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Kolumne - Spaß im E-Krieg

AW: Kolumne - Spaß im E-Krieg

Hey, ich fänd' die Idee mal lustig, einen Kriegsonlineshooter, in dem man stirbt und das Game löscht sich komplett und kann nie wieder gespielt werden...
Nee Spass beiseite, aber ich finde man sollte sich darüber nicht so viele Gedanken machen, da ich Kriegsshooter nur als Verpackung sehe wobei der Inhalt mehr ein Reaktions und Strategiespiel ist.

Was den Bezug zur Realität angeht, so finde ich nicht, dass der reale Krieg dargestellt wird, sondern eher das feeling von Kriegsfilmen aka Soldat James Ryan oder Wir waren Helden.

Sollte mal jemand wirklich auf die Idee kommen einen realistischen Kriegsshooter zu basteln, wird die durchschnittliche Spielzeit nicht vom Können eines Spielers abhängen, sondern vom Glück und das wiederum würde den Sinn eines Computerspiels meiner Meinung nach verfehlen...
 
AW: Kolumne - Spaß im E-Krieg

Das ist so eine Sache mit Kriesspielen,man wandert dort auf einen sehr schmalen Grad zwischen Kriegsverhärlichent und Realismuss.
Für die meisten von usn ist das ganze sehr schwer ein zu schätzen,aber ich denke das der groß Teil es nicht so "eng"sieht.
Was natürlich daran liegt das wir,ich behaupte mal,das wir diese Zeit alle nicht erlebt haben.

Ich muss mir hin und wieder vorstellen ob ich Games wie Call of Duty zocken würde,wenn ich im Kireg gekämpft hätte.Wenn ich dort vielelicht sogar Freunde/Kamraden verloren hätte.Leider fällt es mir sehr schwer mich in solch eine Situation hin ein zu fersetzen,was wohl nicht nru mir so geht.

Oft sind es einfach ethische Gründe warum man solche Spiele ablehnt und ich finde man sollte diese Entscheidung respektieren.
Das man dieses Thema vorsichtig behandelt ist ja wohl selbst verständlich.

Das heißt das ich wohl nie mit einem T-Shirt rum laufen würde wo Werbung für CoD,Moha,Panzers und Co gemacht wird.Was daran liegt das ich es mit mir selbst nicht verienbaren könnte.

Die Abischten der Entwickler werden oft auch miss verstanden, so dass aus Spielen wie Brothers in Arms wegen dem extremen Realismuss und den Detailreichen Informationen über den WW2.Schnell in der Öffentlichkeit,besonders unter den die es selbst erlebt haben,eine Kriesgverhärlichendes Spiel wird.
Extreme Brutalität wird zwar vermieden,aber dennoch bleibt es ein Thema was in die Geschichte ein gegangen ist,weil es einfach so grausam war.

Ist ist genau wie mit dem Thema ob der Mensch geklont werden darf oder nicht.Ob Versuche überhaubt zu lassen kann oder nicht.
Auch hier stößt man immer auf ethische Gründe warum man diese Versuche ablehnt.
 
AW: Kolumne - Spaß im E-Krieg

Was ich sagen will: Egal wie groß die Menge an Realismus ist, die Ego-Shooter mit Kriegsthematik zukünftig vermitteln; die menschliche Seite wird unbeachtet bleiben, weil sie nicht ins Spaß-Konzept passt

Na dann ist ja zum Glück alles in Ordnung! Wenn man also nur die Spaß-Komponente vom Krieg zeigt, kann man nicht von Gewaltverrherlichung sprechen oder wie?. Was Herr Weiß eigentlich sagen wollte, blenden sie einfach alle Emotionen aus Ereignissen wie dem D-Day aus, vergessen sie den Kontext vor welchem dieser stand, die menschlichen Tragödien, die Morde und haben sie ihren Spaß. So verändert man die Erinnerung an Kriege. Da sich der 2. Weltkrieg mit seinen klaren Verhältnissen von Gut und Böse aber so ausgezeichnet für Computerspiele eignet, wird die Zahl der Spiele zu diesem Thema wohl noch erheblich steigen. Ein Tabu nach dem anderen wird fallen, also was zur Hölle? Spielt ruhig. Diese Aussage wäre wenigstens ehrlich gewesen.
 
AW: Kolumne - Spaß im E-Krieg

Regengott01 am 21.07.2004 10:57 schrieb:
Bonkic am 03.07.2004 13:15 schrieb:
noch was zum brothers in arms artikel im heft:
irgedwie wird der d-day. ,wie ich finde ,ein klein wenig überbewertet - sicher er war eine , aber keineswegs die entscheidende operation im 2. wk.

Hi,

das halte ich für kritisch formuliert: D-Day heißt Decision Day, Tag der Entscheidung.Hätte diese Operation nicht funktioniert, hätten die Amis die Atombombe auf Berlin geworfen
!
Ich glaube es gibt genügend Schauplätze für Kriegsspiele, die fictional sind - man muss nicht immer wieder Vietnam und den zweiten Weltkrieg aufwärmen. Mir geht es jedenfall auf den Sack und ich würde gern mal etwas innovatives, neues lesen. Ich stimme den Argumenten nur halb zu, dass es Hupe ist, ob ich schleimigen Aliens die Rübe runterhacke, Monster spalte oder Leute in der Normandie kalt mache. Letzteres ist wirklich passiert - und wenigstens nähern sich die neueren Titel der Thematik schon behutsamer - aber richtig wohl fühle ich mich nicht dabei, wenn ich sowas spiele. Habe moralische Bedenken, auf nachgebauten Kriegsschauplätzen Menschen abzuschlachten.

Falls einer auf die Idee kommen sollte, das zu mutmaßen: Nein, von Zensur halte ich garnix, ich würde nur gern mal wieder etwas anderes sehen, als die x-te Version von Blitzkrieg.

greetz
regen



Stimmt nicht!!!
Die Amis waren zu dem Zeitpunkt noch garnicht in der Lage dazu.
Und bis sie dazu in der Lage gewesen wären, wären die Russen schon in/vor Berlin gewesen.
 
AW: Kolumne - Spaß im E-Krieg

Hi

Mal Ehrlich, die meisten Jugendlichen heute nehmen doch kaum mehr ein Buche freiwillig zur Hand, ganz zu schweigen von einem Geschichtsbuch. Allerdings setzen sie sich sehr gerne vor den Bildschirm und spielen, nach der Meinung von einigen Beitragsautoren, brutale und verharmlosende Shooters mit historischem Bezug.
Könnte es allerdings nicht auch im Bereich des Möglichen liegen, dass durch das spielen eben dieser Spiele ein Interesse an den tatsächlichen Erreignissen geweckt wird? Dass die Spieler bei dem nächsten Familientreffen anfangen die älteren Semester zu fragen wie das denn wirlklich war im Krieg? Dass sie anfangen Bücher zu lesen, Dok-Filme zu sehen? Dass aus diesem Kontext langsam begreiflich wird, was für grausame Dinge in einem Krieg zwingend vorkommen, selbst in einem "klinischen" und "präzisen" oder gar "gerechtem" Krieg? Kann dieses Bewusstsein nicht auch dazu beitragen, Indoktrinations-Versuche einer Bewegung wie den Fundamentalistischen Neo-Konservativen in den heutigen USA, oder wie den Nationalsozialisten in Deutschland während den 30er und den 40er Jahren zu verwerfen?


Denn merke: Um aus der Geschichte zu lernen, muss man sie erst kennen, schliesslich bestimmt Geschichte nicht nur die Gegenwart sondern auch die Zukunft.
 
AW: Kolumne - Spaß im E-Krieg

Ich finde diese spiele eingentlich nicht geschmacktlos .
es würde erst geschmacklos werden wenn man Leute die Krieg mit erlebt haben darauf anzusprechen.
ich selbe spiele fast nur taktikshooter oder Spiele mit Historischem hintergrund(wo dies ja meistens ein Krieg ist). Ich spiele diese spiele aus dem Grund da es auf sehr gute reaktionen, und auf genauigkeit ankommt und auf gutes taktieren.
diese Punkte können aber nur dann wirklich gut rüber gebracht werden wenn das spiel einen gewissen grad an realismus besitzt(Physikengine, Grafik).
Ich muss aich ganz klar sagen das ich total gegen jede Form von gewalt bin und keinen Krieg gut heissen kann. Ich werde auch den Kriegsdienst verweigern weil ich genau weis das ich dort nur wäre um getötet zu werden.
 
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