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Internet: Jeder zehnte Dreijährige ist schon im World Wide Web unterwegs

3 jährige halte ich für verfrüht. Zumal auch kaum eine Kontrolle möglich ist. Ich würde hier deutlich später ansetzen wollen.
 
Ich für mein Angteil halte dies für sehr bedenklich und nicht gerade fördernd. Zumal es leider auch so ist, daß viele Eltern einfach zu faul sind sich mit dem Kind zu beschäfitgen, daher gibt man ihnen leider alles, wo die Eltern störfrei sind und das Kind sich selbst damit beschäftigt und ggf. gar davon verblödet..

Damals (ja damals) war das irgendwie besser. Da gingen die Eltern noch hinaus und taten was für sich und das Kind, aber heutztage heißt es nur "Da nimm das Smartphone, Tablet und Co." und beschäftige Dich. Viel spaß. Solchen müßte man verbieten Kinder überhaupt zu bekommen. Kranke Welt, würde ich mal sagen
 
Hmm.. was soll man davon halten?
Finde der Bericht hat zu wenig Aussagekraft.
Die Studie müsste man genauer anschauen
Was bedeutet denn "im Netz unterwegs sein"?

Wenn die kinder noch nicht schreiben können, dann suchen ja wohl die Eltern die jeweiligen Inhalte auf Youtube.
Heutzutage geht das ja mit vielen TVs. Wenn man da mal einen kleinen Trickfilm schaut oder zusammen ein Kinderlied sucht.

Auch Denkspiele (einfache Memory etc) kann man schon mal ein wenig zusammen am PC spielen.
Einige werden jetzt wieder finden, dass man das auch zu Hause auf dem Fussboden spielen kann.
Sicher. Aber die Heutige Gesellschaft ist nun mal digital fokussiert.
Ist das schlecht?
Da enthalte ich mich einer Meinung. Denn die Gefahr mich anzuhören, wie ein alter Mann ist relativ hoch ;)

Aber da zeigt sichs eben auch, wie man selber langsam zu jener Generation mutiert, die sagen: Früher war alles besser.
 
Als ob Dreijährige überhaupt wissen was das WWW tatsächlich ist... [emoji52]
 
Tjaaa, der Tag musste ja kommen, wo die Kids surfen lernen, bevor sie lesen lernen...
Kinder schon so früh ins Internet zu lassen, halte ich für geradezu unverantwortlich!
Wenn ich sowas lese, sehe ich sehr schwarz für die Zukunft.
 
Armes Deutschland, sag ich da nur. ARMES DEUTSCHLAND!
Naja, dazu gibts jetzt zwar meines Wissens keine genauen Zahlen und so weiter, aber ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass das in anderen, ähnlich "weit entwickelten" Staaten vermutlich nicht so viel anders aussieht... Ignoranten, Idioten und faule Schweine gibts überall auf der Welt.
Um mal fair zu bleiben: es gab auch in meinen frühen Kindertagen (bin jetzt 25) sicherlich schon einige Eltern, die ihre Kids auf ähnliche Art und Weise mit Fernsehen ruhiggestellt haben, aber Fernsehen und Internet sind eben doch immernoch zwei ganz verschiedene Paar Schuhe... zumal hundertprozentig nicht alle Eltern solcher Kids permanent kontrollieren, was ihr Nachwuchs da eigentlich im Internet genau treibt.
 
Als ob Dreijährige überhaupt wissen was das WWW tatsächlich ist... [emoji52]

Als ob die meisten Menschen im meinem Umfeld überhaupt wüssten was das WWW tatsächlich ist *seufz*. Das betrifft sogar mein Arbeitsumfeld, eine Tätigkeit die ausschließlich an PCs durchgeführt wird mit permanentem Internetzugang. Da werden wahllos Bestätigungshäkchen gesetzt auf ominösen Websites, es haben (bis zur Sperrung der Möglichkeit) wahllose Downloads stattgefunden etc.

Ich wünschte wir würden nicht von einem Multimilliardeneuro-Unternehmen reden aber leider tun wir genau das... da schockieren mich die Dreijährigen kaum noch, ich vermute dass ein paar davon besser damit umgehen können als Arbeitskollegen von mir - und spätestens unter den 10-14jährigen fänden sich adäquate Alternativen zu einem der Systemadmins....
 
Damals (ja damals) war das irgendwie besser. Da gingen die Eltern noch hinaus und taten was für sich und das Kind, aber heutztage heißt es nur "Da nimm das Smartphone, Tablet und Co." und beschäftige Dich.

So wie damals das Kind auch mal am Küchentisch festgebunden wurde wenn die Eltern sich um den Bauernhof kümmern mussten? Und ihnen in Schnapps getunkte Tücher oder mit Mohn gefüllte Beutel zum nuckeln gegeben wurde um sie ruhigzustellen? :-D
Sobald sie ein einigermaßen selbständiges Alter erreichten hatten sich die Kinder dann sowieso gegenseitig erzogen. Die Eltern hatten da nicht viel mit zu tun, oder Zeit dafür.

Hmm.. was soll man davon halten?
Finde der Bericht hat zu wenig Aussagekraft.
Die Studie müsste man genauer anschauen

Jupp, sehe ich auch so.

Mein Neffe hatte auch schon früh mit dem iPad gespielt. Wenn auch offline. Murmeln schnippen, Legospiele, Wimmelbilder, Märchenbücher. Wobei ich es sehr auffällilg fand, wie er endlos mit echten Holzklötzchen spielen konnte aber beim iPad die Aufmerksamkeitsspanne im vergleich sehr viel kürzer war. Die Spielzeiten damit hielten sich in Grenzen, aber wenn wir beim Essen waren konnten wir Erwachsene dank iPhone/iPad eben eine halbe Stunde länger sitzen. =)

Und ob sich die Knirpse einen Walt Disney Film angucken oder vergleichbares auf Youtube ist an sich auch egal. Solange die Eltern im Blick behalten was geguckt wird. Vor 30 Jahren gab es da auch schon solche und solche als es ums TV ging.
 
Nach einigen Gedankengängen, find ichs jetzt nicht soooo dramatisch.
Womit spielen Dreijährige?
Domino, Such- und Form/Farbspiele zum Beispiel.
Das kann man doch locker auch am PC machen. Das machen wir mit geistig Behinderten Bewohnern auch.
Natürlich muss daneben auch anders gespielt und gefördert werden.
Solange das Ganze begleitet geschieht, seh ich jetzt keine wirkliche Gefahr.
 
"Jeder zehnte Dreijährige ist schon im World Wide Web unterwegs" Kann man mal sehen das die Mütter bzw. beide eltern teile sich kein Kopf darüber machen was mit ihrem Kind passiert/geschieht.
 
Nach einigen Gedankengängen, find ichs jetzt nicht soooo dramatisch.
Womit spielen Dreijährige?
Domino, Such- und Form/Farbspiele zum Beispiel.
Das kann man doch locker auch am PC machen. Das machen wir mit geistig Behinderten Bewohnern auch.
Natürlich muss daneben auch anders gespielt und gefördert werden.
Solange das Ganze begleitet geschieht, seh ich jetzt keine wirkliche Gefahr.

Das ist ja vielleicht noch in Ordnung, aber im Internet?!

Finde ich VIIIIIEEEEEL zu früh. Mit drei ist man noch nicht mal im Kindergarten... (Glaube ich. Ich bin da kein Experte. :D )
 
"Jeder zehnte Dreijährige ist schon im World Wide Web unterwegs" Kann man mal sehen das die Mütter bzw. beide eltern teile sich kein Kopf darüber machen was mit ihrem Kind passiert/geschieht.

Das eine betreutes Spielen am PC/Handy/SmartTV auch als "im Internet unterwegs sein", scheint wenigen in den Sinn zu kommen.
Ich habe hier das Gefühl, dass dieses "im WWW unterwegs sein" mit Gewalt und Porno assoziieren.
Warum sollen (Klein-)Kinder nicht mal so ein Puzzlespiel am PC machen können?

Die sind ja schon von solchen Dingen umgeben.
Mein 3-Jähriger Neffe, wenn sein Vater eine EMail schreibt.
Er kennt diese Begriffe schon. Das ist heute selbstverständlich.
 
Das ist ja vielleicht noch in Ordnung, aber im Internet?!

Finde ich VIIIIIEEEEEL zu früh. Mit drei ist man noch nicht mal im Kindergarten... (Glaube ich. Ich bin da kein Experte. :D )

Aus der News:
Weil es mit dem Lesen und Schreiben in diesem Alter noch nicht weit her ist, spielen die jüngsten Internet-Nutzer bevorzugt Online-Spiele oder sehen sich Videos auf Youtube an.


Ich gehe mal davon aus, dass hier bei "Onlinespielen" eben auch die Plattformen, welche solche Spiele anbieten gemeint ist.
 
Das eine betreutes Spielen am PC/Handy/SmartTV auch als "im Internet unterwegs sein", scheint wenigen in den Sinn zu kommen.
Ich habe hier das Gefühl, dass dieses "im WWW unterwegs sein" mit Gewalt und Porno assoziieren.
Warum sollen (Klein-)Kinder nicht mal so ein Puzzlespiel am PC machen können?
Ich habe das Gefühl, dass du wie selbstverständlich davon ausgehst, dass sämtliche Eltern solcher dreijährigen Internetnutzer ausnahmslos verantwortungsbewusste Erwachsene sind, die ihren Kids ausschließlich pädagogisch wertvolle Programme, Spiele und Videos zur Erziehung zeigen...
Ich halte es jedoch für weitaus realistischer, dass es da auch einen großen Teil an Eltern der Marke "Klein Yvonne-Chantal und Chuck-Bruce kriegen jetzt iPhones, dann gehen sie mir nicht mehr die ganze Zeit auf den Keks" gibt, die eben nicht permanent genau darauf achten, wonach genau da so gesurft wird... das müssen natürlich noch nicht mal unbedingt Pornos und Snuff-Videos sein, aber gibt auch so mehr als genug Müll im Netz, der so kleine Kinder geradezu verderben kann.
 
Ich habe das Gefühl, dass du wie selbstverständlich davon ausgehst, dass sämtliche Eltern solcher dreijährigen Internetnutzer ausnahmslos verantwortungsbewusste Erwachsene sind, die ihren Kids ausschließlich pädagogisch wertvolle Programme, Spiele und Videos zur Erziehung zeigen...
Ich halte es jedoch für weitaus realistischer, dass es da auch einen großen Teil an Eltern der Marke "Klein Yvonne-Chantal und Chuck-Bruce kriegen jetzt iPhones, dann gehen sie mir nicht mehr die ganze Zeit auf den Keks" gibt, die eben nicht permanent genau darauf achten, wonach genau da so gesurft wird... das müssen natürlich noch nicht mal unbedingt Pornos und Snuff-Videos sein, aber gibt auch so mehr als genug Müll im Netz, der so kleine Kinder geradezu verderben kann.

Jo, das ist natürlich eine Möglichkeit.
Nur ist hier bei einigen der Grundtenor schon eher jener, dass Kinder überhaupt nix mit "Internet" zu tun haben sollten.
Das ist in meinen Augen eben auch nicht der richtige weg.

WIE Gross der Anteil von von jener oder anderer Elterngruppe ist, kann ich (und wohl die wenigsten hier) richtig beurteilen.
Tatsache ist, dass Kinder heute in einer Welt aufwachsen, die, zumindest zu meiner Zeit, nicht denkbar gewesen wäre.
Diesem Umstand muss man Rechnung tragen und nicht die Augen verlschliessen, bzw gleich pauschalisieren.
 
@Meisterhobbit:

Und genau darin sehe ich das größte Problem. In dem von Eltern unkontrollierten Konsum. So nach dem Motto Hauptsache das Kind geht einem nicht auf den Wecker. Und dann schnappt es irgendwo etwas auf und schaut nach.... Hier fehlt dann sehr oft (leider) die Begleitung und dem Kind den verantwortungsvollen Umgang mit den neuen Medien erlernen. Daß es nicht mehr ist wie früher ist auch klar. Aber gerade deshalb sollte die Erziehung auf diese neuen Gegebenheiten besondere Rücksicht nehmen und entsprechenden Einfluß auf die Kinder.
 
@Meisterhobbit:

Und genau darin sehe ich das größte Problem. In dem von Eltern unkontrollierten Konsum. So nach dem Motto Hauptsache das Kind geht einem nicht auf den Wecker. Und dann schnappt es irgendwo etwas auf und schaut nach.... Hier fehlt dann sehr oft (leider) die Begleitung und dem Kind den verantwortungsvollen Umgang mit den neuen Medien erlernen. Daß es nicht mehr ist wie früher ist auch klar. Aber gerade deshalb sollte die Erziehung auf diese neuen Gegebenheiten besondere Rücksicht nehmen und entsprechenden Einfluß auf die Kinder.

Aber dieses "Problem" hat doch jede Generation von Eltern und Kindern.

Warum "wir", ach so aufgeklärten PC-Gamer, uns aber dann doch so darüber empören können, ist doch schon ein wenig lustig
;)
 
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