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Life is Strange im Test: Eine tief emotionale Reise

Am Ende lässt Life is Strange sehr viel Spielraum für Interpretationen. Das ist auch genau so gewollt.
Meine Interpretation von EP5 die, dass sich Dontnood mit dem Spiel masslos übernommen hat und man deswegen diese beiden hanebüchenen Enden unter die Leute geschmissen hat. Was genau an dieser Episode hat soviel länger als die anderen gebraucht (zwei Wochen länger als EP4 und vier Wochen länger als EP3)? Sie haben wohl die Arbeit gesehen, die für ordentliche Enden nötig gewesen wäre, haben vermutlich damit angefangen und sich dann doch dagegen entschieden. Daher wohl auch das 30-Minütige Assets-Recycling in der Traumsequenz.
Das Hauptproblem, das ich damit habe ist, dass man
sowohl Chloe hätte retten und den Sturm verhindern können
- diese Möglichkeit auf eine drittes uns somit einziges Happy-End hätte Dontnood zumindest anbieten können.
Diesen ganzen Blödsinn in EP5 hätten sie auch komplett vergessen können, wenn sie sich im Darkroom auf Jefferson konzentriert hätten.
Max kann sich unabhängig von Fotos in eine andere Zeit und einen anderen Ort bringen (Leuchtturm).
Warum nicht mit einer neuen Fähigkeit anstatt in diese unnötige Traumsequenz in einen Raum mit den verschiedenen Haupt-Erinnerungen von Jefferson gehen und z.B. dort den Moment manipulieren, in dem seine "Passion" entstanden ist.
Er wäre nie nach Blackwell gekommen, genauso wäre Max nie dahin zurückgegangen.
Es gäbe soviele andere und meiner Meinung bessere Möglichkeiten, wie sich Dontnood aus der Affäre mit der Entscheidungsfreiheit hätte ziehen können.
Oder sie hätten den Fans einfach mitgeteilt, dass sie mehr Zeit benötigen und hätten es ordentlich zu Ende gebracht.
Aber die werden vermutlich schon ihr Vampyr im Kopf haben und froh sein, dass sie das Spiel los sind.
 
Und mit dieser neuen Fähigkeit alle bisherige Fakten des Spiels einfach so über den Haufen werfen?
 
Und mit dieser neuen Fähigkeit alle bisherige Fakten des Spiels einfach so über den Haufen werfen?
Und? Was machen die aktuellen Enden denn anderes? Jede Entscheidung, egal welche man getroffen hat, wird in beiden Enden wertlos.
Da kann ich genauso gut alle "Fakten" über den Haufen werfen und ein weniger dummes Ende daraus machen.
 
Also, ich habe nur den Anfang gespielt. War mir irgendwie zu zäh.
 
Und? Was machen die aktuellen Enden denn anderes? Jede Entscheidung, egal welche man getroffen hat, wird in beiden Enden wertlos.
Da kann ich genauso gut alle "Fakten" über den Haufen werfen und ein weniger dummes Ende daraus machen.

nö, beim ende, wo man arcadia bay rettet, haben die entscheidungen, die man in bezug auf chloe und warren getroffen hat direkteen einfluss auf's ende. das problem ist eben das andere ende, wo alle entscheidungen noch stehen. hier hat dontnod mmn den einfachsten und bequemsten weg gewählt, obwohl es nicht mal so viel mühe gemacht hätte, ein anderes, zufiredenstellenderes ergebnis zu bekommen. jetzt kann man natürlich darüber diskutieren, ob dontnod das auch so wollte oder nicht, für mich selbst steht aber fest, dass keinerlei rücksicht auf die entscheidungen genommen wurde und das auch als suboptimal empfunden werden darf, wobei das problem mmn auch nicht in der art des endes liegt. es ist ein offenes ende, wo jeder selbst überlegen kann, wie es denn um das schicksal von chloe und max bestimmt ist, nur: man hätte mmn zumindest wie im arcadia bay ende, selbst wenn wirklich alle gestorben sind, was ich ja bezweifle, auf die beziehung der beiden hauptpersonen der geschichte eingehen können und sollen.
 
nö, beim ende, wo man arcadia bay rettet, haben die entscheidungen, die man in bezug auf chloe und warren getroffen hat direkteen einfluss auf's ende.
Da gibt es aber nur ein Problem:
der natürliche Lauf der Dinge - also das Schicksal ist, dass Kate stirbt und dass Jefferson nicht auffliegt. Max könnte ohne ihre Fähigkeiten keine Einfluss auf diese Dinge nehmen.
Das tut sie aber und obwohl sie Kate vom springen abhält, gibt es keinen Sturm.
Das ist ein gutes beispiel für die ganzen Logikfehler in EP5.
 
Da gibt es aber nur ein Problem:
der natürliche Lauf der Dinge - also das Schicksal ist, dass Kate stirbt und dass Jefferson nicht auffliegt. Max könnte ohne ihre Fähigkeiten keine Einfluss auf diese Dinge nehmen.
Das tut sie aber und obwohl sie Kate vom springen abhält, gibt es keinen Sturm.
Das ist ein gutes beispiel für die ganzen Logikfehler in EP5.
hab ich auch erst gedacht. es ist aber so, dass sich alles vermutlich positiver entwickelt, wenn nathan eingesperrt wird, und das am tag bevor katie springen will. das video macht ja erst am nächsten tag die große runde in der schule und sie hat ja erst nach dem gespräch mt jeffersson den großen zusammenbruch, der sie auf's dach steigen lässt. zudem ist die rollenverteilung wohl etwas anders. max hat gerade ihre beste freundin verloren und ich glaube, dass kate jemand ist, der dann bedingungslos für jemanden da ist und durch diesen support auch selbst kraft schöpfen kann. bei jeffersson selbst ist es eben möglich, dass nathan ihn schlicht verpfeift, oder jeffersson eben bei der befragung meint, dass er alle schuld auf nathan schieben kann und nathan auspackt. zudem sieht man im abspann, dass er realisiert, was er da angerichtet hat. das erste war ja noch ein versehen, jetzt hat er aber willentlich ein menschenleben genommen. dass er in solchen situationen auch mal das richtige tun kann, beweist episode 5 früher, als max eine warnung von nathan, der im begriff ist zu sterben, bekommt. wie es nach dem schuss mit max' kräften bestimmt ist, weiß man ja nicht. vielleicht hat sie ihre kräfte verloren, vielleicht vergessen, sie besessen zu haben... ich fand dieses ende, obwohl ich mich erst dagegen gesträubt habe eigentlich und leider besser als das, wo ich mich für chloe entscheide, da dieses einfach null rücksicht auf den spielverlauf nimmt. wie gesagt: wenn es wenigstens auf derselben ebene wie das arcadia bay ende rücksicht nehmen und die entscheidungen einfließen lassen würde, wäre das ende auch wieder besser, da dann wenigstens das geklärt ist. so wirkt dieses ende schon fast wie ein bedingungsloser vorwurf seitens der entwickler, der mich aufgrund meines egoismus mit nem miesen ende strafen will. da aber fast die hälfte der spieler sich dafür entschieden haben, schneidet sich dontnod damit in's eigene fleisch, da diese wie ich zuerst extrem unbefriedigt aus dem spielerlebnis gehen. wenn der entwickler dieses ende nicht wollte, wäre es vermutlich besser gewesen, es weg zu lassen und ein ende, wo es halt die variable der romanze gibt, anzubieten.

achja, eines wollte ich zum spiel noch loswerden:
visuell ist das spiel der hammer. fast alle settings und bildeinstellungen erinnern an die werke von henry cartier-bresson, stern, adams, etc. und das macht gerade mit der thematik fotografie einiges her. ich finde, dass man grafikqualität nicht immer nur an der anzahl der poligone messen sollte sondern auch mit dem stil, der optischen herangehensweise und der stimmigkeit zum spiel und da ist life is strange ein meisterwerk.
 
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hab ich auch erst gedacht. es ist aber so, dass sich alles vermutlich positiver entwickelt, wenn nathan eingesperrt wird, und das am tag bevor katie springen will. das video macht ja erst am nächsten tag die große runde in der schule und sie hat ja erst nach dem gespräch mt jeffersson den großen zusammenbruch, der sie auf's dach steigen lässt.
Das Video ist vor Chloes Tod schon längst online, der Link auf dem Spielgel den man löschen kann, hat auf die Verbreitung letztlich keine Auswirkung.
Ausserdem würde Kate so oder so mit Jefferson reden, weil dieser ja nicht auffliegt.

zudem ist die rollenverteilung wohl etwas anders. max hat gerade ihre beste freundin verloren und ich glaube, dass kate jemand ist, der dann bedingungslos für jemanden da ist und durch diesen support auch selbst kraft schöpfen kann.
Glaube ich kaum. Kate war immer sehr in sich zurückgezogen, ausserdem ist Max seit drei Monaten auf der Schule und hat "ihre beste Freundin" noch nicht besucht. Von aussen betrachtet ist Max eine bessere bekannte von Chloe.

bei jeffersson selbst ist es eben möglich, dass nathan ihn schlicht verpfeift, oder jeffersson eben bei der befragung meint, dass er alle schuld auf nathan schieben kann und nathan auspackt.
Warum solle er das tun? Dass er Rachel auch auf dem Gewissen hat, weiss niemand ausser Jefferson und die Leiche wurde auch nicht gefunden. Warum sollte er Jefferson wegen Chloes Tod verpfeifen?

zudem sieht man im abspann, dass er realisiert, was er da angerichtet hat. das erste war ja noch ein versehen, jetzt hat er aber willentlich ein menschenleben genommen. dass er in solchen situationen auch mal das richtige tun kann, beweist episode 5 früher, als max eine warnung von nathan, der im begriff ist zu sterben, bekommt.
Das grenz aber schon hart an schönrederei.

wie es nach dem schuss mit max' kräften bestimmt ist, weiß man ja nicht. vielleicht hat sie ihre kräfte verloren, vielleicht vergessen, sie besessen zu haben... ich fand dieses ende, obwohl ich mich erst dagegen gesträubt habe eigentlich und leider besser als das, wo ich mich für chloe entscheide, da dieses einfach null rücksicht auf den spielverlauf nimmt.
Wie gesagt, wenn man eine Gabe hat/bekommt, dann sollte man diese auch nutzen und nicht drauf verzichten. Stichwort "Gleichnis von den anvertrauten Talenten"

Dass das zweite Ende erst recht Schrott ist, darüber muss man nicht diskutieren.
 
Das Video ist vor Chloes Tod schon längst online, der Link auf dem Spielgel den man löschen kann, hat auf die Verbreitung letztlich keine Auswirkung.
Ausserdem würde Kate so oder so mit Jefferson reden, weil dieser ja nicht auffliegt.
wieso soll er nicht auffliegen, der abspann zeigt, dass er auffliegt, wieso wird nicht gezeigt. d.h. es könnte genausogut nathan gewesen sein ,der ihn reingeritten hat.

Glaube ich kaum. Kate war immer sehr in sich zurückgezogen, ausserdem ist Max seit drei Monaten auf der Schule und hat "ihre beste Freundin" noch nicht besucht. Von aussen betrachtet ist Max eine bessere bekannte von Chloe.
ok, dort: für andere: ehemalige beste freundin, für max aber unter umständen viel mehr als das. es ist nicht mal ein monat vergangen, als sie auf die blackwell academy kam, wo die story von lis beginnt. (schule startete mitte september). sie wollte sich wohl erst etwas eingewöhnen, vielleicht hatte sie aber auch nur angst, das chloe sauer auf sie ist. zudem fühlt sie sich relativ unwohl auf der akademie und hat emotional und schulisch ziemlich viel um die ohren, das kann man in ihrem tagebuch nachlesen.

Warum solle er das tun? Dass er Rachel auch auf dem Gewissen hat, weiss niemand ausser Jefferson und die Leiche wurde auch nicht gefunden. Warum sollte er Jefferson wegen Chloes Tod verpfeifen
aber dass er chloe erschossen hat, weiß jeder und man sieht, wie es ihn selbst entsetzt. vielleicht erwartet er sich rückendeckung von jeffersson, der ihm vermutlich genau dort in den rücken fällt. das wird leider nicht ganz aufgeklärt, vorstellbar ist's aber allemal. dass nathan auch das richtige tun kann, beweist eben genau die nachricht auf max' a.b.

Wie gesagt, wenn man eine Gabe hat/bekommt, dann sollte man diese auch nutzen und nicht drauf verzichten. Stichwort "Gleichnis von den anvertrauten Talenten"
und gagegen steht eben "jede aktion erzeugt eine gegenreaktion", diese ist nunmal der sturm über arcadia bay.
Dass das zweite Ende erst recht Schrott ist, darüber muss man nicht diskutieren.
so weit würde ich nicht gehen. es wäre mmn eher schlecht für das spiel, wenn alles supertoll ausgehen würde. meiner meinung nach ist das ende eher sehr lückenhaft, als schlecht. arcadia bay ist futsch, aber die beiden haben zumindest einander. mmn kann man eben zumindest da variieren, wie zugeneigt sie einander denn nun sind. mir wäre zudem eine zusätzliche szene recht gewesen. so hätte man zb die zumindest symbolische beisetzung von chloe's mom (diner ist explodiert) mit einem anwesenden oder bei einsicht von chloe mit beigesetzten stepdouche schonmal etwas wichtiges mit einbringen können. dass sie ohne das einfach abhauen würden, und das suggeriert der abspann eben.
 
Zuletzt bearbeitet:
und gagegen steht eben "jede aktion erzeugt eine gegenreaktion", diese ist nunmal der sturm über arcadia bay.
Der Schreiberling dieses Werkes hätte aber eine Lösung bieten können und sollen. Mit beiden Enden machen es sich die Entwickler viel zu leicht weil sie a) nichts erklären und b) viel zu simpel sind.

Hier wäre eine Lösung wie im offensichtlichen Vorbild Butterfly-Effect meiner Meinung nach wünschenswerter gewesen.

Dontnood hat hier wie bei Remember Me bewiesen, dass sie eine geniale Idee wünderhübsch und technisch sauber trotzdem in den Sand setzten können.

Spiele von denen fasse ich besser nicht mehr an. So über ein Spiel aufgeregt habe ich mich seit Spore nicht mehr.
 
Ich finds gut, dass
nicht alles in nem Happy End endet
und bis ins kleinste Detail aufgeschlüsselt wird - gibt noch ein wenig Freiraum für eigene Interpretationen.

Finds ein wenig schräg, wie bei Leuten dann immer gleich das ganze Spiel als "schlecht" dargestellt wird, nur weil man selbst mit dem Ende / den Enden nicht zufrieden war.
 
Wird Zeit, dass ich mir das Spiel zulege. The Walking Dead hat mich schon ziemlich gepackt. Ich hoffe, Life is Strange schafft das auch.
 
Mir persönlich bleibt ja nur noch eins zu sagen:

Das "Reset" Ende stört mich hauptsächlich deswegen, weil es einfach ein Butterflxyeffect Ende ist (der Film). Wozu bekommt sie die Fähigkeiten, wenn das was sie damit macht irrelevant bleibt oder gar schlimmeres verursacht. Um das mal klar zu stellen: Drückt man den Reset Button und rettet Arcadia Bay, so "vergisst" Max all diese tollen Sachen, die sie als "Chance" bekommen hat, um Zeit mit ihrer Freundin zu verbringen. Zudem ist nicht SIE dann der Auslöser für die Verhaftung von Jefferson, sondern wohl der verhaftete Nathan. Sprich bis auf den möglichen Kuss am Ende mit Chloe hat KEINE Entscheidung auch nur den geringsten Einfluss auf das Ende. Nur der Spieler weiß, was sie alles durchgemacht hat und vielleicht ist es in dem Ende dann auch besser, dass sie vergisst, denn wenn sie vorher schon introvertiert war, dürfte das Opfer ihrer Freundin/Liebe definitiv zu Depressionen führen.
TL;DR: Arcadia Bay Ende negiert das gesamte Spiel. Damit hab ich ein Problem

Still a better ending than Mass Effect ;)
 
so "vergisst" Max all diese tollen Sachen, die sie als "Chance" bekommen hat, um Zeit mit ihrer Freundin zu verbringen. Nur der Spieler weiß, was sie alles durchgemacht hat und vielleicht ist es in dem Ende dann auch besser, dass sie vergisst,

Wie kommst du darauf, dass Max alles vergisst?
Die Bilder uns Szenen des Endes implizieren mir eigentlich genau das Gegenteil.
 
Ich finds gut, dass
nicht alles in nem Happy End endet
und bis ins kleinste Detail aufgeschlüsselt wird - gibt noch ein wenig Freiraum für eigene Interpretationen.
Das ist ganz nett, wenn eine Story so etwas bietet. Aber wenn der Spielraum wie hier überhand nimmt, wenn man sich die Geschichte selber zusammenschustern muss, damit sprichwörtlich ein Schuh daraus wird, dann wird es für mich ein Problem.

Finds ein wenig schräg, wie bei Leuten dann immer gleich das ganze Spiel als "schlecht" dargestellt wird, nur weil man selbst mit dem Ende / den Enden nicht zufrieden war.

Ich finde es schräg, dass das bei dir nicht so ist. Das Ende ist Teil der Geschichte und die Geschichte entwickelt und formt das Ende. Wenn das Ende aus welchen Gründen auch immer schlecht ist, macht das für mich die Geschichte schlecht.

Das ist für mich genau das selbe wie bei Lost. Da war das Ende so dermaßen schlecht, dass man das Gefühl bekommen hat, dass die Zeit die man damit verbracht hat, in Klo gelandet ist. Und da war ich bei weitem nicht der einzige dem das so ging. Genauso regen sich die Leute im Steam-Forum über das Ende von LiS auf.
 
Wie kommst du darauf, dass Max alles vergisst?
Die Bilder uns Szenen des Endes implizieren mir eigentlich genau das Gegenteil.

Weil sie als sie mit Warrens Bild zurückreist selbst zu Chloe sagt, dass Chloe ihr erzählen soll, was sie ihr erzählt hat. Das bedeuet dass sie nicht weiss, was in der Zeit passiert und was sie macht, bis sie wieder in ihrer Gegenwart ankommt.
 
Mir persönlich bleibt ja nur noch eins zu sagen:

Das "Reset" Ende stört mich hauptsächlich deswegen, weil es einfach ein Butterflxyeffect Ende ist (der Film). Wozu bekommt sie die Fähigkeiten, wenn das was sie damit macht irrelevant bleibt oder gar schlimmeres verursacht. Um das mal klar zu stellen: Drückt man den Reset Button und rettet Arcadia Bay, so "vergisst" Max all diese tollen Sachen, die sie als "Chance" bekommen hat, um Zeit mit ihrer Freundin zu verbringen. Zudem ist nicht SIE dann der Auslöser für die Verhaftung von Jefferson, sondern wohl der verhaftete Nathan. Sprich bis auf den möglichen Kuss am Ende mit Chloe hat KEINE Entscheidung auch nur den geringsten Einfluss auf das Ende. Nur der Spieler weiß, was sie alles durchgemacht hat und vielleicht ist es in dem Ende dann auch besser, dass sie vergisst, denn wenn sie vorher schon introvertiert war, dürfte das Opfer ihrer Freundin/Liebe definitiv zu Depressionen führen.
TL;DR: Arcadia Bay Ende negiert das gesamte Spiel. Damit hab ich ein Problem

Still a better ending than Mass Effect ;)

max vergisst chloe mit sicherheit nicht. sie hat ja zuvor auch nicht vergessen, was in der zukunft passiert ist, auch nicht, was sie verändert hat. nur der weg dorthin wird nicht dargestellt. sieht max denn für dich glücklich aus, für mich sieht sie aus wie am boden zerstört? erst als sie den schmetterling, den sie fotografiert hat entdeckt, scheint sich das gesicht ein wenig aufzuhellen. es wird auch nicht klar, wie sich max in zukunft anstellt, ob sie dann depressiv wird oder darüber hinwegkommt, vielleicht sogar katies religionsgruppe beitritt in der hoffnung das paradieseische glück warte schon im jenseits auf sie ;-) wird uns nicht offenbart. golani hat's eigentlich gut geschrieben. es ist gut, dass nicht alles offenbart wird. der punkt ist jedoch, dass es eben das arcadia bay ende schafft, den spieler mit dem spiel abschließen zu lassen, während das dem chloe-ende absolut nicht gelingt. es bietet keinerlei antworten, es bietet nichtmal die portion konsequenz aus den getroffenen entscheidungen, die das andere ende bietet.

mich würde interessieren ob
es beim arcadia bay-ende variablen gibt. soll heißen, ob bei einem kuss mit warren die zwei sichtbar zusammenkommen, oder on die grabszene, bzw die ereignis-fotos genau gleich bleiben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Weil sie als sie mit Warrens Bild zurückreist selbst zu Chloe sagt, dass Chloe ihr erzählen soll, was sie ihr erzählt hat. Das bedeuet dass sie nicht weiss, was in der Zeit passiert und was sie macht, bis sie wieder in ihrer Gegenwart ankommt.

Das ist richtig. Aber in dem Moment, wo Max in dem Kleid am Leuchtturm steht, ist sie wieder sie selbst. Also die Max, die alles weiß.

mich würde interessieren ob
es beim arcadia bay-ende variablen gibt. soll heißen, ob bei einem kuss mit warren die zwei sichtbar zusammenkommen, oder on die grabszene, bzw die ereignis-fotos genau gleich bleiben.

Bei der Grabszene hab ich es noch nicht beobachtet. Bei mir hat Max einen kleinen Schritt richtung Warren gemacht, habe ihn im Diner aber nur umarmt.
Keine Ahnung, ob das auch anders aussehen kann.
Bekannt ist auf jeden Fall, dass es variabel ist, ob es zu dem Kuss am Leuchtturm kommt, oder nicht.
Da spielen einige Sachen mit rein.
 
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