Escape from Tarkov: Online-Shooter verzichtet auf Mikrotransaktionen

Darkmoon76

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solidus246

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Man kann seinen Stash im späteren Verlauf der Entwicklung im Spiel erweitern. Aber warum sollte man das auch erwähnen ? Ist ja nur eine offizielle Meldung von BSG.

Lieber irgendwie P2W schreiben. Passt schon.
 

Romim

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Man kann seinen Stash im späteren Verlauf der Entwicklung im Spiel erweitern. Aber warum sollte man das auch erwähnen ? Ist ja nur eine offizielle Meldung von BSG.

Lieber irgendwie P2W schreiben. Passt schon.

Man kann sich dadurch schließlich einige Millionen Rubel an ingame Währung ersparen und hat zusätzlich noch weitere Vorteile bei Händlern sowie mehr Geschenke bei gewissen Aktionen/Jahreszeiten. Also Pay2win ist das halt schon irgendwie. Für die Millionen die man dort spart kann man mehrfach mit der besten Ausrüstung in einen Raid gehen. Das macht dann tatsächlich einen sehr großen Unterschied im Kampf. Gibt ja genug gute Schutzwesten die selbst 7.62 x 39mm nahezu wirkungslos machen wenn man nicht gerade die teure panzerbrechende Munition nutzt.

EDIT: Vorallem gab es den Vorteil der deutlichen stash Vergrößerung bis Oktober NUR für die Käufer der 140 Euro version. Kein Wunder dass die keine Mikrotransaktionen brauchen. Wenn man das Spiel spielt haben gefühlt 80% so eine Version. Man siehts ja an der Krone.
 

Zybba

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Also Pay2win ist das halt schon irgendwie.
Aktuell schon. Zum finalen Release sollen meines Wissens aber alle die gleichen Startbedingungen haben.
Aber bis dahin dauert es natürlich noch und zu 100% würde ich mich auch nicht auf diese Zusicherung von Battlestate Games verlassen.
 

MichaelG

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Man kann sich dadurch schließlich einige Millionen Rubel an ingame Währung ersparen und hat zusätzlich noch weitere Vorteile bei Händlern sowie mehr Geschenke bei gewissen Aktionen/Jahreszeiten. Also Pay2win ist das halt schon irgendwie. Für die Millionen die man dort spart kann man mehrfach mit der besten Ausrüstung in einen Raid gehen. Das macht dann tatsächlich einen sehr großen Unterschied im Kampf. Gibt ja genug gute Schutzwesten die selbst 7.62 x 39mm nahezu wirkungslos machen wenn man nicht gerade die teure panzerbrechende Munition nutzt.

EDIT: Vorallem gab es den Vorteil der deutlichen stash Vergrößerung bis Oktober NUR für die Käufer der 140 Euro version. Kein Wunder dass die keine Mikrotransaktionen brauchen. Wenn man das Spiel spielt haben gefühlt 80% so eine Version. Man siehts ja an der Krone.

Man hat bei jedem! Spiel durch größere Editionen einen Vorteil (DLC dabei statt die später zu bezahlen, hier halt Stauraum, Ruf bei Händlern und der Seasonpaß). Dafür bezahlt man auch mehr. Der andere bezahlt weniger und kauft sich die Dinge dann im Nachhinein oder schafft es sich diese im Spiel zu ergrinden (Ruf bei Händlern erreicht man auch durch Questerledigungen und durch An-/Verkäufe von Waren). Jeder nach seinem Geschmack. Das hat nichts mit P2W zu tun. Entscheidend ist immer noch der Gamerfaktor in dem Spiel. Wer in Escape from Tarkov besonnen vorgeht, sich leise verhält, Konfrontationen im Zweifelsfalle aus dem Wege geht/vermeidet und das einsammelt was er so einsammeln kann kommt genauso vorwärts. In der Realität legt man sich auch nicht mit jemanden an der eine AK47 hat wenn man nur mit einem Messer herumrennt (nicht nach dem Motto "typisch Spaghettifresser. Kommt mit nem Messer zu einer Schießerei"). Es sei denn man ist sich sicher, daß man den Typen irgendwie überraschen kann. Das Spiel ist kein COD wo man wie ein wilder Berserker reinrennen kann. Das wäre der sicherste Weg einen auf den Deckel zu bekommen. Da hat man 0 Chancen. Langsam und besonnen vorgehen, auf jedes Geräusch achten, jede Deckung nutzen, selbst möglichst wenig Geräusche verursachen, nicht sinnlos rennen und versuchen viel zu sehen und zu hören aber von sich möglichst nicht sehen und hören lassen. Nicht auf Gedeih und Verderb jede Konfrontation suchen sondern versuchen Gegner zu umgehen wenn man sich nicht sicher ist ob man den Gegner angreifen sollte. Das Spiel hat einen extrem taktischen Tiefgang und einen hohen Schwierigkeitsgrad.

Habe mir das Spiel vorgestern geholt (Kumpeldrang). Es gibt imho kein/kaum ein Spiel wo die Geräuschkulisse so immanent (überlebens-)wichtig ist wie bei Escape from Tarkov. Und wo es gleichzeitig ebenfalls so wichtig ist jedes überflüssige Geräusch zu vermeiden wo man nur kann bzw. die eigene Geräuschentwicklung auf ein Minimum zu reduzieren wenn diese sich gar nicht vermeiden läßt. Beispielsweise laufen über Glasscherben verursacht erhebliche Geräusche. Oder das Öffnen einer alten Stahltür z.B.

Man muß sich in dem Spiel extrem auf die Geräusche fokussieren um zu wissen ah ja hier in der Nähe ist der Feind, er kommt mir entgegen (idealerweise noch lokalisieren aus welcher Richtung er auftauchen könnte). Das Spiel ist absolut hardcore. Man kann beim Händler z.B. jeweils eine Map kaufen vom aktuellen Einsatz-Gebiet wo man hin will. Aber da sieht man auch nur das Gebiet darauf. Seine eigene Position nicht. Ebenso wenig die Position von den Feinden. Man muß an erkennbaren Strukturen im Vergleich zum Blick auf die Map herausfinden wo man sich befindet und wo es entlang geht bzw. wohin man unterwegs ist. Und die Gegner selbst spotten/herausfinden. Und dabei ist das Thema Geräuschentwicklung/Ortung das wichtigste neben einer aufmerksamen Sichtung der Umgebung. Und bei Getöteten auch nicht gleich hinstürzen sondern erst einmal die Lage sondieren. War der Typ allein ? Ist noch ein/mehrere weiterere Kerl/e in der Nähe ? Dann wenn man das ausgeschlossen hat besonnen das Beutegut einsammeln und dabei immer zusehen daß das ganze zwar ohne große Geräuschentwicklung aber trotzdem zügig vonstatten geht und auf jede Regung in der Umgebung achten.

Ich zocke das Spiel aktuell erst einmal nur offline gegen Bots auf einer Map um erst einmal diese eine Map (aktuell Fabrik) aus dem FF kennenzulernen (mögliche Wege, die Lage der Ausgänge, die potentiellen Positionen für Sichtungen, potentielle Positionen wo sich Gegner aufhalten könnten usw. bevor ich mich in dieser Map in den MP-Modus hineinbegebe. Man hat ja ein gewisses Zeitfenster pro Raid wo man wieder beim Ausgang raus sein muß. Da ist jeder unnötige Kampf insbesondere zum Ende hin "tödlich" für das Ergebnis. Egal ob man den Kampf gewinnt oder verliert. Aber der Zeitverlust kann dafür sorgen, daß man es nicht mehr bis zum Ausgang schafft.

Im Offline-Modus gibt es zwar keinen Charakter-Fortschritt (am Ende wird eine theoretische Entwicklung angezeigt was man bekommen würde, diese wird aber dem Charakter nicht gutgeschrieben). Verluste/Materialverbrauch werden aber auch nicht berücksichtigt. Ist quasi eine Art Trainingsmodus in dem man erst einmal sehen kann wie man soweit klar kommt. Selbst wenn man voll bepackt aus gefühlt geringer Höhe herunterspringt gibt es teils ärgere Verletzungen. Dafür gibt es für Verletzungen je nach Art auch x potentielle Versorgungsmittel (es geht bei Verletzungen von Brüchen über Blutverlust etc. pp.). Dafür gibt es dann Dinge wie Blutstiller, Schienen, Sanipacks etc. pp. Man braucht Wasser und Essen für die Erhaltung der Lebensenergie. Das Ding hat zusätzlich zum Kampf auch noch einen Survivalfaktor den man nicht unterschätzen sollte.

Das Spiel ist extrem komplex. Allein schon die Zahl der Waffen und -modifikationen, hinzu kommen Ausrüstungsoptionen in diversen Stufen usw. Wird man z.B. von Waffen an der Weste getroffen wird diese durch den Beschuß natürlich beschädigt. Wenn man die Weste dann repariert ist die zwar dann wieder "neu" entspricht aber trotzdem nicht mehr der ursprünglichen Sicherheitsstufe (wenn diese auch noch bei den Stats dasteht) aber der Damage-Wert den die verträgt sinkt (Beispielsweise früher 480, jetzt nur noch 380/390 trotz Reparatur). Dann wird schnell mal aus einer früheren Stufe 5 eine Stufe 4 oder gar nur 3. Die Weste einfach verkaufen und eine neue holen heißt es dann.

Es gibt auch eine Reihe von Händlern (aktuell 8; einer erst ab Lvl. 5 zugängig) wo jeder Händler seinen Fokus auf eine andere Warengruppe legt. Und jeder Händler zahlt für bestimmte Waren unterschiedliche Preise. Man muß dann sehen welcher Händler am meisten für die Ware A bezahlt, welcher am meisten für die Ware B usw. Dann gibt es auch noch den Flohmarkt wo man von Spieler zu Spieler verkaufen kann.

Ich bin mal auf das erste richtige MP-Match gespannt. Ich rechne aber a) mit einer steilen Lernkurve und b) am Anfang mit einigen Rückschlägen. Learning by doing und Trial and Error werden da wohl meine Begleiter werden.
 
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