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Gothic-4-Macher Spellbound Entertainment melden Insolvenz an

Dieses Unternehmen ist ja noch nicht am Ende nur auf dem Weg dorthin. Mit der Gothic-Reihe hatten sie die Chance aus dem Sumpf der Namenlosen zu entkommen, was sie zum Teil auch taten ansonsten wäre diese Neuigkeit nicht hier gelandet. Allerdings ist mir die Zukunft dieses Unternehmens und viele andere Unternehmen egal, gibt wichtigere Dinge worüber man trauern könnte zum Beispiel: "Meinen ungestillten Hunger auf ein Fruchtsalat."(Bin ich aber egoistisch!) Obwohl sie einige Spiele hatten die mich bei Laune hielten, bin ich nur gering an einer Fortsetzung interessiert. Und zum Schluss die anscheinend übliche Floskel die ein soziales Licht auf mich wirft , wenngleich ich es mit diesem Satz negierte. Für die Angestellten die der Sanierung zum Opfer fallen, tut es mir schrecklich leid. Bin aber guter Hoffnung, dass diese Personen einen anderen viel besseren Arbeitsplatz bekommen.

Habt einen schönen Tag noch! ;-)
soll das witzig sein?
 
Spellbound kenne ich schon seit meinen Amiga Tagen. Wäre schade wenn sie sich auf immer verabschieden würden. Aber gleichzeitig ist es mal wieder ein sehr anschauliches Beispiel, was passiert wenn man sich innerhalb einer Produktlinie zu sehr verändert um mehr den Massenmarkt anzusprechen. Das kann gut gehen, endet aber meist damit das man die eigendliche Fangemeinde durch weitgehende Einschnitte verärgert und neue Kunden aufgrund der mangelnden Vorkenntnisse eher uninteressiert sind. Is halt schade das diese Entscheidungen meist von Leuten getroffen werden, die zwar einen Abschluss in Business Administration haben aber sonst wenig plan von Computerspielen.
 
Du gehörst ***. Unfassbar, das sowas frei rumlaufen darf.

(Anmerkung der Redaktion: Derartige Ausdrucksweisen sind hier unerwünscht.)

Ich frage mich nur, warum Aussagen, die besagen, dass es toll ist, wenn Menschen ihren Job verlieren, von der Reaktion nicht unerwünscht sind.
 
Sehr gut! Wer Gothic so verschandelt hat nichts anderes verdient!:D
Wenn ich so etwas höre, dreht sich mir der Magen um.

Wie kann man sich freuen, wenn Menschen arbeitslos werden?
Vielleicht bist Du ja von Daddy gesponsert, aber so Leute wie Du sollten das selbst mal erleben, was das heißt, die Arbeit zu verlieren, dann hörst Du vielleicht auf, solch einen Blödsinn zu schreiben.
 
Manchmal machen Unternehmen ja den Fehler und wollen zu schnell "expandieren". Stellen immer wieder viele neue Mitarbeiter ein und das Gehalt für diese Leute kostet ja auch eine ganze Menge. Vielleicht hat man sich hier ja auch in diesem Bezug übernommen.

Wäre schade, wenn sie dichtmachen müssen. Klar, das mit Gothic 4 war nicht so doll, aber die Spiele vorher wie Robin Hood oder die Desperados-Spiele, die waren doch ganz gut :-)
 
Natürlich ist es für die betroffenen Mitarbeiter schade.

Dennoch ist es in der Marktwirtschaft üblich, dass Firmen verschwinden, wenn sie schwerwiegende Fehler machen. Oder soll man nur aus Mitleid mit der Belegschaft schlechte Produkte kaufen? Insofern ein normaler Vorgang, egal in welcher Branche.
 
Dennoch ist es in der Marktwirtschaft üblich, dass Firmen verschwinden, wenn sie schwerwiegende Fehler machen. Oder soll man nur aus Mitleid mit der Belegschaft schlechte Produkte kaufen? Insofern ein normaler Vorgang, egal in welcher Branche.

sicher, aber so das Ding ist ja auch wieder, das an diesen Fehlern nur immer so wirklich eine Handvoll Leute wirklich schuld sind
und natürlich soll man nur weil die Leute so nett sind nicht irgendwelchen Kappes kaufen, aber jeder hat ne Zweite Chance verdient die Scharte auch ausmerzen zu können und bisher haben die auch so immer ganz schöne Spiele gemacht
 
Dennoch ist es in der Marktwirtschaft üblich, dass Firmen verschwinden, wenn sie schwerwiegende Fehler machen.

unternehmen "verschwinden" auch aus unzähligen anderen gründen.
was im falle von spellbound die ursache ist, weiß vermutlich keiner von uns.
 
Ich frage mich nur, warum Aussagen, die besagen, dass es toll ist, wenn Menschen ihren Job verlieren, von der Reaktion nicht unerwünscht sind.
Weil das nur eine Meinung ist (wenn auch unpopulär), nicht eine Beleidigung oder Todesdrohung. ;)
 
Oh je, auf Gothic schein ein Fluch zu liegen.
Für Spellbound tuts mir richtig Leid, war immer ein großer Fan ihrer Spiele, besonders die Desperados Reihe.
 
Natürlich ist es für die betroffenen Mitarbeiter schade.

Dennoch ist es in der Marktwirtschaft üblich, dass Firmen verschwinden, wenn sie schwerwiegende Fehler machen. Oder soll man nur aus Mitleid mit der Belegschaft schlechte Produkte kaufen? Insofern ein normaler Vorgang, egal in welcher Branche.

so schlecht war das produkt arcania gar nicht - find es schon sehr traurig weil ich spellbound eher als "bauernopfer" sehe
alle drei gothic spiele von piranha bytes waren bei veröffentlichung verbuggt - nummer drei mit abstand am meisten aber auch 2 und 1 hatten starke macken schon gehabt bis sie später gerade gepatched wurden- piranha bytes hatte aber eine starke fanbasis - die ihren "entwicklergöttern" nix krum nahmen (nicht mal gothic 3) und so wurde jede gothic veröffentlichung bis inklusive nummer drei abgefeiert wie das böse - auch von den deutschen spielemagazinen...dann trennten sich die wege - pb denen man alles immer verzieh machte kein gothic mehr und alle warteten nur auf nen nachfolger damit man den frust und die enttäuschung über gothic 3 loswerden konnte, die spielemagazine hatten ja auch "was gutzumachen" also wurde gothic 4 von anfang an extreme kritisch gesehen - darum tun mit spellbound wirklich leid
 
@BitByter

Nein, er sollte viel mehr als das sein! Aber anscheinend verstehst du den Text nicht. Das allein ist wohl meine Schuld ich hätte wohl klarer und deutlicher schreiben sollen, es ist traurig dass mir dieses nicht gelingt! Aber andererseits vermute ich den Zweck und den Sinn deines Einzeilers. Du bist talentiert, schaffst du es doch in 4 Wörten mehr zu schreiben als andere in einem ganzen Buch.

Es gibt nur ein paar sehr kritische Sätze in meinem Text, die ich nun nur für dich detalierter beschreiben werde.
1.) Die Zukunft der meisten Unternehmen ist mir egal.
Viele Unternehmen betreffen mich nicht, auch wenn die Unternehmen in der Freien-Marktwirtschaft zum Teil stark zusammenhängen. Zum Beispiel: Ist ein Produkt das Ergebnis von meist mehreren Unternehmen(z.b. Zuliefer). Dennoch betrachten wir bei meiner Aussage nicht den Branchenzweig sondern das Unternehmen als einzelnes. Verschwindet dieses, wird es durch ein anderes ersetzt, solange die Nachfrage besteht und es wirtschaftlich und rechtlich ist. Ob das nachvollgende Unternehmen besser ist können wir nicht sagen! Damit wären wir beim Thema, der sozialen Gerechtigkeit in einem und außerhalb(Öffentlichkeit) eines Unternehmens. Durch die Verkettung der Unternehmen und dem Leitziel: Gewinnmaximierung, ist das Unternehmen gezwungen nur in erforderliche Bereiche zu investieren, das Resultat ist: Viele Produkte zu farbrizieren, die Kosten gering halten und viel Gewinn machen . Dieses trifft auf alle Bereiche zu, dadurch wird das Unternehmen nicht sozialer ganz im Gegenteil. Nur in der Öffentlichkeitsarbeit(Puplic Relations) wird Sozialität geheuchelt. Ein freies Unternehmen was diesen Leitsatz hat, kann nicht sozial sein. Auch wenn durch die Spenden des Unternehmen soziale Arbeit verrichtet wird. Betrachten wir den Zweig der Schokoladen-Herstellung, werden wir beim genaueren betrachten erkennen dass die Hauptunternehmen gut darstehen obwohl sie sehr negativ radikal(assozial) agieren. Auch können wir ein Blick auf die Textilbranche werfen und werden das selbe Verhalten feststellen. Da diese "kriminellen" Aktionen auch weiterhin ausgeführt werden von dem Unternehmen, ist mir die Zukunft dieser egal. Anders verhält es sich bei Unternehmen und Organisationen die ein anderen Ziel haben.

2.)Der ungestillte Hunger auf ein Obstsalat.
Dieser ist immer noch nicht befriedigt! Und der Satz galt als eine Verdeutlichung meiner These das es für mich wichtigere Dinge gibt als ein Unternehmen, welches mich kaum berührt.

3.)Die Floskel um in einem sozialen Licht zu stehen.
Aus dem Kommentaren zu der Meinung des Nutzer:"rewetuete" erkennt man sofort, dass dieser negativ darsteht. Obwohl er lediglich sagt das ein Unternehmen, welches ein schlechtes Produkt ablieferte es verdient hätte ein Insolvensverfahren durchzustehen. Aus der wirtschaftlichen Sichtweise hat dieser sogar recht, ein Unternehmen muss sich auf dem Markt beweisen, kann es das nicht so muss es geschloßen werden damit es nicht auf kosten anderer am Leben erhalten wird! Was dann sehr assozial wäre! Hätte man ihn gefragt ob es ihm traurig machen würde das Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren, hätte er sich mit großer Wahrscheinlickeit positiv dazu geäußert. Auch er sowie wir alle unterliegen den Gesellschaftlichenzwang der uns genau das sagen lässt. Passiert dieses nicht werden wir wie hier, welches ganz deutlich an den Kommentaren zu sehen ist, ausgeschloßen. Solidarität zu der Meinung anderer ist auch ein Art der Sozialität. Weiterin gibt es eine Menge Floskeln die sind nicht schlecht aber viele kommen nicht sehr ernst daher. Wenn ich traurig bin dann durch ein persönliches Ereignis, also eins was mich betrifft. Ansonsten wäre ich ständig Gefühlsschwankungen unterlegen, denn gerade in der heutigen Welt bekommen wir viel mehr mit, was uns zugleich sehr abstumpft! Selbst Mitgefühl hat nur eine gewisse Distanz(nicht Materiel verstehen!). Mut zur Wahrheit! Fragen in dem Bereich der Solidarität, Sozialität, Ethik, Moral usw. sind seit der Wissenschaftlichen Revolution fragen der Philosophie und können nicht klar beantwortet werden!

Wenn du denkst ich hätte einiges nicht bedacht oder etwas würde fehlen, so möchte ich dich darauf hinweisen das mir auch irgendwann die Lust vergeht aber eigentlich sollte es reichen.

Einen schönen Tag noch.
 
so schlecht war das produkt arcania gar nicht - find es schon sehr traurig weil ich spellbound eher als "bauernopfer" sehe
alle drei gothic spiele von piranha bytes waren bei veröffentlichung verbuggt - nummer drei mit abstand am meisten aber auch 2 und 1 hatten starke macken schon gehabt bis sie später gerade gepatched wurden- piranha bytes hatte aber eine starke fanbasis - die ihren "entwicklergöttern" nix krum nahmen (nicht mal gothic 3) und so wurde jede gothic veröffentlichung bis inklusive nummer drei abgefeiert wie das böse - auch von den deutschen spielemagazinen...dann trennten sich die wege - pb denen man alles immer verzieh machte kein gothic mehr und alle warteten nur auf nen nachfolger damit man den frust und die enttäuschung über gothic 3 loswerden konnte, die spielemagazine hatten ja auch "was gutzumachen" also wurde gothic 4 von anfang an extreme kritisch gesehen - darum tun mit spellbound wirklich leid

Ich habe Gothic 4 gerne gespielt - tolle Grafik, wenig zum Denken (einfaches System), auch wenn die Quests äußerst schwach waren.
Wollte es zuerst nach dem Niedermachen aller nicht kaufen, aber so schlecht fand ich es dann doch auch nicht, wie es gemacht wurde.
So um die 70 ist schon ok.
 
@BitByter

Nein, er sollte viel mehr als das sein! Aber anscheinend verstehst du den Text nicht. Das allein ist wohl meine Schuld ich hätte wohl klarer und deutlicher schreiben sollen, es ist traurig dass mir dieses nicht gelingt! Aber andererseits vermute ich den Zweck und den Sinn deines Einzeilers. Du bist talentiert, schaffst du es doch in 4 Wörten mehr zu schreiben als andere in einem ganzen Buch.

UND NOCH VIEL BLAHBLAH

diese meinung sei dir unbenommen und entspricht einer durchaus realistischen, kapitalistischen weltanschauung. nur möchte ich mal sehen, wie jemand reagiert, der direkt davon betroffen ist, wenn du ihm (oder ihr) das so sagst.
meiner meinung nach machst du aber einen gewaltigen denkfehler in deiner argumentation; du hast schlicht und ergreifend keine ahnung, warum spellbound in die insolvenz gehen musste. das muss weder etwas mit schlechter qualität von spielen, noch mit schlechtem management zu tun haben. dazu gibt es viel zu viele einflussfaktoren (bspw. zahlungsmoral von kunden [wie jowood, die bekanntlich den bach runter sind] oder ein schwieriger betriebsrat, usw usf.).
das du es für asozial hälst, ein unternehmen am leben zu halten ist schlichtweg dumm. der staat profitiert weit mehr davon, wenn staatsbürger in lohn und brot stehen, ihre steuern zahlen und die binnenwirtschaft ankurbeln. außerdem muss der staat kein arbeitslosengeld oder hartz4 zahlen. von gewerbesteuern und ähnlichem mal ganz abgesehen. das gilt natürlich nicht für jedes unternehmen, aber das instrument der insolvenz (genauso übrigens wie das der kurzarbeit) ist nicht umsonst entwickelt worden.
was deine aussagen über die art und weise sollen, wie manche unternehmen mit ihren mitarbeitern umgehen bleibt mir allerdings ein rätsel. insgesamt halte ich es mit dieter nuhr: demokratie heißt, man DARF zu allem eine meinung haben - man MUSS nicht. also schenk dir dein pesudocooles geschwafel und sag am besten gar nix dazu. das hat auch mit "anstand" oder "respekt" denjenigen gegenüber zu tun, die hier um ihren job bangen...
 
@BitByter

Die Menschen suchen den Halt bei ihren Freunden und nicht hier im Forum! Wer dieses macht ist sehr verzweifelt und sollte einen Psychologen aufsuchen! Ich werde meinen Freunden sicherlich Hilfe anbieten und ihnen gut zureden weil sie mir wichtig sind und ich deshalb auch betroffen bin!

Es ist richtig, Unternehmen muss man bis zu einem Grad auch helfen. Dazu, wie du richtig bemerkt hast, gibt es unteranderem das Insolvenzverfahren. Allerdings überschritt ich in meinen Gedanken den Grad weshalb es sehr heftig aussah deshalb wirst du mir doch zustimmen, sowie ich dir zustimme das es dann sehr assozial wäre. Wenn ein Unternehmen was nie wirtschaftlich agiert weiterhin vom Staat bezahlt wird. Außerdem gibt es viele Faktoren die ein Unternehmen an die Grenzen treiben kann, aber ein Unternehmen steuert sich selbst, es ist auch zum Teil an seinen Geschäftspartnern schuld. Jawood erscheint wegen seiner Geschichte nicht der beste Geschäftspartner gewesen zu sein und auch eine schlechte Wahl. Aber auch ein Unternehmen muss mal risiken abwägen und sich entscheiden. Wir gehen deshalb davon aus das nicht nur Jawood, in diesem Fall, die Schuld trägt! Es sind sicherlich auch mehrere Gründe gewesen, diese hängen aber alle mit dem Unternehmen Spellbound zusammen. Dass die Arbeitnehmer dafür nur begrenzt etwas können, ist auch richtig. Dafür müssen sie meist viel ertragen. Die obersten Ränge werden oft nie ersetzt.

Es muss dir kein Rätsel sein, der zweite Abschnitt meines zweiten Kommentares hat eine Überschrift:"Die Zukunft der meisten Unternehmen ist mir egal.". Wie du nun sehe kannst nannte ich es nur als weiteren Beweis für meinen Gedanken.

Das Zitat von Dieter Nuhr, sagt nur das aus was schon längst geschrieben wurde und ist somit nicht sonderlich einfallsreich.
Es gibt dazu bessere Zitate von größeren Persönlichkeiten!

Habt einen schönen Tag noch.


PS: Bitte zitiere mich korrekt!
 
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