Bono am 09.10.2006 18:29 schrieb:
IXS am 09.10.2006 08:01 schrieb:
@Threadersteller
Weißt du, warum ich Apple nicht mag?
Ganz einfach: Weil Steve Jobs bei ATARI "gelernt" hat und dort das "Know How" klaute um seine Firma "Apple" zu gründen.
Wie das immer so ist: Wenn man die Pläne des "Gegners" kennt, kann man die Ware so anpassen, dass sie hier "etwas billiger" und da "etwas besser" ist, und spart einen Haufen Entwicklungskosten....
Dann rate mal wer die heute obligatorischen Pull Down Menüs von wem geklaut hat....Nämlich MS von Apple. Nebenbei: Die Kompartibilitätsliste von Apple ist nicht so kurz wie alle behaupten. Liegt vielleicht daran das kaum einer der hier anwesenden Mac OS X jemals richtig genutzt hat. Ich habe mit Mc OS jedenfalls keine ständigen Abstürze, Probleme etc. Es gab seid Mac OS 10.2 keine Version die wirklich instabil war...das was man jetzt von Vista hört ist haarsträubend was die Stabilität angeht. Und wenn ich an den Release von Win XP denke, wird das mit Vista noch schlimmer werden...instabiles System, jede Menge Sicherheitslücken und eine Software bei der der Nutzer als Betatester fungiert...sowas hat es bei Apple seid Mac OS 8 nicht mehr gegeben....
Und um mal auf die C't zurückzukommen: Die haben nämlich geschrieben, dass der Mac der bessere PC sei....vielleicht sollte man da mal nachlesen....denn es gibt keine Plattform auf der alle Systeme laufen....abgesehen von Apple.
Hust,
Du übertreibst masslos in beiden Richtungen.
MacOSX ist keinesfalls so toll und Windows so schlecht, wie du es beschrieben hat.
Vor allem der Speed der meisten Programme unter OS X lässt mehr als stark zu wünschen übrig. Und das vor allem in den Bereichen in denen der Mac immer "dominant" war, sprich Bildbearbeitung und Desktop Publishing.
Wie langsam Quark, InDesign usw. vor sich hindümpeln ist grauenhaft.
Das liegt nicht zuletzt daran, das OSX bis zur 10.4 kaum in der Lage war Prozesse vernünftig auf zwei Prozessoren aufzuteilen (natürlich liegt das auch an der Programmierung seitens Adobe usw.)
Komischerweise geht dies auf den neuen Intel Macs merklich flotter. Und das trotz Rosetta.
Habe in der Firma noch nen G5 rumstehen, der bedeutend träger ist.
Ich programmiere sowohl unter MacOS 10.3, 10.4(vorher auch unter MacOS 9.x) und unter Windows.
Glaub mir: MacOS stürzt in den Bereichen zehnmal schneller ab als das Windows System. Da hilft dann meist nur noch ein Neustart, da das Beenden des Finders nicht reicht. Unter Windows ist es mir noch nie passiert, das InDesign oder meine Entwicklungsumgebungen das komplette System mitnehmen.
Die Bedienung ist reine Gewöhnungssache. Ich fand Mac OS 9 bedeutend angenehmer. Seit X ist mir das zu tief verschachtelt und irgendwie "anpassungsbedürftiger". Aber das ist rein subjektiv.
Klar ist die Kompatibilitätsliste nicht so klein, wie man immer meint. Aber das ist auch pure Taktik von Apple Seite.
Dadurch können die Produkte aus Ihren eigenen Kreisen teurer verkauft werden.
Zur Sicherheit:
Ich durfte mir heute noch ein 40 oder 50MB Security-Update ziehen. Es gibt also keine Sicherheitslecks auf nem Mac?
Jetzt kommt wieder die Antwort: Natürlich gibt es die, aber Apple fixt die, bevor sie publik werden.
Ist ja auch nicht so schwer, wenn nur 2% der User nen Mac haben und es daher für Viren"programmierer" völlig uninteressant ist. Möchte gerne mal die tatsächliche Anzahl von Lücken im MacOs sehen.
Zu guter Letzt kotzt mich das Geschäftsgebaren von Apple an. Da werden im Halbjahres-Rhythmus "neue Versionen" für teuer Geld verkauft, die den Usern wenig nützliches Neues bringen. Dafür hagelt es aber Inkompatibilitäten der Software aller Art. Und wer neue Software verwenden will (z.B. Quark 7) muss auf die neueste MacOSX Version upgraden, da sie Mindestvorraussetzung ist.
Was dies für Programmierer und deren Kunden bedeutet ist klasse:
Von OS X 10.3.9. zu 10.4. hat Apple nicht (bzw kaum) dokumentierte Änderungen an der Oberfläche (z.B. Windows-Handling) vorgenommen. Nach dem Upgrade auf 10.4. bei einigen Kunden lief unsere Software nicht mehr sauber und stürzte sporadisch ab. Heisst: Wir dürfen warten bis es ein Update für unsere Entwicklungsumgebungen gibt bzw. suchen ewig nach Workarounds und unsere Kunden haben ebenfalls Probleme, da unsere Software nicht läuft, sie aber auf die neuesten Softwareversionen, die 10.4. benötigen, angewiesen sind.
Klasse, was?
Was würden alle schreien, wenn MS Geld für ein Service Pack verlangen würde...
Wie gesagt, das hat aber eher mit Apple als mit OS X an sich zu tun.
Beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile und ich würde sie als gleichwertig einstufen.
Der RC1 von Vista gefällt mir sehr gut. Läuft im Desktop und bei (Nicht-Spiele)-Anwendungen mindestens genauso schnell wie XP und sieht schicker aus.
Es ist jetzt nicht die Revolution aber die gibt es bei Apple auch nur in grösseren Abständen. Da wird auch nur im Detail verfeinert.