FIFA 15: Studie belegt positive Einflüsse auf realen Fußball

MatthiasDammes

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Shadow_Man

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Ich schätze mal, dass ein Großteil der FIFA oder PES zockt, auch im "wirklichen Leben" Fußball spielt.

Ich denke man kann dadurch schon einiges lernen. Was die Positionen in der Mannschaft, Lauf- und Passwege betrifft. Auch lernt der ein oder andere mehr über taktische Dinge, da man ja auch ein bißchen wie ein Trainer denken muss. Das richtige System und die richtige Taktik für den Erfolg finden muss.
 

Herbboy

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Jo, das macht durchaus Sinn. Man "lernt" da (auch bei PES) ganz sicher durchaus gewisse Dinge in Sachen Taktik und vor allem auch Spielübersicht, aber dies alles natürlich vor allem in der Offensive was die Praxis von Spielzügen betrifft, da man ja nur aktiv ist, wenn man den Ball hat bzw ihm nahe ist. Schließlich wird ja auch bei den Profis mit Videos analysiert, wenn es um genaue Spielzüge geht, und Fifa/PES ist ja ne Art interaktives Video.

Für das Verhalten bzw. Erkennen der allgemeinen Taktik im realen Fußball dürfte es aber IMHO nichts bringen, also so was wie Pressing ja/nein, Positionstreue usw., außer man nimmt sich so ein Spiel ebenfalls im Nachhinein analytisch vor, aber selbst dann: dafür ist eine KI einfach nicht "menschlich" genug, da kann man nicht hingehen und sagen "bei PES/FIFA kommt man mit 4-4-1-1 am besten gegen ein 5-3-2-Gegner an, also mach ich das real auch so!" .


Ich selber versuche auch immer, lieber einen "traumhaften" Spielzug zu spielen als einfach "stumpf" auf außen zu spielen, versuchen sich durchzusetzen, Flanken und dann steht da halt vielleicht einer... also ich mach lieber Spielzüge mit Blick für den freien Mann "in den Lauf durch die Gasse" oder per Blick für die Gesamtsituation, wo ich scheinbar ins Nirvana passe, aber da ich die Laufrichtungen der Spieelr, auch der Verteidigung, beobachte weiß ich: wenn mein Stürmer das halbwegs kapiert und richtig läuft, steht er völlig frei oder kann seinerseits durch einen simplen Querpass einen dritten Spieler "blank" vor Tor schicken. Und zwar mein ich das für den PC und fürs reale Fußballspielen ;)
 

Kerusame

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hmm, naja wenn man bedenkt wer von dieser meldung was hat und wer die studie bezahlt hat, muss man sich schon fragen wie da der bezug entsteht. immerhin ist fifa doch extrem vereinfacht im vergleich zu wirklichem fußball und räumliche gefühle von einem bewegten bild auf ein wirkliches fußballfeld zu übertragen klingt mir jedenfalls weit her geholt.
denn im umkehrschluss müsste es bedeuten, dass ARMA-spieler bessere soldaten werden würden, da ARMA näher am tatsächlichen schussverhalten etc. eines echten soldaten ist, als fifa zu einem echten fußballspieler.
also in meinen augen ist die studie zm fragwürdig.
 

Herbboy

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hmm, naja wenn man bedenkt wer von dieser meldung was hat und wer die studie bezahlt hat, muss man sich schon fragen wie da der bezug entsteht. immerhin ist fifa doch extrem vereinfacht im vergleich zu wirklichem fußball und räumliche gefühle von einem bewegten bild auf ein wirkliches fußballfeld zu übertragen klingt mir jedenfalls weit her geholt.
denn im umkehrschluss müsste es bedeuten, dass ARMA-spieler bessere soldaten werden würden, da ARMA näher am tatsächlichen schussverhalten etc. eines echten soldaten ist, als fifa zu einem echten fußballspieler.
also in meinen augen ist die studie zm fragwürdig.
Du verwechselst da was. Es geht da mehr um Übersicht und Situationsverständnis, und warum soll man da nicht anhand einer Simulation profitieren können? Natürlich ist es "real" nochmal anders, allein wegen Perspektive logischerweise. Aber dass jemand, der sehr oft eine Fußball-Sim spielt, die durchaus einem echten Spiel ähneln, sein Spielverständnis und Auge schulen kann, ist für mich nicht abwegig, sondern eher logisch.

Mit Technik hat das natürlich Null zu tun, du wirst nicht zu einem guten Fußballer statt zu einer Nulpe, nur weil Du ne Fußball-Sim spielst. Und sicher wird auch jemand, der normalerweise kein Auge für den freien Mann hat, plötzlivh zum Pass-Gott, nur weil er 6 Monate lang jeden Tag 8 Stunden Fifa zockt...

Und was Arma angeht: in der Tat trainiert das Militär auch mit solchen Simualtionen - aber eben SITUATIONEN, also Taktik und räumliches Denken sowie die Standard-Kommunikaktion. Ggf. auch ein wenig die Empfindsamkeit, dass man vlt. gar nicht mehr groß nachdenkt, wenn man einen Menschen im Visier hat, oder sich total erschreckt, wenn es knallt. Besser schiessen wird deswegen natürlich niemand. Höchsten etwas besser reagieren also ohne dieses Training.
 

Shadow_Man

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USA911

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Dafür brauchten die eine Studie?

Ist doch klar, das sich durch solchne Spiele, die Taktische Sichtweise verbessert. Sowie Abwehr / Stürmerverhalten gezeigt werden, die man aufs normale Spiel übertragen kann. Allerdings wird der nutzen bei Profis recht gering sein, denn die haben bessere Möglichkeiten geschult zuwerden, als über ein Spiel, denn fürs Training ist es immer besser, wenn bestimmte Situation öfter wiederholt werden können, statt darauf zu warten wie in FIFA, PES, daß das gewünschte Verhalten auch wikrlich in dem moment zum tragen kommt.
 

USA911

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dann mach doch mal ne Studie in wie fern das Spielen von WiSim das DayTrading in Hedgefonds verbessert

Ach Enisra... wird heute jeder Satz auf die Goldwage gelegt?

Es ist hinlänglich bekannt, das Medien (jeglicher Art), die taktische Spielelemte wieder spiegeln, das taktische Denken verbessern. Wenn man ein Buch über Taktiken ließt, verbessert man sein verständniss und kann es dann bei Trainingseinheiten anwenden.
Das gleiche gilt für Videoanalysen. Das gleiche bei den Börsenspielen, dadurch das man sich im Spiel damit auseinander setzt, lernt man Grundzüge und das System das dahinter steckt besser zu verstehen und erhöht somit das eigene Verständnis, das man dann auf das Reale Leben anwenden kann, wenn es Situation bedingt stimmt.

Aus allen Spielen, Filmen, Büchern, kann man was lernen, wenn die Inhalte das reale Leben wiederspiegeln, die auch einem im Alltag begegnen, es sei denn derjenige hat das Wissen schon zur perfektion Ausgebildet.

Zu WiSim .... die verbesserung besteht darin, das die Reaktionen trainiert werden, dadurch das Spieler durch Hand, Körperbewegungen das Spiel steuert. Somit, kann derjenige seine Reaktionszeit verbessern und somit bei Hedgefonds die entscheidende Hunderstelsekunde früher zuschlagen, bevor der Kurs steigt bzw. fällt. Ebenso wird die Hand- Augenkoordination trainiert. Ebenfalls ist es hilfreich, da man evtl. die eine oder andere Information schneller sieht und erkennt.
 
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Amboss

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Dafür brauchten die eine Studie?

Ist doch klar, das sich durch solchne Spiele, die Taktische Sichtweise verbessert. Sowie Abwehr / Stürmerverhalten gezeigt werden, die man aufs normale Spiel übertragen kann. Allerdings wird der nutzen bei Profis recht gering sein, denn die haben bessere Möglichkeiten geschult zuwerden, als über ein Spiel, denn fürs Training ist es immer besser, wenn bestimmte Situation öfter wiederholt werden können, statt darauf zu warten wie in FIFA, PES, daß das gewünschte Verhalten auch wikrlich in dem moment zum tragen kommt.
Das denke ich auch. Man wird Grundzüge lernen können aber zumindest derzeit nur bis zu einem bestimmten Grad. Ich selbst spiele im echten Leben nicht sehr oft Fußball aber immer wieder mal. (Ich wünschte, ich wäre als Kind in einem Fußball- und nicht einem Ringerverein gewesen :) ) Am Häufigsten haben wir damals in Brighton gespielt und ich habe immer wieder mit meinem damaligen Mitbewohner gemerkt, wie wir, wenn wir in einem Team waren, Spielzüge und Passwege aus Fifa intuitiv nachgespielt haben. Da wir auch oft 2 vs 2 und in einem Team bei Fifa gespielt haben, gab es dann auch wirklich so einige Situationen, in denen ich im Mittelfeld einfach wusste, dass er gleich nach innen zieht und ich dorthin in den freien Raum spielen konnte (oder Ähnliches). Es bringt aber halt auch nur wirklich was, wenn Mitspieler eben dann auch genau dieses Verständnis mitbringen.Das ganze Fifa-Gezocke hilft nichts, wenn deine Mitspieler nur rumstehen oder wie beim Tipp-Kick den Ball immer sofort wegdreschen (idealerweise in Richtung Gesicht eines anderen Spielers), sobald sie ihn haben.
 
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