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Electronic Arts: Der angeblich schlechteste Konzern Amerikas - Hintergründe, Fakten und mehr

mein letzter EA titel war battlefield 3 und das wird auch der vorerst letzte gewesen sein
 
EA hat Geld. Geld=Macht. Macht=Skrupellos. Skrupellosigkeit=denen ises egal ob ihre Dreckigen Geheimnisse ans Licht kommen, fast alle Spiele sind von EA, die haben einfach n Monopol....Wenn ich könnte, würde ich ausschließlich Spiele von anderen Unternehmen kaufen!
Doch da will EA schonwieder mitmischen, kaum wird ne andere Firma bekannt, will EA sie kaufen. Geldgeile Säcke <.<
Schade das es sowas auch bei der Gamingscene gibt und nicht nur in der Politik. Aber wo sind da Heute schon die Grenzen?
 
Ach ja, so ist es richtig ... die "Sims"-Marke als Standbein etablieren, gleichzeitig aber den originalen Entwickler aus dieser Angelegenheit rauskicken und das obwohl dieser sie NIE irgendetwas hat zu Schulden kommen lassen. Kein schlechtes Management, keine Schulden, keine Skandale. Was war es dann, EA? Konnte man mit den eigenen Studios billiger und schneller produzieren? So spielt es sich jedenfalls.

Die Reihe war mal das wichtigste Computerspiel überhaupt ... EA hat daraus seit Sims 3 (bzw. seit Sims 2: Gute Reise) eine schrottige Spielserie ohne Herz und Verstand gemacht ... die Erweiterungen sind belanglos und leidern an schweren konzeptionellen Schwächen ... aber hauptsache DLC für insgesamt über 1000€ anbieten...
 
Ich finds eigentlich teilweise scheisse wie einige über EA reden. Unter John Riccitiello hat sich EA verbessert. Man gucke sich nur die Spiele an die dann rauskamen. Aber das Problem steht im Text, die Spiele verkauften sich zu wenig. Ich meine Mirrors Edge war schon einfach nur mal ein innovatives, geiles Spiel. Nur kaum einer hats gekauft und trotzdem weinen alle rum das es keine innovativen Spiele gibt. Da fragt man sich doch, sind die Spieler nicht eigentlich daran Schuld?
Man gucke sich nur an was dann passiert ist, dreistelliger Millionenverlust in dem Jahr. Und dem folgenden auch, usw. Ich find schon traurig was aus EA passiert. Erst super Publisher, dann haben sie es versaut, dann kamm Riccielleo und es wurde schon einiges geändert, vieles zum gutem. Aber trotzdem nur wegen den Leuten zuvor haben sich die Spiele schlecht verkauft. Und was ist heute? Durch den millionenverlust, BRAUCHT EA Geld. Es kann schon passieren das EA schliessen muss. Und Sry Gaming ohne EA? Neeee, kann ich mir nicht vorstellen und will ich mir auch nicht. Schade das Leute sich sowas wünschen, ich frage mich was in deren Köpfe vorgeht.
Jedenfalls, wenn EA wieder den (Fehler?) wie 2008/2009 begehen würde, und innovative spiele liefern würde, was würde dann passieren? EA denkt natürlich das wieder das selbe wie mit Mirrors edge passiert. Oder auch nicht? Aber nein, sowas können sie nicht testen, da gehen millionen flöten.
Trotzdem betreibt EA einige peinliche Sache wie Origin. Aber wir Spieler können froh sein das sie die AGB´s wieder geändert haben. Trotzdem kommen einige mit (übertreiben dämlichen) Stasi vergleichen, Malware etc.
EA ist bereit Sachen zu ändern, wie zum Beispiel dieses Waffenpack für BF3, das sollte exclusive für LE Edition werden und später 12€ kosten, haben sie aber geändert bei den ganzen gemecker. Find ich toll und lob ich mir auch.
Natürlich gibts aber Sachen die sie machen (müssen?) um ans Geld zu kommen und damit Electronic Arts aufrecht zu erhalten und mehr Spiele für uns Spieler zu liefern. Ich toleriere nicht alles von EA, einiges verstehe ich schon, muss ich mir aber nicht antun. Aber schade, dass die meisten hier nur wieder am rumhacken sind von wegen Geldgeil etc.
EA war früher viel schlimmer als jetzt, trotzdem bleibt der Dreck von früher stecken, den EA jetzt beseitigen muss. Ich hoffe es kommen bald innovative, qualitativ hochwertige Spiele die sich gut verkaufen werden. Sieht leider nicht so gut aus, teilweise hat der Entwickler/Publisher Schuld, teilweise die (nicht vorhandene) Spieler.

Zum EA rumhacken noch einige Worte: Leider zun alle so als ob sie wissen worauf EA es abgezeilt hat und erfinden immer irgendwelche Theorien. Ob die stimmen oder nicht werden wir nie erfahren. EA müsste uns mehr Einblick in die Zahlen geben, aber wir sind Spieler und keine Finanzexperten ^^

Ich versteh das Argument "Geldgeil" nicht? Im Text steht doch das sie millionenverluste erlitten haben, also brauchen sie wieder Geld. Und um was? Genau um weitere Spiele zu liefern, um weiter zu machen, um hoffentlich besser werden, um wenigstens mal nicht so extreme Verluste zu erleiden.

Aber das interessiert dem Spieler nicht, der will nur gute Spiele. Sind die schlecht, ist der Entwickler/Publisher schuld. Wenn dort als Publisher EA steht, dann ist immer der Publisher schuld. Schade, vielleicht hab ich mir dem ganzen Text auch unrecht und EA ist wirklich Geldgeil, Johny wohnt in ´ner Villa auf Mallorca und verarscht uns nur.

Aber das werden wir nie wissen, schade das sich die meisten keine Gedanken machen.

P.S: Falls ich Fakten vertauscht oder was falsch verstanden habe, dann klärt mich auf :)
 
Typischer Aufreisser-Artikel der mehr "wir sind eh gegen alles " Volk aufhetzen soll.
Ich gebe gar nichts auf die Meinungen von der bedepperten Anti-Fraktion.
Vorallem können die mir gar nichts mehr miesmachen.
Oder auf gut Deutsch : Ihr könnt mich mal.
 
Interessanter Artikel. Mir hat zwar das erste Origin (ich meine das Spielestudio) gefehlt, aber mit Westwood war es ja fast das gleiche. Zur Diskussion: Auf die Publisher schimpfen ist natürlich einfach. Auch ich habe hier schon viel über Kopierschutzpraktiken von EA aufgeregt. Als Kunden ist das meiner Meinung nach auch unser gutes Recht und wir sollten diesen Druck auf die Publisher auch aufrecht erhalten. Das hat nichts damit zu tun, dass es "in" ist gegen EA zu sein. Außerdem ist es dann wohl schon seit 15 Jahren "in". Trotzdem habe ich eine Menge Spiele von EA gekauft, wenn Sie mich angesprochen haben (Mass Effect, Mirrors Edge, Alice,...). Und bei aller Serienkritik hat EA auch eine Reihe sehr guter und interessanter Spiele im Portfolio.

Betrachtet man die ganze Sache von einem etwas distanzierteren Standpunkt, läuft die Diskussion auf das alte Thema des Zusammenhangs zwischen Kunst und Kommerz hinaus. Computer- und Videospiele kann man heute auf jeden Fall als eine künstlerische Ausdrucksform betrachten. Die Künstler sind dabei die Entwickler, da sie ja die Spiele erschaffen und die Publisher übernehmen finanzielle Risiken bei der Entwicklung und die Vermarktung an die Kunden. Bei Musik, Büchern, Filmen läuft das ja im Prinzip genau so. Den Balanceakt zwischen Kunst und kommerzieller Vermarktung wird es dabei immer geben. In den letzten Jahren haben die Publisher mit heftigen Mitteln versucht ihre kommerziellen Interessen zu schützen oder auszubauen. Das geht dann in der Regel zu Lasten der Konsumenten (restriktiver Kopierschutz, überteuerte DLCs) oder des künstlerischen Potentials (Innovation,...). Ich glaube aber, dass wir gerade dabei sind, dass die Welle wieder zurück zu den Entwicklern schlägt. Die Entwicklung und Vermarktung von Indie Spielen ist zumindest nach meinem Empfinden in den letzten 2-3 Jahren so stark gewesen wie noch nie. Die digitale Verbreitung ermöglicht diesen Entwicklern eine einfache direkte Vermarktung an die Konsumenten ohne Publisher im Hintergrund. Da viele Entwickler auch selbst Konsumenten sind, wird viele eher auf eine weniger restriktive Verbreitung (kein DRM) gesetzt, was wiederum den Konsumenten entgegenkommt. Vorläufiger (?) Höhepunkt ist wohl derzeit Kickstarter, das wohl enorm von Double Fine profitiert hat. Hier bleibt es spannend, ob es sich auch über diese erste Erfolgswelle als Vorfinanzierungsinstrument für größere Projekte durchsetzt und Publisher mit ihrer restriktiven Vermarktungsstrategie unter Druck setzt.
 
joa hier um forum finden sich auch genug dumpfbacken zusammen....

man habt ihr eine probleme...
 
Hmm, hohe Verluste für EA in 2008/2009 da war doch ne so genannte Finanzkrise oder hatte ich das nur geträumt. Spaß beiseite. Mal ehrlich allen Frust sollte man nicht auf EA abladen, sondern viel mehr auf die Investoren und Aktionäre, wenn die Leute Druck machen muss der Publisher reagieren. Allerdings ist es sehr unschön wenn EA sich Studios wie Pandemic etc. einverleibt sie herunterwirtschaftet und dann wieder fallen lässt, so was regt auf und erweckt schon den Eindruck von Geldgier, weil suie scheinbar strupellos nach allem greifen, was einen schnellen Gewinn verspricht.
 
das eigentliche problem sehe ich nicht direkt bei EA sondern im allgemeinen in der marktwirtschaft.
EA ist nunmal ein konzern, und um weiter zu existieren brauchen die gewinn! wer nur verluste macht geht nunmal pleite.
es ist also total verständlich dass EA sich in erster linie darauf konzentrieren MUSS(!) schwarze zahlen zu schreiben.
allerdings, EA versucht die schwarzen zahlen hauptsächlich durch enorme massenverkäufe zu machen - logisch damit gehts ja auch am besten - und setzt dabei die entwicklerstudios dermaßen unter druck dass diese ihre spiele nur unfertig, behaftet mit fehlern und relativ innovationslos raus bringen können.

nun ist es als spieler leicht zu sagen "gebt den entwicklern mehr zeit!" - denn es steht ja nicht unser vermögen auf dem spiel. für EA ist jeder tag verzögerung aber ein tag an dem man eben keine schwarzen zahlen schreiben kann, und somit ein schritt in richtung konkurs (ruin, exestenzverlust,.. wie auch immer man das nennen mag).

die frage bleibt wie man die gesamtproblematik entspannen kann. da stellt sich auch wieder die frage - würden spieler eine anzahlung leisten um dann (nach entsprechender wartezeit) ein top spiel ohne fehler zu bekommen?
vergleichbar mit der anzahlung einer bauleistung oder eines autokaufs.
ist man bereit den schritt vom "fertig-game" das im laden steht hin zum "projekt-spiel" welches nach anzahlung noch eine gewisse zeit zur fertigstellung braucht zu gehen?
oder muss das konzept der F2P-titel konsequenter ausgebaut werden?
gibt es andere, sinnvollere konzepte zur vermarktung? (beispielsweise ein in kapitel geteiltes spiel bei dem man pro kapitel 5 euro zahlt und das gesamtspiel besteht aus 8-10 kapitel)
mir fehlt leider, und das möchte ich klar hervorheben(!!), das hintergrundwissen in der spielebranche um wirklich mitreden zu können was am meisten sinn macht und für alle 3 fraktionen (entwickler, puplisher, gamer) eine gute lösung ist.

niemand kann vorhersehen wie sich märkte entwickeln, ob der otto-normal-verbraucher bereit ist ein risiko einzugehen um qualität zu bekommen, oder ob EA in 10 jahren nicht selbst von einem anderen puplisher aufgekauft wird.

ich denke, EA's geschichte verdient einen titel wie "worst company of america"... allerdings nicht erst 2012 sondern 2002 oder 2003 oder so...
mittlerweile hat sich der betrieb sicherlich gebessert, auch wenn es wie in jedem betrieb schwachstellen und kritikpunkte gibt.


außerdem, und auch hier fehlt mir hintergrundwissen, wie lauft das eigentlich genau ab wenn EA beispielsweise bei BIOWARE ein spiel in auftrag gibt?
sagt bioware dann:"ok bis zum 18. oktober is es fertig" - und zögert im nachhinein hinaus? oder gibt EA vor:"bis 18.10. hat das game zum fertig sein!" und bioware muss dann sehen wie sie zurecht kommen?

sollte der erste fall eintreten und das studio gibt einen termin vor der nicht eingehalten werden kann, ist es mehr als verständlich dass EA auf eine termineinhaltung drängt, denn wie oben gesagt bringt jeder tag verzögerung auch verluste mit sich (gehälter sowie strukturen müssen auch bezahlt werden wenn keine direkten spieleinnahmen vom jeweiligen studio anstehen).

ach ja, alles in allem ist es ein heikles thema, und eine lösung ist so schnell nicht in sicht.
das image von EA ist momentan beinahe so mies wie bei der übernahme von westwood (<- still miss u) obwohl sich in den letzten jahren viel getan hat.
mir fällt wirklich kein abschließendes wort zu dieser debatte ein deshalb schließe ich mit dem schönen satz:
Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein.
 
Ich finds eigentlich teilweise scheisse wie einige über EA reden. Unter John Riccitiello hat sich EA verbessert. Man gucke sich nur die Spiele an die dann rauskamen. Aber das Problem steht im Text, die Spiele verkauften sich zu wenig. Ich meine Mirrors Edge war schon einfach nur mal ein innovatives, geiles Spiel. Nur kaum einer hats gekauft und trotzdem weinen alle rum das es keine innovativen Spiele gibt. Da fragt man sich doch, sind die Spieler nicht eigentlich daran Schuld?
innovationen sind ja schön und gut, aber leider ändert das nichts daran das ea seine kunden nach wie vor wie den letzten dreck behandelt. außerdem bringen sie immer noch genug spiele die qualitativ einfach nur unterirdisch schlecht sind.
Und Sry Gaming ohne EA? Neeee, kann ich mir nicht vorstellen und will ich mir auch nicht. Schade das Leute sich sowas wünschen, ich frage mich was in deren Köpfe vorgeht.
also vorstellen kann ich mir das durchaus, seit jahren kam von ea schon kaum etwas an spielen das ich tatsächlich vermissen würde hätte es das nicht gegeben, abgesehen von der mass effect trilogie fällt mir auch ehrlich gesagt jetz überhaupt nichts ein was ich schade fand das ichs mir nicht kaufen konnte.
Trotzdem betreibt EA einige peinliche Sache wie Origin. Aber wir Spieler können froh sein das sie die AGB´s wieder geändert haben. Trotzdem kommen einige mit (übertreiben dämlichen) Stasi vergleichen, Malware etc.
origin war mal wieder der beste beweis, das ea einfach kein anständiger konzern ist, denn wenn sie das wären dann würden sie nicht mal im traum auf die idee kommen solche agb's zu formulieren. und auch die geänderten agb's sind finde ich immer noch ein schlag ins gesicht für alle ehrlichen kunden.


Ich versteh das Argument "Geldgeil" nicht? Im Text steht doch das sie millionenverluste erlitten haben, also brauchen sie wieder Geld. Und um was? Genau um weitere Spiele zu liefern, um weiter zu machen, um hoffentlich besser werden, um wenigstens mal nicht so extreme Verluste zu erleiden.
das mit dem geldgeil ist auch nicht wirklich ein argument das nur gegen ea geht, das ist ein problem das es bei jedem halbwegs großen konzern gibt. das ist einfach nur ausdruck einer zutiefst gestörten gesellschaft. ea als schlechtesten konzern amerikas hinzustellen finde ich aber dann doch irgendwie übertrieben - vielleicht einer der schlechtesten der spieleindustrie - da gibt es sicher noch viele die viel schlimmer sind, vielen ist heutzutagen ja nichtmal mehr ein menschenleben was wert.

Aber das interessiert dem Spieler nicht, der will nur gute Spiele. Sind die schlecht, ist der Entwickler/Publisher schuld. Wenn dort als Publisher EA steht, dann ist immer der Publisher schuld. Schade, vielleicht hab ich mir dem ganzen Text auch unrecht und EA ist wirklich Geldgeil, Johny wohnt in ´ner Villa auf Mallorca und verarscht uns nur.
würde mich nicht überraschen, menschen die nichts besseres zu tun haben als solche unmengen an geld anzuhäufen wie diverse manager sind mir grundsätzlich ziemlich suspekt.
 
Es wird mal wieder Zeit für einen richtigen Computer- und Videospielcrash. Möge der Sturm solche Firmen wegfegen und ihren DRM Kopierschutz samt DLC-Mist mitnehmen :-D
 
Es wird mal wieder Zeit für einen richtigen Computer- und Videospielcrash. Möge der Sturm solche Firmen wegfegen und ihren DRM Kopierschutz samt DLC-Mist mitnehmen :-D

nja, aber das dauert noch 4 Jahre bis 2016 und CoD 20 und wenn es los geht das bei einem Sportspiel nur noch die eine Jahreshälfte dabei ist, die andere bzw. Play-Offs muss man in Fifa 2016x2 kaufen
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich lasse mal nur das Bild mit der Anmerkung, dass das "DICE" auch gerne mit jedem anderen, zu EA gehörendem Studio ausgetauscht werden kann...
(Und ich hoffe mal, dass das nicht zu groß ist...)
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Mirror's Edge ist in der Tat ein EA Spiel gewesen das mal was anderes war. Ob die schlechten Verkaufszahlen am allgemeinen Finanzcrash in dem Zeitraum gelegen haben? Weiß jetzt auch nicht mehr, ob das Spiel danach oder davor kam...
Wenn es an der Krise gelegen haben sollte, wird EA das intern schon feststellen können. Man müsste zum Beispiel schauen, ob andere Spiele zu der Zeit ebenfalls entsprechend unter der Erwartungen lagen.
Hätte Mirror's Edge gemessen an den evtl. widrigen Bedingungen zum Eröffnungszeitpunkt doch noch halbwegs gut performt, wär das mit einem Nachfolger vielleicht anders gewesen.
 
Mirror's Edge ist in der Tat ein EA Spiel gewesen das mal was anderes war. Ob die schlechten Verkaufszahlen am allgemeinen Finanzcrash in dem Zeitraum gelegen haben? Weiß jetzt auch nicht mehr, ob das Spiel danach oder davor kam...
Wenn es an der Krise gelegen haben sollte, wird EA das intern schon feststellen können. Man müsste zum Beispiel schauen, ob andere Spiele zu der Zeit ebenfalls entsprechend unter der Erwartungen lagen.
Hätte Mirror's Edge gemessen an den evtl. widrigen Bedingungen zum Eröffnungszeitpunkt doch noch halbwegs gut performt, wär das mit einem Nachfolger vielleicht anders gewesen.
Das Spiel hatte eigentlich nur zwei Probleme: Es war ungewöhnlich.sowas möchte der Kunde nicht auch wenn er ständig etwas anderes behauptet kauft er so ein Produkt nicht und es war viel zu kurz.
 
Die "Anschuldigungen" gegen EA (Zerschlagung von Spielestudios) sind zwar gerechtfertigt - ich sehe dies aber nicht als Differenzierungskriterium, denn viele andere Publisher haben ähnlich gehandelt. Was EA mit Westwood gemacht hat, hat m.E. Microsoft in noch extremerer Form mit den Ensemble Studios verbrochen. Beides Kapitalverbrechen der Computerspielegeschichte. Und wenn man dann noch bedenkt, dass im Gegenzug Casual-Studios gestärkt und aufgebaut wurden, kommt wahre Freude auf.
 
Das ist ein wirklich sehr schweres Thema! Darüber könnte man locker 2-3 Doktor-Arbeiten schreiben. Da spielen viele Sachen eine Rolle; die allgemeine Marktwirtschaft, die Wirtschaftskrise, Finanzpolitik, diverse Gesetze, der Spielemarkt im Wandel der Zeit, Kunst, Risiken und Nebenwirkungen, dass Geld die Welt regiert, die Behandlung der Spieler bzw. Endverbraucher und und und.
Das alles unter einen Hut zu bringen und dann eine schlüssige Begründung für den verliehenen Preis zu formulieren ist schier unmöglich für alle hier, denke ich.

Ich als ganz kleiner Mann ganz unten möchte nur, dass meine "lieblings-Entwicklerstudios" weiterhin so arbeiten können wie zu dem Zeitpunkt als Sie noch eigenständig waren und durch Ihre tollen Spiele bekannt wurden. EA macht das Arbeiten so leider nur noch teilweise möglich und was hinten dabei raus kommt gefällt mir als Endverbrauchen nicht! Ganz einfach. Und deswegen geht aus meiner Sicht solch ein Preis in Ordnung um denen da oben einfach mal klar zu machen, dass viele Spieler sehr verärgert sind und dass wenn die so weiter machen es nur noch schlimmer werden kann.
Ich als Spieler möchte "nur" Spaß beim zocken haben und mir nicht über die Geld-Politik oder Moralvorstellungen oder sonst was eines Milliarden schweren Unternehmens Gedanken machen müssen. Klar mache ich es mir damit sehr einfach, aber was sollen wir denn noch alles machen als sich täglich über Job, Freundin, Miete(Geld) etc. Gedanken zu machen!? Ich sehe leider nur; EA kauft Entwicklerstudios und als nächstes sinkt die Qualität des Spiels des gekauften Studios. Was will man jetzt als kleiner "Zocker" machen? Schreibe ich einen Brief an den Riccitiello, der Millionen auf dem Konto hat, jedes WE in seine Villa am Strand fährt, meinen Brief unter Ablage 'P' legt und sich ins Fäustchen lacht oder gebe ich meine Stimme AE für die schlechteste Firma? Liegt doch auf der Hand, oder?

Aber wenn ich mir jetzt mal Gedanken machen würde, würde ich zu dem Schluss kommen, dass das Verhältnis der Gehälter zur Position einfach nicht mehr stimmt. Wenn ein Herr Riccitiello (z.B.) gerade mal so viel verdienen würde um über die Runden zu kommen, lege Ihm bestimmt auch mehr Wert an der Zufriedenheit der Kunden und das ist leider auf der ganzen Welt so. Geld verdirbt in den meisten Fällen schwerwiegend den Charakter. Der Fisch fängt immer am Kopf an zu stinken.

Ich bin kein Mensch der auf kommerzielle Sachen steht (bin auch nicht bei "Facepalm-Book"), aber irgendwas muss man ja machen und mit dem Preis kommen die Herrschaften da oben evtl mal auf andere Gedanken. Ich möchte natürlich auch nicht dass EA pleitegeht. Wenn ich mir überlege wie viele Schicksale das betreffen würde wird mir schlecht.

Ergo; Ich finds gut, dass die den Preis bekommen haben, aber auch nur hinsichtlich der Spiele, die ich dann evtl. in Händen halte. Manch anderer Konzern hätte den viel mehr verdient! Viel mehr sogar!
 
Es wird mal wieder Zeit für einen richtigen Computer- und Videospielcrash. Möge der Sturm solche Firmen wegfegen und ihren DRM Kopierschutz samt DLC-Mist mitnehmen :-D
Wir stehen mit der neuen Konsolengeneration kurz davor.Wie auch bei den vorigen Generationen wird wieder ein Entwickler nach dem anderen das Zeitliche segnen,der PC-Markt läuft (bis auf extrem wenige Ausnahmen) seit Jahren gegen die Wand und exestiert fast nur noch aufgrund von Indie-Games und Konsolenports (die dank PC-ähnlicher XBox360 wenig Aufwand kosten) und es gibt nur noch einen Bereich der gerade mächtig viel Geld verspricht mit minimalem Aufwand: Smartphones.
Nachdem die neuen Handhelds sich auch eher schleppend verkaufen wird es noch deutlicher: Causal-Games für Smartphones sind günstig für die Kunden,bei dem Preis werden fast alle Fehler verziehen,die Entwicklung ist meistens sogar günstiger als bei einem SNES-Spiel und durch die Masse der verkauften Geräte haben sie eine Hardwarebasis von der andere Bereiche träumen können.Mag sein das es verfliegt wie der Jamba-Klingelton-Trend,aber bis dahin müssen sich die "Großen" etwas einfallen lassen um nicht nur die Produktionskosten zu decken sondern auch Gewinn zu erwirtschaften - dies ist meistens nur noch mit DLC möglich,

Das es für uns "echte Zocker" nicht gerade positiv ist liegt auf der Hand,aber je besser die Optik,je ausgereifter die Entwicklung desto weniger Konkurrenz gibt es auf den Spielemarkt weil sich kleinere Spielefirmen den Aufwand nicht leisten können.Egal für welche Plattform.Solange es keinen richtigen Konkurrenzkampf mehr gibt bekommt der Spieler weniger umsonst weil es sich die Firmen leisten können.
Ich denke EA hat da eigentlich ein ganz cleveres System entwickelt: Man hat die Option sich Vorteile gegenüber der Normalsituation gegen Echtgeld/MS Points zu erkaufen wenn man selbst nicht lange spielen möchte.Keiner wird dazu gezwungen.Das Problem daran sind spiele wie Fight Night Champions bei dem ich auch Online mit einer Investition von ca 8€ meinen Mitsteitern zum Start deutlich überlegen bin.Je mehr Spieler es nutzen desto mehr wird es solche Optionen geben - also liegt es zum Teil auch in unserer Hand,das darf man nicht vergessen.
 
Mich interessiert ja hauptsächlich erst einmal, wie die PC Games-Redakteure über solche Dinge wie "EA-schlechtester Konzern" berichten. EA ist schließlich mittelbar einer der größten Kunden, der Werbung schaltet und damit letztendlich die Löhne der Redakteure bezahlt.

Während z.B. die PC-Gemes -Redaktion bei den ersten Berichten über Origin völlig gefailt hat (...ist später dann aber besser geworden), finde ich diesen Beitrag gut gegelungen:

Viele Hitergrundinformationen, Zusammenhänge werden aufgezeigt, eine Selbstzensur oder Stimmungsmache ist nicht zu erkennen. Gute Arbeit, Herr Thöing!

Zur Sache:
Die Moral und Ethik, die in einem Konzern herrscht (so auch bei EA), ist genau die Moral, die die Kunden des Konzerns haben, die die Produkte kaufen. Die Aktionäre spielen dabei gar keine Rolle, die interessiert nur die Netto-Rendite, vollkommen egal wo die herkommt. Sei es aus dem Verkauf von Anti-Personen-Minen in afrikanische Krisengebiete oder durch den Bau von Schulen und Krankenhäusern in genau den gleichen Gebieten.
Oder eben durch den Verkauf von innovativen und kreativen Games einerseits oder schnell hingeklatschte Stangenware (FIFA Version 1283) andererseits, weil man damit rechnen kann, dass ein paar Vollverblödete immer noch Papis Taschengeld dafür hinblättern.

Hauptsache, die Kasse stimmt und irgendjemand bezahlt dafür.
Sobald keiner mehr bezahlt, gibt es auch ganz schnell Veränderungen.
 
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