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EA ist "kein bösartiges Imperium" - Peter Molyneux verteidigt Publisher

Hintenrum entsorgt EA dann ein Studio nach dem nächsten, setzt die Leute auf die Straße ( gut, so isses halt im Land of the free ), macht Druck, pocht auf frühere Releasetermine, ordnet Qualität der Quantität und der Pünktlichkeit unter.

und machen damit auch nichts anderes als andere, die dann aber von den Flamer vielleicht noch gefeiert werden
 
Weil die Games gekauft werden, offenbar sind viele mit Schrott zufrieden, also liefern sie weiter Schrott und somit gehts EA gut, macht sie aber nicht zu einem guten Unternehmen :rolleyes:

Nur weil sie Kohle machen (bspw. mit einer ziemlich beknackten DLC-Politik) ist das Unternehmen aber noh lange nicht in Ordnung.
Meiner Meinung nach macht die Chefetage einiges falsch, z.B. Kundenunfreundlichkeit und Dreistheit.
Aber EA hat einfach Glück das sie einen Markt bedienen der von ungeduldigen Kids regiert wird.

Euch beiden ist aber schon klar, dass auch ich EAs Firmenpolitik nicht gut heiße? Habe ich sogar extra noch drunter geschrieben. ^^ Und wurde auch von euch zitiert.

Wenn die Kohle stimmt, muss EA ja auch nichts ändern. Zumindest aus Firmensicht. Das ist nunmal so. Und daran wird sich auch leider nichts ändern, solange weiter gekauft wird. Der Kunde kauft und EA ist glücklich. ^^
 
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Hintenrum entsorgt EA dann ein Studio nach dem nächsten, setzt die Leute auf die Straße ( gut, so isses halt im Land of the free ), macht Druck, pocht auf frühere Releasetermine, ordnet Qualität der Quantität und der Pünktlichkeit unter.

Und unterscheidet sich damit bitte von welchem anderen Konzern? Es gibt deutlich menschenverachtendere Geschäftspraktiken die Leuten wirklich schaden. Diese Firmen sollten an den Pranger gestellt werden und nicht EA, nur weil ein paar 16 jährige erbost sind und alles aus dem Internet nachplappern.

Viele vergessen hier einfach, dass EA nicht nur eine kleine Klitsche ist, sondern ein Konzern mit knapp 10.000 Mitarbeitern. Ein nicht mehr profitabler Firmenzweig wird natürlich geschlossen, die Ressourcen umverteilt. Und Molyneux ist ja auch nicht der einzige der EA verteidigt. Man liest das immer wieder, dass EA wohl ein ziemlich guter Arbeitgeber ist.
Zu dem hat eine Firma mit der Größe und der Marktposition von EA ganz andere Möglichkeiten nach Absatz- und Umsatzmöglichkeiten zu suchen. Die können sich es leisten mal einen Testballon wie Dead Space 3 mit 11 DLCs zu Relase rauszuhauen. SimCity hat sich trotz der Hasswelle im Internet auch blendent verkauft. Genau wie die DLCs und Premiumpakte für BF3. Genau wie das total verbuggte BF4. Selbst das merkwürdige Dungeon Keeper Mobile Game bringt wohl ordentlich Geld.
Man muss das nicht mögen. Aber hier Hasstiraden loslassen und dann die nächste runde im Vorbestellten Premium Battlefield 4 starten bringt auch nix.
 
Und unterscheidet sich damit bitte von welchem anderen Konzern? Es gibt deutlich menschenverachtendere Geschäftspraktiken die Leuten wirklich schaden. Diese Firmen sollten an den Pranger gestellt werden und nicht EA, nur weil ein paar 16 jährige erbost sind und alles aus dem Internet nachplappern.

Viele vergessen hier einfach, dass EA nicht nur eine kleine Klitsche ist, sondern ein Konzern mit knapp 10.000 Mitarbeitern. Ein nicht mehr profitabler Firmenzweig wird natürlich geschlossen, die Ressourcen umverteilt. Und Molyneux ist ja auch nicht der einzige der EA verteidigt. Man liest das immer wieder, dass EA wohl ein ziemlich guter Arbeitgeber ist.
Zu dem hat eine Firma mit der Größe und der Marktposition von EA ganz andere Möglichkeiten nach Absatz- und Umsatzmöglichkeiten zu suchen. Die können sich es leisten mal einen Testballon wie Dead Space 3 mit 11 DLCs zu Relase rauszuhauen. SimCity hat sich trotz der Hasswelle im Internet auch blendent verkauft. Genau wie die DLCs und Premiumpakte für BF3. Genau wie das total verbuggte BF4. Selbst das merkwürdige Dungeon Keeper Mobile Game bringt wohl ordentlich Geld.
Man muss das nicht mögen. Aber hier Hasstiraden loslassen und dann die nächste runde im Vorbestellten Premium Battlefield 4 starten bringt auch nix.
Dem ist nichts mehr hinzu zufügen. :top:
 
EA ist in der Hinsicht aber selbst schuld. Sie haben wunderbare Marken, machen teilweise gute Spiele, treten es aber durch ihre Politik gleich wieder kaputt. Hätten sie da eine Einstellung wie CD Projekt zum Beispiel, dann würden sie auch komplett anders angesehen werden. ;-)
 
Erstmal geht es hier um Spieleschmieden, ist ja schließlich eine Spieleschmiede.

Davon mal abgesehen, daß im Grund jeder global operierende Konzern auf die eine oder andere Weise Schändliches und Verwerfliches tut, um es mal höflich auszudrücken.

EA schließt nunmal die Studios, sie können ja nichts anderes machen, denn einzig daraus besteht deren Portfolio.

Wenn es nach mir geht, würden große Konzerne und Firmen unter so extremen Richtlinien operieren müssen, daß ihnen gar keine Möglichkeit für illegale Aktivitäten bleibt ( bei letzteren sind unsere deutschen Großkonzerne auch weit vorn, ich sag nur mal Siemens ). Aber hier geht es nunmal nur um Spiele und das drumherum. Wir sind hier ja nicht in einer Diskussion um Wirtschaftspolitik.

Meinetwegen kann EA auch alle Studios schließen, die Entwickler feuern, den Laden dichtmachen. Nach 2 Jahren würde keiner mehr was davon merken, die Lizenzen würden andere Leute beackern, aber am Weiterdrehen des Hamsterlaufrades würde sich selbstverständlich nichts ändern.
Und ja, man kann für EA jeden anderen großen Publisher einsetzen, die nehmen sich alle nicht so wirklich viel. Ich erinnere mich da an Bobby Kotick von Activision, der für seine geistigen Ergüsse auch entsprechend "belohnt" wurde.
 
Wenn Du die Konzerne zu rigide beschneiden würdest, bräche die Wirtschaft zusammen. Und mal ehrlich: Die Chinesen und Amis würden darauf nur warten. Ergo: Das wäre das größte Eigentor was man schießen könnte. Und kurzsichtig gedacht.

Klar illegales muß bestraft werden, wenn es erwiesen ist. Aber mehr auch nicht. Und ob ein Konzern sozial agiert oder nicht ist sein eigenes Problem. Auch wenn es teils schändlich ist. Ändern können wir nichts daran.
 
Erstmal geht es hier um Spieleschmieden, ist ja schließlich eine Spieleschmiede.

Davon mal abgesehen, daß im Grund jeder global operierende Konzern auf die eine oder andere Weise Schändliches und Verwerfliches tut, um es mal höflich auszudrücken.

Ich führe das deswegen an, weil du zum einen Dinge ins Feld geführt hast, die jede Firma ab einer bestimmten größe so macht, ja so machen muss - aber es EA in dem Fall besonders zu Last gelegt wird. Zu dem wird immer wieder und wurde auch hier dieser Titel "Worst Company of America" als schlagkräftiger Beweis für die Bösartigkeit EAs angeführt. Und das wiederum halte ich für ausgemachten Unfug. Diesen Titel haben Firmen verdient, die ihren Gewinn durch die Ausbeutung von Menschen oder die planmäßige Zerstörung der Natur einfahren. Nicht durch eine geschickte Verkaufsstrategie - ganz egal wie wenig die einem das persönlich passt.


EA schließt nunmal die Studios, sie können ja nichts anderes machen, denn einzig daraus besteht deren Portfolio.
Keiner bestreitet, dass EA Studios geschlossen und auch traditionelle Marken eingestampft hat. Wiederum eine Sache, die ich als Spieler nicht gut finden muss. Doch wirtschaftlich hat das wahrscheinlich Sinn ergeben - wo wir wieder beim Verhalten von Konzernen wären.
Aber die Behauptung, dass deren Portfolio einzig und allein darin besteht ist Quatsch, weil damit lässt sich kein Geld verdienen. Die Spiele werden ja nicht ins Blaue entwickelt sondern basieren in der Größenordnung auf Markt- und Verkaufsanalysen. Wenn die Abteilung jetzt sagt: ein neues normales Dungeon Keeper ist nicht mit Gewinn zu produzieren und zu verkaufen, aber ein Mobile Game läuft, dann wird genau das gemacht. Wenn die zu dem Schluss kommen, dass sich eine jährliche Neuauflage von Need for Speed gut verkauft, dann wird das produziert. Im Endeffekt haben wir Spieler das in der Hand, in dem wir nicht gleich jedem Hype aufsitzen sondern uns überlegen ob wir das wirklich spielen wollen. Nicht erst kaufen, dann schimpfen. Solange es Geld in die Kasse spült, würde ich als Manager auch keinen Anlass für Änderungen sehen.

Und ja, man kann für EA jeden anderen großen Publisher einsetzen, die nehmen sich alle nicht so wirklich viel. Ich erinnere mich da an Bobby Kotick von Activision, der für seine geistigen Ergüsse auch entsprechend "belohnt" wurde.
Eben. Es ist schlicht egal ob EA, ActiBlizz oder Ubi. Publisher einer bestimmten Größenordnung nehmen sich da nicht viel. Aber aus dieser Erkenntnis heraus sollte man auch dann die Konsequenz ziehen und nicht nur richtung EA keilen, wie es so oft gemacht wird.
 
EA hat nicht nur Studios eingekauft, sondern vor allem dessen Spiele die sich einen Namen gemacht haben. Dann wurde jedes mal versucht so schnell wie es nur ging soviel Geld heraus zu pressen wie möglich.

Die Konsequenz war dass die führenden Köpfe der Entwickler das Weite gesucht haben.

Selbst ehemals Hauptverantwortliche von EA streiten dies indirekt auch überhaupt nicht ab.
"The command and conquer model, the command and direct model doesn't work," said Riccitiello. He went on to concede that EA's past post-acquisition tactics backfired badly. "Bullfrog, Origin, Westwood--all no longer exist today because something broke. ... and I'll simply state that EA blew it, and to a certain degree, since I was involved, I blew it."
EA admits it 'blew it' with Bullfrog, Origin and Westwood - Destructoid
 
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Ja, wie andere auch -> Der EA Flame ist einfach nur noch Lächerlich
 
EA hat nicht nur Studios eingekauft, sondern vor allem dessen Spiele die sich einen Namen gemacht haben. Dann wurde jedes mal versucht so schnell wie es nur ging soviel Geld heraus zu pressen wie möglich.

Die Konsequenz war dass die führenden Köpfe der Entwickler das Weite gesucht haben.

Selbst ehemals Hauptverantwortliche von EA streiten dies indirekt auch überhaupt nicht ab.

EA admits it 'blew it' with Bullfrog, Origin and Westwood - Destructoid

Wie gesagt, ich muss das Geschäftsgebaren von EA nicht gut finden. Aber ich muss anerkennen, dass EA eben wie ein Konzern handelt und das andere auch tun. EA ist mit diesem Verhalten nicht alleine, sondern eben besonders exponiert durch die Marktführerschaft. Und so lange dieses Vorgehen Geld in die Kassen spült wird sich auch nix ändern.
Die Erkenntnis von Riccitello basiert wohl auch eher daruf, dass man hier vorschnell gehandelt hat und nun merkt, dass da wohl doch noch ein Markt da war. Und ich darf auch noch mal daran erinnern, wie Ricitello (auch hier) vor 2 Jahren in der Luft zerissen worden ist, als er seine Vorstellungen von zukünftiger Monetarisierung geäußert hat.
 
Die Erkenntnis von Riccitello basiert wohl auch eher daruf, dass man hier vorschnell gehandelt hat und nun merkt, dass da wohl doch noch ein Markt da war. Und ich darf auch noch mal daran erinnern, wie Ricitello (auch hier) vor 2 Jahren in der Luft zerissen worden ist, als er seine Vorstellungen von zukünftiger Monetarisierung geäußert hat.
Da stand EA bereits finanziell mit dem Rücken zur Wand. Der Hauptgrund weshalb EA überhaupt noch existiert sind lediglich die Spielereihen wie Die Sims, Battlefield und FIFA.

Electronic Arts: Bilanz
Veränderung Eigenkapital in %
2007 +18,31 2008 +7,61 2009 -27,77 2010 -12,92 2011 -6,05 2012 -4,13 2013 -7,77
ELECTRONIC ARTS Bilanz GuV | Kennzahlen | Umsatz | Gewinn | finanzen.net

EAs Eigenkapital ist damit von im Jahre 2007 mit rund 4 Milliarden $ auf im Jahr 2013 mit rund 2,3 Milliarden $ um fast die Hälfte geschrumpft.

Wenn es die nächsten 6 Jahre ähnlich verläuft wie die 6 Jahre zuvor, sind sie im Jahr 2020 kaum noch handlungsfähig, was ich aber durchaus positiv sehen würde. :-]

Also von Geld in die Kassen spülen kann nicht die Rede sein, EA lebt lediglich noch von ihren Reserven, die aber irgendwann auch mal zur Neige gehen werden.
 
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