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Faszination Grind: Wenn Spielen zur Arbeit wird - Report

Schön geschrieben, ich sehe aber z.b Ark oder Skryim nicht als arbeit an etc. Es ist für mich die totale Entspannung nach einem langen Arbeitstag, weil man einfach mal den Alltag vergessen kann.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Klasse Artikel! Ein super Bei(spiel] das mir hier einfällt ist Mad Max, mit seinen repetativen aufgaben.
Sammle xxx teile an schrott um deinen wagen aufzuwerten oder fliege mit xxx heißluftballons in die luft um die gegend zu erkunden.
Aktuell erscheinen sehr viele Spiele mit solch nervigen nebenaufgaben.

In Shootern sind wir dazu aufgefordert uns hundertausende Waffen freizuschalten, Ich vermisse z.B. das alte Bf2 wo man pro klasse nur 1! Waffe freischalften konnte evtl. mal mit einem Addon ganze 2! Waffen . Es war einfach ausgeglichener, da langzeitspieler keine so großen vorteile im vergleich zu anfängern und gelegenheitsspielern hatten. Moderne Shooter spiele ich garnicht mehr.

Auf der anderen Seite bin ich kein großer Fan von Walkingsimulatoren, habe selbst noch keinen gespielt.

Ich liebe jedoch spiele die genau die richtige Balance finden. Mein liebling ist Stalker Shadow of Tchernobyl, auch hier gibt es nebenquests jedoch sind die Belohnungen super, die Schauplätze einzigartig und man gelangt nie in das nervige "grinden". Es gibt keine level zum aufsteigen. Man erforscht einfach die Sperrzone und findet ganz nebenbei tolle Ausrüstung, einzigarte Orte!!! wo man echt nur hingeht, um sich die gebäude anzusehen. Nichtmal ein aufgeblasenes hightech Interface steht zur verfügung man hat seinen PDA, der aussieht wie eines der ersten smartphones und das wars.
Mit Mods ist es einfach das schönste, einzigartigste Spiel das ich kenne.

Ein weiteres schönes bsp. ist Fallout new vegas, es macht spaß die welt zu erkunden, zwar gibt es hier nervige nebenquests und ein Levelsystem, jedoch kann man schon mit level 20 das spiel zu ende spielen und ist somit nicht zum grinden gezwungen, da man dieses level wohl auch erreicht wenn man nur der Hauptquest hinterher rennt. Auch wird man nicht gestraft wenn man mal die ein oder andere nebenmission nicht macht. Auch klasse! Survival heißt hier nicht das man ununterbrochen dem Hunger oder Durst hinterherrennt, sondern das man am Tag mal etwas getrunken oder gegessen haben sollte.

Ich hoffe einfach das mal wieder ein Spiele kommen, die eine Balance finden und viel Spaß machen!
 
Kommt bei mir immer drauf an. Wenn ich Spaß dran habe, kann ich auch eine Farmsau sein. Bei WOW haben ich z.B. immer sehr gerne seltene Rezepte gefarmt, Daily Quests oder Archäologie haben mich aber immer gelangweilt. Generell ist bei mir alles, wo man viel Lauferei hat eine Qual. Anderes Beispiel Dead Rising 3. Bei einer Nebenquest musste man aus alle 4 Stadteilen Motorräder in einen bestimmten Stadteil fahren. Das dauert ewig, absolutes nogo.
 
Zitat: "Denn der Rhythmus von 'Erz ernten, Erz verkaufen' und 'Monster metzeln, Loot abgreifen' spielt sich in einem mentalen Zwischenzustand ab, der nicht wirklich fordert, aber dennoch Konzentration braucht. Damit sind diese Games für viele zwar Arbeit, aber eine absonderlich befreiende und befriedigende."

Das ist nicht nur gut geschrieben, sondern auch eine gute Erklärung: Man möchte zum Zeitvertreib gefordert sein, selbständig etwas zu tun, aber es soll nicht in Streß ausarten. Die Dauerberieselung des Fernsehens ist zu passiv, das aktive Element macht Videospiele attraktiver. Aber letztlich möchte man nach einem Arbeitstag doch nur am Lagerfeuer sitzen und die Gedanken schweifen lassen. Da gibt es auf jeden Fall Parallelen zur Meditation. Was dem einen sein Aquarium, ist dem andern sein "Diablo".
 
Mein liebling ist Stalker Shadow of Tchernobyl

Gehört auch zu meinen Lieblingsspielen.

Kennst du die "Soljanka EE" oder die "NLC6" Mod?

Ein weiteres schönes bsp. ist Fallout new vegas, es macht spaß die welt zu erkunden, zwar gibt es hier nervige nebenquests und ein Levelsystem,

Sowohl Fallout 3 als auch Fallout NV hatten eine menge nebenquests, sie waren aber nie Langweilig und die Belohnung war es fast immer wert die Quest zu erledigen.

Solche Quests wie "Agathas Lied" zb in Fallout 3. Eine einfache "Finde und bringe" quest, aber wunderbar verpackt. Als Belohnung bekam man die Radio Frequenz, und eine sehr gute, einzigartige Waffe. Im besten Fall mit sehr guten werten, war man ein bisschen unfreundlich, waren die werte des 44. Revolvers nur halb so gut.

Die Welt war auch sehr groß, man konnte auch mal einfach in ruhe vor sich hin laufen. Ich glaube dass es in Falout 3 und Fallout NV kaum Sachen gibt die ich nicht gemacht habe, es macht einfach Spaß, immer noch.

In Fallout 4 sind die Quests zu 99% "Gehe und Töte", die Welt ist um die Hälfte kleiner und die Anzahl der Orte hat sich fast verdoppelt. Alle 50 Meter gibt es einen Ort mit einer langweiligen Quest, und langweiligen Belohnungen. :/
 
hi,

die Soljanka habe ich nie gespielt, ebenso wenig wie die NLC6 Mod was ich gespielt hab, was hängen blieb ist der Autumn Aurora 2 Mod, die Complete Reihe, Misery, SMRTER (Beste KI die ich je in nem spiel gesehen hab), diverse mod sammlungen, lost alpha, call of chernobyl und wahrscheinlich noch mehr an die ich mich grad nicht erinnere xD. Ja ich kann einfach nicht genug kriegen von der Stalker reihe ;-) Ich versteh auch bis heut nicht wenn jemand anderer meinung is ^^

warten tu ich derzeit auf Ghostland und das neue Misery update (: + TAZ

die nlc6 mod muss ich mir ansehen
 
die Soljanka habe ich nie gespielt, ebenso wenig wie die NLC6 Mod

Da hast du aber was verpasst.

Wlads "Soljanka EE 2015" und die NLC6 sind, was mich angeht, die besten Mods für SoC.
In der NLC6 gibt es mehr Text als in der "Herr der Ringe" Trilogie... kein Witz. Die Mod ist riesig. Gibt es aber nur auf Russisch und Englisch.

Wlads Soljanka gibt es auf deutsch.

AMK Mod Zone - Home
Wlads "Soljanka" 2015 Extended Edition mod for S.T.A.L.K.E.R. Shadow of Chernobyl - Mod DB
https://www.youtube.com/watch?v=YRS6yagcQPk
https://www.youtube.com/channel/UC5D-ZuNvsbbknTW70eKWEoA

Einer der Spieler hat ein paar "lets plays" hochgeladen.

https://www.youtube.com/watch?v=odyfQZuy-Ps

Der Macher der Mod verbessert seine Soljanka immer weiter. Im Januar bringt er seine finale Version "Soljanka Deluxe" raus, erst mal für die Beta-Tester. In der "Deluxe" wird zb Kordon und die Müllhalde ein großes Gebiet sein, ohne Übergang. Auch andere Gebiete werden zusammen gefügt. In der Deluxe Version werden alle Gebiete aus allen drei Stalker teilen sein, inklusive ein paar aus der Alpha build, und ein paar selbst erstellte.

Die "Soljanka" ist wirklich nur was für Fans, ein sehr hoher Schwierigkeitsgrad. Kein Spiel indem man einfach mit Dauerfeuer durchläuft. Medipacks wirken langsam, ein Kopftreffer ohne einen entsprechenden Schutzanzug oder Artefakten und man muss neu laden.

Kann ich empfehlen :)
 
Walking-Simulatoren sind immer gut für den verkaterten Sonntag, wenn man nicht so richtig in der Lage ist zu "Arbeiten".
 
Vielen Dank für den tollen Artikel! Nach über zwanzig Jahren als PC-Spieler schätze ich derartige Meta-Betrachtungen zur Entwicklung der PC-Spielkultur sehr. Gerne mehr davon!

Ich habe die beschriebene Entwicklung vieler Triple-A-Games unbewusst als störend wahrgenommen und fing an, sie zu meiden. Leider habe ich natürlich immer wieder in die neuen Ableger hineingeschaut, um mir ein Bild davon zu machen, wie es weitergeht. Aber sie wirkten wegen des zunehmenden Grindings auf mich immer mehr wie sehr fordernde (aber wenig gebende) Zeitkiller. In meiner Naivität ging ich davon aus, es mangle den Entwicklern an Mut und Ideen, weshalb sie den vermeintlich sicheren Weg einschlugen, ihre Zig-Millionen-Dollar-Budgets mit Umfang und Grafik zu rechtfertigen. Mit Entsetzen stelle ich nun fest, dass die Quälerei pure Absicht war und ist. Danke für die Erkenntnis!
 
Schöner Artikel. Vor allem wenn man sich selbst mal reflektiert.

Der Aufschrei ist ja auch immer groß, wenn ein Spiel mal in Teilen mit der bekannten Mechanik bricht.
z.b. gerade WoW mit dem aktuellen Legendary System:
Die Entwickler dachten (und denken es immer noch) es wäre toll, wenn man ein solches Item findet und man freut sich.
Das Gegenteil ist aber der Fall. Einer freut sich, 20 andere ärgern sich, weil sie selber das x fache an Zeit "investiert" haben, aber immer noch kein Legendary haben.
 
WOW - was ein grandios reflektierter Artikel. Vielen Dank für eure Mühe und Recherche. Das nenne ich doch mal einen medienkritischen Umgang - ohne dabei abfällig gegen andere Konzepte zu werden. Toll geschrieben!
 
Wirklich guter Artikel!

Da Witcher 3 öfters genannt wird:
Bei jenem Game ists bei mir im Spiel schon ein Unterschied, zu sagen wir mal bei mir grad Aktuelle Assassins Creed: Rogue

Da selbst die kleinsten Nebenmissionen eine Geschichte erzählt, ist für mich die Motivation darin zu suchen, dass ich die Geschichte erfahren möchte.
Die Belohnung ist die Auflösung der Geschichte, nicht unbedingt das Item.
Ähnlich wars bei mir zu WOW-Zeiten.
In WOW gabs (gibts noch immer?) zahlreiche Anspielungen zu verschiedensten Gebieten den RL.

Leider wird das zu wenig gewürdigt und so kann der Designer auch getrost davon Abstand nehmen und sinnlos irgendwelche Artefakt/Items in einem Spiel unterbringen, die dann abgegrast werden.
Wie zu Beginn geschrieben, ist da AC: Rogue ein ganz übler Kandidat.
Weniger wäre mehr gewesen. Man grast Inseln ab und stolpert alle paar Schritte über Items.
Wärens weniger gewesen, würde man evtl auch das hübsche Design mehr bewundern, als durch die Levels zu hetzen.
 
Gut beschrieben McDrake. Man kann durchaus mal in ein Spiel packen, dass man z.B. XY Hölzer sammeln muss, aber man muss dem Spieler eine Geschichte dazu geben, warum mach ich das eigentlich?
Wenn das nicht gegeben ist, dann wird es irgendwann sinnlos und man hört auf. So geht es mir z.B. irgendwelche komischen Flaggen oder was weiß ich sammel ich dann nie in Spielen, da hab ich dann keine Lust drauf.
 
Flaggen? Ist es Zufall dass ich bei Flaggensammeln jetzt an den ersten Assassin's Creed Teil zurückdenke oder war das tatsächlich das, was dir vorgeschwebt ist?
 
Das Hauptproblem an den Flaggen in AC war für mich, daß das ganze für Nada war. Hätte man damit eine Freischaltung verbunden, eine Belohnung o.ä. Aber so? 100% der Flaggen und das war es dann?
 
Das Hauptproblem an den Flaggen in AC war für mich, daß das ganze für Nada war. Hätte man damit eine Freischaltung verbunden, eine Belohnung o.ä. Aber so? 100% der Flaggen und das war es dann?

Bei Rogue gibts da noch diese tollen Steine für, die man mit der Spezialsicht anschauen muss und danach wird die Stelle angezeigt, wo das Objekt der Begierde vergraben ist.
In Black Flag musste man die stell in einer bestimmtem Zeit erreichen, also eine kleine Herrausforderung war dabei,
Bei Rogue ist aber der Punkt, an dem man graben muss zu 95% gleich neben dem Stein und ohne irgendwelche Zeitlimits... die wären auch bei 0.5 Sekunde anzusiedeln gewesen.
Vollkommen nutzlos, diese Sammelaufgabe, weil nicht mal ein klein wenig motivierend.
 
Brauchtest Du die Artefakte bei Rogue nicht für die eine Superrüstung in der Höhle ? Habe das nicht mehr so auf dem Schirm...
 
Gehört auch zu meinen Lieblingsspielen.

Kennst du die "Soljanka EE" oder die "NLC6" Mod?



Sowohl Fallout 3 als auch Fallout NV hatten eine menge nebenquests, sie waren aber nie Langweilig und die Belohnung war es fast immer wert die Quest zu erledigen.

Solche Quests wie "Agathas Lied" zb in Fallout 3. Eine einfache "Finde und bringe" quest, aber wunderbar verpackt. Als Belohnung bekam man die Radio Frequenz, und eine sehr gute, einzigartige Waffe. Im besten Fall mit sehr guten werten, war man ein bisschen unfreundlich, waren die werte des 44. Revolvers nur halb so gut.

Die Welt war auch sehr groß, man konnte auch mal einfach in ruhe vor sich hin laufen. Ich glaube dass es in Falout 3 und Fallout NV kaum Sachen gibt die ich nicht gemacht habe, es macht einfach Spaß, immer noch.

In Fallout 4 sind die Quests zu 99% "Gehe und Töte", die Welt ist um die Hälfte kleiner und die Anzahl der Orte hat sich fast verdoppelt. Alle 50 Meter gibt es einen Ort mit einer langweiligen Quest, und langweiligen Belohnungen. :/

Frage: Wann hast du das letzte Mal F3 oder F:NV gespielt ^^?
Die einzigartigen Waffen in F3 waren schon damals ein Witz, das waren schlicht die Standardwaffen mit höheren Werten. Mehr nicht. Das fand ich schon beim ersten Mal albern.
In F:NV hatten sie dann, glaube ich, dass erste Mal ein leicht unterschiedliches Aussehen (wie das Lasergewehr das grün statt rot schoss).

Zu den Quests: Die nehmen sich, ehrlich gesagt, nicht wirklich was. Klar, in F3 und F:NV waren sie sehr hübsch verpackt, aber auf den Kern runtergedampft waren sie dann auch nur "Finde Gegenstand a an Ort b", "Säubere Ort a", "Bringe Gegenstand a nach Ort b" usw. Unterscheidet sich jetzt mMn nicht so wirklich von F4. Zumal da auch ein paar hübsche Geschichten mit dabei waren wie bspw. die um die Cabot-Familie, die Recon-Team quest oder das Ding mit dem Silver Shroud ^^

Woran machst das mit der Größe der Spielwelt fest? An diesem dummen Durchlatschtest, den die PC-Games hier auch mal verbreitet hat?

Was an F4 eher nervt, sind die dummen Lootkisten, die scheinbar am Ende jedes Ortes rumstehen müssen. Die sind extrem albern und wirken komplett deplatziert. Was auch daran nervt, ist die Tatsache, dass man eine winzige Miniquest machen muss, um einen Begleiter für sich zu gewinnen. Das hat in F:NV länger gedauert, eh man jemanden mitschleppen konnte.
 
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