Meine Interpretation von EP5 die, dass sich Dontnood mit dem Spiel masslos übernommen hat und man deswegen diese beiden hanebüchenen Enden unter die Leute geschmissen hat. Was genau an dieser Episode hat soviel länger als die anderen gebraucht (zwei Wochen länger als EP4 und vier Wochen länger als EP3)? Sie haben wohl die Arbeit gesehen, die für ordentliche Enden nötig gewesen wäre, haben vermutlich damit angefangen und sich dann doch dagegen entschieden. Daher wohl auch das 30-Minütige Assets-Recycling in der Traumsequenz.Am Ende lässt Life is Strange sehr viel Spielraum für Interpretationen. Das ist auch genau so gewollt.
Das Hauptproblem, das ich damit habe ist, dass man
sowohl Chloe hätte retten und den Sturm verhindern können
Diesen ganzen Blödsinn in EP5 hätten sie auch komplett vergessen können, wenn sie sich im Darkroom auf Jefferson konzentriert hätten.
Max kann sich unabhängig von Fotos in eine andere Zeit und einen anderen Ort bringen (Leuchtturm).
Er wäre nie nach Blackwell gekommen, genauso wäre Max nie dahin zurückgegangen.
Es gäbe soviele andere und meiner Meinung bessere Möglichkeiten, wie sich Dontnood aus der Affäre mit der Entscheidungsfreiheit hätte ziehen können.
Oder sie hätten den Fans einfach mitgeteilt, dass sie mehr Zeit benötigen und hätten es ordentlich zu Ende gebracht.
Aber die werden vermutlich schon ihr Vampyr im Kopf haben und froh sein, dass sie das Spiel los sind.
