Gleich geschaltet ... - Der Stellenwert von Online-Freundschaften

Maria Beyer-Fistrich

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Orzhov

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Der Artikel ist durchaus interessant. Meiner persönlichen Erfahrung nach schadet es ja nicht online auch halbwegs höflich zu sein, nur sich auf Leute verlassen die man nicht auch in der Realität kennt sollte man wirklich nicht. So spart man sich wenigstens die eine oder andere unschöne Überraschung.
 

Denis10

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Der Artikel ist gut, nur die Überschrift ist etwas unglücklich gewählt. Das weckt Assoziationen zu was, das so bestimmt nicht geplant war.
 

gatoshino

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Der Artikel ist durchaus interessant. Meiner persönlichen Erfahrung nach schadet es ja nicht online auch halbwegs höflich zu sein, nur sich auf Leute verlassen die man nicht auch in der Realität kennt sollte man wirklich nicht. So spart man sich wenigstens die eine oder andere unschöne Überraschung.

Natürlich stimmt das, dass man sich dadurch nicht nur die eine oder andere "unschöne" Überraschung spart, sondern wirklich viele, aber warum versucht man nicht die Leute unter den vielen eine Chance zu geben, die eventuell doch verlässlich sind.
Ich finde, man sollte nicht mit geschlossenen Augen durch die Welt gehen und alles ablehnen, was uns eventuell enttäuschen könnte.
Wenn es doch mal passiert, dann lernt man daraus.
Doch tut man gar nichts und meidet alles, dann findet man niemals die Möglichkeiten, die einem vielleicht zur Verfügung stehen.
Man verliert entweder oder gewinnt. Wenn man es gar nicht versucht, dann gibt's nur einen Ausgang: Verlieren.
Meine persönliche Meinung und Erfahrung :)

Ich finde den Artikel auch sehr gut!Echte Freundschaften in der Online Gaming Welt können auf jeden Fall existieren, man muss nur die richtigen Gamer dort finden ;)
 

Monalye

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Schöne Geschichten, beneidenswert, wenn man soviel positives mitnehmen kann... ich kenne allerdings die andere Seite so gut, das ich damit Bücher füllen könnte. Ich kann reinen Online-Freundschaften ohnehin wenig abgewinnen, sowas sind nette Bekanntschaften zu Leuten, die einem, sie nicht genau kennend, doch sympathisch sind, das nenne ich allerdings nie Freundschaft. Wahrscheinlich war ich deshalb schon immer eher in Real-Life-Gilden und Real-Life-Vereinen wie momentan.

Zu WoW-Zeiten war ich eineinhalb Jahre lang in so einer Real-Life-Gilde, die sich regelmäßig auch privat getroffen hat, im Sommer Grillfeste, im Winter Lans, aber menschlich die absolute Katastrophe.

Kurz danach landete ich bei einem Multigaming-Verein, bei dem ich immer noch dabei bin. Auch da haben wir uns schon mehrmals privat getroffen, in diesen Tagen soll der Computer nur eine Nebenrolle spielen, da werden Grillfeste, Badeausflüge und sonstwas unternommen. Aber auch da gab es vor gut wie einem Jahr, wieder wegen Wow :$, einen Riesencrash, der Verein wurde deshalb aufgelöst und ist heute "nur" noch ein Multigamingclan. Einige des damaligen Vereinsvorstands sind seit dem Crash nicht mehr dabei, damals hatte ich sowas wie ein Dejavu zu den Geschehnissen in meiner vorherigen Gilde.
Zum Glück für mich waren aber genau die Leute, die heute noch dabei sind, jene mit denen ich immer schon am besten auskam, von den anderen hab ich von einem Tag zum anderen nie wieder was gehört.

Man muss schon ein dickes Fell haben, wenn man sich solchen Gruppen anschließt, so überraschend da oft was daherkommt, sich Leute die Augen auskratzen, man mitten drinnen steht, das ist nicht immer leicht. Ich hatte mich zuletzt, seit dem Crash und der Vereinsauflösung, ziemlich zurückgezogen, unabhängig davon bin ich sowieso immer mehr ein Singleplayer geworden und lege auf Onlinefreundschaften keinen Wert.
Aber ich hab' mir vor ein paar Tagen EVE Online gekauft, was in meinem Verein schon immer gerne gespielt wurde, bis heute, damit ich mich mal wieder etwas mehr integriere. Ich hoffe, das es mir diesmal besser gelingt, es gab schon mehrere Versuche mit Golden Warfare zb., aber bin da sehr ein Einzelgänger geworden.

Ich bin mir sicher, das meine Erfahrung mit Onlinefreundschaften als Mitglied in so RL-Gilden und auch anderen Gilden und der Umgang mit so Leuten, das aus mir gemacht hat, wie ich heute bin. Ein Gamer der die Schnauze bis obenhin voll hat, und sich das einfach von niemandem mehr antun lassen will... und deshalb von Haus aus keine Onlinefreundschaften mehr zulässt. Die Leute vom Verein kenne ich alle persönlich, ein Glück, sonst hätte ich mich da auch längst komplett zurück gezogen. Aber da weiß ich, nein, da bin ich mir absolut sicher, das ich da mal Glück hatte, eine tolle Truppe zu finden, bei der ich jetzt auch schon wieder fast drei Jahre dabei bin :)
 

Rdrk710

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Schöner Artikel. Clans habe ich gemieden. Das baut Druck auf, den ich persönlich beim Spielen nicht mag. Habe allerdings trotzdem 2 Leute z.B. in meiner Steam Liste (und anderen Spielen und Plattformen), die ich nach inzwischen 7 Jahren als "Freunde" bezeichnen würde, weil man eben auch vieles aus dem wahren Leben miteinender geteilt hat. Auf den "Härteteset" dieser Freundschaften würde ich es aber lieber nie ankommen lasen...

Btw, ist das die Kofferfabrik in Fürth? :)
 

Orzhov

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Natürlich stimmt das, dass man sich dadurch nicht nur die eine oder andere "unschöne" Überraschung spart, sondern wirklich viele, aber warum versucht man nicht die Leute unter den vielen eine Chance zu geben, die eventuell doch verlässlich sind.
Ich finde, man sollte nicht mit geschlossenen Augen durch die Welt gehen und alles ablehnen, was uns eventuell enttäuschen könnte.
Wenn es doch mal passiert, dann lernt man daraus.
Doch tut man gar nichts und meidet alles, dann findet man niemals die Möglichkeiten, die einem vielleicht zur Verfügung stehen.
Man verliert entweder oder gewinnt. Wenn man es gar nicht versucht, dann gibt's nur einen Ausgang: Verlieren.
Meine persönliche Meinung und Erfahrung :)

Ich finde den Artikel auch sehr gut!Echte Freundschaften in der Online Gaming Welt können auf jeden Fall existieren, man muss nur die richtigen Gamer dort finden ;)

Liest du da eventuell mehr in meinem Beitrag als ich geschrieben habe? Ich schließe es ja nicht grundsätzlich aus mich mit den Leuten mit denen ich spiele zu unterhalten, nur verlasse ich mich einfach nicht auf Dinge wie "Lass mal morgen um 19 Uhr Heroes of the Storm zocken.". Ich werd zwar erscheinen, aber wenn der/die Anderen nicht auftauchen auch ok.

Manchmal frage ich mich wirklich, ob ich mich so schlecht ausdrücke.
 

Shadow_Man

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Schöner Artikel! :)

Das Wichtigste bei Online-Freundschaften ist wohl, dass die Leute immer ehrlich sind. Dass man nicht erzählt, dass man hier der reiche Geschäftsmann ist, der mit dem dicken Porsche durch die Gegend fährt, sondern wer man wirklich ist. Jede Lüge kommt irgendwann hervor und fällt dann wieder auf einen zurück. Wenn aber alle ehrlich sind, dann kann daraus durchaus echte Freundschaft werden, die über das Internet hinausgeht und wenn es sich um ein nettes Mädel handelt, vielleicht auch irgendwann Liebe, wer weiß das schon.
Jedenfalls hab ich beispielsweise in WoW einige getroffen, die sagten, dass sie ihre Partnerin dort kennengelernt hatten. Sie hatten jeden Tag miteinander gezockt, telefoniert oder in Skype geplaudert und sich irgendwann dann getroffen und es hat irgendwann gefunkt. So kann es gehen. :-D

Was Online-Rollenspiele aber oft kaputt macht, das sind die Erfolgssysteme. Da ist etwas gerade erschienen und manche mögen am nächsten Tag dann am liebsten schon alle Erfolge haben. So wird gehetzt und alles soll schnell schnell gehen. Das klingt ja auch aus dem Text ein bißchen hervor, wenn das nicht klappt, dann ist die Luft dick und die Leute pflaumen sich an. Ich nannte diese Spieler(gruppe) immer "die Hektiker". ;)
Ich gehöre aber eher zu den gemütlichen Spielern, schaue mir alles in Ruhe an und brauche auch in SP-Spielen wahrscheinlich oft doppelt so lange wie manch anderer. Wir haben dann einfach eigene Raids, ich hab eine eigene Gilde gegründet, da konnte man dann sich die Leute genau aussuchen, mit denen man weiter spielen und Kontakt haben wollte. Mir war da das spielerische gar nicht so wichtig, sondern eher, dass die Leute nett waren und verläßlich. Da waren dann auch alle Altersgruppen dabei, von 18 bis 60 würde ich schätzen. Das war schon eine lustige Zeit. Mit der Zeit haben aber dann fast alle aufgehört, die Gilde wurde immer leerer und so hab ich dann auch im Mai 2012 mit WoW aufgehört.
Mit so manchem hab ich heute noch Kontakt über ICQ, Skype, Mail usw.
 

MatthiasDammes

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Was Online-Rollenspiele aber oft kaputt macht, das sind die Erfolgssysteme.

Für mich ist das eher eine zusätzliche Motivation.
Als damals bei WoW die Erfolge eingeführt wurden, haben die dafür gesorgt, dass ich doch noch länger dabei geblieben bin.
Ohne diese Motivationsspritze hätte ich vermutlich kurz nach WotLK endgültig aufgehört. So hab ich noch bis nach Cataclysm weiter gespielt.
Ich lass mich da aber auch nicht unter Druck setzen.
Wenn an einem Tag was nicht klappt, dann eben am nächsten.
 

gatoshino

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Liest du da eventuell mehr in meinem Beitrag als ich geschrieben habe? Ich schließe es ja nicht grundsätzlich aus mich mit den Leuten mit denen ich spiele zu unterhalten, nur verlasse ich mich einfach nicht auf Dinge wie "Lass mal morgen um 19 Uhr Heroes of the Storm zocken.". Ich werd zwar erscheinen, aber wenn der/die Anderen nicht auftauchen auch ok.

Manchmal frage ich mich wirklich, ob ich mich so schlecht ausdrücke.

Jain :-D Das mit dem "sparen" klingt wirklich so, als würde man es echt vermeiden, so eine Enttäuschung zu erleben ^^ Aber falls du es anders gemeint hast, dann weiß ich bescheid :P
Aber nun gut, jeder macht halt seine eigenen Erfahrungen
 

Kratos333

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Nette Geschichten dabei.

Habe meine Verlobte ebenso online kennengelernt in LoL :)
Einmal getroffen und seitdem sehr Glücklich.

Aus Ultima online kenne ich ebenso ein paar Berliner. Kontakt seit knapp 15 Jahren (modem56k Time) und es wird immer noch zusammen gezockt
 
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