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Mafia 3: 2K-Chef nennt niedrige Wertungen "Anomalien", sagt: "Wichtigste Tester liebten es!"

Finde es schon typisch... nicht unbedingt für BWL aber für die Führungsriege in vielen großen Unternehmen, weil sie irgendwelchen Shareholdern verpflichtet sind. Eigenes Unvermögen wird deshalb gerne auf andere geschoben, um das eigene Unternehmen besser darzustellen.

Es stimmt schon, langfristig ist das bestimmt keine vorteilhafte betriebswirtschaftliche Entscheidung, denn irgendwann wird der letzte Anteilseigner merken, dass nur heiße Luft erzählt wird.
 
Ja genau Kritiker sind nur Annomalien und wir machen alles richtig...

Genau das ist die Einstellung welche mich vor Vorbestellungen geheilt hat und mich bei gehypten Titeln stets auf den Steamsale warten lässt.

Was ich zu meiner Bestürzung bis jetz noch nicht bereut habe.
 
Typisches Verhalten von BWLern: Alles was einem nicht ins Konzept passt, wird als Anomalie bzw. Externalität angesehen und schon passt die heile Welt wieder.
Finde es schon typisch... nicht unbedingt für BWL aber für die Führungsriege in vielen großen Unternehmen, weil sie irgendwelchen Shareholdern verpflichtet sind. Eigenes Unvermögen wird deshalb gerne auf andere geschoben, um das eigene Unternehmen besser darzustellen.

Es stimmt schon, langfristig ist das bestimmt keine vorteilhafte betriebswirtschaftliche Entscheidung, denn irgendwann wird der letzte Anteilseigner merken, dass nur heiße Luft erzählt wird.

Wenn man keine Ahnung hat ... BWLer Bashing kommt immer dann, wenn derjenige nämlich selbst Null Plan hat aber meint mal was "cooles" abzuseiern, weil er nach Zustimmung heischt.

Und natürlich denkt ein BWLer, wenn er nur Angestellter ist, zuerst mal an sich, dann an das Unternehmen. Ist z.B. so ein Ding bei GM, da bleibt ein Objektleiter zwei Jahre (können auch drei gewesen sein) an einer Position, dann wird er versetzt, wenn seine Niederlassung gutes Geld gemacht hat nach oben, wenn nicht, dann nach unten oder er wird gefeuert. Das Ergebnis ist, dass der BWLer einzig darauf achtet, dass mit den vorhandenen Resourcen ein so gutes Ergebnis wie möglich erzielt wird - und nach ihm die Sintflut, etwa weil keine dringend notwendigen Investitionen für Modernisierung etc. getätigt wurden. Das ist aber nicht Schuld des BWlers sondern dann tatsächlich des Konzerns und deren Eigentümer.

Der Begriff Externalität oder auch externer Effekt kommt eigentlich aus der VWL, wird aber auch in der BWL genutzt. Er beschreibt einen Effekt, der Auswirkungen (negativ oder positiv) auf andere Teilnehmer hat, für die allerdings niemand einen Ausgleich leistet. Der Begriff wird deshalb oft als Mittel zur Problemverschiebung (Kostenabwälzung) verwendet.
Ein Unternehmen bezeichnet einen unerwünschten Kostenpunkt als "Externalität" und schiebt die Verantwortung in der Erzeugerkette einfach weiter. Deshalb ist zB Atomstrom so "billig". Die Betreiber meinten von Anfang an, dass sie nicht für die Entsorgung verantwortlich sind und so wurden die Kosten dafür immer weiter geschoben, bis sie schließlich bei der letzten Instanz landeten, dem Staat. Das führt dazu, dass die realen Preise auf dem Markt oft falsch (zu niedrig) sind und es daher zu Marktverzerrungen und in weiterer Folge zu falschen Entscheidungen kommt.

Deshalb typisch BWL... Das eigene Unvermögen/unerwünschte Kosten/etc. wird auf andere abgewälzt.

Also hat der BWLer in deinem Atomstrom-Beispiel alles richtig gemacht und seinem Unternehmen ordentliche Einsparungen beschert.
 
Im Artikel hat sich ein kleiner Übersetzungsfehler eingeschlichen:
"Ich glaube, die bedeutendsten Tester haben es [Mafia 3, Anm. d. Red.] wirklich geliebt und verstanden, was wir damit bezwecken in Sachen Story, Design, Charaktere und aufregender Perspektive."

Original:
"I think the most prominent reviewers really loved it and recognized that what we're doing here, from the story, art, character, and excitement perspective is really unmatched in the marketplace."

Ihr habt quasi "exciting" übersetzt, aber da steht "excitement". Er spricht also nicht über eine "aufregende Perspektive", sondern über die verschiedenen Perspektiven "Geschichte, Kunst, Charakter" und "Spannung". und diese Perspektiven sind seiner Meinung nach auf dem Markt unerreicht - wieso das auch immer so sein sollte.
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Hat es bisher in anderen Spielen etwa keine guten Charakterzeichnungen, künstlerische Höchstleistungen und anspruchsvolle Geschichten mit aufregenden und spannenden Elementen gegeben? :confused:
 
... was genau hat das mit BWL zutun? :-O

Im Grunde müsste genau das Gegenteil der Fall sein: als BWLer hätte man ein Interesse daran, dass der eigene Laden brummt und das tut er eben nur wenn man gute Spiele veröffentlicht. Selbst wenn man ein Testembargo auf die Beine stellt, am Tag des Verkaufs oder kurz danach gibt es zig Meinungen zu diesem Spiel.

TL;DR: das hat nichts mit BWL zutun, sondern lediglich mit dem Unvermögen seine eigene (= vom Unternehmen) Unfähigkeit einzugestehen.

Da muss ich dir wohl ein wenig wiedersprechen.
Als BWLer lernst du deine Marke zu verkaufen, aber nicht unbedingt Kunden zufrieden zu stellen. Das sind zwei ganz verschiedene Aspekte in der heutigen Zeit.
Als BWLer hat er nämlich alles richtig gemacht.
Er wusste das sein Produkt eigentlich nicht wirklich Marktfähig ist im momentanem Status der Entwicklung, hat es aber dennoch sehr gut in den Markt verkaufen und vorweg platzieren können.
Das geht so natürlich nicht überall, aber im Markt des PC Gamers alle male, und glaube mir, das nächste Produkt/Spiel wird er genauso gut verkaufen können, weil er eben weiß wen er da an der Leine hat, eben den (Dummen) PC Spieler mit dem man so gut wie alles machen kann. Er ist doch nicht der einzige dem dieses Kunststück gelungen ist. Die Liste ist Lichtjahre Groß genug. Sorry, aber er als BWLer oder auch Geschäftsführer hat er alles richtig gemacht. Er hat ein wohl schlechtes Produkt so gut verkauft wie es eben nur möglich war.
Davor Hut ab. Muss man leider so sagen. Und jetzt lacht er uns eben aus. Schuld sind die Spieler doch selbst. Dümmlicher Vorverkauf, keine Geduld zu warten auf mehrere Magazin Tests usw. Selbst Schuld.
 
Mein Gott, Batze, arbeite mal an Deinem geistigen Horizont (ein Duden wäre übrigens ein guter Anfang, aber das nur nebenbei).

Stell Dir vor, es gibt Leute, die gehen Essen, ohne vorher eine Restaurantkritik zu lesen. Es gibt Leute, die gehen in einen Film, ohne vorher eine Filmbesprechung zu lesen. Es gibt Leute, die kaufen ein Computer- (oder auch Brett-)Spiel oder eine Musik-CD, ohne vorher eine Rezension zu lesen. Es gibt Leute, die haben Sex mit einer Frau, ohne vorher deren Ex-Freund zu fragen, wie sie denn bei dem im Bett so war. Usw. usw. usw. Einfach weil sie's wollen und weil sie's können - und sei es nur deshalb, weil man sich vielleicht von etwas überraschen lassen will und gar nicht daran interessiert ist, sich schon im Vorfeld mit allen möglichen Infos zuzudröhnen.

Wo ist denn da bitte das Problem und warum muss man solche Leute gleich dumm nennen? Vielleicht fängst Du ja im Duden einfach mal bei "T" an - wie "Toleranz" ...
 
Mein Gott, Batze, arbeite mal an Deinem geistigen Horizont (ein Duden wäre übrigens ein guter Anfang, aber das nur nebenbei).

Stell Dir vor, es gibt Leute, die gehen Essen, ohne vorher eine Restaurantkritik zu lesen. Es gibt Leute, die gehen in einen Film, ohne vorher eine Filmbesprechung zu lesen. Es gibt Leute, die kaufen ein Computer- (oder auch Brett-)Spiel oder eine Musik-CD, ohne vorher eine Rezension zu lesen. Es gibt Leute, die haben Sex mit einer Frau, ohne vorher deren Ex-Freund zu fragen, wie sie denn bei dem im Bett so war. Usw. usw. usw. Einfach weil sie's wollen und weil sie's können - und sei es nur deshalb, weil man sich vielleicht von etwas überraschen lassen will und gar nicht daran interessiert ist, sich schon im Vorfeld mit allen möglichen Infos zuzudröhnen.

Wo ist denn da bitte das Problem und warum muss man solche Leute gleich dumm nennen? Vielleicht fängst Du ja im Duden einfach mal bei "T" an - wie "Toleranz" ...
Schön das du nichts, aber auch gar nichts begriffen hast was ich überhaupt Aussagen wollte.
Aber ist ok.
Und das mit dem geistigen Horizont nehme ich mal als persönliche Beleidigung auf, geht aber auch ok, damit komme ich ganz gut klar und bin auch so frei das nicht mal zu melden. Wird ein Mod hier schon sehen, ist ja nicht das erste mal von dir.

PS: Ich habe für meine Aussage einen Like bekommen und weiter oben für das gleiche etwas weniger intensive aber die gleiche Punktuelle Aussage sogar einen von einem Redi, also so falsch mag ich doch gar nicht liegen, was hast du, nichts. Das mal so nebenbei. So Geistig daneben schein ich also gar nicht zu liegen. :-D
Auch bin ich noch nie jemanden angegangen wegen Rechtschreibung Grammatik (Stichwort Duden).
 
Schön das du nichts, aber auch gar nichts begriffen hast was ich überhaupt Aussagen wollte.
Keine Ahnung, was es an Deinem 0815-Vorbesteller/Erscheinungstagskäufer-Bashing nicht zu verstehen geben soll, aber darüber hinaus gehendes Hellsehen ist mir leider nicht möglich. Vielleicht erklärst Du ja einfach noch mal, was jetzt eigentlich genau Dein Punkt war.
Und das mit dem geistigen Horizont nehme ich mal als persönliche Beleidigung auf ...
... sagt jemand, der Leute ernsthaft kollektiv als dumm bezeichnet, nur weil sie ein mittelmäßiges Computerspiel gekauft haben - an dem sie möglicher- und unglaublicherweise sogar noch Spaß haben.
 
PS: Ich habe für meine Aussage einen Like bekommen und weiter oben für das gleiche etwas weniger intensive aber die gleiche Punktuelle Aussage sogar einen von einem Redi, also so falsch mag ich doch gar nicht liegen, was hast du, nichts
Ein Like-Schwanzvergleich? Ernsthaft?
Auch bin ich noch nie jemanden angegangen wegen Rechtschreibung Grammatik (Stichwort Duden).
Wer im Glashaus sitzt, zieht sich auch besser im Dunkeln aus ...
 
Kauf du weiter im Vorverkauf, lass dich von der Werbung berieseln und gut ist, Davon lebt die Industrie.
Dann haben auch solche Spiele wie Mafia 3 eine tolle Chance sich Millionenfach zu verkaufen, muss ja nicht schlecht sein, wenn du auf unfertige Spiele stehst zum Vollpreis.
 
Kauf du weiter im Vorverkauf, lass dich von der Werbung berieseln und gut ist, Davon lebt die Industrie.
Dann haben auch solche Spiele wie Mafia 3 eine tolle Chance sich Millionenfach zu verkaufen, muss ja nicht schlecht sein, wenn du auf unfertige Spiele stehst zum Vollpreis.
Ich hatte auch nicht wirklich damit gerechnet, dass von Dir noch irgendwas Sinnstiftendes kommt.

Vorbestellt habe ich in meine Leben übrigens bislang genau null Spiele, und auch zum Vollpreis kaufe ich eher selten. Aber ich halte eben auch nicht alle Leute, die das tun, automatisch für intelligenzbeschränkte Katzenbabymörder. Du weißt schon, das Wort mit "T" ...
 
Och du kannst mich beleidigen wie du möchtest, geht mir Links rein und Rechts wieder raus.:-B
 
Na ja, wer kennt ihn nicht den Spruch "fool me once, shame on me, fool me twice ..." und so ähnlich sehe ich es mit Spielekäufern. Man mag im Hyperausch einmal reinfallen, wenn man dann aber immer wieder Games so kauft und sie dann für Müll hält ...
 
Na ja, wer kennt ihn nicht den Spruch "fool me once, shame on me, fool me twice ..." und so ähnlich sehe ich es mit Spielekäufern. Man mag im Hyperausch einmal reinfallen, wenn man dann aber immer wieder Games so kauft und sie dann für Müll hält ...
Schau Dir einfach mal die großen Titel an, die in den letzten ein, zwei Jahren so rausgekommen sind. Glaubst Du ernsthaft, dass jemand, der einen Großteil davon vorbestellt hat, tatsächlich 80% Schrott untergejubelt bekam? Das ist doch einfach völliger Unsinn. Klar ist da mal ein unfertiges Batman- oder ein mittelmäßiges Mafia-Spiel dabei, aber so zu tun als wäre das die Regel, ist doch einfach nicht die Realität. Wieso sollte jemand, der unter 10 vorbestellten Titeln sechs gute oder sehr gute, zwei mittelmäßige und zwei schlechte Spiele findet, denn nicht mehr vorbestellen? Und die Unterstellung, dass ein Vorbesteller sein Verhalten niemals ändert, ist doch auch durch nichts belegt. Vielleicht bestellt er im nächsten Jahr auch zehn Spiele vor, hat dabei aber aus den Erfahrungen der Vergangenheit gelernt und wählt die Spiele entsprechend aus - zum Beispiel eben nicht die beiden Nachfolger der schlechten Spiele.

Dass den Vorbestellern ihr Verhalten immer nur bei schlechten Titeln vorgeworfen wird, niemals aber bei guten, zeigt schon wie albern dieser ganze Popanz ist.
 
Dass den Vorbestellern ihr Verhalten immer nur bei schlechten Titeln vorgeworfen wird, niemals aber bei guten, zeigt schon wie albern dieser ganze Popanz ist.

Hier wird nicht vorbestellt, sondern hier wird in Finanzielle Vorleistung gegangen! Und dies ist für jeden Kunden negativ und gibt keine positiven Efeckte ausser für die Industrie, die sowieso schon die Kosten des Produktes geplant und finanziert haben!

In jedem Geschäfft kann ich Vorbestellen zur Ansicht ohne das es zu kosten kommt...
 
Schau Dir einfach mal die großen Titel an, die in den letzten ein, zwei Jahren so rausgekommen sind. Glaubst Du ernsthaft, dass jemand, der einen Großteil davon vorbestellt hat, tatsächlich 80% Schrott untergejubelt bekam? Das ist doch einfach völliger Unsinn. Klar ist da mal ein unfertiges Batman- oder ein mittelmäßiges Mafia-Spiel dabei, aber so zu tun als wäre das die Regel, ist doch einfach nicht die Realität. Wieso sollte jemand, der unter 10 vorbestellten Titeln sechs gute oder sehr gute, zwei mittelmäßige und zwei schlechte Spiele findet, denn nicht mehr vorbestellen? Und die Unterstellung, dass ein Vorbesteller sein Verhalten niemals ändert, ist doch auch durch nichts belegt. Vielleicht bestellt er im nächsten Jahr auch zehn Spiele vor, hat dabei aber aus den Erfahrungen der Vergangenheit gelernt und wählt die Spiele entsprechend aus - zum Beispiel eben nicht die beiden Nachfolger der schlechten Spiele.

Dass den Vorbestellern ihr Verhalten immer nur bei schlechten Titeln vorgeworfen wird, niemals aber bei guten, zeigt schon wie albern dieser ganze Popanz ist.

Du reisst da ziemlich viel aus dem Zusammenhang.

Zunächst, ja, wenn ich von zehn vorbestellten Spielen sechs gute und vier nicht so tolle bis Totalreinfälle dabei habe, dann dann schaue ich in Zukunft ganz genau, um auch die Reinfälle zu dezimieren.
Es geht auch nicht darum, dass EIN Vorbesteller sein Verhälten ändert (oder nicht) sondern es geht darum, dass die breite Masse ohne zu überlegen selbst die übelsten Gurken vorbestellt, obwohl vielfach absehbar ist, dass die Spiele Schrott sind.
Es ist ein Unterschied, ob man jedes Jahr das neue Fifa vorbestellt, wo klar ist, dass die Qualität nicht abnimmt, oder ob man sowas wie Mafia vorbestellt, wo schon der zweite Teil lange nicht mehr an die Qualität des Erstlings rankam, und wo man dann doch vielleicht erst mal abwarten sollte, ob die Entwickler nicht vielleicht ein wenig überfordert sind.

Davon ab, ich habe natürlich nicht mehr diese Peergroup, wo man dann gleich nach Erscheinen mit seinen Kumpels über den brandheißen Scheiß diskutiert "hast du schon das und das gesehen". Von daher verstehe ich Vorbestellen oder früh kaufen in Zeiten von Patches und DLCs etc. ohnehin nicht, da ich von der Industrie darauf getrimmt wurde zu warten, bis bestätigt ist, dass das Spiel fertig gepatcht und alle Inhalte veröffentlicht sind, damit ich ein möglichst rundes Produkt erhalte und somit den meisten Genuss aus einem Spiel ziehen kann.

Davon ab, was bringt Vorbestellen in Zeiten von unendlicher, sofortiger Verfügbarkeit von Spielen etwas? Ich kann auch erst am Releasetag entscheiden, ob das Spiel gut genug ist, nachdem die Embargos gefallen und die ersten Tests veröffentlich sind. Und hier auch, lernen, wie die Industrie funktioniert, Vorabtests mit überschwenglichen Wertungen gibt es zuhauf, erst NACH Release kommen die richtigen Tests, die auch mal kritischere Meinungen beherbergen.

Im übrigen komme ich selbst aus der Medienbranche und habe schon für viele Verlage gearbeitet, und wie auch letztens in einem Podcast, ich glaube es war Hooked mit irgend einem Gaststar, der früher selbst Spieletester war, und der hat mal eben der gesamten Spieletester-Industrie dreistes Lügen bzw. mindestens Schönreden unterstellt, wenn sie (oder einzelne Redakteure in der Öffentlichkeit) behaupten, es gibt keine Beeinflussung und die Redaktion ist vollkommen unabhängig (er nannte sogar einen (anderen ehem. Redakteur beim Namen). Da stimme ich ihm vorbehaltlos zu. Meiner Erfahrung nach ist die Redaktion für den Verlag mit das unwichtigste und unbedeutendste, der Dreck, den man durchschleifen muss, weil man ja auch irgendwelche Inhalte haben muss. Und wenn die Anzeigenabteilung kommt und einem sagt, "du, Publisher X gibt uns 100.000 für eine Anzeigenkampagne, teste mal deren Spiele mit viel Wohlwollen" oder "du kannst dem Spiel keine 60 Prozent geben, die haben gerade 20.000 für Anzeigen hingelegt", dann werden aus den 60 eben mal 75, dann macht der Redakteur das oder er kann sich alsbald einen neuen Job suchen. So sieht es nämlich aus!
Da muss man ganz vorsichtig sein und viel zwischen den Zeilen lesen bei Tests und nicht nur auf die Wertungen schauen.
 
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