Diablo 3 und diversen Dingen in der realen Welt sei Dank, bin ich noch nicht allzu weit gekommen, konnte mir aber dennoch schon einen recht guten Eindruck machen.
Das Setting ist nun wirklich komplett anders, gerade in den Missionen zu Beginn geht es bunt zur Sache, was aber in der Natur der Dinge liegt.
Was das Ganze aber "erträglich" macht, sind Paynes zynische Ansichten zu dem ganzen Szenario.
Da gibt es zB dieses verwöhnte, reiche Bübchen, Typ "wohlhabend, laut, aufgekratzt"; nach einigen Minuten dachte ich mir "Herrgott, hoffentlich erschießt er den gleich auch noch" und kurz darauf erklingt Paynes Stimme aus dem Off und sagt etwas im Sinne von:" Wenn er nicht in diesem Moment gegangen wäre, hätte ich ihn wohl erschossen."
Insofern ist es ganz tröstlich, dass es dem Spielecharakter mit dem Wechsel in die Sonne scheinbar ähnlich wie dem Spieler geht. Und Max ist wirklich ein Wrack, da kann man ja schon fast solidarisch depressiv werden.
Ansonsten kann ich mir durchaus vorstellen, dass der Stil bei den Fans zu Kontroversen führen könnte. Die einen werden das Setting nicht mögen, die anderen die Bildstörungen nicht, andere vielleicht wieder die Tatsache, dass es viele Zwischensequenzen gibt etc.
Ich kam bislang ganz gut klar...dank Herrn Payne, der ist nämlich immer noch so kaputt wie früher...wenn nicht sogar noch mehr.
