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Frauen in Videospielen: Weibliche Entwickler verdienen weniger als Männer

Das mit dem Geld ist übel, aber die niedrige Anzahl an Frauen in der Branche könnte auch daher kommen das sich viele Frauen, immernochnicht dafür interessieren. o.O
 
Tja, wie es ausschaut, bedarf es noch viel Optimierung in der Spielebranche ... sie rückt zwar weiter und weiter ins Licht der Öffentlichkeit, gänzlich an die Arbeitsqualitäten anderer Branchen scheint sie jedoch noch nicht heran zu reichen. Ich hoffe auf Verbesserung - Toleranz und Gleichberechtigung ist auch in dieser Branche wichtig.
 
Das mit dem Geld ist übel, aber die niedrige Anzahl an Frauen in der Branche könnte auch daher kommen das sich viele Frauen, immernochnicht dafür interessieren. o.O

Tja, hier kann man natürlich auch das Pferd von hinten aufzäumen. So könnte man auch die These aufstellen, dass nicht viele Frauen sich für das Thema interessieren, gerade weil die Anzahl der Frauen in dieser Branche so gering ist und spiele meist von Männern für Männer entwickelt werden.

Außerdem wage ich mal zu bezweifeln, dass es wirklich so wenige Frauen sind, die sich nicht dafür interessieren. Schließlich gibt es schon länger auch einen sehr großen Spielemarkt abseits von Gears of War, Call of Duty und co.

Ich meine mich erinnern zu können, dass der Anteil der spielenden Frauen bei "Die Sims" größer ist, als der der Männer.

Vielleicht sollten wir uns dann doch mal die Fragen stellen, ob wir Männer nicht etwas zerstörungs- und kriegsgeil sind?! Sieht man ja wieder aktuell bei der Prinzenrolle aus Nordkorea (ich will jetzt an dieser Stelle keine politische Debatte über Nordkorea auslösen :D)
 
Tja, hier kann man natürlich auch das Pferd von hinten aufzäumen. So könnte man auch die These aufstellen, dass nicht viele Frauen sich für das Thema interessieren, gerade weil die Anzahl der Frauen in dieser Branche so gering ist und spiele meist von Männern für Männer entwickelt werden.

Außerdem wage ich mal zu bezweifeln, dass es wirklich so wenige Frauen sind, die sich nicht dafür interessieren. Schließlich gibt es schon länger auch einen sehr großen Spielemarkt abseits von Gears of War, Call of Duty und co.

Ich meine mich erinnern zu können, dass der Anteil der spielenden Frauen bei "Die Sims" größer ist, als der der Männer.

Vielleicht sollten wir uns dann doch mal die Fragen stellen, ob wir Männer nicht etwas zerstörungs- und kriegsgeil sind?! Sieht man ja wieder aktuell bei der Prinzenrolle aus Nordkorea (ich will jetzt an dieser Stelle keine politische Debatte über Nordkorea auslösen :D)

Warum sollte man Verrenkungen machen, wenn die Erklärung doch relativ einfach und interessensbedingt ist. Es ist einfach so, dass Frauen eher weniger an dem Medium interessiert sind, als Männer. Das Paradebeispiel hab ich hier zu Hause in Form meiner Ehefrau. Das ist nicht schlimm und sie gönnt mir mein Hobby und meine LANs. Aber das zeigt mir beispielhaft, wie der Großteil der Frauen zur Materie steht. Sims mag da eine der wenigen Ausnahmen sein, da die Genres für "geldabwerfende" Games vorwiegend Männer ansprechen. Frauen spielen oftmals Browsergames und dergleichen, was erstmal nichts kostet, werden im "Bezahlfall" aber wieder fallen gelassen. Also scheint das Spielerlebnis nicht so wichtig zu sein und man wendet sich weiblicherseits anderen Dingen zu.
 
Warum sollte es auch in der Videospielbranche anders sein als in der restlichen Geschäftswelt?
 
irgendwie kommt mir da grade die Meldung von neulich in den Sinn wo Sony mehr Frauen als Entwickler gewinnen wollen?
Hier hätten wir doch schon mal einen Ansatz: Bezahlt den Frauen einen gerechten Lohn
 
ein teufelskreis - ∞..mehr männer als frauen interessieren sich für games; dadurch werden mehr games für männer als frauen gemacht und;..∞

aber, ich muss hier einfach mal nachfragen: hat das wirklich keinen grund dass frauen weniger verdienen? oder liegt das eventuell an der mitgebrachten erfahrung, an der umsetzung oder ähnlichem?

beispielsweise erscheint es mir nur logisch, dass jemand der zuvor 10 jahre für diverse firmen gearbeitet hat mehr geld bekommt als jemand der frisch aus der uni kommt, auch wenn sie beide als designer oder programmierer arbeiten.

ich hab zu wenig einblick in die branche, wie vermutlich die meisten?
 
aber, ich muss hier einfach mal nachfragen: hat das wirklich keinen grund dass frauen weniger verdienen? oder liegt das eventuell an der mitgebrachten erfahrung, an der umsetzung oder ähnlichem?

nein, der einzige Grund ist, das sie Brüste und idr. keinen Penis haben
Solche Gründe sind auch eigentlich nur Vorurteile, so wie die Sache mit dem Einparken und inzwischen hab ich viel mehr Männer die richtig Scheiße eingeparkt haben gesehen als anderster herum
 
Solche Gründe sind auch eigentlich nur Vorurteile, so wie die Sache mit dem Einparken und inzwischen hab ich viel mehr Männer die richtig Scheiße eingeparkt haben gesehen als anderster herum

kann ich jetzt nicht direkt unterschreiben, männern wird im normalfall in unserer gesellschaft von klein auf durch spielzeugauto, lego etc. räumliches- und logisches denken beigebracht - deshalb tun sie sich normalerweise leichter in solchen bereichen. das geht jedenfalls aus diversen studien zu dem thema hervor die ich dir gerne heraussuche wenn du möchtest.

und dass solche gründe vorurteile sind kann/will ich auch nicht glauben - bei meinem beispiel (1 kommt mit 10 jahren erfahrung, 1 direkt von der uni ohne erfahrung) verdient der uniabsolvent auch weniger wenn er männlich ist.
erfahrung wird nunmal in form von geld geltend gemacht.
übrigens gibt es auch studien die zeigen dass frauen selten bei der einstellung über ihr gehalt verhandeln, wärend männer aus prinzip versuchen mehr für sich raus zu schlagen. - könnte für mich auch ein grund sein. wenn frau nach vertrag bezahlt wird, mann aber handelt und deshalb 5% mehr bekommt... solche dinge werden leider bei pauschalierungen selten bedacht.
 
Der Artikel hier und auf der verlinkten Seite sind nutzlos und angefüllt mit Andeutungen ohne irgendwas konkretes. Die Kommentare auf der englischen Seite allerdings sind sehr lesenswert und eigentlich sollte man über die hier auch berichten.

I verlinkten Artikel sieht man z.B. das 18% der GameDesigner weniger als 3 Jahre haben, 37% haben 3-6 und 45% haben mehr als 6 Jahre Erfahrung. 11% der GameDesigner sind weiblich und wieviel Prozent der Frauen haben mehr als 6 Jahre Erfahrung? Keine Angaben! Da es sich um JAHRESGEHÄLTER handelt, wäre auch eine Angabe über die Durchschnittswochenarbeitszeit der Geschlechter wichtig, aber keine Angaben. Beides wäre aber wichtig, um beurteilen zu können, wie groß das Problem tatsächlich ist.

There will be factors, certainly. The hugely larger numbers of men in the industry means by nature there will be many more of them who have worked for longer, and thus secured ultimately higher salaries. But there are women who have been involved for a long time too, and this absolutely doesn’t explain away these massive discrepancies.

In den ersten beiden Sätzen wird klar, daß der Artikelschreiber selber weiß, daß nicht ausreichend Informationen geliefert wurden.

Um dem letzten zitierten Satz widerspreche ich vehement. DOCH das erklärt die massiven Unterschiede.

Zum Beispiel wird im deutschen "Gender Pay Gap" Zeitungsmeldungen auch immer wieder von 23% Gehaltsunterschied geschwaffelt. Liest man aber den Bericht und vertraut nicht auf die Medien findet man heraus das die LohnDISKRIMINIERUNG, die das eigentliche und wirkliche Problem ist, 2/3 geringer ausfällt und bei MAXIMAL 8% liegt. Von dieser Zahl wird aber in der Regel nicht berichtet.

Der Artikel ist nutzlose Platzverschwendung und der Versuch die Situation von Frauen als schlimmer darzustellen als sie tatsächlich ist.
 
übrigens gibt es auch studien die zeigen dass frauen selten bei der einstellung über ihr gehalt verhandeln, wärend männer aus prinzip versuchen mehr für sich raus zu schlagen. - könnte für mich auch ein grund sein. wenn frau nach vertrag bezahlt wird, mann aber handelt und deshalb 5% mehr bekommt... solche dinge werden leider bei pauschalierungen selten bedacht.
Das ist meiner Meinung nach durchaus ein wichtiger Faktor. Bei einem Jobwechsel schlage ich gehaltsmäßig so viel wie möglich für mich raus und bemühe mich auch regelmäßig um eine Gehaltserhöhung; die meisten (natürlich nicht alle) Frauen, die ich kenne, machen das nicht und nehmen einfach, was ihnen geboten wird. Dass es dadurch zu Unterschieden kommt, ist verständlich.
 
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