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Google: EU verhängt Rekordstrafe in Höhe von 2,42 Milliarden Euro

Icetii

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Zum Artikel: Google: EU verhängt Rekordstrafe in Höhe von 2,42 Milliarden Euro
 
Google hat massiv nachgelassen. Habe ich auch schon gemerkt. Teilweise kommen komplett andere Anzeigen als gesucht wurde. Die Zeiten wo man sich auf die Suchergebnisse von Google wirklich verlassen konnte sind lange vorbei. Es zählt bei denen nur noch Kohle. Wer bezahlt landet vorn in der Ergebnisliste. Egal was man sucht.

Mal ein klassisches Beispiel gerade erst heute mal wieder mit Google erlebt: Gebe ich bei der Suchfunktion "Damenuhr Gelbgold 333 Lederband" ein, frage ich mich ernsthaft warum mir Google hier anstatt der gesuchten Damenuhr im Ausgleich Ohrringe, Armbänder oder Ketten vorschlägt. Und wenn auf Seite 2, 3, 4 dann doch irgendwelche Uhren mit dabei sind/sein sollten, sind diese dann goldfarben/vergoldet statt wie gefordert in Gelbgold. Das gleiche gilt wenn ich statt Gelbgold 333 Gelbgold 8 kt oder Karat schreibe. Und dabei ist es bei Google offensichtlich auch komplett Wurst, Bananajoe oder was auch immer ob ich jeweils ein Plus dazwischen setze oder nicht. Auch wenn ich per Ausschlußverfahren z.B. -vergoldet -goldfarben dazu setze wird das mal eben nicht ausgeschlossen was die Funktion "-" früher einmal erledigt hat.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Mich beschleicht dieses ominöse Gefühl das die EU mehr als 2,42 Milliarden investieren muss wenn sie diese Summe am Ende eintreiben wollen.
 
Mich beschleicht dieses ominöse Gefühl das die EU mehr als 2,42 Milliarden investieren muss wenn sie diese Summe am Ende eintreiben wollen.

Waere es aber wert. Die EU kaeme dann fast bei Null raus und Google bekommt einen Arschtritt fuer ihr beknacktes Verhalten.
 
Weil Google eine US-Firma ist deren Hauptsitz in den USA ist. Und diese dazu zu zwingen ihr Geschäftsmodell entsprechend zu ändern was für diese Firma wieder mit zusätzlichen Aufwand verbunden ist nur um für eine Region entsprechende Anpassungen zu treffen (zumal in den USA andere Gesetzeslagen gelten könnten) kann schon mit einem erheblichen Aufwand/Kosten verbunden sein. Und ob die USA die EU dabei kooperativ unterstützen um eigene Firmen hier mit unter Druck zu setzen oder gar Gelder für die EU einzutreiben ist die nächste Frage. Ob dies allerdings am Ende auf Kosten in Milliardenhöhe bei der Durchsetzung der EU-Vorstellungen hinausläuft ist eine andere Frage.
 
Der Hauptsitz von Google in Europa ist in Dublin, Irland. Von dort wird das Geld auch eingetrieben, natürlich nicht von Google in den USA. Und wenn die nicht zahlen, dann kann die EU ganz schnell Verkaufsstops für Google-Produkte in Europa verhängen.
 
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