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Kingdoms of Amalur: Reckoning - "Teure Exklusiv-Games für PC sind mittlerweile nicht mehr denkbar"

*HUST*Starcraft2*HUST*

Starcraft 2 ist n gutes Beispiel. PC-exklusiv, hat sich aber in der ersten Woche nach Release schon 1,5 Mio. mal verkauft.
Blizzard hat es eben richtig gemacht. Nicht einfach nur, weil Starcraft drauf steht, sondern weil Starcraft 2 einfach ein klasse Spiel ist. Und freilich auch wegen der riesigen Marketingkampagne. :ugly:
 
und was ist wenn man sich keys kauft für 15€ -20€ ?? ist das auch raubkopie?
 
was soll facepalm bedeuten du internet freak?

facepalm1_www.zaaap_.tk_.jpg

Kein Grund jemanden als Freak abzustempeln, nur weil du es nicht kennt. Du willst ja auch nicht als "Noob" bezeichnet werden, weil du den Begriff nicht kennst, oder?

Aber zu der Sache mit den Keys aus dem Keyshop: Manche sind durchaus legal (z. B. wenn man den Steam Key direkt vom Hersteller bzw. Publisher kauft). Andere sind illegal und wurden z. B. mit nem Key-Generator erstellt oder sind einfach nicht für den deutschen/europäischen Markt bestimmt. Wenn man Pech hat, werden die Codes nicht angenommen bzw. später gesperrt.

Außerdem bekommt man die meisten Spiele nach wenigen Monaten ohnehin für die 10 bis 20 Euro, die so ein Key aus nem zweifelhaften Keyshop kostet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ah, sehr schön, noch so einer. Als ob es auf den Konsolen keine piratierten Kopien gäbe, hahaha.
ich glaube man muss es dir nochmal richtig erklären, spieleherstellern interessiert es nicht ob es hier und da "raubkopien" gibt - sie suchen nach nem markt auf dem sie trotz raubkopien noch gute umsätze machen
es ist egal ob nun auf pc oder auf xbox360 oder auf ps3 etc mehr raubkopien rotieren - wichtig ist, daß die verkäufe von "originalware" bei 360 und ps3 halt ne größenordung über denen von pc versionen liegen - und es deshalb eben wie der titel sagt "es nicht mehr denkbar ist teure exklusive games für pc zu machen"
 
"Es ist sehr sehr schwer ein profitables Spiel nur für den PC zu entwickeln. Mittlerweile ist dies nur noch mit MMOGs möglich."

Hm, Starcraft, Minecraft... Es geht, man braucht offensichtlich nur ein "craft" im Namen!

Ok, Spaß beiseite. Es gibt offensichtlich genug PC-Spiele die profitabel sind, auch wenn ein sehr teures Spiel natürlich auf ein sehr großes Publikum abzielen muss, so viel ist klar. Und dieses Geheule von wegen Piraten kann ich langsam echt nicht mehr hören, keine Firma geht wegen Piraten pleite, da muss schon weit mehr schief laufen.
 
ich glaube man muss es dir nochmal richtig erklären, spieleherstellern interessiert es nicht ob es hier und da "raubkopien" gibt - sie suchen nach nem markt auf dem sie trotz raubkopien noch gute umsätze machen
es ist egal ob nun auf pc oder auf xbox360 oder auf ps3 etc mehr raubkopien rotieren - wichtig ist, daß die verkäufe von "originalware" bei 360 und ps3 halt ne größenordung über denen von pc versionen liegen - und es deshalb eben wie der titel sagt "es nicht mehr denkbar ist teure exklusive games für pc zu machen"

Dann soll er die Schuld auch nicht den "Raubkopien" geben. Der einzige Grund, warum man für Konsolen entwickelt ist doch, dass die meisten Leute eben eine haben oder sich eher eine zulegen als einen PC.

Ich muss aber eine frühe Aussage in dem Thread hier korrigieren. Ich meinte, dass es genügend Leute gibt, die sich die Spiele ziehen und anspielen, bevor sie sich die Titel kaufen (genauso wie viele das mit Musik machen). Es ist für viele halt eine Demo, wer kauft schon gerne die Katze im Sack?
 
Der Konsolenmarkt ist aufgrund der günstigeren Hardware einfach deutlich größer als der PC-Markt, gerade in den USA, und dazu ist der Einzelpreis für Konsolenspiele höher als für PC-Spiele, teilweise bis zu 20 Euro. Daher wird vorrangig für Konsolen entwickelt, mit den Raubkopierern hat das nur am Rande was zu tun. Zumal die meisten Raubkopierer (meiner Erfahrung nach) viele Spiele nicht spielen würden, wenn sie dafür knapp 50 € bezahlen müssten. In der Hauptzielgruppe und der Hauptraubkopieraltersklasse sind viele Studenten und Schüler dabei, die sich das auch überhaupt nicht leisten könnten. Daher sind die Millionenzahlen der Hersteller völliger Humbug, den man so einfach nicht in finanziellen Verlust umwandeln kann. "Gute" Spiele verkaufen sich mit dem richtigen Marketing eigentlich immer in ausreichender Stückzahl. Selbst notorische Raubkopierer kaufen sich ab und zu mal ein Spiel, eine CD oder gehen ins Kino, wenn sie denken, dass sich das Geld dafür auch wirklich lohnt. Das soll jetzt keine Verteidigung von Raubkopierern sein, sondern einfach mal ein Denkanstoß, dass das ganze Problem effektiv viel kleiner ist als immer von den Herstellern/Publishern behauptet wird.
 
The Witcher 2 ist doch das beste Gegenbeispiel zu den Behauptungen von Frazier. Das Spiel sieht um Welten besser aus als Kingdoms of Amalur, nicht nur bezüglich der Grafikqualität, sondern vor allem auch bezüglich des Art- und Charakter-Designs, hat eine viel dichtere Atmosphäre und ist vor allem lange Zeit PC-exklusiv gewesen!
Der einzige Unterschied besteht darin, dass bei den Jungs von CD-Project nicht nur die große Kohle sondern auch noch andere Faktoren wie Leidenschaft, Hingabe und Kundenfreundlichkeit bei der Entwicklung eine Rolle gespielt haben.
 
Starcraft 2 ist n gutes Beispiel. PC-exklusiv, hat sich aber in der ersten Woche nach Release schon 1,5 Mio. mal verkauft.
Blizzard hat es eben richtig gemacht. Nicht einfach nur, weil Starcraft drauf steht, sondern weil Starcraft 2 einfach ein klasse Spiel ist. Und freilich auch wegen der riesigen Marketingkampagne. :ugly:

Man muss aber auch sagen, dass SC2 hauptsächlich ein Multiplayerspiel ist. Der Onlineteil funktioniert nunmal nicht mit einer Raubkopie.

Einer der Multiplatformtitel die sich auf dem PC besser verkauft haben als auf den Konsolen ist soweit ich mich erinnere Portal 2. Interessant eigentlich - wieso gerade dieses Spiel?
 
Man sucht halt wohl jetzt schon nach Ausreden, auf die man dann Hinweisen kann, wenn sich das Spiel nicht so verkauft. Aber wir kennen ja die großen Firmen in der Spielebranche: Immer sind die anderen Schuld, nie sie selbst ;-) Man braucht eben immer einen Bösewicht, den man vorschieben kann, um eigene Mängel zu vertuschen. Ist überall im Leben so. An die eigenen Nase fasst sich heute leider kaum noch jemand und denkt drüber nach, was man in so einer Firma vielleicht selbst falsch macht und sich das Ganze deswegen so entwickelt hat.

Und mal ehrlich: So wie sich alles in den letzten Jahren entwickelt hat, da wundere ich mich eher, dass es überhaupt noch Leute gibt, die Spiele kaufen und ich wundere mich oft, dass ich da selbst noch dazu gehöre. :-B
 
The Witcher 2 ist doch das beste Gegenbeispiel zu den Behauptungen von Frazier. Das Spiel sieht um Welten besser aus als Kingdoms of Amalur, nicht nur bezüglich der Grafikqualität, sondern vor allem auch bezüglich des Art- und Charakter-Designs, hat eine viel dichtere Atmosphäre und ist vor allem lange Zeit PC-exklusiv gewesen!
Der einzige Unterschied besteht darin, dass bei den Jungs von CD-Project nicht nur die große Kohle sondern auch noch andere Faktoren wie Leidenschaft, Hingabe und Kundenfreundlichkeit bei der Entwicklung eine Rolle gespielt haben.

the witcher 2 hat eine ausnahmerolle - es wird in polen entwickelt wo die kosten immer noch ein ganzes stück unter dem liegen was ne spieleentwicklung in den usa etc kosten würde - auch hat das pc spiel the witcher in polen selbst eine starke "heimbasis" man spielt in dem land pc und the witcher ist außerdem durch romane etc auch so "eine sichere bank" - man weiß daß man allein in polen das spiel gut verkaufen wird, man weiß daß der deutsche markt auch die witchermarke annimmt - daher konnten die jungs sich sagen - ok wir setzen auf pc - wir sehen da gute chancen

das ist ein extremer ausnahmefall - siehe zb schon risen 2 - produktion in deutschland ist teurer, sie können als deutsche nicht so sehr auf ihren "heimatmarkt" setzen obwohl der auch im pc sektor noch recht groß ist - also können also nur publisher für ihr projekt überzeugen wenn sie sagen - wir gehen nicht nur auf den pc markt sondern bedienen auch auf 360 und ps3...
das hat nichts mit weniger "leidenschaft" zu tun sondern ist einfach von den begleitumständen abhängig
 
Der Konsolenmarkt ist aufgrund der günstigeren Hardware einfach deutlich größer als der PC-Markt, gerade in den USA, und dazu ist der Einzelpreis für Konsolenspiele höher als für PC-Spiele, teilweise bis zu 20 Euro. Daher wird vorrangig für Konsolen entwickelt, mit den Raubkopierern hat das nur am Rande was zu tun. Zumal die meisten Raubkopierer (meiner Erfahrung nach) viele Spiele nicht spielen würden, wenn sie dafür knapp 50 € bezahlen müssten. In der Hauptzielgruppe und der Hauptraubkopieraltersklasse sind viele Studenten und Schüler dabei, die sich das auch überhaupt nicht leisten könnten. Daher sind die Millionenzahlen der Hersteller völliger Humbug, den man so einfach nicht in finanziellen Verlust umwandeln kann. "Gute" Spiele verkaufen sich mit dem richtigen Marketing eigentlich immer in ausreichender Stückzahl. Selbst notorische Raubkopierer kaufen sich ab und zu mal ein Spiel, eine CD oder gehen ins Kino, wenn sie denken, dass sich das Geld dafür auch wirklich lohnt. Das soll jetzt keine Verteidigung von Raubkopierern sein, sondern einfach mal ein Denkanstoß, dass das ganze Problem effektiv viel kleiner ist als immer von den Herstellern/Publishern behauptet wird.

An dieser Stelle möchte ich mal eine Grafik rausholen, die einer mal erstellt hat um zu zeigen, dass man auf dem PC sehr wohl noch richtig guten Umsatz machen kann. Allein schon, weil der Entwickler / Publisher an einem PC-Spiel fast das Doppelte verdient wie an einem Retail-Konsolenspiel.

http://www.lowbird.com/data/images/2011/11/4chan-1322123097081.png

Das Gequatsche von wegen auf dem PC macht man keinen Umsatz ist also reines Marketing.
 
the witcher 2 hat eine ausnahmerolle - es wird in polen entwickelt wo die kosten immer noch ein ganzes stück unter dem liegen was ne spieleentwicklung in den usa etc kosten würde - auch hat das pc spiel the witcher in polen selbst eine starke "heimbasis" man spielt in dem land pc und the witcher ist außerdem durch romane etc auch so "eine sichere bank" - man weiß daß man allein in polen das spiel gut verkaufen wird, man weiß daß der deutsche markt auch die witchermarke annimmt - daher konnten die jungs sich sagen - ok wir setzen auf pc - wir sehen da gute chancen

das ist ein extremer ausnahmefall - siehe zb schon risen 2 - produktion in deutschland ist teurer, sie können als deutsche nicht so sehr auf ihren "heimatmarkt" setzen obwohl der auch im pc sektor noch recht groß ist - also können also nur publisher für ihr projekt überzeugen wenn sie sagen - wir gehen nicht nur auf den pc markt sondern bedienen auch auf 360 und ps3...
das hat nichts mit weniger "leidenschaft" zu tun sondern ist einfach von den begleitumständen abhängig

Dass die Entwicklungskosten in Polen etwas niedriger sind als in den USA ist sicherlich richtig. Allerdings ist der Inlandsmarkt auch deutlich größer als in Polen (mal alleine auf die Einwohnerzahl gerechnet). Klar haben die Jungs von CD-Projekt Red eine bekannte und in Polen beliebte Marke gesetzt, aber immerhin sind sie auch der Vorlage treu geblieben und sehr respektvoll mit dem Stoff umgegangen. In einem Punkte gebe ich dir aber nachdrücklich Recht: die Polen wollten vor allem ein anderes Zielpublikum bedienen bzw. hatten bei der Entwicklung eine andere Ausrichtung. Ihre Zielgruppe war nicht der heute so verbreitete Casualgamer, sondern eine intelligente und erwachsene Kundschaft, die vor einer komplexen Story und Tiefgang nicht zurückschreckt. Sie gingen sogar so weit, dass sie für das volle Verständnis der Story die Lektüre der Bücher voraussetzen. In den USA mag das im Spielebusiness zur Zeit undenkbar erscheinen. Die meisten Produktionen sprechen dem Spieler von vorn herein das Interesse bzw. die Fähigkeit ab, einer kreativen und intelligenten Geschichte zu folgen und in einer erwachsenen Spielwelt einzutauchen. Sogar in guten Rollenspielen wie Skyrim sind die allermeisten Questreihen und die Hauptquest einfach gestrickte und teilweise sehr unlogische Storyhäppchen ohne großen Tiefgang, die man nach ein paar Minuten oder Stunden wieder vergessen hat.
Dass die Jungs von CD-Projekt Red diesem Trend nicht gefolgt sind, ist aus meiner Sicht trotz der beliebten Marke eine relativ risikoreiche Entscheidung gewesen, zumal die Marke außerhalb Polens (und Russlands) relativ unbekannt ist (die Bücher wurden erst durch den Vorgänger in Deutschland bekannter). Und trotz der vielen illegalen Downloads hat sich das Spiel als Erfolg erwiesen, qualitativ und ökonomisch. Dass die Jungs jetzt noch eine XBox-Version bastelt, kann ich absolut verstehen. Immerhin steckten sie alle Energie in die PC-Version und haben für die Adaptierung auf die XBox über ein Jahr gebraucht.
Warum also erst mal die Konzentration auf den PC? Mir fällt persönlich nur ein guter Grund dazu ein: weil die Entwickler das bestmögliche Spiel entwickeln wollten, und das war technisch eben nur auf dem PC möglich. Ein gleichzeitige Entwicklung für Konsolen hätte ohne doppelte Ressourcen bei der Entwicklung automatisch dazu geführt, dass Abstriche bei Inhalten und Grafik gemacht werden müssen. Die Entscheidung, das bestmögliche Spiel zu entwickeln, ist aber keine Frage des Ursprungslandes, sondern eine Frage der persönlichen UND ökonomischen Vision. Denn gute Spiele verkaufen sich (fast) immer, wenn das Marketing stimmt, und das unabhängig von der Plattform. Es gibt also keinen Grund, warum man nicht Spiele primär für den PC entwicklen könnte. Nicht die illegalen Downloads sind da das größte Hindernis, sondern die Furcht der Entwickler, dass das eigene Produkt nicht gut genug ist und diese Sorge ist leider oftmals berechtigt. Am wirtschaftlichen Misserfolg des Produktes sind dann aber primär nicht die Raubkopierer sondern die Entwickler bzw. die Publisher selbst schuld, indem sie ein mieses Produkt auf den Markt werfen und sich wundern, warum es so wenig gekauft wird....
 
Übrigens haben die Entwickler sich ein ganz besonderes Schmankerl ausgedacht: Sie haben eine Questreihe aus dem Spiel gestrichen, den man sich per Onlinepass nachkaufen kann: http://www.joystiq.com/2012/01/28/38-studios-head-curt-shilling-elaborates-on-kingdoms-of-amalur/
Die Erstbesitzer aber kriegen es umsonst, denke ich. Trotzdem eine Frechheit.
 
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