum Kauf geradezu genötigt wird.

Und natürlich setze ich auch immer ein gewisses Kontingent an Items voraus, die im Basisspiel dabei sind - würde es zb bei einem Spiel wie Diablo 3 die "seltenen" Gegenstände nur gegen Zusatzgeld geben, wäre viel vom Spielspaß zerstört. Oder wenn man bei einem Shooter nur 4 Waffen zur Wahl hätte, per Kauf aber 400.
 
100 € für n paar Ork Stämme ich besorg mir das spiel aufjedenfall per torrent
 
Was ich mich frage, ist das Spiel wirklich plötzlich, quasi von gestern auf heute soviel besser, als es die Vorführungen auf der E3 und selbst noch Gamescom erahnen ließen?
Die waren nämlich höchstens niedrige 70er.
Die Grafik war furchtbar, teils schlechter als im ersten Teil, und das Gameplay und was dazu erzählt wurde waren repetitiv sowie durch Aufbau der Missionen unglaublich in die Länge gestreckt und somit außerdem noch langweilig. Die gezeigten Cutscenes und Gags waren am Fremdschämfaktor kaum zu überbieten.
Es scheint um Ligen schlechter als der Vorgänger, der war gut hatte aber auch so seine Probleme hier und da. Konnte aber durch Grafik und das neuartige Spielgeschehen dennoch überzeugen.

Die plötzlich überall aufploppenden hohen Wertungen sind deswegen EXTREM überraschend. Es sei denn, da ist wieder die Politik im Spiel a la "Das ist Herr der Ringe, es hat viele Fans, das darf nicht niedrig gewertet werden". Kann mit dafür jemand eine Erklärung liefern, also eine a la "der neue Teil spielt sich wirklich hevorragend, die Grafiken sind alle noch ordentlich aufpoliert und das Missionsdesign wurde erheblich geändert im Vergleich zur E3, und die Gags sind nun mal Geschmackssache". Wobei ich PC Games da direkt mal ausnehmen möchte, die Wertung hier ist nicht so hoch und wurde gut begründet.

Was ist DDR-Geld-4.jpg?
 
dich zwingt doch keiner die Microtransaktionen oder (Mini)DLCs zu kaufen, wo liegt also das Problem?

Steht doch im Artikel:

Die vermeintliche Schlusssequenz nach dem Abschluss des letzten Story-Einsatzes ist merkwürdig: Das Cliffhanger-Ende lässt Talions weiteres Schicksal unbeleuchtet, alles riecht nach einem Nachfolger, der die vermeintliche Trilogie abschließt. Doch dann starten die sogenannten Schattenkriege: Ein letzter, gut sechs Stunden langer Akt, der in zehn Episoden aufgeteilt ist. Komplett ohne weitere Zwischensequenzen, bekannte Figuren oder Dialoge müsst ihr nunmehr insgesamt 20 Verteidigungsmissionen absolvieren, um das wahre Ende von Mittelerde: Schatten des Krieges zu sehen. Der Epilog beantwortet offene Fragen und ist die Arbeit definitiv wert - aber die davor gestellten, ewig gleichen Abwehrschlachten in den gerade einmal vier ewig gleichen Festungen arten in pures Grinding mit geringem Spaßfaktor aus.

Weil die angreifenden Ork-Heere im Lauf der zehnteiligen Schattenkriege immer stärker werden und schlussendlich sogar Talions Maximalstufe von Level 60 übersteigen, braucht ihr eine ebenso schlagkräftige Armee von Ork-Verteidigern. Die rekrutiert ihr dank Nemesis-System direkt aus den Reihen der Widersacher; geschwächten Ork-Hauptmännern kann Talion wie im Vorgänger Mordors Schatten eine Gehirnwäsche verpassen. Angesichts der Masse an Belagerungsmissionen und dem langwierigen Leveln von niedrigstufigen Orks per zufällig generierter Aufträge oder vom Spieler passiv beobachteter Arenakämpfe waren wir im Schatten des Krieges-Test jedoch das ein oder andere Mal versucht, von der wohl umstrittensten Neuerung Gebrauch zu machen: dem Kauf von Lootboxen.[...]

Dass Monolith und Warner Bros. Interactive diesen Schlussakt so gestaltet haben, ist eine bedenkliche Entwicklung. Denn hier wird ganz eindeutig aus wirtschaftlichen Gründen in Gameplay-Mechaniken eingegriffen und gerade die treuesten Fans (die natürlich die echte Schlusssequenz sehen wollen) werden auf die Folter gespannt und dazu verführt, vielleicht doch mal im Shop vorbeizuschauen.

"hier wird ganz eindeutig aus wirtschaftlichen Gründen in Gameplay-Mechaniken eingegriffen" - das ist das Problem.
 
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