Epic Games bezahlt laut Rebellion extrem viel für Exklusivdeals

Darkmoon76

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Batze

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Ja nun, solle sich die Studios doch freuen.
Statt von Valve/Steam abgezogen zu werden kann man als kleiner Entwickler bei Epic noch nach vorne kommen.
Also ich weis das noch aus meiner Zeit als ich in der UT99er Szene aktiv war und Maps gebaut hatte. Im Forum wurde eine Frage gestellt und es hat keine 24 Stunden gedauert und einer der Engine Entwickler hat darauf reagiert. Das war damals schon echt was ganz besonderes. Also die hatten damals schon einen Top Support.
 

Batze

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Ich frage ich dabei nur jedes Mal, warum entwickelt man ein Spiel? Um es so vielen Menschen wie möglich zu verkaufen, oder um sich von einer Firma auszahlen zu lassen?

Beides. Man will eben damit Geld verdienen. Ist doch ganz Okey. Oder gehst du umsonst arbeiten? Bestimmt nicht. Oder?

In der ganzen IT Welt kenne ich nur einen einzigen der wirklich alles for Free gemacht hat und von Anfang an diesen Gedanken hatte und alles selbst erfunden/gemacht hatte.
Und das ist Tim Berners Lee, der Erfinder des heutigen Internets. Der hatte wirklich einen freien Gedanken und hat es auch wirklich sagen wir mal erfunden. Netzwerk gab es schon davor, aber das alles zusammen, das war seine Erfindung, mit Browser, html, die gesamte Struktur/das Protokoll usw.
 

LesterPG

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Ich frage ich dabei nur jedes Mal, warum entwickelt man ein Spiel? Um es so vielen Menschen wie möglich zu verkaufen, oder um sich von einer Firma auszahlen zu lassen?
In erster Linie natürlich des Geldes wegen, seinen Lebensstil verbessern, Famillie absichern.
Dann kommt oft die künstlerische Verwirklichung gepaart mit einem möglichst großen Erfolg.

Wenn der Erfolg durch viele zufriedene Leute kommt ist das besser für den Fußabdruck den man hinterlässt aber es ist nicht unbedingt notwendig.
 

Theojin

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Würde ja im Umkehrschluß heißen, man könnte als Spieleentwickler auch auf die potentiellen Kunden einen Haufen setzen und macht nur soviel, um einen guten Deal mit Epic abzuschließen. Kohle kommt ja dadurch genug rein, wenn es quasi unnötig ist, das Spiel tatsächlich zu verkaufen.

Na zum Glück haben da andere Entwickler wenigstens noch einen gewissen Anspruch an ihr eigenes Schaffen.

Wer Geld verdienen will, kann auch wie z.B. ich 8 Stunden Stapler im einem Logistikcenter fahren. Ich bin höchstens beim Stapeln der Kartons kreativ, aber ich will ja auch niemanden damit unterhalten. Wenn ich in der Kreativwirtschaft unterwegs wäre, wäre mein natürlicher Anspruch an mein Schaffen eben, daß es einer gewissen Klientel gefällt, sodaß sie unter Umständen bereit wären, mich angemessen dafür zu entlohnen.
 

Batze

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Würde ja im Umkehrschluß heißen, man könnte als Spieleentwickler auch auf die potentiellen Kunden einen Haufen setzen und macht nur soviel, um einen guten Deal mit Epic abzuschließen. Kohle kommt ja dadurch genug rein, wenn es quasi unnötig ist, das Spiel tatsächlich zu verkaufen.

Na zum Glück haben da andere Entwickler wenigstens noch einen gewissen Anspruch an ihr eigenes Schaffen.
Äääääm, hast du ein Handy? Schau dir da die Spiele an. Und dann reden wir nochmal über Haufen setzen und Deals und Verkaufen usw.:-D
 

Batze

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Dpost...fehler, sorry.
 

Spassbremse

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Man muss hier, wie immer, differenzieren.

Gerade Indie-Studios nehme ich es ab, dass sie in erster Linie Spiele entwickeln, weil sie das wirklich wollen. Diese Entwickler haben eine künstlerische Vision und möchten diese unbedingt umsetzen. Beispiele hierfür z. B. Warhorse Studios mit "Kingdom Come: Deliverance", oder auch die Larian Studios, nur um zwei Beispiele zu nennen.

Aber auch für diese Entwickler gilt: Kunst allein bezahlt keine Rechnungen, also müssen sie natürlich auch auf ihre "Zahlen" schielen. Und gerade für einen Newcomer, der finanziell vlt. auf sehr wackeligen Beinen steht, mag da Epics "Scheckheft" sehr verführerisch wirken.

Dann gibt's noch die anderen, bei denen das Produkt/ der Kunde völlig austauschbar ist. "Coporate Suits", denen es ausschließlich um Profit geht. Sie sehen, dass sich mit Videospielen (theoretisch) eine Menge Geld verdienen lässt, also sind sie interessiert.

Üblicherweise gibt's dort dann auch keine innovativen Experimente, sondern produziert wird, was sich möglichst gut verkaufen lässt.
 

Batze

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Sehe ich auch so.

Aber eines sehe ich doch ein wenig anders, kann mich da aber natürlich irren.
Ich denke so viele Indie Studios die wirklich rein aus Spaß was machen gibt es nicht mehr.
Denn, erstens, dann würden sie ihre Sache nicht Unbedingt bei Steam machen. Denn da geht es unter tausend anderen vollkommen unter. Was wirklich kreatives kann man woanders besser präsentieren, aber bitte nicht bei Steam. Brauch man dann auch nicht. Da brauch man dann gar nix wenn man aus Fun was macht, weder Steam noch Epic.
Und um als kleines Studio Geld zu machen um ein paar Wochen/Monate und um den ein oder anderen Spezialisten mal einstellen zu können muss man auch nicht unbedingt bei Steam/Epic sein, Mund zu Mund ist da viel besser.
Siehe das Klötzchen Spiel.
Eine Gute Idee ist mehr wert als jeder Shop. Nur gibt es nur alle 5+ Jahre mal einen wirklich Coolen Indie der es schaft was tolles zu machen.
In meinen Augen sind 99,9% der Indie Spiele einfach nur Schrott und sind deshalb in der Masse bei Steam ganz gut aufgehoben. Da tummelt sich eben alles. :-D
Ansonsten geht es eben wie immer ums reine Geld, und dann ist der Gedanke von Indie dann eh weg. Oder sehe ich das falsch?
 

Spiritogre

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Was ich mich dabei nur Frage, bedeutet es letztlich, dass ein kleiner Entwickler der wenig verkauft dann dadurch halt ein Jahr länger am Leben gehalten wird? Ewig wird Epic das nämlich sicher nicht machen (können) und dann muss sich ein Game doch wieder verkaufen. Also nützt es wirklich was oder ist es für die Entwickler nicht sogar kontraproduktiv, so hätte der Entwickler die Möglichkeit sich zwangsweise früher nach einer neuen Karriere umzusehen, wenn die Verkäufe seiner Games nicht reichen um seine Rechnungen zu bezahlen und würde so, durch die längere Arbeitszeit im anderen Job letztlich mehr verdienen!?
 

Spassbremse

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In meinen Augen sind 99,9% der Indie Spiele einfach nur Schrott und sind deshalb in der Masse bei Steam ganz gut aufgehoben. Da tummelt sich eben alles. :-D
Ansonsten geht es eben wie immer ums reine Geld, und dann ist der Gedanke von Indie dann eh weg. Oder sehe ich das falsch?

Das ist dann vielleicht die dritte Kategorie.

"Indie"-Entwickler, die eigentlich gar keine Entwickler sind, sondern nur so kleine Wiesel, die den schnellen Euro/Dollar wittern und mithilfe von billigen Baukästen/Fertig-Assets einfach Schrott zusammenklöppeln.

Hier fehlt natürlich auch jeglicher Anspruch, hier geht's einfach nur darum, möglichst viel minderwertigen Schrott unter die Leute zu bringen. Steam wird ja geradezu mit diesem Müll überflutet.

"Echte Indie-Entwickler" sind dagegen oft Branchenveteranen, die irgendwann schlichtweg keine Lust mehr hatten, die x-te Fortsetzung von "ABC" zu entwickeln, sondern "ihr eigenes Ding durchziehen" wollten.
 

Batze

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Was ich mich dabei nur Frage, bedeutet es letztlich, dass ein kleiner Entwickler der wenig verkauft dann dadurch halt ein Jahr länger am Leben gehalten wird? Ewig wird Epic das nämlich sicher nicht machen (können) und dann muss sich ein Game doch wieder verkaufen. ..................
Epic hat letztes Jahr (Quartal gesehen)3 Milliarden$ Gewinn gemacht. Kein Umsatz, sondern Gewinn. Davon zwar 2 Milliarden durch Fortenite, aber auch ohne waren es 1 Milliarde Gewinn. Hey, mal zuhören, 1 MILLIARDE Gewinn ohne Fortenite.
Was meinst du also wie lange die Kohle reicht, wenn jetzt auch noch die Verkäufe durch den Shop dazu kommen. Also meine Glaskugel sagt da, "warte ich reibe mal ganz fest" :B, ein paar Jährchen wird das wohl noch reichen. Da dürfen sich also so einige Schwarzmaler und alle die es nicht war haben wollen das Epic doch mehr als nur ein laues Lüftchen ist noch ganz warm anziehen. Von wegen nur das eine Game, hahaha :-D
 

HerrHartz

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Würde ja im Umkehrschluß heißen, man könnte als Spieleentwickler auch auf die potentiellen Kunden einen Haufen setzen und macht nur soviel, um einen guten Deal mit Epic abzuschließen. Kohle kommt ja dadurch genug rein, wenn es quasi unnötig ist, das Spiel tatsächlich zu verkaufen.

Na zum Glück haben da andere Entwickler wenigstens noch einen gewissen Anspruch an ihr eigenes Schaffen.

Wer Geld verdienen will, kann auch wie z.B. ich 8 Stunden Stapler im einem Logistikcenter fahren. Ich bin höchstens beim Stapeln der Kartons kreativ, aber ich will ja auch niemanden damit unterhalten. Wenn ich in der Kreativwirtschaft unterwegs wäre, wäre mein natürlicher Anspruch an mein Schaffen eben, daß es einer gewissen Klientel gefällt, sodaß sie unter Umständen bereit wären, mich angemessen dafür zu entlohnen.


Na, wenigstens einer, welcher meinen Gedanken hinter dem Kommentar verstanden hat. Genau das ist der Punkt. Habe ich eine Vision/Idee und möchte diese vielen Leuten präsentieren und verkaufen, oder pfeiff ich auf die Kunden und lasse mich von irgendjemandem mit zuviel Geld einfach auszahlen und verkaufe nix.
 

McDrake

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Wer Geld verdienen will, kann auch wie z.B. ich 8 Stunden Stapler im einem Logistikcenter fahren. Ich bin höchstens beim Stapeln der Kartons kreativ, aber ich will ja auch niemanden damit unterhalten. Wenn ich in der Kreativwirtschaft unterwegs wäre, wäre mein natürlicher Anspruch an mein Schaffen eben, daß es einer gewissen Klientel gefällt, sodaß sie unter Umständen bereit wären, mich angemessen dafür zu entlohnen.
Vielleicht bist du nicht der kreative Typ. Gibts auch. Wenn aber jemand gerne kreativ ist und damit seinen Lebensunterhalt verdienen kann, ist das das ziemlich nahe dem Idealfall. Da macht man nen Job auch mal mit weniger Lohn. Aber schöner ists natürlich, wenn man was ansparen kann.
 

HelmutBauer

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Epic hat letztes Jahr (Quartal gesehen)3 Milliarden$ Gewinn gemacht. Kein Umsatz, sondern Gewinn. Davon zwar 2 Milliarden durch Fortenite, aber auch ohne waren es 1 Milliarde Gewinn. Hey, mal zuhören, 1 MILLIARDE Gewinn ohne Fortenite.
Was meinst du also wie lange die Kohle reicht, wenn jetzt auch noch die Verkäufe durch den Shop dazu kommen. Also meine Glaskugel sagt da, "warte ich reibe mal ganz fest" :B, ein paar Jährchen wird das wohl noch reichen. Da dürfen sich also so einige Schwarzmaler und alle die es nicht war haben wollen das Epic doch mehr als nur ein laues Lüftchen ist noch ganz warm anziehen. Von wegen nur das eine Game, hahaha :-D

Ich kann Batse nur zustimmen. All das, was Epic macht, macht es souverän, und es kann uns Spielern nur zu Gute kommen, wenn die Entwickler mehr Geld bekommen tun
 

1xok

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Tim Sweeney hat es nie verwunden, dass vor 20 Jahren Valve mit Half Life im zweiten Gang an ihnen vorbeigezogen ist, obwohl Epic die bessere Technik hatte. Aber Valve hatte halt einfach das bessere Spiel und den besseren Draht zu uns Gamern.

Valve war immer offen für die Community, was zu zahllosen Mods und schließlich Counter Strike und Team Fortress führte. Daneben wurde Steam entwickelt. Ebenfalls mit maximalem Focus auf die Spieler.

Was hat Epic aus der Geschichte gelernt? Nichts!

Epic wird es meiner Meinung nach auch nie schaffen die Brille des Entwicklers mal abzunehmen und so etwas wie Liebe für Gamer zu entwickeln. Mal einfach die andere Sicht einnehmen. Sollte man tun, wenn man Menschen als Kunden gewinnen will. Alleine der Beef mit Steam ist reichlich dumm, wenn man PC-Gamer zu sich ziehen möchte. Viele PC-Gamer haben nun einmal eine gut gefüllte Steam-Bibliothek. Der Aufruf: "Kommt zu uns, dann machen wir Steam platt!", wirkt da einfach nicht besonder euphorisierend. Amazon hätte sich auch nicht durchgesetzt, wenn sie den Kundenservice hinten angestellt und stattdessen damit geworben hätten die Innenstädte platt zu machen.

Soll Epic sein Geld ruhig sinnlos investieren. Valve ist überall dort wo es darauf ankommt (VR, Streaming, Auto Chess) mal wieder schneller. Das Hase und Igel Spiel geht von vorne los.
 
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1xok

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Ich kann Batse nur zustimmen. All das, was Epic macht, macht es souverän, und es kann uns Spielern nur zu Gute kommen, wenn die Entwickler mehr Geld bekommen tun

Dann zahl doch an anderer Stelle einfach auch das Doppelte. Das zusätzliche Geld für die Entwickler zahlst Du mit schlechtem Service. Und zwar brutal schlechtem Service. Als Linux-Gamer kann ich den Epic-Store nicht einmal vernünftig nutzen. Es werden auch keine neuen Technologien unterstützt. Stattdessen werden die Leute an Gratisgames gewöhnt. Und Epic zahlt den Entwicklern ein bedingungsloses Grundeinkommen. Wenn das die Zukunft ist, dann ist die Zukunft wie die Vergangenheit.

Epic gibt dem PC den Rest. Ohne die Features die Valve und andere bieten, braucht man schlicht keinen PC.
 
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Batze

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Vielleicht bist du nicht der kreative Typ. Gibts auch. Wenn aber jemand gerne kreativ ist und damit seinen Lebensunterhalt verdienen kann, ist das das ziemlich nahe dem Idealfall. Da macht man nen Job auch mal mit weniger Lohn. Aber schöner ists natürlich, wenn man was ansparen kann.

Mit dem Kreativen stimme ich dir da teils zu. Also teils,. Das war es aber dann auch schon.
Bleiben wir mal bei der UnrealEngine, und andere sind nicht leichter, eher im Gegenteil.
Lad dir das Teil mal runter, ist Kostenlos, starte es und viel Spass damit. :-D Und der Editor ist wirklich noch einfach vom Grund her. Mit der einfachste den es gibt. Also vom Grundprinzip her.:-D
Die gesammte Office mit allem was es da von MS gibt ist eine Kinderkacke dagegen, und Office mit allem drum und dran ist Sau Schwer, glaube mir, ich weiß da wovon ich rede.
So, weiter. Hast du das Grund Prinzip begriffen, geht es weiter. Also wenn du echt was machen möchtest. hast du Ahnung von C++, oder c Sharp. Wenn nicht oder wenn du nicht weißt was das ist, dann erstmal mindest 1-2 Jahre Selbst Studium.
Dann geht es weiter mit solchen Kalibern wie Maya oder Cinema 4 d. Und wenn ich dir sage das die UnrealEngine noch einfach ist und C++, bzw. Csharp noch angenehmer ist, dann mach dich mit Maya auf etwas gefast was deinen Horizont vollkommen sprengt. Das ist nämlich der Olymp.
Und glaube mir, ich weiß da wovon ich rede, deshalb gibt es auch so viele, in meinen Augen, Noob Entwickler auf Steam die nur Müll machen, weil sie eben mit diesen Spiele Standard (Okey, Maya ist weit oben, da gibt es leichteres)Tools nicht umgehen können, oder dafür keine Leute bezahlen können die es eben können.
Und da sind wir wieder bein Kreativen.:-D
Wer setzt es um. Ich habe selbst seit Zig Jahren eine Idee im Kopf, kann es aber nicht so richtig machen/umsetzen, weil mir die Ausbildung fehlt, gerade in Maya und 3D Building . Die Idee habe ich, aber mir fehlt die Ausbildung. Joa habe ich eben Pech gehabt. So einfach ist es also nicht nur mit Kreativität.
Ja und das muss auch alles bezahlt werden in den ganzen Monaten der Entwicklung.
Das ist Spiele Entwicklung. Da bleibt für Kreativität wenig Platz. Ist nun mal so.
Ach so, gewisse Tools kosten auch Geld, ohne das du erstmal was einnimmst. :-D
Und gerade diese Tools kosten richtig richtig viel Geld.
 

Spiritogre

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@ Batze, ich empfehle DAZ 3D und Bryce, die gibt es immer mal wieder umsonst bei Aktionen anstelle der mehreren 100 Euro, die sie normal kosten.

Wobei ich zugebe, dass ich mit diesen ganzen Programmen, die ich hier auch teils angehäuft habe, auch nicht umgehen kann, weil mir die Zeit und Lust fehlt mich da einzuarbeiten, das dauert halt ein paar Wochen nur für die Grundkenntnisse.
 
B

bitschleuder

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Beides. Man will eben damit Geld verdienen. Ist doch ganz Okey. Oder gehst du umsonst arbeiten? Bestimmt nicht. Oder?

In der ganzen IT Welt kenne ich nur einen einzigen der wirklich alles for Free gemacht hat und von Anfang an diesen Gedanken hatte und alles selbst erfunden/gemacht hatte.
Und das ist Tim Berners Lee, der Erfinder des heutigen Internets. Der hatte wirklich einen freien Gedanken und hat es auch wirklich sagen wir mal erfunden. Netzwerk gab es schon davor, aber das alles zusammen, das war seine Erfindung, mit Browser, html, die gesamte Struktur/das Protokoll usw.
For free mit Sicherheit nicht. Der gute Mann war beim CERN beschäftigt und ist das Problem angegangen die Wissenschaftler aus aller Welt miteinander zu verbinden. CERN ist eine Großforschungseinrichtung die mit Steuergeldern finanziert wird, genau wie auch sein W3C auf Spendengeldern angewiesen ist. Kurzum: Ohne Moos, nix los ;)
 

Batze

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For free mit Sicherheit nicht. Der gute Mann war beim CERN beschäftigt und ist das Problem angegangen die Wissenschaftler aus aller Welt miteinander zu verbinden. CERN ist eine Großforschungseinrichtung die mit Steuergeldern finanziert wird, genau wie auch sein W3C auf Spendengeldern angewiesen ist. Kurzum: Ohne Moos, nix los ;)

Ja das stimmt natürlich. Aber die Idee muss man erstmal gehabt haben und das alles so durchzusetzen.
Und ich hatte ja auch gesagt, Netzwerk gab es auch damals schon, das war es nicht..
 

Batze

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@ Batze, ich empfehle DAZ 3D und Bryce, die gibt es immer mal wieder umsonst bei Aktionen anstelle der mehreren 100 Euro, die sie normal kosten.

Wobei ich zugebe, dass ich mit diesen ganzen Programmen, die ich hier auch teils angehäuft habe, auch nicht umgehen kann, weil mir die Zeit und Lust fehlt mich da einzuarbeiten, das dauert halt ein paar Wochen nur für die Grundkenntnisse.

Du meinst wohl eher Monate.:-D
Jup, schöne Tools. Aber damit arbeitet kein Profi Studio, selbst Indie Entwickler gehen da lieber auf Nummer sicher um eben wenn es dann doch einschlägt eben Top Tools an der Hand zu haben mit denen sie weiter arbeiten können. Die 0815 Tools sind nicht schlecht, aber mies skalierbar und kaum portierbar. Sowas nimmt man also Hobby. Nicht mehr und nicht weniger.
 

MichaelG

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Tim Sweeney hat es nie verwunden, dass vor 20 Jahren Valve mit Half Life im zweiten Gang an ihnen vorbeigezogen ist, obwohl Epic die bessere Technik hatte. Aber Valve hatte halt einfach das bessere Spiel und den besseren Draht zu uns Gamern.

Valve war immer offen für die Community, was zu zahllosen Mods und schließlich Counter Strike und Team Fortress führte. Daneben wurde Steam entwickelt. Ebenfalls mit maximalem Focus auf die Spieler.

Was hat Epic aus der Geschichte gelernt? Nichts!

Epic wird es meiner Meinung nach auch nie schaffen die Brille des Entwicklers mal abzunehmen und so etwas wie Liebe für Gamer zu entwickeln. Mal einfach die andere Sicht einnehmen. Sollte man tun, wenn man Menschen als Kunden gewinnen will. Alleine der Beef mit Steam ist reichlich dumm, wenn man PC-Gamer zu sich ziehen möchte. Viele PC-Gamer haben nun einmal eine gut gefüllte Steam-Bibliothek. Der Aufruf: "Kommt zu uns, dann machen wir Steam platt!", wirkt da einfach nicht besonder euphorisierend. Amazon hätte sich auch nicht durchgesetzt, wenn sie den Kundenservice hinten angestellt und stattdessen damit geworben hätten die Innenstädte platt zu machen.

Soll Epic sein Geld ruhig sinnlos investieren. Valve ist überall dort wo es darauf ankommt (VR, Streaming, Auto Chess) mal wieder schneller. Das Hase und Igel Spiel geht von vorne los.

Genau das ist der Punkt. Sweeney hat auf Steam Wut. Deswegen führt er einen Kleinkrieg gegen Steam. Nicht um dem Kunden etwas gutes zu tun. Den Entwicklern auch nur insoweit, daß er sie dazu bewegt das Spiel (zeit-)exklusiv nur bei Epic zu releasen. Mal sehen wie das ganze in 1 Jahr aussieht. Sollte Steam nach 1 Jahr und bei den Releases der Epic-Exklusivtitel über Steam für diese Spiele genug Geld einkassieren würde ich Epic sogar zutrauen die Zeitexklusivität zu erhöhen oder eine generelle Epic-Bindung bei neuen Deals anzustreben. Aber ob Epic das dann finanzieren kann (die aktuell hohen Erträge mal außen vor gelassen; wo man nicht davon ausgehen kann, daß diese Erträge insbesondere durch Fortnite auch noch in 2-3 Jahren weiter so fließen) ist eine andere Frage.
 

McDrake

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Epic gibt dem PC den Rest. Ohne die Features die Valve und andere bieten, braucht man schlicht keinen PC.
Wie meinen? Also ohne St.Steam & co wäre die Gamingindustrie auf dem PC inexistent? Huii. Da hatten wir ja Glück, dass uns der heilige Gabe 2003(?) damit gesegnet hat. Zuvor gabs ja nur grosse Boxen mit gebundenen Handbüchern.

STEAM ist praktisch, geb ich zu. Aber ich hatte auch früher meinen Spass an PCgames.
 

1xok

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Wie meinen? Also ohne St.Steam & co wäre die Gamingindustrie auf dem PC inexistent? Huii. Da hatten wir ja Glück, dass uns der heilige Gabe 2003(?) damit gesegnet hat. Zuvor gabs ja nur grosse Boxen mit gebundenen Handbüchern.

STEAM ist praktisch, geb ich zu. Aber ich hatte auch früher meinen Spass an PCgames.

Ja, nur früher gabs keine mobilen Devices als Konkurrenz zum PC.
 

golani79

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Du meinst wohl eher Monate.:-D
Jup, schöne Tools. Aber damit arbeitet kein Profi Studio, selbst Indie Entwickler gehen da lieber auf Nummer sicher um eben wenn es dann doch einschlägt eben Top Tools an der Hand zu haben mit denen sie weiter arbeiten können. Die 0815 Tools sind nicht schlecht, aber mies skalierbar und kaum portierbar. Sowas nimmt man also Hobby. Nicht mehr und nicht weniger.
Zum Lernen, falls du Interesse hast, kannst du die Studentenversionen nutzen von Autodesk.

Da gibt's die ganze Suite.

Solltest jemals kommerziell was erstellen wollen, gibt es Maya LT, welches für High/Low Poly Workflow ausreichend sein sollte und günstiger ist als die normale Version mit allen Features.

zBrush kostet auch nicht die Welt - wenn man es länger nutzt, dürfte es günstiger kommen, als Mudbox im Abo.

Für Texturing / Painting / Baking gibt es eigentlich mit den Substance Tools recht günstige Angebote (Indie Licenses)



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