Sorry, aber aus meinen Erfahrungen und meinem Bekanntenkreis heraus kann ich sagen, es irgendwie noch nie erforderlich war, sich mit seinem echten Namen anzumelden. Der letzte mit einer neuen Registrierung bei Facebook und wirklich offensichtlich gefälschtem Namen ("Wuff-Russel Terrier" wäre sogar noch glaubwürdiger) war allerdings im Jahr 2011, glaube ich. Ich bezweifle ehrlich gesagt, dass sich danach etwas getan hat, denn der Account ist ungestraft nach wie vor aktiv. Der Grund für diesen Kommentar is die Tatsache, dass ich ernsthaft bezweifle, die einzigen Lucker mit nicht nur falschem, sondern sogar unsinnigem Namen auf Facebook zu kennen.
Naja, nur wenn einer nen falschen Namen hat, es gemeldet wird/auffällt UND es dann noch erwiesen ist, dass der Name Fake sein muss, dann kann Facebook den Account halt sperren. Wenn du Dich einfach nur statt Stefan Müller z.B. Kevon Pottkopf nennst, ist das ja nicht auffällig. Da kann Facebook nicht wissen, dass es ein Fake ist. Selbst "lustige", scheinbar konstruierte Namen müssen ja nicht Fake sein, z.B. Dick van Hinten, Rainer Unsinn oder Rosa Schlüpfer können durchaus real existieren.
Soll bedeuten: klar kann es bei Facebook weiterhin auch ne Menge Fake-Namen geben, denn so lange sich da keiner beschwert oder es per Suchbegriffen durch die Facebook-Server automatisch erkannt und dann noch als "Fake" enttarnt wird, wird so ein Nutzer ja nicht gesperrt.
Hier in der Meldung geht es aber speziell um zwei Dinge: erstens kann jemand, der einen Fake-namen meldet, den Grund dafür nennen, und zweitens geh es darum, dass es in bestimmten Fällen
ausdrücklich erlaubt werden soll, einen falschen Namen zu benutzen und man das selber schon bei der Anmeldung quasi beantragen kann. Und das ist eben neu, früher musste man "fürchten", dass einem die ganzen Verknüpfungen zu "Freunden", Gruppen usw. gesperrt werden, nur weil man z.B. aus Angst vor einem Stalker den wahren Namen nicht nennen will.