Kaufberatung: Gaming-PC bis 600€ aufrüsten oder neu

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onewinged-angel

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Hmmmm, aber kann das nicht unter Umständen schädlich für das restliche System sein? Irgendwie hört sich das alles etwas rabiat an ^^ Ich werds auf jeden Fall ausprobieren :)
 

Herbboy

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Das allerschlimmste wäre, dass der genau dann abstürzt, wenn er grad was auf HDD schreibt - dann hast Du mit Pech ein paar Daten verloren, und weil es beim SPielen passsieren würde, wären dann halt Spieledaten oder mit sehr viel Pech Windows-Dateien, so dass Du windows neu installieren musst. Andere echte Schäden wegen eines zu schwachen Netzteil sind extremst selten, an sich ist es eher so, dass es bei einem richtigen Schaden an einem defekten und nicht an einem zu schwachen Netzteil liegt.
 
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onewinged-angel

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Die Frage gehört streng genommen hier nicht rein (meine Hardware-Fragen haben sich ja soweit geklärt), aber ich bin da gerade drüber gestolpert:

Lohnt es sich bei meinem neuen PC überhaupt, mehrere Partitionen zu erstellen? Hintergrund ist der, dass ich den PC als reine Gaming-Platform und zum Abmischen von Musik benutzen werden, d.h. keine riesigen Bilder-, Musik- oder Videoarchive anlegen will. Und falls ich Windows sepparat auf eine Partition installieren sollte, wie groß müsste diese dann sein?
 

svd

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Früher war es so, dass Festplatten ua deshalb partitioniert worden sind, weil die Betriebssysteme Paritionen einer bestimmten Größe noch nicht unterstützt haben, oder große Partitionen schnell an Effizienz verloren haben. Ob es heute solch technischen Gründe noch gibt, weiß ich gar nicht.

Persönlich finde ich es einfach praktisch, mehrere Partitionen zu haben. Es erhöht nicht nur die Übersichtlichkeit (ich hasse zB. die "Eigene Musik", "Eigene Bilder" Ordner, habe die Daten lieber woanders), sondern hilft mir extrem, wenn was schiefgehen sollte.

Von der Systempartition habe ich, nach einer frischen Installation des Bestriebssystems nebst den obligatorischen Treibern, Patches und wichtigsten Programmen (Antivirenprogramm, Skype, ...) ein Abbild dessen gesichert.
Sollte das nächste Mal eine Neuinstallation notwendig sein, starte ich das Backupprogramm uns spiele das Abbild zurück auf die Partition. Was mich vlt. 10-15 Minuten kostet, anstatt nochmal einen Großteil der Updaterei über mich ergehen zu lassen.

Reine Daten (Musik, Bilder, Videos, Dokumente) auf separaten Partitionen sind von diesem Vorgang natürlich unbeeindruckt.
Programme hingegen verlieren zwar ihre Einträge in der Registrierung, aber nichts, was sich oft durch einfaches "Drüberinstallieren" nicht beheben ließe. Da die Programme aber nicht einer radikalen Formattierung zum Opfer gefallen sind, weiß ich jedenfalls sofort, was noch zu installieren ist. Anstatt, wie früher, ein Sicherungsverzeichnis der kompletten Festplatte nach zuvor installierten Programmen abzugrasen. (Natürlich gibt es störrische Programme, die immer und ungefragt auf C: gehen, sind aber wenige Ausnahmen.)

Was du noch immer per Hand sichern musst, sind eben Daten in den benutzereigenen Ordnern (Bilder, Dokumente, Spiele...), die Programmkonfigurationen, Savegames oä enthalten.

Die Größe der Windowspartition... naja, wenn wir davon ausgehen, dass oft eine 64GB SSD als Systemplatte dient, wäre das vlt ein gutes Minimum. Je nachdem, ob du Programme und Daten, sofern möglich, wirklich konsequent woanders speicherst, werden 60-100GB wohl ausreichend sein.
 
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Herbboy

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Ich würde mehrere Partitionen machen, denn

1) falls Du mal windows neu installieren musst kannst Du den Rest einfach so lassen und die "Eigenen Dokumente" von c: einfach vor der Installation auf zB E: rüberkopieren. zB Steam-Spiele: mein Steamordner ist über 200GB groß, und nach einer PC-Neuinstallation muss ich den nur in den Ordner reinkopieren, in den ich Steam neu installiert hab, und dann die einzelnen Spiele kurz checken lassen - dann gehen alle Games wieder. Man spart sich die lange Installation von DVD oder gar Gigabyteweise Downloads.

2) es ist übersichtlicher, wenn Du nach dem Öffnen von "Computer" zuerst die Paritionen quasi als "Hauptordner" hast mit windows, spiele, Musik&co oder so was

3) bei EINER großen Partition dauern einige Vorgänge länger, weil mehr Ordner "geladen" werden müssen, um die Dir anzuzeigen


Wegen der Größe von c: ist es so: wenn Du für Musik, Videos usw. unbedingt den "eigene Dokumente"-Ordner nutzen willst, muss c: natürlich größer sein, als wenn Du Deine Musik auf einer anderen Parition hast - ich mache letzteres, eben auch wegen Punkt 1), denn falls mal was ist, muss ich dann nicht extra zig Gigabyte erst woanders sichern. Ich hab für Windows eine SSD mit 64GB, da sind ca 20GB frei, obwohl ich auf c: ALLE Anwendungen (inkl. Cubase mit VSTis) drauf habe (außer Spiele eben) + einiges an Bildern und Spielständen + alle Word-Dateien.
 
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onewinged-angel

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Gut, thanks folks. Dann werd ich eine Partition für Windows und Programme machen a 80GB und eine Partition für Spiele mit dem Rest :)
 
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onewinged-angel

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So, heute ist die Lieferung angekommen (sehr schnell wie ich meine) und ich hab mich natürlich gleich ans Werk hemacht. Alten PC geplätet und geplündert und dann den neuen zusammengebaut.
Der Einbau war zwar zeitaufwendiger als erwartet, aber letztlich doch ziemlich problemlos. Nur den Fan-Kontroller des Midgard II hab ich nicht mitverbaut, da hatte ich dann kein Bock mehr drauf. Und die Montage des Katana 3 war brenzlig. Das war das erste mal, dass ich selber Kühlpaste auftragen musste und hoffe nun, dass alles so richtig ist. Vor allem die Pins zur Befestigung ins Mainboard zu bekommen hat viel Schweiß und Nerven gekostet (ich dachte kurzzeitig schon, ich würde das Mobo zerstären...). Deswegen bin ich etwas verunsichert, ob der Kühler jetzt ganz richtig sitzt, und auch ob er richtig positioniert ist (man kann den Fan ja praktisch in jede Richtung drehen, deswegen).
Ich hab mal mit dem Programm HW-Monitor die Temperaturen der CPU und GPU ausgelesen. Im Idle war der CPU bei ca 32-34°, die GPU ebenso. Bei Mass Effect 3 stiegt die Temperatur des CPU nach ca 2h spielen auf maximal 46°. die der GPU auf max. 56° und unter 30min Crysis in hohen/sehr hohen Einstellungen lag die CPU maximal bei 47° und die GPU bei 65°
Ich bilde mir ein, dass die Temperaturen der GPU im Normalbereich liegen, bei der CPU (um die ich mich ja aufgrund des Kühlers vorwiegend sorge) bin ich mir aber nicht so sicher. Wäre toll, wenn sich einer von euch Experten dazu noch äußern könnten :)
Ansonsten läuft die Kiste rund, bin bei der Einrichrtung wie vorgeschlagen vorgegangen (erst Updates, dann Treiber) und ME3 und Crysis liefen soweit auch butterweich :)

Update:
Hmmm. bei Battlefield 3 ist die CPU sogar bis zu 50° hochgegangen, ist das noch im Rahmen? Kommt mir irgendwie recht viel vor... :|
 

Herbboy

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50 Grad ist wenig. Eine Warnung wird nicht unter 70 Grad nötig sein, also: ab 70 Grad würde dich das BIOS warnen, damit es nicht schnell auf 80 oder höher geht.
 
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onewinged-angel

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Ok, dann ist ja alles paletti.
Danke jedenfalls nochmals für die kompetente und umfassende Unterstützung an alle, die geholfen haben. Der PC läuft, die Performance ist super und die Temperaturen offenbar ja dann auch im Rahmen :)
 
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