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    Forenregeln


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Gog.com: Blick hinter die Kulissen der DRM-freien Online-Plattform

Na ja, Spiele von gog kannst du in der Praxis auch nicht wirklich verkaufen. Oder glaubst du, dass dir irgendjemand Geld für eine exe-Datei geben würde, die du auf einer gebrannten DVD oder per Filehoster verschickst?
Was das Thema Verkauf angeht, geht's ja auch eher um Retail vs. Steam als um GOG gegen Steam. Das Thema Weiterverkauf werden wohl nur die wenigsten als Argument für GOG ins Feld führen, aber es ist eben etwas, das einem durch die Accountbindung anderer Plattformen explizit unmöglich gemacht wird.

Die Motivation für die Einführung von Steam war die Möglichkeit des digitalen Vertriebs von Spielen und nicht der Kopierschutz. DRM würde ich im Zusammenhang mit Steam und anderen Plattformen eher als unangenehme Begleiterscheinung bezeichnen.
Tendenziell würde ich das ähnlich sehen, würde allerdings nicht behaupten, dass Kopierschutz (oder besser Schutz vor unerlaubter Nutzung; Deinen Steam-Ordner kannst Du ja kopieren, wie Du lustig bist) hierbei überhaupt keine Rolle gespielt hat. Wie gutenmorgen1 schon sagte, war das DRM-Argument für die Absicht, andere Provider zum Vertrieb ihrer Spiele auf Steam zu gewinnen, zumindest anfangs vermutlich kein ganz ungewichtiges.

Außerdem wage ich zu bezweifeln, ob ein Gebrauchtmarkt für Download-Versionen überhaupt sinnvoll wäre.
Da stellen sich natürlich sofort die Fragen, inwiefern sinnvoll und für wen sinnvoll. Allerdings sehe ich keinen Grund, warum er das nicht sein sollte. Wenn ich als Spieler meine Steam-Bibliothek entrümpeln möchte, um einfach alten Kram, der schon ewig - gespielt oder ungespielt - herumdümpelt, gegen Neues zu ersetzen, ist das für mich natürlich sinnvoll. Und wenn man die entsprechende Plattform durch - von mir aus gerne üppige - Provisionen daran teil haben lässt, kann sich das möglicherweise durchaus auch für die rechnen. Du musst das auch mal so sehen: Bei Accountbindung verdient Valve genau ein Mal an einem Exemplar eines Spiels; beim nachgelagerten Spielehandel würden sie das bei jedem Besitzerwechsel eines Exemplars erneut tun. Ohne statistische Daten (oder Kristallkugel) lässt sich natürlich unmöglich beurteilen, was das im einzelnen für die Spieler und für Valve bedeuten würde, aber offensichtliche Sinnlosigkeit sieht anders aus.

Ich denke nicht, dass es im Sinne der Leser wäre, wenn hier Meinungsmache für Plattform X und gegen Plattform Y gemacht wird.
Gegen Artikel über eine objektive Auseinandersetzung mit DRM habe ich aber nichts.
Dass es hierbei um objektive Auseinandersetzung und nicht um reine Meinungsmache gehen sollte, versteht sich wohl von selber. Ich darf aber vielleicht daran erinnern, dass in den gedruckten Exemplaren praktisch aller Spielezeitschriften lange Zeit gar nichts über den bei einem Spiel verwendeten Kopierschutz oder eventuelle DRM-Maßnahmen zu finden war und selbst die krassesten und unverschämtesten Vertreter dieser Gattung auch niemals zu irgendwelchen Abwertungen geführt haben. Man mag das ja sogar begründen können, aber vertrauensbildend wirkt ein solcher Umgang mit diesem Thema auf mich nicht gerade.

Letztendlich kann und muss ja eh jeder selbst entscheiden, wie man zu solchen Plattformen steht. Vielen ist das Thema aber auch schlichtweg egal.
... was aber nicht heißt, dass sie am Ende nicht trotzdem gerne von den Erfolgen derjenigen profitieren, denen das Thema nicht so egal ist - ist ja in der Politik nicht anders.
 
gog.com ist schon eine sehr geniale Plattform, vor allem wegen der DRM-Freiheit. Die Spiele kann man alle irgendwo sichern und auch noch in zig Jahren spielen, weil man von keinen Servern abhängig ist. Das ist ein Riesenvorteil allen anderen Plattformen gegenüber.
Ich glaube wenn gog.com auch die ganzen neuen Spiele hätte, dann würde ich, zumindest was den digitalen-downloadkauf betrifft, vermutlich überwiegend nur noch da kaufen.

Auch wahnsinn, was für Mühe sie sich geben, die alten Spiele zum Laufen zu bekommen und zu polieren. Man hat einfach das Gefühl, da sind echte Spieleliebhaber dahinter.
 
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Na ja, Spiele von gog kannst du in der Praxis auch nicht wirklich verkaufen. Oder glaubst du, dass dir irgendjemand Geld für eine exe-Datei geben würde, die du auf einer gebrannten DVD oder per Filehoster verschickst?

Da würde ich sicher noch eher Geld für zahlen, als für einen frischen, unbenutzten Steam-Key. In der Praxis würde ich den Interessenten aber an GoG verweisen. Bessere Angebote als die, kann ich auch nicht machen...
 
In der Praxis würde ich den Interessenten aber an GoG verweisen. Bessere Angebote als die, kann ich auch nicht machen...

Wieso sollte man kein besseres Angebot machen können?

Wenn ein Spiel auf GoG für 5 Euro angeboten wird, könnte ich es für 4 Euro anbieten. Und schon hätte man ein besseres Angebot.
 
Wieso sollte man kein besseres Angebot machen können?

Wenn ein Spiel auf GoG für 5 Euro angeboten wird, könnte ich es für 4 Euro anbieten. Und schon hätte man ein besseres Angebot.

Das ist erstmal nur ein besserer Preis. Um die gleiche Leistung zu bieten, bräuchte ich aber auch ständig verfügbaren Webspace wo der Käufer sich das Spiel jeder Zeit herunterladen kann, müsste Updates bereitstellen, Supportanfragen beantworten usw. Das wäre mir schon zu viel Aufwand.
 
Das ist erstmal nur ein besserer Preis. Um die gleiche Leistung zu bieten, bräuchte ich aber auch ständig verfügbaren Webspace wo der Käufer sich das Spiel jeder Zeit herunterladen kann, müsste Updates bereitstellen, Supportanfragen beantworten usw. Das wäre mir schon zu viel Aufwand.

Das verdeutlicht aber doch im Grunde, dass auch ein Gebrauchtmarkt bei GoG mehr Schein als Sein ist, wenn es keine Option gibt ein Spiel aus einem Account zu lösen und zu übertragen.
 
Schöner Bericht über GOG. Ich kaufe dort digitale Spiele am liebsten und mit den alten Klassikern kommt noch der Nostalgie Faktor dazu.
 
Das verdeutlicht aber doch im Grunde, dass auch ein Gebrauchtmarkt bei GoG mehr Schein als Sein ist, wenn es keine Option gibt ein Spiel aus einem Account zu lösen und zu übertragen.
Es GIBT KEINEN Gebrauchtmarkt bei GOG und das ist auch weder der Sinn dieser Plattform noch der Punkt dieser Diskussion. Der Punkt ist, dass Du mit der Installationsexe machen kannst, was Du willst. Du kannst sie tausend mal installieren und wieder deinstallieren, auch auf hundert Rechnern gleichzeitig. Du brauchst keinen Launcher und kein Internet. Du kannst sie verschenken, uploaden oder verkaufen. Und zwar völlig unabhängig davon, ob all das im Einzelfall irgendwie sinnvoll, legal oder moralisch in Ordnung ist. Aber es bleibt letztlich immer DEINE Entscheidung. Es geht hier um Autonomie, Flexibilität und unkomplizierte Handhabung - und ein wenig auch um gegenseitigen Respekt und Vertrauen - und nicht darum, dass alle GOG-User so wahnsinnig geil darauf sind, all ihre Spiele eines Tages wieder zu verkaufen.
 
Es GIBT KEINEN Gebrauchtmarkt bei GOG und das ist auch weder der Sinn dieser Plattform noch der Punkt dieser Diskussion. Der Punkt ist, dass Du mit der Installationsexe machen kannst, was Du willst.

Wenn ich das Spiel nicht wirklich verkaufen kann (bzw. dies durch ein Account-System behindert/erschwert wird), kann ich damit ja anscheinend nicht alles machen, was ich will. :)

Und es ging in der Diskussion sehr wohl auch um den Wiederverkauf. Du hattest doch sogar selbst in deinem Anfangsposting indirekt kritisiert, dass man mit Steam dem Gebrauchtmarkt einen Riegel vorschieben will. Und dann kann man doch erwähnen, dass bei GoG in der Beziehung eben auch nicht alles perfekt ist.

Und ja, die Vorzüge von GoG kenne ich und das kritisiere ich ja auch gar nicht.
 
sehr interessanter Artikel, aber warum ist der nicht im aktuellen Heft?
 
Wenn ich das Spiel nicht wirklich verkaufen kann (bzw. dies durch ein Account-System behindert/erschwert wird), kann ich damit ja anscheinend nicht alles machen, was ich will. :)

Und es ging in der Diskussion sehr wohl auch um den Wiederverkauf. Du hattest doch sogar selbst in deinem Anfangsposting indirekt kritisiert, dass man mit Steam dem Gebrauchtmarkt einen Riegel vorschieben will. Und dann kann man doch erwähnen, dass bei GoG in der Beziehung eben auch nicht alles perfekt ist.
Das hat auch nie jemand behauptet und man muss auch gar nicht perfekt sein, um in dieser Hinsicht besser als Steam zu sein. Ich kann mein GOG-Spiel auf eine CD brennen und sie an jeden verschenken oder verkaufen, der sie haben will. Unabhängig davon, ob und wie legal das ist, trifft GOG selber auf jeden Fall zunächst mal keinerlei technischen Maßnahmen, um das zu unterbinden. Was da auf der CD (oder dem Stick) ist, ist ein vollständiges und uneingeschränkt funktionsfähiges Spiel. Ich kann auch meinen Steam-Ordner auf eine BR brennen und an jemand anderen weiter geben - und der kann sie dann bestenfalls als Untersetzer für seine gut gekühlten Hefekaltschalten benutzen.

Mir persönlich ist das Thema Wiederverkauf übrigens total egal, aber ja, die Accountbindung bei GOG sieht den legalen Besitzerwechsel zunächst mal genauso wenig vor wie sie es auch auf Steam tut. Nur passiert das eben bei GOG in einem Gesamtkontext, in dem das vielen weniger sauer aufstößt als bei Steam, wo das nur ein Ärgernis von vielen ist. Erstens gibt's bei GOG keine technischen Maßnahmen, die eine Weitergabe generell verhindern (oder besser sinnlos machen), und zweitens überwiegt zumindest bei mir das Gefühl, bei GOG wirklich etwas zu kaufen und zu besitzen, während mir meine Steam-Spiele eher kollektiv geliehen vorkommen. Natürlich ist das ein subjektives Gefühl, das nicht jeder teilen muss, aber offenbar bin ich damit nicht ganz alleine.
 
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Ich bin immer noch der Meinung dass man bei Steam nicht von einem Monopol reden kann und sogar nie konnte.
Dieser Begriff wird viel zu oft an falscher Stelle eingesetzt wie ich finde.

Monopol ist sowas wie Microsoft die jegliche Konkurrenz aus dem Rennen kicken wollen wie OpenGL, Hardwaresound und Bindung von DirectX an eine neue Windows Version :hop:
Valve hingegen öffnet Steam immer mehr und mehr für die gesamte Branche und teilt so ziemlich alle Entwicklungen mit der Konkurrenz siehe. Lighthouse SteamVR, Greenlight immer offener, Shops immer offener, SteamOS für Entwickler willkommen,
OpenGL(Vulkan) push, SteamVR Schnittstelle mit allen VR Geräten kompatibel.

Marktführer? akzeptiere ich gerne!
Monopol? Sorry nein weil dafür tun sie viel zu viel gutes für die gesamte Branche inkl. Konkurrenz

Wie man heutzutage aus der Reihe tanzen kann haben EA und Ubisoft oft genug bewiesen und das obwohl Steam seit Jahren vormacht wie mans richtig macht z.b. mit Workshop und Gratis DLCs.
Ein Singleplayerspiel wie Skyrim hat höchstwarscheinlich dem Workshop seinen großen und langen Erfolg zu verdanken.
 
Du kannst sie verschenken, uploaden oder verkaufen. Und zwar völlig unabhängig davon, ob all das im Einzelfall irgendwie sinnvoll, legal oder moralisch in Ordnung ist.

Besser hätte ich es auch nicht sagen können. Ich will meine Spiele konkret gar nicht verkaufen. Aber ich will es können. Und ich will mir vor allem nicht weismachen lassen, der Grund, aus dem ich es nicht kann, sei der, Schwarzkopien einzudämmen. Ich bin nämlich nicht blöd, und wenn mich jemand behandelt als wäre ich es, nehme ich das gerne auch mal persönlich...
 
Besser hätte ich es auch nicht sagen können. Ich will meine Spiele konkret gar nicht verkaufen. Aber ich will es können. Und ich will mir vor allem nicht weismachen lassen, der Grund, aus dem ich es nicht kann, sei der, Schwarzkopien einzudämmen. Ich bin nämlich nicht blöd, und wenn mich jemand behandelt als wäre ich es, nehme ich das gerne auch mal persönlich...

Aber ist es nicht Sinn und Zweck der Sache dass man Spiele behalten möchte die man sich für sein Geld kauft?
Was spielt es dann für eine Rolle ob man sie verkaufen kann oder nicht wenn man sie letzten endes nicht verkaufen möchte.

Aus Prinzip?

Ich kann bis heute nicht begreifen wie man sich am Verkaufsargument so stark aufhängt wenn Spiele bereits nach nur wenigen Monaten locker 50% weniger kosten.

Die Frage ist: Wie stark würde ein Verkauf das gesamte digitale Öko-system schädigen? Unternehmen wollen und müssen möchstlichst genaue Zahlen sehen und
mit einer Verkaufsoption würde ein großes Chaos herrschen. Zumal man davon ausgehen kann dass es eine große Auswirkungen auf Sales haben wird.
Ich persönlich brauche keine Verkaufsoption und habe sie in den letzten 10~ Jahren nie vermisst. Ich kaufe Spiele um sie immer und immer wieder spielen zu können.

Man kauft sie zu einem gewissen Zeitpunkt und belohnt die Entwicker für ihre Arbeit. Diese Erfahrung wieder für wenig Geld verkaufen zu wollen gleicht eher einem Verleih und keiner ernsten Absicht
eine Software "besitzen" zu wollen.

Ich bin und war schon immer der Meinung dass es eine gewisse Balance zwischen Entwickler und Konsumenten geben muss.
Die Entwickler wollen mehr Geld verdienen und brauchen ihre Absicherung.
Der Konsument möchte immer so wenig wie möglich zahlen, dennoch Top Qualität bekommen und optimalerweise eine zusätzliche Verkaufsoption für all seine Spiele.

Da wird es nie zu 100% Lösung geben die beide Seiten zufriedenstellt aber ich finde dass Konsumenten sich hier eher anpassen müssen als die Entwickler.
Man wollte billigere Spiele und wir haben sie bekommen :top: Wie man da immer noch Spiele verkaufen möchte verstehe ich nicht so ganz :-)
 
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Genau. Ich bin ein Mensch mit Prinzipien. Eines davon ist: wenn ich etwas kaufe, muss es mir anschließend auch gehören. Das ist für mich selbstverständliche Mindestvoraussetzung für das Zustandekommen eines Geschäfts.
Die Möglichkeit des Weiterverkaufs ist dabei aber nur einer, und nicht mal der entscheidende Aspekt. Viel wichtiger ist im selben Zusammenhang, dass ich bei der fortgesetzten Nutzung des erworbenen Spiels nicht vom guten Willen und der Erreichbarkeit des Verkäufers abhängig sein möchte. Ich habe nichts dagegen, wenn er Server u.ä. für Mehrspielerpartien optional anbietet und diese nutze ich i.d.R. auch gerne, aber ich möchte nicht darauf angewiesen sein.

Die Frage ist: Wie stark würde ein Verkauf das gesamte digitale Öko-system schädigen?
Vermutlich kaum, denn die Leute kaufen von dem Geld ja wieder neue Spiele. Kritisch wird das vor allem für Firmen, die einem 5h Spielspaß für 50 Euro vorsetzen, die müssen sich dann ein anderes abzo... Geschäftsmodell überlegen.
 
Genau. Ich bin ein Mensch mit Prinzipien. Eines davon ist: wenn ich etwas kaufe, muss es mir anschließend auch gehören. Das ist für mich selbstverständliche Mindestvoraussetzung für das Zustandekommen eines Geschäfts.
Die Möglichkeit des Weiterverkaufs ist dabei aber nur einer, und nicht mal der entscheidende Aspekt. Viel wichtiger ist im selben Zusammenhang, dass ich bei der fortgesetzten Nutzung des erworbenen Spiels nicht vom guten Willen und der Erreichbarkeit des Verkäufers abhängig sein möchte. Ich habe nichts dagegen, wenn er Server u.ä. für Mehrspielerpartien optional anbietet und diese nutze ich i.d.R. auch gerne, aber ich möchte nicht darauf angewiesen sein.
Das ist ja schön und gut nur leider hat dieser Verkaufskrieg nicht erst seit Steam angefangen.

Früher war das genau so nur konnte man "illegalerweise" ohne "Konsequenzen" verkaufen.

Vermutlich kaum, denn die Leute kaufen von dem Geld ja wieder neue Spiele. Kritisch wird das vor allem für Firmen, die einem 5h Spielspaß für 50 Euro vorsetzen, die müssen sich dann ein anderes abzo... Geschäftsmodell überlegen.
Vermutlich kaum? Diese Antwort befriedigt mich überhaupt nicht.

Ich habe das Wort Ökosystem nicht ohne Grund geschrieben hingeschrieben. Die Sales entwerten vollwertige Spiele eh schon stark genug nach wenigen Wochen und Monaten. Noch eine zusätzliche Verkaufsoption
würde die ganze Situation komplizierter machen. Dann würden sich bestimmte Gruppen gemeinsam absprechen und die Spiele wären nur noch so permanent im Umlauf.

Dann muss man sich wieder die Frage stellen unter welchem Preis man sein Spiel verkaufen möchte und ob es bei so einem aggressivem Sale Programm überhaupt Sinn macht.

Nochmal: Die Spiele kosten nach paar Wochen schon locker 33% weniger und bei einem Sale mind. 50%. Wo will man hier denn noch mehr sparen?

Ich sehe einfach keinen Grund heutzutage ein Spiel verkaufen zu wollen.
Da nehme ich immer wieder gern den Kinovergleich heran. Du kannst dein abgerissenes Ticket auch nicht für 10~€ wieder verkaufen nachdem du ihn gesehen hast.
Er wurde entwertet mit der Bestätigung dass du ihn konsumiert hast und fertig.

Und nochmal: Man besitzt keine Software. Man darf sie nur nutzen. Man besitzt den Datenträger aber nicht die Software die drauf ist.
Da können sich die Kunden grün und blau ärgern, das war schon immer so und wird warscheinlich auch immer nur so sein.
Wir erwerben lediglich Nutzungsrechte.

Ich persönlich habe es schon immer als eine Art Win-Win Situation angesehen und genau das möchte Valve immer wieder schaffen.
Die Spiele werden schnell billig, die Verkaufszahlen steigen, die Konsumenten sind glücklich darüber dass neue Spiele unglaublich schnell die Hälfte kosten und die Hersteller freuen sich über die Verkaufszahlen.

Jeder Preissegment wird voll ausgeschöpft und Publisher sowie Konsumenten sind alle glücklich ihren Preis bezahlen zu können. Egal ob 60 oder 2.50€.
Ich sehe bei den aktuellen Sales mehr Vorteile für beide Parteien als wenn wir eine Verkaufsoption bekommen, die aber das ganze Sale Ökosystem verändert und Spiele nicht mehr so billig werden.
Dann würden die Leute weniger Spiele kaufen, Publisher würden weniger Geld verdienen und jede würde sich auf die wenigen Verkaufsobjekte stürzen. Viel mehr Chaos, weniger Spaß und weniger Geld.

Ne ich bleib dabei: Sales & Verkaufsoption widersprechen sich und lieber habe ich schnell günstige Spieleangebote als eine Verkaufsoption.
Bei einem vollem Regal voller Spiele ärgert sich irgendwie niemand aber bei einer voller Steamliste sind viele der Meinung dass man sie los werden möchte.

In meinen Augen ist das eher ein Anzeichen dafür dass der Konsument viel zu viel haben möchte und über die Konsequenzen seines Handelns nur wenig Gedanken macht. :-)
Auch als Konsument muss man sich Gedanken darüber machen wo die perfekte Balance ist und nicht stupide auf irgendwelche Rechte pochen.

Wenn Entwickler genau so handeln würden dann wären die Spiele auf ewig gleich teuer... naja.. weil es gibt keine Nutzungserscheinung oder? ;)
 
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Super Artikel. Die Jungs von GOG.com haben es wirklich verdient hier die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Die leisten naemlich wirklich hervorragende Arbeit und haben obendrein noch ein sehr anstaendiges Geschaeftsmodell. Da merkt man eben, dass man es mit Leuten zu tun hat, die selbst passionierte Spieler sind. Ich selbst kaufe staendig und gerne bei GOG und ich hoffe, dass uns diese Seite und ihr Angebot noch lange erhalten bleibt, bzw. weiterhin erfolgreich ausgebaut wird.
 
Vermutlich kaum? Diese Antwort befriedigt mich überhaupt nicht.
Ich fürchte ich kann deine sehr interessante Frage nicht erschöpfend beantworten. Vermutlich kann das niemand so ohne weiteres. Ich kann dir nur auf die Schnelle meine Einschätzung geben.

Nochmal: Die Spiele kosten nach paar Wochen schon locker 33% weniger und bei einem Sale mind. 50%. Wo will man hier denn noch mehr sparen?
Nun, digitale Spiele haben keine Stückkosten, d.h. wenn die Entwicklungskosten erst mal reingeholt wurden, kann man sie auch für 1 Cent verkaufen und Gewinn damit machen...

Da nehme ich immer wieder gern den Kinovergleich heran. Du kannst dein abgerissenes Ticket auch nicht für 10~€ wieder verkaufen nachdem du ihn gesehen hast.
Er wurde entwertet mit der Bestätigung dass du ihn konsumiert hast und fertig.

Beim Kino nehme ich eine Dienstleistung (Vorführung) in Anspruch und kaufe keinen Film. Einen DVD/Blue-Ray kann ich aber sehr wohl weiterverkaufen. Mag sein, dass einige Filmstudios auch hier der Meinung sind, man erwerbe bloß eine Erlaubnis den Film solange anzuschauen, wie Warner Bros. etc. das zugesteht, aber zumindest versuchen die nicht, ihre krude Weltsicht mit Accountbindung durchzusetzen...

Und nochmal: Man besitzt keine Software. Man darf sie nur nutzen. Man besitzt den Datenträger aber nicht die Software die drauf ist.
Da können sich die Kunden grün und blau ärgern, das war schon immer so und wird warscheinlich auch immer nur so sein.
Wir erwerben lediglich Nutzungsrechte.
Das ist die Rechtsauffassung der Softwareindustrie, die ich als absurd empfinde und nicht teile. Selbst wenn sie zutreffen würde, ist jedoch vom europäischen Gericht bereits festgestellt worden, dass auch Lizenzen weiterverkauft werden dürfen. Damit ist dieses Argument für die Diskussion irrelevant.

Ich persönlich habe es schon immer als eine Art Win-Win Situation angesehen und genau das möchte Valve immer wieder schaffen.
Die Spiele werden schnell billig, die Verkaufszahlen steigen, die Konsumenten sind glücklich darüber dass neue Spiele unglaublich schnell die Hälfte kosten und die Hersteller freuen sich über die Verkaufszahlen.
Ich sehe es nicht als "Win" für mich an, für etwas zu bezahlen, dass dann Valve gehört. Dann bitte Free-2-Play.
 
Ich fürchte ich kann deine sehr interessante Frage nicht erschöpfend beantworten. Vermutlich kann das niemand so ohne weiteres. Ich kann dir nur auf die Schnelle meine Einschätzung geben.
Ja aber worauf basiert denn deine Einschätzung?
Wenn die Leute tatsächlich denken dass absolut alles gleich bleibt und zusätzlich noch eine Verkaufsoption dazukommt dann ist man naiv.

Selbst wenn alles gleich bleiben würde dann hätte die Verkaufsoption quasi gar keine Nutzen bei unserer aggressiven Sale Politik.

Nun, digitale Spiele haben keine Stückkosten, d.h. wenn die Entwicklungskosten erst mal reingeholt wurden, kann man sie auch für 1 Cent verkaufen und Gewinn damit machen...
Was willst du damit sagen? Die Spiele kosten nun mal alle ihr Geld egal ob digitale oder physische Kopie.
Nur weil wir heute in einer digitalen Welt leben heißt es nicht dass die Dinge nix wert sind.

Digitale Güter haben genau so ihren Wert und wir können froh sein dass wir mit billigen Spielen so zugeschmissen werden.

Beim Kino nehme ich eine Dienstleistung (Vorführung) in Anspruch und kaufe keinen Film. Einen DVD/Blue-Ray kann ich aber sehr wohl weiterverkaufen. Mag sein, dass einige Filmstudios auch hier der Meinung sind, man erwerbe bloß eine Erlaubnis den Film solange anzuschauen, wie Warner Bros. etc. das zugesteht, aber zumindest versuchen die nicht, ihre krude Weltsicht mit Accountbindung durchzusetzen...

Man kann das Beispiel mit dem Kinoticket sehr gut vergleichen und ich bleibe dabei auch wenn es 2 verschiedene Medien sind.
Man zahlt seine 10€ für die Erfahrung die man in diesem Zeitraum bekommt und würde man ein Ticket wieder verkaufen dann müsste man eigentlich diese Erfahrung wieder wegnehmen.

Ich finde es ist falsch zu sagen dass ein Spiel gut genug ist es zu konsumieren aber dannach sollte es wieder für einen gewissen Wert verkäuflich werden.
Wie sollen dann die Preise ausschauen? Pro User -10€? nach dem 4 oder 5. Käufer hätte das Spiel dann einen Wert von 0€ oder wie?

Tja und wie du siehst ändert es die Sachlage kaum bis gar nicht. Beim PC haben die Entwickler nunmal die Möglichkeit die AGBs knallhart durchzuziehen, die eigentlich schon seit vielen Jahren gelten.
Das ist eben unser geliebtes Internet und die Macht die man ausnutzen kann.

Das ist die Rechtsauffassung der Softwareindustrie, die ich als absurd empfinde und nicht teile. Selbst wenn sie zutreffen würde, ist jedoch vom europäischen Gericht bereits festgestellt worden, dass auch Lizenzen weiterverkauft werden dürfen. Damit ist dieses Argument für die Diskussion irrelevant.
Das europäische Gericht kann noch so viel feststellen und warscheinlich wird das nie große Änderungen mitsich bringen. Auch finde ich es gefährlich wenn sich ein Gericht da einmischt. Warum? Ganz einfach aus dem Grund
weil dann die Publisher quer stellen könnten und andere schlechtere Methoden anbieten um an ihr Geld zu kommen.

Die Spiele werden eben an den Account gebunden und ein Account ist nicht nur dafür da um die Spiele an diesen zu koppeln.

Für was würdest du dich denn lieber entscheiden. Eine Option deine Spiele wieder verkaufen zu können oder extrem schnell billige & kostenlose Spiele?

Ich sehe es nicht als "Win" für mich an, für etwas zu bezahlen, dass dann Valve gehört. Dann bitte Free-2-Play.

Die Spiele haben noch nie uns gehört und das hat mit Valve nix zu tun. Die Nutzungsrechte werden mit dem Internet nur erzwungen das ist alles.
Sorry aber ich verstehe nicht wie man sich nicht über aktuelle Sales freuen kann. Das ist doch 1000 mal besser als eine Verkaufsoption.

Aber ich seh schon... Selbst die Sales geraten immer mehr in Kritik wenn die allerneuesten Spiele nach wenigen Monaten immer noch keine -85% off sind.. ;-)
Die Konsumenten kriegen in meinen Augen eher den Hals nicht voll, da digitale Güter kaum bis gar nicht mehr wertgeschätzt werden.
Egal ob physisch oder digital - die Software hat ihren Preis und diesen hat man nunmal zu zahlen wenn man sie nutzen möchte. Besitzen tun wir diese Software nicht wirklich und das akzeptieren wir
seit viiiiiiiiiiiiielen Jahren mit dem Klick auf die "AGB".

Wenn man damit nicht einverstanden ist dann sollte man dieses Hobby einfach meiden. Beide Parteien versuchen ihre Rechte durchzuboxen und wir sind in erster Linie von unserem Konsum abhängig - nicht die Publisher von uns.
Und wenn wirklich eine solche Verkaufsoption eingeführt wird dann können wir davon ausgehen dass es eben das gesamte digitale Öko-system durcheinander bringen wird und die Sales nicht mehr so stark ausfallen werden wie heute.

Dann kannst du davon ausgehen dass die Leute wieder am nörgeln sind weil die Sales zurückgegangen sind etc. Dann ist Valve & Co. wieder der Böse weil digitale Spiele wieder so teuer sind etc.pp

Ich finde hier haben die Konsumenten es in der Hand wie diese Branche laufen kann. In diesem Fall halte ich es für unseren Hobby für wichtig auf diese Verkaufsoption zu verzichten wenn wir dafür
kostenlose und stark verbilligte Spiele angeboten bekommen :top:
Was bringt es mir meine Rechte durchzuboxen wenn es mir letztendlich schlechter geht als davor?

Hier liegt der Hund begraben.
 
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