House of the Dragon: Wird die Serie so brutal wie Game of Thrones?

AndreLinken

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Rabowke

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Hmhmmmm ... das ist irgendwie Käse. Ich steh weder auf 'gore' noch auf SM etc.pp., aber im "Mittelalter", wo ja GoT und vor allem der Vorgänger thematisch angesiedelt ist, war es nun mal so, dass Frauen im Normalfall keinen hohen Stand hatten.

Vor allem, warum spricht niemand über den armen Theon Greyjoy?! Hier kam es auch zu sexueller Gewalt und da kräht kein Hahn danach.

Manchmal gehört Gewalt und die schonungslose Darstellung eben genau dieser dazu, The Expanse sie hier mal als Beispiel genannt oder auch Snowpiercer. Es ist nicht Mittel zum Zweck, sondern gehört in dem Setting einfach dazu.
 

RedDragon20

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Also, die sexuelle Gewalt in GoT war ja nicht einfach nur da, um zu schocken. Über die Darstellung an sich kann man vermutlich gut diskutieren. Aber Selbstzweck war die sexuelle Gewalt nie, sondern sie trug eindeutig zur Charakterentwicklung der Figuren bei. Und all diese Szenen waren äußerst unangenehm. Insbesondere die Szene mit Ramsay, Sansa und Theon. Eine der heftigsten Szenen der gesamten Serie (u.a. aufgrund der Darstellung der Szene).

Aber man hat schon während der Serie gemerkt, dass man mit Nacktheit und Sexualität stark zurück gegangen ist. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass das mit House of the Dragon nicht anders sein wird.

Man kann von der ein oder anderen weiblichen Figur halten, was man will, aber sie waren alle starke Persönlichkeiten.
 

RoteRosen

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Hmhmmmm ... das ist irgendwie Käse. Ich steh weder auf 'gore' noch auf SM etc.pp., aber im "Mittelalter", wo ja GoT und vor allem der Vorgänger thematisch angesiedelt ist, war es nun mal so, dass Frauen im Normalfall keinen hohen Stand hatten.

Vor allem, warum spricht niemand über den armen Theon Greyjoy?! Hier kam es auch zu sexueller Gewalt und da kräht kein Hahn danach.

Manchmal gehört Gewalt und die schonungslose Darstellung eben genau dieser dazu, The Expanse sie hier mal als Beispiel genannt oder auch Snowpiercer. Es ist nicht Mittel zum Zweck, sondern gehört in dem Setting einfach dazu.
Weil es mittlerweile ein Mainstream-Titel ist, deswegen.
GoT bzw. das Lied von Eis und Feuer sind eigentlich Werke die der breiten Masse nicht wirklich bekannt waren und vor allem bei Mittelalter- und Fantasy Fans sehr viel anklang gefunden hatten, gerade wegen ihrer Authentizität. Das Mittelalter war nun einmal ein Ort, da wollte man als Frau keinen Fuß vor die Tür setzen ohne den eigenen Mann. Auch die politischen Intrigen oder aber, dass Konflikte sehr blutig waren aufgrund der Waffen die man damals benutzt hat (so eine Pistole ist im Vergleich zu einem Claymore...Ein Witz^^) wurden extrem gut bedient und dann auch in den ersten Staffeln von GoT.

Wenn ich hier jetzt schon die Aussage der Schauspielerin lese, dann weiß ich direkt, dass die 0 mit den Büchern am Hut hat sondern wieder nur eine Bühnendirne ist deren Horizont an ihrem Stirnlappen aufhört. Ich hoffe dann mal, dass es nicht so ein GZSZ-Drama wie bei The Walking Dead oder in diesem Arrow-Verse wird was derzeit alle feiern (unterirdische Skripts/Dialoge in diesen Serien, dass ist Rhetorik von Grundschülern die da zum tragen kommt)

Und Rabowke, man stelle sich "The Expanse" mal ohne die Gewalt vor...Ach herje, alleine die grandiose Folge wo der Belter in den Ring per Slingshot reinfliegt und diesen dadurch aktiviert, er dann aber....Naja 100.000km/h FullStop im Cockpit, war eine krasse Szene. Sie war aber wichtig und nicht einfach nur brutal. Denn damit wurde die Gefahr, die durch den Ring ausgeht, noch einmal intensiviert.
Oder "Marvels - The Punisher", was wäre eine Serie über einen gebrochenen Mann der Selbstjustiz ausübt aber einen ethisch-moralisch Kompass hat, der überhaupt nichts mit einem schlechten Menschen zu tun hat. Hier dient die Gewaltdarstellung einzig und alleine dafür um den Zorn den er mit sich trägt eine greifbare Form für den Zuschauer zu geben.

Ich werde mir das Spin-Off mal anschauen, aber wenn es zu sehr von GoT entfernt ist werde ich mir das auch nicht anschauen. Ich brauche diese weichgebügelten "Disney"-Mainstream Filme/Serien nicht die 0 Authentizität bieten. Mich interessiert eine korrekte, historische, naturwissenschaftliche Darstellung, je nachdem in welchem Gerne ich gerade bin. Filme von Roland Emmerich oder Michael Bay schaue ich erst gar nicht, ein Format wie Denis Villeneuve oder Christopher Nolan anbieten schon eher (also im Bereich Unterhaltung die nicht Ernst genommen werden kann).
 
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