Dem stimme ich zu, Trump ist, was die Darstellung angeht, tatsächlich schlimmer als Clinton. Aber was du ihm vorwirfst, wie z.B. Trennung von Familien. Das hätte Clinton auch gemacht. Zur Erinnerung, dieses Prozedere wurde unter Obama eingeführt und auch praktiziert [...]Trump nutzt nur die Mittel, die schon da sind
Diese Praxis ist nach dem Gesetz nur
möglich aber keinesfalls Pflicht. Und tatsächlich: vor Trump wurde von dieser Möglichkeit schlicht kein Gebrauch gemacht.
Ja, richtig: Trump nutzt nur die Mittel die schon da sind.
Aber er ist eben der erste, der diese Mittel in ihrer vollen Härte einsetzt.
Diese Änderung in der Durchsetzung ist ein direktes Resultat der Hardliner unter Trump, die endlich mal mit der vollen Macht des Gesetzes draufhauen wollten.
Vor Trump wäre es möglich gewesen - wurde aber nicht praktiziert.
Jetzt also so zu tun als sei das Trennen von Familien bereits von Demokraten beschlossen und unter Demokraten praktiziert worden ist die Essenz von Fake News.
Auf die bist du hier offenbar hereingefallen.
(wie ich vorher geschrieben hatte, unter Obama wurden Millionen abgeschoben. Wo war da der Aufschrei?).
Der Aufschrei war auch da schon vorhanden. Aber auch ein Obama kann in 8 Jahren nicht ändern was vorher Jahrzehnte galt. Newsflash: der Präsident der USA ist kein Despot, der einfach alleine durchregieren kann. Wenn Senat und Congress nicht mitmachen, kann er sich auf den Kopf stellen.
Was nicht heißt, Obama hätte nicht trotzdem versucht die Lage zu verbessern. Du erinnerst dich an die "Dreamer"? Kinder illegaler Einwanderer, die so jung in die USA gekommen sind, dass sie die Heimat der Eltern gar nicht kennen und praktisch nie in einem anderen Land als den USA gelebt haben? Zumindest denen wollte Obama mit seinem DACA eine Aussicht auf permanentes Bleiberecht bieten.
Aber selbst das war Trump und seinen Hardlinern zu viel.
Und Trump kündigt den Deal mit Iran? Ja, das ist nicht die beste Idee. Wenn er neu verhandelt würde, gut. Aber Clinton? Eine Frau, die in Interviews davon gesprochen hat, den Iran anzugreifen? Mal ehrlich, Clinton ist Trump nur in weiblich.
Ich schrieb ja schon, sie ist das geringere Übel.
Ich bin allerdings der festen Überzeugung, dass Clinton noch genug Restwürde übrig hat um auf ihre Berater zu hören und von dem Quatsch, den sie im TV erzählt hat, wieder abzusehen, wenn's um die eigentliche Entscheidung geht.
Und wenn du von Krieg führen sprichst: Trump scheint das Gegenteil von dme zu machen was Clinton gemacht hätte: sich aus Kriegen zurückzuziehen. Ob das gut oder schlecht ist, kann ich nicht sagen. Aber ein großer Teil der amerikaner scheint dem zuzustimmen. Aber ich glaube wir kommen hier vom Thema ab. Zu Facebook und Co. Hier müßten dringend die Behörden eingreifen und deren MArtmacht beschneiden. Man überlege mal, was passieren würde, wenn Zuckerberg als Kandidat im Wahlkampf antreten würde. Er hätte ein riesiges Netzwerk als Wahlkampfobjekt.
Er führt seine Kriege nur mit anderen Waffen und gegen andere Feinde. Und untergräbt durch seinen Rückzug jedwedes Restvertrauen, das die Verbündeten der USA noch gehabt haben.
Wenn die USA das nächste mal einer Kriegspartei irgendwo auf der Welt ihre Hilfe anbieten, werden die sich das drei mal überlegen. Am Ende stehen sie wieder verraten, verlassen und dem nächstbesten DIktator ausgeliefert da, weil rin Populistenschreihals innenpolitisch Punkte sammeln wollte.