Captain_Schorle am 14.01.2008 13:03 schrieb:Is immerwieder lustig mit welchen haarsträubenden Vergleichen WoW in Verbindung gebracht wird.![]()
Suchtverhalten bei Spielen is schon lange bekannt, WoW is da sicher keine ausnahme aber auch nicht bedeutend "gefährlicher" als andere Games.
Aber daran das WoW-bashing Volkssport geworden is hab ich mich eh schon gewöhnt.![]()
Aber der Eröffnugspost is halt einfach lahm, da gibts weit bessere "wownerds-ohne-rl"-Satiren.
Genau, Suchtverhalten ist der richtige Begriff.
BigBubby am 14.01.2008 11:21 schrieb:Noch mal zur sucht: WoW hat ein enormes suchtpotential. Im gegensatz zum glücksspiel, ist es nicht allein die möglichkeit was zu gewinnen, sondern du hast
1. Sammler trieb
2. Der beste/bessere zu sein
3. der Communitydruck
Du hast also mehre Faktoren die deine Sucht/den Zwang zu spielen verstärken.
Da täuscht du dich gewaltig. In WoW kannst du nur deinen virtuellen Ruf verlieren. Beim Glücksspiel Haus und Hof. Das ist der Anreiz des Glückspieles und das macht die Sucht aus, man geht immer weiter bis man ans Limit kommt. Alles oder nichts. Du glaubst nicht wie dir das den Schweiss auf die Stirn treibt, wenn du deinen halben Monatslohn auf das letzte Spiel setzt. Wenn du verlierst, bist den Rest des Tages schlecht drauf und überlegst, wo du wenigstens wieder einen Teil des Verlustes reinzocken könntest. Wenn Du gewinnst, dann ists wie Kokain.
Jeh nach Einsatz. Mein höchster Einsatz war mal beim Billiard, für 1en Frame 400dm(alles oder nichts). Ich hab gewonnen aber so schlecht wie da, hab ich vorher noch nie gespielt. Wir haben keine Kugeln versenkt, sondern jeder hat aufgepasst, dass er nicht versehendlich die Schwarze reinhaut. Genau das ist, dann meinem Gegner passiert
Das kannst bei weitem nicht mit WoW vergleichen. Virtuelles Pokern mit echter Kohle kommt schon ehr hin.


