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Lionhead: Angestellte berichten vom Aus - und über Fable 4

"Es macht doch niemand mehr reine Singleplayer-Spieler, die man mit einer Packung in den Handel stellt", so die Quintessenz. Typische Spinner bei MS. Mit MP, Abomodellen und Microtransaktionen kann man die Kunden besser abzocken wäre wohl die wahre Antwort.

Wenn ein SP gut ist und Qualität bietet verkauft der sich. So einfach ist das.
 
Also. ich würde eine Fable 4 sofort kaufen! Und dann in dem Setting... :D
 
Das London-Setting klingt doch schon mal gut. Kann man da nichts über Kickstarter lostreten ? Muss ja nicht unbedingt Fable heißen.
 
Alleine wenn ich solche Bezeichnungen schon lese: "Games as a Service". Das ist typisches Marketingsprech. Was übersetzt heißt: Ingame-Shop, Mikrotransaktionen, DLCs und mehr Monetarisierung.
Sowas dann noch als Service, also als Dienstleistung zu bezeichnen, das ist sowieso der Hohn schlechthin.

Und das keiner mehr Einzelspielertitel will, das ist ja auch nur so ein Märchen. Wunschdenken der Manager.
Ich kann mich da noch an einen Artikel erinnern, den mir jemand mal verlinkt hatte, glaube Enisra war das. Da ging es um das Thema SP und es gibt viel mehr Singleplayerzocker als viele denken. Selbst bei manchen reinen MP-Spielen waren bis zur Hälfte der Leute nie online, sondern haben nur mit Bots gezockt. Selbst bei einem Call of Duty spielen eine Menge nur die Kampagne und nie online. Wer also nur noch auf Multiplayer setzt, der verprellt sich eine ganze Gruppe an Spielern.
 
Hört sich für mich nach dem gleichen Problem an wie Sim City. Irgendein BWLer ist der Meinung ... das wollen die Leute, damit macht man grad Geld. Haben aber 0 Ahnung vom Spiel. (Ich bin selbst BWLer und wenn ich manchmal höre, wie Leute aus meiner Profession labern, würde ich am liebsten deren Diplom/BA/MA verbrennen.) Die wenigsten kennen den Markt überhaupt, was einfach Grundvoraussetzung ist. z.B. klappte League of Legends weil es eine Lücke gefüllt hat, damals mit f2p. Dota 2 klappte weil es die Infrastruktur von Steam nutzte und auch den Namen hatte. So jeder der danach meinte m2 zu machen, selbst wenn er sich verausgabt hat wie Blizzard, hatte wenig Chancen. (Hots ist bis heute im Vergleich zu dota/lol klein.) So nun kommt noch hinzu ... asymetrischer Kampf, 1er gegen 4, z.B. wie bei Evolved ... hat langfristig noch nie geklappt, jedenfalls fällt mir dazu kein gutes Beispiel ein. Da müsste man schon aus Erfahrungswert sagen: "Das klappt nicht." So und wer ist rentabel? Richtig, City Skylines, Stellaris, Skyrim ... und was machen die? Prinzipien die es vor 20 Jahren schon gab ... das waren Blender, aber unter Manager verstehe ich was anderes.
 
Alleine wenn ich solche Bezeichnungen schon lese: "Games as a Service". Das ist typisches Marketingsprech. Was übersetzt heißt: Ingame-Shop, Mikrotransaktionen, DLCs und mehr Monetarisierung.

es ist halt, gerade auf dem pc, risikoloser spiele als "saas" anzulegen.
da haben die microsoft-leute imo durchaus recht.
bei einem typischen, "klassischen" sp-titel kassiert der hersteller genau einmal: beim verkauf des spiels. und davon in aller regel 75% oder noch mehr in den ersten paar wochen nach release.
bleibt der erfolg da aus, kann das spiel eigentlich direkt wieder beerdigt werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
John McCormack hatte den einzig konsequenten Schritt getan, indem er das Handtuch schmiss sobald klar war was MS wollte (und er nicht).
An was arbeitet der eigentlich seitdem? Seine Idee von Fable mit anderem Namen wäre schön.

es ist halt, gerade auf dem pc, risikoloser spiele als "saas" anzulegen.
da haben die microsofts-leute imo durchaus recht.

Es ist auch besser planbar und für die Mitarbeiter kann es eine sicherere Beschäftigung bedeuten.
Bei PCG gab es darüber, glaube ich, mal einen Artikel zum Thema DLC. Viele Positionen braucht es nur an ganz bestimmten Stellen in der Entwicklung. Story, Design, Rigging und so weiter. Durch DLCs und SaaS können die Leute kontinuierlicher eingesetzt werden.
 
Alleine wenn ich solche Bezeichnungen schon lese: "Games as a Service". Das ist typisches Marketingsprech. Was übersetzt heißt: Ingame-Shop, Mikrotransaktionen, DLCs und mehr Monetarisierung.
Sowas dann noch als Service, also als Dienstleistung zu bezeichnen, das ist sowieso der Hohn schlechthin.

Und das keiner mehr Einzelspielertitel will, das ist ja auch nur so ein Märchen. Wunschdenken der Manager.
Ich kann mich da noch an einen Artikel erinnern, den mir jemand mal verlinkt hatte, glaube Enisra war das. Da ging es um das Thema SP und es gibt viel mehr Singleplayerzocker als viele denken. Selbst bei manchen reinen MP-Spielen waren bis zur Hälfte der Leute nie online, sondern haben nur mit Bots gezockt. Selbst bei einem Call of Duty spielen eine Menge nur die Kampagne und nie online. Wer also nur noch auf Multiplayer setzt, der verprellt sich eine ganze Gruppe an Spielern.


Absolut. Andersherum läuft der Hase besser. Bei sehr vielen reinen Singelplayerspielen, hat die Comunity, einen eigenen Multiplayer geschaffen. Z.B. GTA SA, der Euro-Trucksimulator,... das Singelplayer geschaffen wurden, ist mir eher nicht geläufig...
 
Das beste Beispiel für eine "gescheiterte" Existenz und Abhängigkeit von grossen Firmen (oder speziell MS):
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so ists doch einfach in der Wirtschaft, im Kapitalismus :P
Und das hat wohl schon jeder am eigenen Leib erfahren (oder er wirt es noch;) )

Man kann nach so einem Genickschlag den Kopf in den Sand stecken und sagen:"Ich bin ja so ein Armer", den Rest des Lebens Trübsal blasen und die Welt dafür verantwortlich machen, oder man steht auf und schreitet seinen Weg.

Wenn da gute Mitarbeiter dabei sind, werden sie wieder einen Job finden.
Das einzige, was dabei leidet, ist das Image des ursprünglichen Arbeitgebers.
 
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