Elite-Studenten fasten für die Wachmänner

jediknight1

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Elite-Studenten fasten für die Wachmänner

Sie sorgen für Sicherheit auf dem Nobel-Campus, doch finanzielle Sicherheit bleibt ihnen verwehrt: An der reichsten Universität der Welt bekommen die Wachleute nur einen Hungerlohn. Nun protestieren die Harvard-Studenten für sie - mit einem Hungerstreik.

http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,481008,00.html
 

Ernie123

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AW: Elite-Studenten fasten für die Wachmänner

Ich finds cool, dass die Studenten für die Wachleute einstehen. Aber am schärfsten finde ich ja den Kommentar von dem Pressesprecher: "Sie sollen arbeiten, nicht reden." Bezahlen ihre Leute nicht gescheit und dann haut der auch noch so einen Spruch raus. Soviel zum Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
 

Arkasi

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AW: Elite-Studenten fasten für die Wachmänner

Ich verstehe die Aufregung nicht so wirklich, immerhin sind 2000 Dollar monatlich kein so schlechtes Einkommen, möchte gar nicht wissen, wieviele Menschen (darunter auch ich) weniger verdienen.
Abgesehen davon sind die Wachleute laut dem Bericht von einem privaten Sicherheitsunternehmen und nicht von der Uni angestellt. Solche Dienste gibt es bei uns auch und ich wage stark zu bezweifeln, dass diese Leute bei uns mehr verdienen - die Geldtransporterfahrer mal ausgenommen.
 

Herbboy

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AW: Elite-Studenten fasten für die Wachmänner

Arkasi am 05.05.2007 11:43 schrieb:
Ich verstehe die Aufregung nicht so wirklich, immerhin sind 2000 Dollar monatlich kein so schlechtes Einkommen, möchte gar nicht wissen, wieviele Menschen (darunter auch ich) weniger verdienen.
naja zieh davon noch einkommensteuer ab, krankenversichert ist man in den USA auch nicht automatisch, muss man also selber machen... dann bleibt da nicht mehr so viel übrig. und bei so ner wichitgen uni önnte man davon ausgehen, dass dort auch die besten verfügbaren wachleute arbeiten, die dann auch entsprechend nicht den lohn eines highschool-"polizisten" bekommen...



Abgesehen davon sind die Wachleute laut dem Bericht von einem privaten Sicherheitsunternehmen und nicht von der Uni angestellt. Solche Dienste gibt es bei uns auch und ich wage stark zu bezweifeln, dass diese Leute bei uns mehr verdienen - die Geldtransporterfahrer mal ausgenommen.
ich hatte letztes semester vorlesungen in einem insitut, in dem u.a. auch die kompletten daten der bundesregierung als sicherheitsspiegelung gespeichert werden, also hohe sicherhietsstufe. in das insitut kommt man nur mit chipkarte rein, als gast muss man sich am eingang an einen security-mitarbeiter wenden. der war immer total unfreundlich, was wir mal dem dozenten mitteilten, worauf der uns aufklärte: der mann war fast 20 jahre angestellter des insitutes, und vor 2 jahren wurde die security ausgelagert in eine neue kleine firma mit neuen vertragsbedingungen. der mann bekommt nun 1/3 weniger gehalt, kein weihnachtsgeld mehr und hat unsicherere vertragsbedingungen. zudem bekommt er immer als erster eins auf den deckel, wenn mal ein gast im institut irgendwo auftaucht, wo er nicht hingehört - kurz: vom torwächter zum prügelknaben... .
 

Wolf-V

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AW: Elite-Studenten fasten für die Wachmänner

Arkasi am 05.05.2007 11:43 schrieb:
Ich verstehe die Aufregung nicht so wirklich, immerhin sind 2000 Dollar monatlich kein so schlechtes Einkommen, möchte gar nicht wissen, wieviele Menschen (darunter auch ich) weniger verdienen.
Abgesehen davon sind die Wachleute laut dem Bericht von einem privaten Sicherheitsunternehmen und nicht von der Uni angestellt. Solche Dienste gibt es bei uns auch und ich wage stark zu bezweifeln, dass diese Leute bei uns mehr verdienen - die Geldtransporterfahrer mal ausgenommen.
soweit ich weiss beträgt der bundesmindestlohn in den usa knapp über 5 dollar. viele staaten haben einen höheren aber einige auch einen niedrigeren. gut und richtig ist es dass die studeneten sich für einen höheren lohn bei wachmännern einsetzen, das machen die aber dann doch nur aus eigenem interesse, damit sie vor der bösen welt um sie herum geschützt werden. denn es gibt sicher schlechtere bedingungen in den usa unter denen menschen arbeiten müssen. davon ist dann aber keine rede. vielleicht doch nur die elite die angst hat vor der armut um sie herum?
 

Arkasi

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AW: Elite-Studenten fasten für die Wachmänner

Wolf-V am 05.05.2007 14:46 schrieb:
Arkasi am 05.05.2007 11:43 schrieb:
Ich verstehe die Aufregung nicht so wirklich, immerhin sind 2000 Dollar monatlich kein so schlechtes Einkommen, möchte gar nicht wissen, wieviele Menschen (darunter auch ich) weniger verdienen.
Abgesehen davon sind die Wachleute laut dem Bericht von einem privaten Sicherheitsunternehmen und nicht von der Uni angestellt. Solche Dienste gibt es bei uns auch und ich wage stark zu bezweifeln, dass diese Leute bei uns mehr verdienen - die Geldtransporterfahrer mal ausgenommen.
soweit ich weiss beträgt der bundesmindestlohn in den usa knapp über 5 dollar. viele staaten haben einen höheren aber einige auch einen niedrigeren. gut und richtig ist es dass die studeneten sich für einen höheren lohn bei wachmännern einsetzen, das machen die aber dann doch nur aus eigenem interesse, damit sie vor der bösen welt um sie herum geschützt werden. denn es gibt sicher schlechtere bedingungen in den usa unter denen menschen arbeiten müssen. davon ist dann aber keine rede. vielleicht doch nur die elite die angst hat vor der armut um sie herum?

Ich glaub gar nicht, dass sie Angst haben, sondern dass sie mit den normalen Gehältern ansonsten kaum konfrontiert werden. Was verdient wohl der Hausmeister dort?
 

Arkasi

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AW: Elite-Studenten fasten für die Wachmänner

Herbboy am 05.05.2007 14:38 schrieb:
Arkasi am 05.05.2007 11:43 schrieb:
Ich verstehe die Aufregung nicht so wirklich, immerhin sind 2000 Dollar monatlich kein so schlechtes Einkommen, möchte gar nicht wissen, wieviele Menschen (darunter auch ich) weniger verdienen.
naja zieh davon noch einkommensteuer ab, krankenversichert ist man in den USA auch nicht automatisch, muss man also selber machen... dann bleibt da nicht mehr so viel übrig. und bei so ner wichitgen uni önnte man davon ausgehen, dass dort auch die besten verfügbaren wachleute arbeiten, die dann auch entsprechend nicht den lohn eines highschool-"polizisten" bekommen...

Die Abzüge in den USA sind durchaus mit unseren vergleichbar, wenn man sich selbst versichert, ansonsten verdienen die Amis mehr als wir.
Die besten verfügbaren Wachleute hat man dort, wo es wichtiges zu bewachen gibt und dazu gehört eine Uni nun einmal nicht.


ich hatte letztes semester vorlesungen in einem insitut, in dem u.a. auch die kompletten daten der bundesregierung als sicherheitsspiegelung gespeichert werden, also hohe sicherhietsstufe. in das insitut kommt man nur mit chipkarte rein, als gast muss man sich am eingang an einen security-mitarbeiter wenden. der war immer total unfreundlich, was wir mal dem dozenten mitteilten, worauf der uns aufklärte: der mann war fast 20 jahre angestellter des insitutes, und vor 2 jahren wurde die security ausgelagert in eine neue kleine firma mit neuen vertragsbedingungen. der mann bekommt nun 1/3 weniger gehalt, kein weihnachtsgeld mehr und hat unsicherere vertragsbedingungen. zudem bekommt er immer als erster eins auf den deckel, wenn mal ein gast im institut irgendwo auftaucht, wo er nicht hingehört - kurz: vom torwächter zum prügelknaben... .

Mag sein, dürfte aber auf die Wachleute vom Artikel nicht zutreffen.
 
B

Beetlejuice666

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AW: Elite-Studenten fasten für die Wachmänner

Arkasi am 05.05.2007 14:58 schrieb:
Herbboy am 05.05.2007 14:38 schrieb:
Arkasi am 05.05.2007 11:43 schrieb:
Ich verstehe die Aufregung nicht so wirklich, immerhin sind 2000 Dollar monatlich kein so schlechtes Einkommen, möchte gar nicht wissen, wieviele Menschen (darunter auch ich) weniger verdienen.
naja zieh davon noch einkommensteuer ab, krankenversichert ist man in den USA auch nicht automatisch, muss man also selber machen... dann bleibt da nicht mehr so viel übrig. und bei so ner wichitgen uni önnte man davon ausgehen, dass dort auch die besten verfügbaren wachleute arbeiten, die dann auch entsprechend nicht den lohn eines highschool-"polizisten" bekommen...

Die Abzüge in den USA sind durchaus mit unseren vergleichbar, wenn man sich selbst versichert, ansonsten verdienen die Amis mehr als wir.
Die besten verfügbaren Wachleute hat man dort, wo es wichtiges zu bewachen gibt und dazu gehört eine Uni nun einmal nicht.


ich hatte letztes semester vorlesungen in einem insitut, in dem u.a. auch die kompletten daten der bundesregierung als sicherheitsspiegelung gespeichert werden, also hohe sicherhietsstufe. in das insitut kommt man nur mit chipkarte rein, als gast muss man sich am eingang an einen security-mitarbeiter wenden. der war immer total unfreundlich, was wir mal dem dozenten mitteilten, worauf der uns aufklärte: der mann war fast 20 jahre angestellter des insitutes, und vor 2 jahren wurde die security ausgelagert in eine neue kleine firma mit neuen vertragsbedingungen. der mann bekommt nun 1/3 weniger gehalt, kein weihnachtsgeld mehr und hat unsicherere vertragsbedingungen. zudem bekommt er immer als erster eins auf den deckel, wenn mal ein gast im institut irgendwo auftaucht, wo er nicht hingehört - kurz: vom torwächter zum prügelknaben... .

Mag sein, dürfte aber auf die Wachleute vom Artikel nicht zutreffen.


naja leude, ich verdiene im mom 1500 EURO als Kaufm. Angestellter (Gott sei Dank bald neuen Job mit 2300) aber wenn ich dann mal sehe wie günstig in den USA alles is: BEnzin ! HA Ne Galone kostet weniger als bei uns n Liter, Kleidung! Muhuhaaaaa nich der Rede Wert. !?!? Schonmal bei Mekkes gegessen ? 1,99 EUR für n spaarmenü wo hier ghanze familien satt werden.......der Reallohn in den USA ist weitaus höher als hier....also mit 2000 $ könn die sich nich beschweren, zumal es mit sicherheit (wenn keiner nen amoklauf startet) n recht lauer Job is....is halt meine Meinung dazu
 
TE
J

jediknight1

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AW: Elite-Studenten fasten für die Wachmänner

@Beetle

Hast du schon die Kosten für Versicherung, SV und Miete gesehen? Das sind andere Preise als hier. Auch ist Obst und Gemüse nicht überall so günstig wie hier.
 

Michael-Miggi

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jediknight1 am 10.05.2007 13:34 schrieb:
@Beetle

Hast du schon die Kosten für Versicherung, SV und Miete gesehen? Das sind andere Preise als hier. Auch ist Obst und Gemüse nicht überall so günstig wie hier.



Jo dass ist der größte Trugschluss. Alle Preis schwanken in verschiedene Ländern. Aber vorallem ist das mit den Versicherungen in der USA so. Netto bei uns ist bei denen eben nicht Netto. (So oder so ähnlich^^) Meistens kriegt man dann mit wieso sich diese oder jene mit so einem Gehalt beschwert aber unterm Strich bleibt kaum was. Und auch wenn dass Benzin billiger ist bleibt fraglich was da die Versicherungen für Autos kosten. Es wird wohl nicht ohne Grund sein dass die Amis oft diese monatlich selbst überweisen. Kann mir nicht vorstellen dass es da keine Jahresbeitragszahlungen für Versicherungen gibt (z.b. Autos).
 

Loosa

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Beetlejuice666 am 10.05.2007 13:20 schrieb:
......der Reallohn in den USA ist weitaus höher als hier....also mit 2000 $ könn die sich nich beschweren, zumal es mit sicherheit (wenn keiner nen amoklauf startet) n recht lauer Job is....is halt meine Meinung dazu
Du darfst aber nicht vergessen, dass Boston eine der teuersten Städte in den USA ist. Für ein möbliertes Zimmer zahlst Du $700 - $900. Eine 2-Zimmer Wohung kostet zwischen $1.300 - $2.500, in besseren Lagen mehr.
Q
 
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