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George R. R. Martin versteht den Hass für Game-of-Thrones-Ende nicht

SimonHoffmann99

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Frullo

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Zweifelsohne beschäftigen sich einige Menschen gar obsessiv mit Franchises, seien es nun Filme, Serien oder auch Spiele. Woran dieses Mass an Obsession liegt, kann ich auch nicht beantworten. Deswegen würde ich dann auch nicht unbedingt von "Liebe" und "Hass" sprechen, sondern eben von Obsession.

Das mit dieser Obsession sehr intensive Gefühle einher gehen, steht ausser Frage. Und da man diesen Gefühlen heute mit Leichtigkeit Online Luft machen kann, entstehen dann diese Fronten.

Persönlich versuche ich wann immer möglich einen gewissen emotionalen Abstand zu wahren, auch wenn mir Franchises wie Star Wars, Star Trek oder auch der Herr der Ringe durchaus am Herz liegen. Und so sehr ich beispielsweise von der Disney-Star Wars-Trilogie enttäuscht war bzw. bin, schlägt dies bei mir nicht in emotionsgeladenen Aktionismus um - wie beispielsweise eine Petition zu starten, um die drei Filme aus dem offiziellen Kanon zu streichen: Auch wenn sich die Disney-Trilogie nicht mit meinen Wünschen und Vorstellungen des Star Wars-Universums deckt, Star Wars gehört mir nicht, bzw. steht mir nicht die Entscheidung zu, wie es denn aussehen soll. Dieses Recht steht anderen zu, und mit dieser Tatsache habe ich längst meinen Frieden geschlossen.

Zu guter Letzt noch kurz zum GOT-Finale: Daran hat mich persönlich höchstens gestört, dass es überhastet wirkte.
 

TheRattlesnake

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Hass ist natürlich maßlos übertrieben. Ich hatte sehr viel freude an der Serie und freue mich auf House of the Dragon. Ändert aber nunmal nichts daran dass die 8. Staffel Käse war.
 

Terracresta

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Dann sollte sich der liebe Herr Martin sich die neuen Teile / Serien diverser genannter Marken mal antun, und schaun wie eine Marke nach der anderen von den momentanen Verantwortlichen förmlich hingerichtet wird. Wenn er als Autor nicht erkennen kann, wie schlecht die neusten Star Wars, Star Trek usw. Filme und Serien sind, dann hat er wohl auch seine beste Zeit hinter sich.

GoT war nicht meins, zu viel Politik und langweilige Sex-Sells Szenen, darum hab ich das Ende auch nicht gesehen. Ich weiß aber, dass viele Serien entweder nie ein Ende bekommen, da sie gestreckt, falls erfolgreich und irgendwann falle gelassen werden, wenn der Erfolg nicht mehr gegeben ist oder das Ende wie angeklatscht wirkt. Gutes Beispiel hierfür sind Mangas und Anime.
Muss wirklich schwer sein, eine Geschichte von Anfang bis Ende zu entwerfen und ein zufriedenstellendes Ende zu finden. GoT ist natürlich schwer, wenn den Romanen vorgegriffen werden müsste. Das ist auch immer das Problem, wenn Anime die Manga oder Light Novel Vorlage ein- und überholen.

He-Man war mir schon immer völlig egal (hab vielleicht 3 Episoden gesehen), war nie der große Star Wars Fan und Star Trek hab ich ungefähr bis zur Mitte von Voyager geschaut, aber es ist trotzdem erstaunlich und interessant zu verfolgen, wie die Marken in den letzten Jahren zu Grunde gerichtet wurden. Es geht nicht um was Neues zu probieren, sondern um den Marken auf Teufel komm raus den politischen Fingerabdruck aufzudrücken, scheiß auf Qualität, Logik usw. und oft noch mit Schreiberlingen, für die es das jeweilige Erstlingswerk darstellt und welche keinen Plan von der Materie haben. Das können die gern mit frischen Marken machen, aber nehmen lieber bekannte, die sie zu Grunde richten können und bei denen man den Fans vorher sonst was versprechen kann.
Letzteres haben Garriott, Neurath und Spector z.B. mit Shroud of the Avatar und Underworld Ascendant auch gemacht, nur war es dort nicht, um ihre politischen Ansichten anderen aufzudrücken, sondern um den Backern das Geld aus den Taschen zu ziehen.

Ich hab schon vor langem gelernt, nichts auf Namen zu geben und darum weder Shroud noch Underworld unterstützt. Leider muss das jeder für sich lernen und viele halt auf dem harten Weg. Mich kotzt es nur an, dass den Leuten hinter solchen Projekten das Geld in den Arsch geblasen wird und bei den Serien ala Picard diese nicht gefeuert werden, obwohl die Einschaltquoten im Keller liegen. ABM-Maßnahmen? Sorry, wahrscheinlich arbeiten vielen in ABM-Maßnahmen härter als diese Leute...
 
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Carlo Siebenhuener

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Naja vielleicht entschließt er sich ja doch, dass Ende so für seine Bücher zu übernehmen. Dann gehts vielleicht auch mal schneller mit dem Schreiben. :B
 

Toni

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Naja vielleicht entschließt er sich ja doch, dass Ende so für seine Bücher zu übernehmen. Dann gehts vielleicht auch mal schneller mit dem Schreiben. :B
Vielleicht hat er das schon längst beschlossen, aber überlegt seit Jahren wie er die Plots aus den Büchern einarbeiten kann, die nie in der Serie waren
 
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Ich war mit dem Ende zufrieden. Nicht glücklich, aber hat schon gepasst. Hatte mir nur für Cersei irgendwas fieseres gewünscht. Von Drogon gefressen oder sowas :B
 

McTrevor

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Das Problem bei GoT war massiv dass man in den ersten vier Staffeln hervorragende plausible Charakterbögen hatte und eine gnadenlose Welt, die Fehler oder einfach Pech knallhart bestraft. Damit hat man sich eine riesige Fanbase aufgebaut, weil das in der Klasse einfach absolute Ausnahme ist. Danach ist das Niveau einfach auf Durchschnitt gefallen. Und der Durchschnitt ist leider grottenschlecht. Da darf man dann auch enttäuscht sein, vor allem weil es so unnötig verbockt wurde, weil man kein Investment mehr in glaubhafte Charakterbögen stecken wollte.
 

Loosa

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In der Quelle steht übrigens nichts von einem qualitativen Urteil des Serienendes. ;)
Ihm geht es nur um die Art, wie man damit umgeht.

Nach dem ganzen Aufbau über all die Staffeln, ja, ich fand es auch eher meh. Es wurden einfach zu viele Stränge abgesäbelt oder offengelassen. Aber um das ernsthaft zu schaffen hätten sie nochmal 5 Staffeln machen können. Martin weiß ja selber noch nicht, wie er die Geschichte beenden soll. Seit wie vielen Jahren?

Deswegen war ich zufrieden mit dem Ende. Kein großer Knaller, aber ein guter Abschluss. =)

“I don’t understand how people can come to hate so much something that they once loved,” Martin said. “If you don’t like a show, don’t watch it! How has everything become so toxic?”
[...]
The Lord of the Rings: The Rings of Power isn’t even on yet, but if you follow what’s going on online, the controversy about it is like World War II. They’re dropping atomic bombs on each other,”
[...]
Now it seems like half the people who call themselves Star Trek fans hate Star Trek, and the Star Wars fans hate Star Wars, and the Tolkien fans hate Rings of Power. What the hell? Now maybe it’s because it’s changing, but as a writer you’d go crazy if you didn’t change it somehow. You want to tell new stories, not tell the same stories over and over again.
Kann ich nur unterschreiben. Und @PCG, lieben Dank, dass immer die Quelle angegeben wird. :top:
 

sniperisa

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Ich versteh diese Negativität auch nicht. Denke das ist so ein Social Media Phänomen, weil Videos mit "x is the worst thing ever" scheinbar am häufgsten angeklickt werden. Ich klick bei sowas erst recht nicht drauf.

Bei GoT hat man halt einfach gemerkt, was einen TV-Autor von einem Romanautor unterscheidet. Bei letzteren haben die Geschichten meißt einfach viel mehr Tiefe. Das hat man dann halt doch deutlich gesehen.

Am wenigsten kann ich die Negatvität bei der Herr der Ringe Serie verstehen. Da muss ich J.R.R. Martin zustimmen, Wie kann man da so negativ reagieren, alleine wegen einem Trailer!
Die leute könnten doch wenigstens mal abwarten, bis es überhaupt released ist, bevor sie es niedermachen...
 

SethWinterstein

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Wenn ich mich mit dem Inhalt von Kritik nicht auseinandersetze, verstehe ich sie natürlich auch nicht.

Martin wird wohl vor allem deswegen nicht fertig, weil er selbstkritisch ist und es richtig machen will. Die Kritik basiert genau darauf, dass es andere nicht tun. Wenn der Fokus mehr auf Quote liegt und auf Fanservice und nicht darauf gute Geschichten zu erzählen, wird natürlich das Produkt Müll. So wie bei Ghostbusters 2016, Star Wars, Star Trek oder der Mittelerde Serie.
 

Lucidae

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Ich muss sagen er hat völlig recht.
Wieso muss es immer diese furchtbaren Miesen Kommentare geben.

Die Frau in mir hätte sich ein Ende alla Romeo & Julia gewünscht.
Der Fan hat bei Daenerys Tod durch John geweint (echte Tränen) aber gewusst das es so kommen muss, es wurde schließlich prophezeit.

Für mich könnte es jetzt noch etliche Staffeln geben, aber es ist vorbei.

Ich werde ewig um Daenerys trauern und mit John fühlen.

Und doch hasse ich niemanden für das Ende, oder verurteile es.
Es sollte genau so sein wie es kam, es sollte unerwartet sein.

Ich bin die Generation die mit Harry Potter erwachsen wurde und vieles war anders als ich es mir wünschte und doch ist es genau so gut wie es ist denn es lässt jedem einzelnen die Möglichkeit darüber zu sprechen und Fantasiewelt wie es anders hätte sein können oder was der eigenen Meinung nach schief lief.

Und wenn wir das alles anständig verpacken, dann könnten wir alle mal etwas entspannter darüber er reden.

Als riesen Fan der ersten 3 Star Wars Filme (4,5,6) schaue ich heute keim Star Wars mehr.
Warum ? Weil es mich einfach nicht mehr interessiert und anders ist, dafür schauen es Millionen andere Fans und freuen sich darüber.

Also es geht doch, bitte eben mit Verstand und Verständnis und vielleicht ein wenig Empathie für alle die Menschen hinter den Titeln.

Ein Autor denkt sich etwas dabei wenn es seine Geschichte schreibt und wem sie nicht passt ich hätte da noch Platz für ein neues Bücherregal mit neuen Geschichten.

George R.R. Martin hat völlig recht wenn er sagt, wenn du es nicht magst dann schau es nicht, aber hasse es nicht und teile es allen mit die es vielleicht lieben könnten, weil ihre Fantasie eine andere ist als deine.
 

matrixfehler

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Ja, das Internet ist toxisch.
Aber oft sehe ich auch nur Kommentare, die nach dem bewährten Muster ablaufen:
"Ich mag keine Veränderungen, die neue Serie ist anderes oder verändert zu viel"

Kann ich leider nicht ernst nehmen.
 
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