Spassbremse
Spiele-Professor/in
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Wer sagt dir denn das die bei bei Kickstarter nicht mit einem Eigenkapital planen? Wenn für die Kampagne 100.000 € verlangt werden bedeutet dies ja nicht das die gesamte Kampagne nur 100.000 € kosten wird. Vielleicht kostet das gesamte Projekt 500.000 € wovon halt 400.000 € durch Eigenkapital abgedeckt sind und halt nur der Restbetrag über Kickstarter noch finanziert werden muss.
Ich dachte, es wäre verständlich, dass ich genau das ausdrücken wollte.

Mir ging es nur darum, zu verdeutlichen, dass die meisten am Ende nochmal die letzten Cents zusammenkratzen würden, um ein Projekt erfolgreich abzuschließen.
@Batze:
Bei erfahrenen Entwickler, sind das, nun, Erfahrungswerte.

Die Kosten sind relativ gut planbar, denn der größte Posten bei Softwareentwicklung ist der Lohn der Angestellten. Ansonsten kommen noch laufende Ausgaben wie Miete, Strom, etc. dazu. Zum Teil sicherlich auch neues Equipment; bei den Warhorse Studios (Kingdom Come) wurde z. B. nach der erfolgreichen Kampagne "Motion Capture"-Ausrüstung gekauft.
Konkret heißt das also, die Entwickler können ziemlich genau vorher sagen, für wie viele Monate das Geld reichen wird. Anhand dieser Daten plant man dann eben die Entwicklung. Idealerweise mit einem entsprechenden Puffer, denn - und das ist die Crux - bei einer Softwareentwicklung kann natürlich auch viel schiefgehen, Dinge nicht so funktionieren, wie man sich das ursprünglich vorgestellt hat, usw.
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