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For Honor: Entwicklung des Actionspiels hatte Zerwüfnis im Team zur Folge

Darkmoon76

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Zum Artikel: For Honor: Entwicklung des Actionspiels hatte Zerwüfnis im Team zur Folge
 
Finde die Methode von Valve da besser. Jeder Angestellte macht was er will und sucht sich dafür Verbündete. Das stellt auch sicher, dass zwar nahe liegende aber letztlich zum Scheitern verurteilte Projekte wie HL3 vermieden werden bzw. intern versanden. Es kann nichts wirklich Gutes entstehen, wenn die Leute, die daran arbeiten, nicht absolut von der Sache überzeugt sind. Vielleicht hätten die Entwickler bei Ubi die letzten 10 Jahre auch lieber an UPlay gearbeitet als an irgendwelchen sog. AAA-Titeln, die teilweise mit Mühe und Not die Entwicklungskosten wieder einspielen. EA verhebt sich mit Lootboxen. Valve macht das in CSGO seit Jahren ohne dass jemand ein Problem damit gehabt hätte. Einfach weil es ins Spiel integriert ist und seit schon immer dazu gehört. Die Skins kommen von der Community und dort kann man auch als Kreativer daran mitverdienen. Aus Valves Einnahmen werden u.a. die Turniere finanziert. Das alles ist spannend und macht Spaß. Spaß verbinde ich mit Ubi, EA, Blizzard und vielen anderen Publishern schon lange nicht mehr. Man hat den Eindruck, dass die Menschen, die dort arbeiten, ihre Arbeit wirklich hassen und daran kaputt gehen, so verkrampft und freudlos wirkt das Ganze in weiten Teilen.

Alleine wenn man sich den Steam-Controller ansieht. Mag nicht der größte Erfolg in der Geschichte des Gamings gewesen sein, aber man merkt einfach wie viel Freude die Entwickler damit hatten. Alleine die Produktionsanlage mit dem Aperture Science Logo spricht Bände. Man bezahlt seine Angestellten eben nicht nur mit Geld, sondern auch damit, dass sie gerne zur Arbeit kommen und dort an Projekten arbeiten können, die sie wirklich interessieren. Die Unterhaltungsbranche lässt sich nicht auf Bürojobs umlegen. Da bleibt der Spaß auf der Strecke.
 
Zuletzt bearbeitet:
Muss ich mir anschauen den Film. Wirkt interessant das Innenleben während der Produktion zu sehen und was es aus den Menschen dabei macht.
Da sollten sich viele doch mal lieber überlegen, ob Computerspielprogrammierer u.ä. Jobs doch nicht ganz so toll sind, wie viele immer denken.
Also sich so kaputt zu machen, wäre auch nicht meins. Es gibt noch ein Leben außerhalb der Arbeit, aber die Branche ist halt hart und unbarmherzig, der Leistungsdruck ist dort wohl erheblich größer, als in vielen anderen Jobs.
 
Für so ein tolles Spiel haben sich die Opfer gelohnt.
 
Finde die Methode von Valve da besser. Jeder Angestellte macht was er will und sucht sich dafür Verbündete. Das stellt auch sicher, dass zwar nahe liegende aber letztlich zum Scheitern verurteilte Projekte wie HL3 vermieden werden bzw. intern versanden. Es kann nichts wirklich Gutes entstehen, wenn die Leute, die daran arbeiten, nicht absolut von der Sache überzeugt sind. Vielleicht hätten die Entwickler bei Ubi die letzten 10 Jahre auch lieber an UPlay gearbeitet als an irgendwelchen sog. AAA-Titeln, die teilweise mit Mühe und Not die Entwicklungskosten wieder einspielen. EA verhebt sich mit Lootboxen. Valve macht das in CSGO seit Jahren ohne dass jemand ein Problem damit gehabt hätte. Einfach weil es ins Spiel integriert ist und seit schon immer dazu gehört. Die Skins kommen von der Community und dort kann man auch als Kreativer daran mitverdienen. Aus Valves Einnahmen werden u.a. die Turniere finanziert. Das alles ist spannend und macht Spaß. Spaß verbinde ich mit Ubi, EA, Blizzard und vielen anderen Publishern schon lange nicht mehr. Man hat den Eindruck, dass die Menschen, die dort arbeiten, ihre Arbeit wirklich hassen und daran kaputt gehen, so verkrampft und freudlos wirkt das Ganze in weiten Teilen.

Alleine wenn man sich den Steam-Controller ansieht. Mag nicht der größte Erfolg in der Geschichte des Gamings gewesen sein, aber man merkt einfach wie viel Freude die Entwickler damit hatten. Alleine die Produktionsanlage mit dem Aperture Science Logo spricht Bände. Man bezahlt seine Angestellten eben nicht nur mit Geld, sondern auch damit, dass sie gerne zur Arbeit kommen und dort an Projekten arbeiten können, die sie wirklich interessieren. Die Unterhaltungsbranche lässt sich nicht auf Bürojobs umlegen. Da bleibt der Spaß auf der Strecke.

Bei Valve hat man einen entscheidenden Vorteil. Man ist unabhängig und an keiner Börse und sowas. Da gibt es keine Aktionäre, die ständig Druck machen. Also können sie einfach machen, worauf sie Bock haben.
 
Vermutlich macht Spieleentwicklung nur halb soviel Spass, wie der Laie vielleicht glaubt. Die negativen Begleiteffekte, sind wie in jedem anderen Projektjob, oftmals unerträglich.
 
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