Kolumne - Alles auf Anfang: Deutschland macht Platz im Laufwerk.

Wladimir

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Das Dilemma in dem sich die Spieleindustrie derzeit befindet, ist begründet durch immense Entwicklungskosten welche mit der Filmindustrie gleichziehen. Ein falsch plaziertes Produkt bedeutet schnell das Aus und jede Menge Schulden für ein kleines Entwicklungsteam. Unter diesem Zwang wird eher auf bewehrtes zurückgegriffen anstatt mit viel Innovation einen Schuß ins Blaue zu wagen.
Dem Teil 2 folgt der Teil 3, der Saison 2002 folgt 2003 usw.. Die Flut von Ego- bzw. Taktikshootern und die völlige Abwesenheit von ganzen Genres, wie z.B. der rundenbasierenden Strategie, spricht da Bände.

Leider fehlen den deutschen Entwicklern die internationalen Marketing- und Vertriebsstrukturen a la EA oder MS. Da der Spielemarkt viel von seiner einstmaligen Außenseiter- oder besser Exklusivposition gegen Breitenwerbung und Product Placement eingetauscht hat ist hier sowohl der Einheitsbrei der sonstigen Unterhaltungsindustrie als auch mit dem entsprechenden Werbeboom zu erwarten.
 
S

SYSTEM

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Zum Artikel: http://www.pcgames.de/aid,151061
 
T

theNfan

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"wäre etwa Gothic 2 ähnlich verbuggt wie der Vorgänger auf den Markt gekommen, hätten die Fans wahrscheinlich am liebsten echte Piranhas auf die Entwickler gehetzt."

öhm, irre ich mich, oder ist gothic 2 wieder als bug monster auf den markt gekommen?
 

Fabs88

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Es gilt halt überall das Gesetz des Stärkeren. Firmenneugründungen und Firmenpleiten passiern ja tagtäglich. Und ich kann mir nicht einfach jedes Spiel kaufen, nur weil es irgendeine interessante neuerung hat. Da kaufe ich mir lieber ein Spiel von einer großen Firma wie EA, von der ich weiß, dass sie bessere Überlebenschancen hat und damit länger Support anbietet. Wo schon Yager angesprochen wurde: Ich hätte es mir für die X-Box gekauft, WENN es einen Multiplayermodus gehabt hätte. Auch können die Spiele von größeren Firmen in größeren Massen vertrieben werden und so muss ich wahrscheinlich nicht fürchten, im Internet-Multiplayer fast niemanden anzutreffen.
Natürlich hängt auch viel von Magazinen wie PCGames ab. Erscheint einmal ein Spiel auf der Titelseite, ist der Erfolg schon SEHR VIEL sicherer als einem einseitigen Artikel irgendwo im Heft. Bei denen denk ich mir immer wieder: "Gut, schön, ok, aber soo viel Geld ist es dann auch nicht wert."
 
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