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Drohender Mega-Flop: Woran scheitert der neue Marvel-Film?

Tobias Tengler-Boehm

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Man hat einfach genug Heldenfilme gesehen, genügend Katastrophen und wie es nachher durch einige wenige Supermenschen wieder repariert wurde. Am Ende war zuviel einfach nicht genug.
 
Daß Marvels Superheldenfilme nicht mehr so zugkräftig sind, liegt auch daran, daß nach der Thanos Phase kaum eine übergreifende Story vorhanden zu sein scheint.

Black Widow kam drei Phasen zu spät und hat nichts mit Phase 4 zu tun.
Shang-Chi trifft am Ende Wong, um nie wieder erwähnt zu werden.
Die Eternals haben keinerlei Kontakt zu irgendwas, außer daß der Schauplatz die Erde ist.
Black Panther 2 und Guardians 3 sind "nur" weitere Filme mit den bekannten Helden.

Lediglich 3 Filme führen den Plot "Multiversum" fort.

Zudem werden beliebte Charaktere in Serien ausgelagert (Loki) oder Serienkenntnis für einzelne Filmszenen vorausgesetzt (Wanda).

Durch die Serienflut hat Marvel dann die Superheldenmüdigkeit noch weiter angefacht.

Währenddessen beendet die Konkurrenz ihr Universum einfach mal komplett, anstatt wenigstens auf den Trümmern aufzubauen und so mit einzelnen bekannten Gesichtern und Charakteren wenigstens die Illusion einer Kontinuität zu bewahren.
 
Es sollte eine Pause geben und nicht ständig neue Superhelden. Und wenn die Geschichte auserwählt ist, dann ist sie auserzählt. Es muss nicht dauerhaft weitergehen.
Auch ein Megakonzern wie Disney muss verstehen, dass wir nicht ins Kino rennen, um ihnen unser Geld zu geben sondern um gute Geschichten zu sehen. Dafür braucht es keine megateuren, billigen CGI-Effekte. Es braucht Zeit, nicht zu viel von einem und demselben Thema und nicht den Druck, gigantische Geschichten zu erzählen. Sie fliegen zu nahe an der Sonne und die Flügel werden weich. Entweder sie gehen rechtzeitig in den Sinkflug oder sie stürzen ab.
 
Ist für mcih ziemlich einfach, man halt die bekanntesten und beliebtesten Helden Schauspieler mit Endgame ins Altenheim geschickt.

Antmen war nur in die anderen Filme eingebettet und der Kontinuität wegen damals ein Erfolg - ich finde er trägt ein Film nicht so gut allein. Und wenn ichmir das Einspielergebnis so anschaue, sehen das wohl andere Leute auch so.

Die Guardians, sind der Rest der guten Seite..... da gabs noch eine Geschichte von Rocket aus zu erzählen, was ich gut gemacht fand.

Leider sind die jetzt auch weg.

Ironman und den Rest, die kannste nicht durch irgendwelche totalen Nischenhelden ersetzen.
Schon garnicht die kongeniale Performance von R.D.Junior......

Ich fand von den ganzen Serien gerade mal 2 gut, das war die mit Hawkey, aber da war er auch dabei......und dann She Hulk, das war was worüber ich herzlich lachen konnte.

Den Charakter Deare Devil fand ich interessant, aber ob der das dann auch alleine trägt.......

Wenn die ihre MCU retten wollen, gehts in meinen Augen nur, wenn die eine super interessante Storyline eröffnen könnten......der neuie Bösewicht interessiert mich persönlich nach Antmen Quantummania immer noch null......

Und wenn die über diesen Multiversums Kniff, dann alle beliebten Helden wieder auferstehen lassen.

Bei DC fand ich total kirre, das die den besten Supermanschauspieler seit Cristopher Reeve einfach beerdigt haben.
Der passte schon vom Aussehen her super zur Rolle, und naja es geht heut Zutage ja eh nicht mehr ohne irgendwelche dunklen Seiten, ein Held darf nicht mehr einfach der reine gute sein.......
 
Inflation. Streaming. Wetter (obwohl gerade der Goldene Herbst hier weg ist, kA wie in es in den USA aussieht).

Cast (beliebte Schauspieler & toller Gegner), gute Story etc.

Thor 3 & Captain Amerika Civil War waren sowas wie halbe Avenger Filme, tolle Charaktere, Witz, Charme, gute Spannungsbögen & Überraschungen, das gleiche mit dem alten Retro Charme & Witz Guardians of Galaxy 2

Aber the Marvels fehlt irgendwie die tollen Schauspieler, das interessante an den Figuren, die sind einfach nicht so bekannt wie Ironman, Hulk etc. seit über 30 Jahren wie Batman & Superman Kategorie A+++. Gibt wohl viele Faktoren.
 
In einer fantastischen Welt würden die Kunden [wir!] jeden auch noch so kurzfristig gespriesten Streaming Dienst sofort und dankend abonnieren den die Filmindustrie uns vor die Füße "kotzt".
Aber in Zeiten in denen wir von einer Krise in die andere stürzen, manche immer wiederkehrend, wie eine chronische Infektion [Umweltkrise, Wirtschaftskrise, Umweltkrise, Gesundheitskrise, Umweltkrise, Energiekrise, Umweltkrise, Finanzkrise, Umweltkrise, ....] - derartige Fantasievorstellungen als selbstverständlich zu sehen und dann zu meckern, weil sie selbstverständlich nur schwer oder sperrlich Fuß fassen ist schon echt dreist und hat meiner Ansicht nach mit starkem Realitätsverlust zu tun.
Ich würd es gerne tun; Ihr wisst schon Geld sc....en - aber ich kann es nicht!

Ja, es gibt eine Menge Kritik an den Filmen und den Serien, teilweise sogar wirklich gut begründet, es gibt aber auch einen haufen Leute die diese Serien und Filme mochten. Ich habe auch so meine Kritikpunkte, obwohl ich diesem ganzen "Superheldenkram" wie es manche betiteln, einiges vorzuwerfen habe. Trotzdem für mich alles besser als dieser ganze "andere" S. den die Filmindustrie überhaupt so rauswirft.

So wie es bei so vielem ist, stimme ich einigen Punkten im Artikel zu und bei einigen Punkten bin ich konträrer Ansichten, aber eine Sache verstehe ich nicht. In GotG Vol.3 war die Prognose 288-403 Millionen und es waren 359 Millionen geworden. Damit liegt das Ergebnis somit im guten Mittel der Schätzungen. Was hat das in dieser Aufzählung also genau zu suchen? Davon abgesehen war GotG Vol.3 ein guter Film! Schade nur das es der letzte dieser Gruppenkonstellation sein wird.
 
Mich würde mal eine Statistik interessieren, die alle Marvel Filme und deren Einspielergebnis zeigt.
Ich kenne viele Leute (mich eingeschlossen), für die Marvel nach Endgame beendet war, weil danach eigentlich nur noch Mist raus kam (bis auf ganz wenige Ausnahmen). Ob danach wirklich die Filme (mit Ausnahmen) im Großteil deutlich schlechter sind, weil viele Leute für sich einen Schlussstrich gezogen haben und die neuen Helden einfach nicht mehr so interessant sind wie die Ursprungshelden um Iron-Man, Thor und Captain America?
 
Die meisten Comic Fans sind weiße Jungs und Männer. Und wenn ein Unternehmen weiße Männer hasst, dann sägt sie am eigenen Ast. Die Comic Fans wandern scharenweise zu Manga, weil es dort um gute Geschichten geht und nicht um woke und linksradikale Ideologie.
 
Die meisten Comic Fans sind weiße Jungs und Männer. Und wenn ein Unternehmen weiße Männer hasst, dann sägt sie am eigenen Ast. Die Comic Fans wandern scharenweise zu Manga, weil es dort um gute Geschichten geht und nicht um woke und linksradikale Ideologie.
Wenn man meint, "weiße Jungs und Männer" würden bei der Beurteilung der Qualität auf ihrem weiß-und-Mann-sein stehenbleiben und könnten Geschichten mit schwarzen, queeren Personen oder gar Frauen nicht gut finden, dann offenbart das das eigene rassistische und/oder patriarchische Weltbild.
 
Wenn man meint, "weiße Jungs und Männer" würden bei der Beurteilung der Qualität auf ihrem weiß-und-Mann-sein stehenbleiben und könnten Geschichten mit schwarzen, queeren Personen oder gar Frauen nicht gut finden, dann offenbart das das eigene rassistische und/oder patriarchische Weltbild.
Es geht hier nicht um weibliche Helden. Wir hatten in der Vergangenheit viele weibliche Helden, die heute noch Kultstatus besitzen.

Es geht einzig und allein darum, dass weiße Männer entweder gar nicht mehr vorkommen, oder wenn, dann werden sie nur als unsympathisch dargestellt, demontiert (Luke, Indiana Jones...) Oder werden für alles übel der Welt verantwortlich gemacht.

Die Tatsache, dass sie ernsthaft glauben, wir hätten im Westen noch einen Patriarchat, zeigt, wie gehirngewaschen sie sind.
 
Es geht hier nicht um weibliche Helden. Wir hatten in der Vergangenheit viele weibliche Helden, die heute noch Kultstatus besitzen.
Warum dann das Betonen der weißen "Männer"?
Es geht einzig und allein darum, dass weiße Männer entweder gar nicht mehr vorkommen, oder wenn, dann werden sie nur als unsympathisch dargestellt, demontiert (Luke, Indiana Jones...) Oder werden für alles übel der Welt verantwortlich gemacht.
Wie viele Kriege wurden denn im Vergleich von Frauen angezettelt?
Die Tatsache, dass sie ernsthaft glauben, wir hätten im Westen noch einen Patriarchat, zeigt, wie gehirngewaschen sie sind.
Cool, daß Frauen jetzt völlig gleichberechtigt sind, das selbe Gehalt wie Männer bekommen, sich im Gegensatz zu Männern unterwegs nicht mehr vor Vergewaltigungen fürchten müssen und auch niemand mehr meint, "Frauen gehören hinter den Herd und sollen sich um die Kinder kümmern".
 
Warum dann das Betonen der weißen "Männer"?
Weil das genau die Gruppe ist, auf der momentan herumgehackt wird, vermutlich weil alle anderen es wesentlich weniger gelassen nehmen.
"Mit denen kann man es ja machen"
Wie viele Kriege wurden denn im Vergleich von Frauen angezettelt?
Pharaonin Hatschepsut,
Kleopatra VII,
Julia Mamaea, die Mutter des Kaisers Alexander Severus,
Theophanu, Gemahlin Kaiser Ottos II,
die englische Königin Elizabeth I,
Elisabeth, eine uneheliche Tochter Peters des Großen,
Katharina II,
die österreichische Kaiserin Maria Theresia,
Xixi, eine Nebenfrau des chinesischen Kaisers Xianfeng,
Die indische Ministerpräsidentin Indira Gandhi,
die britische Premierministerin Margaret Thatcher

Die haben alle auch mal Truppen losgeschickt.

Aber die Frage war gar nicht ernst gemeint, sondern sollte suggerieren, dass Frauen viel reiner, friedfertiger und allgemein besser sind, als Männer, richtig?

Davon abgesehen ist die Argumentation schwierig, weil die Sample Size so klein ist.
Es gab in der gesamten Menschheitsgeschichte immer nur eine handvoll Menschen, die überhaupt in der Position waren, einen Krieg zu beginnen.
Bei einer so kleinen Menge können schon absolut betrachtet geringe Ungleichgewichte zu grossen Prozentualen Anteilen führen (wenn von 3 Personen 2 männlich sind, ist das ein Geschlechterverhältnis von 66:33, also ein enorm grosses Ungleichgewicht).
Aufgrund des kleinen Personenkreises können Schlussfolgerungen daraus aber keinesfalls repräsentativ sein.
Cool, daß Frauen jetzt völlig gleichberechtigt sind, das selbe Gehalt wie Männer bekommen, sich im Gegensatz zu Männern unterwegs nicht mehr vor Vergewaltigungen fürchten müssen und auch niemand mehr meint, "Frauen gehören hinter den Herd und sollen sich um die Kinder kümmern".
Nenne ein Beispiel für ein Recht, das der Staat Männern gewährt, aber Frauen nicht. Das Vorhandensein von andersdenkenden Idioten ist keine hinreichende Bedingung für die Existenz eines "Patriarchats".
Nenne ein Beispiel für ein unterschiedliches Gehalt, das nicht über andersartige Tätigkeit (leichte Bürotätigkeit vs Kanalarbeiten) oder andersartigen Umfang der Tätigkeit (tatsächlich geleistete Stunden / Überstunden, getragene Kg Kaffeesäcke, Zeilen Code, Fehlzeiten jeglicher Art) erklärt werden kann.

Die meisten Opfer von Verbrechen im allgemeinen sind übrigens Männer.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Weil das genau die Gruppe ist, auf der momentan herumgehackt wird, vermutlich weil alle anderen es wesentlich weniger gelassen nehmen.
Weil momentan verstärkt auch mal Filme rauskommen, wo nicht der weiße Mann der Hauptcharakter und Sieger ist, wird "auf Männern herumgehackt"? ... :B
Aber die Frage war gar nicht ernst gemeint, sondern sollte suggerieren, dass Frauen viel reiner, friedfertiger und allgemein besser sind, als Männer, richtig?
Es ging um die Behauptung, "dass weiße Männer entweder [...] für alles übel der Welt verantwortlich gemacht" würden.
Wenn man da jetzt eine vergleichsliste bis in die vorchristliche Zeit erstellen würde, wäre die um ein vielfaches länger.

Was nicht automatisch heißt, daß Frauen besser wären, schließlich werden Frauen ebn immer noch weltumspannend als geringer eingeschätzt, was sich eben in Gehalt, Anerkennung und nicht zuletzt Postenbesetzung niederschlägt: sprich; es kommen gar nicht soviele Frauen an die Macht wie Männer.
Nenne ein Beispiel für ein Recht, das der Staat Männern gewährt, aber Frauen nicht.
Was nutzt das Recht auf gleiche Bezahlung, wenn sie faktisch nicht umgesetzt wird (was man ja auf verschiedensten ausweichenden "Gründen" argumentieren kann)
Das Vorhandensein von andersdenkenden Idioten ist keine hinreichende Bedingung für die Existenz eines "Patriarchats".
dann nimm halt eine Statistik zum Gender Pay Gap.
Nenne ein Beispiel für ein unterschiedliches Gehalt, das nicht über andersartige Tätigkeit (leichte Bürotätigkeit vs Kanalarbeiten) oder andersartigen Umfang der Tätigkeit (tatsächlich geleistete Stunden / Überstunden, getragene Kg Kaffeesäcke, Zeilen Code, Fehlzeiten jeglicher Art) erklärt werden kann.
Wie ich schon schrob: (was man ja auf verschiedensten ausweichenden "Gründen" argumentieren kann)
Die meisten Opfer von Verbrechen im allgemeinen sind übrigens Männer.
Aha. Und?
Das beweist jetzt , daß es kein Patriarchat gibt, oder was?
 
Weil momentan verstärkt auch mal Filme rauskommen, wo nicht der weiße Mann der Hauptcharakter und Sieger ist, wird "auf Männern herumgehackt"? ... :B
Wenn in Filmen diese Loser Rollen mit Frauen oder ethnischen Minderheiten besetzt wäre, gäbe es jedenfalls einen lautstarken Aufschrei und Shitstorm von einer sehr lauten Minorität.
Es ging um die Behauptung, "dass weiße Männer entweder [...] für alles übel der Welt verantwortlich gemacht" würden.
Wenn man da jetzt eine vergleichsliste bis in die vorchristliche Zeit erstellen würde, wäre die um ein vielfaches länger.

Was nicht automatisch heißt, daß Frauen besser wären, schließlich werden Frauen ebn immer noch weltumspannend als geringer eingeschätzt, was sich eben in Gehalt, Anerkennung und nicht zuletzt Postenbesetzung niederschlägt: sprich; es kommen gar nicht soviele Frauen an die Macht wie Männer.
Wie bereits erwähnt liegt die Begründung dafür in der ohnehin sehr kleinen Vergleichsmenge.
99% der Menschen sind in keiner Machtposition, und da ist das Verhältnis zwischen den Geschlechtern ziemlich ausgeglichen.
Was nutzt das Recht auf gleiche Bezahlung, wenn sie faktisch nicht umgesetzt wird (was man ja auf verschiedensten ausweichenden "Gründen" argumentieren kann)
Ein Patriarchat bezieht sich auf eine herrschende Klasse (in diesem Fall von Männern).
Die Herrschaft liegt in DE (Irgendwelche Reaktionären Steinzeitlichen Gesellschaften sind ja nicht Gegenstand dieser Debatte) beim Staat bzw. der Regierung.
Und die von diesen Herrschern verbindlich beschlossenen Regeln gestehen allen Menschen die gleichen grundlegenden Rechte zu. Das steht ziemlich weit am Anfang des Grundgesetzes.
Insbesondere wird die Teilnahme an dieser Herrschaft Frauen ausdrücklich nicht vorenthalten.
Wie dann Mitglieder des Staatsvolks damit umgehen, ist nicht davon abgedeckt und führt auch nicht dazu, dass die Herrschaftsform dadurch auf einmal patriarchalisch wird.
dann nimm halt eine Statistik zum Gender Pay Gap.

Wie ich schon schrob: (was man ja auf verschiedensten ausweichenden "Gründen" argumentieren kann)
Wer weniger Kg Kaffeesäcke am Tag schleppt, leistet weniger Arbeit und bekommt weniger Gehalt.
Wer weniger Stunden arbeitet, leistet weniger Arbeit und bekommt weniger Gehalt.

Wer in Berufen arbeitet, die einen geringeren wirtschaftlichen Mehrwert generieren, als andere Berufe, bekommt weniger Gehalt (vgl. Pflegeberufe vs Handwerk / MINT Berufe). Auch muss man bereit sein, sich im Umfeld dieser hart umkämpften, besser bezahlten Jobs zu behaupten. Viele Menschen schreckt das generell ab.
Wer mehrere Monate gar nicht zur Arbeit erscheint, leistet weniger Arbeit -> weniger Gehalt.

Die letzten beiden Fälle sollten von der Gesellschaft aufgefangen werden, da sie für den Erhalt der Gesellschaft erforderlich sind. Leider ist das noch nicht der Fall.
Die wirtschaftliche Bedeutung von Pflegeberufen oder Kindererziehung ist kurz- bis mittelfristig gleich Null.
Hier müssen Ansätze gefunden werden, wie so etwas gerecht entlohnt werden kann, weil es ohne nicht geht.
Klar ist aber, dass diese Tätigkeiten keinen unmittelbaren innewohnenden Profit erwirtschaften, aus dem eine Beteiligung für den Arbeitnehmer in Form einer Entlohnung entstünde.
Es ist ein DIENST an der Gesellschaft, und den müsste diese einfach bezahlen.

Der diese Umstände berücksichtigende, sog. bereinigte Gender Pay Gap beträgt übrigens < 6% Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen.
Das ist zwar mehr als Null, aber imho nichts, weswegen ich, selbst wenn ich selbst unmittelbar dadurch benachteiligt wäre, auf die Barrikaden steigen würde. Vielleicht bin ich einfach zu friedfertig dafür.
Aha. Und?
Das beweist jetzt , daß es kein Patriarchat gibt, oder was?
Nein, aber es relativiert deine Aussage, die suggeriert, dass ausschliesslich Frauen Angst haben müssen vor einer speziell zu Gunsten des eigenen Standpunkts ausgewählten Art von Straftaten, während in Wahrheit 1.) auch und 2.) vor allem Männern Gewalt angetan wird.

Mal von all dem abgesehen, erscheinen trotzdem momentan überwiegend schlecht gemachte, mies geschriebene und belehrenwollende Kackfilme!
 
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Tja warum will keiner mehr diese Art von Marvel Filmen sehen?
Leider wollen es auch diverse Redakteure nicht sagen.
Marvel ist vor einigen Jahren falsch abgebogen. Wenn man meint, neue Superhelden wie am Fliessband erfinden zu können und Filme nur mit politischen Statements vollzupacken, dann ist man leider der Gender Woke Queer Generation auf den Leim gegangen.
Wer bitte hat sich eine Serie wie Shehulk ausgedacht?, wer bitte hat sich die Mrs Marvel Serie ausgedacht?
Usw usw., einfach mal googeln.
Das sind einfach nur billig anmutende Sitcoms, mit CGI.
Ich kann mich noch an den Start der damaligen Marvel Filme erinnern, ein Tony Stark fuhr durch die Wüste, den Rest kennt man. Zur Erinnerung, Tony Stark war Waffenhändler, Alkoholiker und frauenfeindlich.
Genau diese Art eines gespaltenen Superhelden hat fasziniert.
Und jetzt dreht man diese belanglosen Teenie Komödien?
Nimmt man noch die aktuellen Disney Plus Serien wie Loki, bei der man nach 5 Minuten aus Langeweile abschalten muss, (Mrs Minute, der Webstuhl der Zeit) dann sehe ich letztendlich keine Rettung für das Marvel Universum.
Es fehlt jegliche Ernsthaftigkeit und, soweit das möglich ist, Glaubwürdigkeit.
Man kann Superhelden nicht einfach mal so durch politisch korrekte Autoren erfinden lassen.
Das Marvel Universum ist über 60 Jahre lang gewachsen und diesen Fakt hat Disney hochnäsig ignoriert.
Disney Billanz:
Starwars ausgequetscht und gekillt, check.
Indiana Jones ausgelutscht und gekillt, check.
Marvel Universe, ausgelutscht und gekillt, check.
 
Wer weniger Kg Kaffeesäcke am Tag schleppt, leistet weniger Arbeit und bekommt weniger Gehalt.
Wer weniger Stunden arbeitet, leistet weniger Arbeit und bekommt weniger Gehalt.
"Heil Kapitalismus" ist keine sonderlich sinnvolle Begründung.

Als Gesellschaft mit einem gewissen Grad an zivilisatorischen Moralvorstellungen sollten wir nicht auf diesem "Du sitzt im Rollstuhl. Du kannst keine Mauer bauen, also kriegst du auch kein Geld" Niveau diskutieren.

Davon ab sollten Frauen essentielle Hygiene Artikel wie Tampons oder Binden umsonst kriegen. Solange das nicht der Fall ist, wäre es eigentlich sogar angemessen, ihnen entsprechend mehr zu zahlen.

Gleiche Pflichten (= zu erfüllendes Arbeitspensum) sollte immer an den körperlichen Leistungsmöglichkeiten ausgerichtet sein. Und in dieser Diskussion bedeutet das, daß Frauen, die statistisch durchschnittlich schwächer sind, genauso bezahlt werden wie Männer, um beim gleichen Arbeitseinsatz das delbe Geld nach Hause bringen zu können.
=> In einer zivilisierten Gesellschaft müssten Frauen einen höheren Stundenlohn bekommen als Männer.
Wer in Berufen arbeitet, die einen geringeren wirtschaftlichen Mehrwert generieren, als andere Berufe, bekommt weniger Gehalt (vgl. Pflegeberufe vs Handwerk / MINT Berufe).
Gerade in Pflegeberufen sollten die Arbeitnehmer deutlich mehr Zeit haben, was durch wirtschaftlichen Ertrag gar nicht zu begründen wäre.

Storytime:
Ich hab mal im Altersheim gearbeitet. Die Alten saßen da abgesehen von täglichen Abläufen und einer morgendlichen halben Stunde den ganzen Tag auf ihrem Zimmer. Der soziale Dienst ging dann einmal rum und hatte jeden Tag 10 Minuten Zeit, sich mit den Bewohnern in Einzelgesprächen, zum Einkaufen oder Eisessen gehen... zu treffen. Innerhalb dieser 10 Minuten muß man dann den Bewohner ggfalls noch den Mantel anziehen, wieder in den Rollstuhl setzen, zur Eisdiele fahren und nachher dasselbe wieder rückwärts. Für Normalgehende ist die Eisdiele 10 Minuten entfernt, also muß man beim Eisessen gehen mindestens zu dritt los, damit man mit Hin- und Rückweg überhaupt Zeit hat, um in der Eisdiele sitzen zu können. Wenn man zu dritt ist, kann man alleine logischerweise nicht drei Rollstühle fahren, weshalb man auch Fußgänger dabei hat, die das Normaltempo nicht schaffen, so daß man wirtschaftlich gesehen die 10 Minuten vorne und hinten nicht einhalten kann und von anderen Besuchen im Haus abziehen muß.
Je nach Bedürfnis muss man auch schon mal anderthalb Stunden bei einem Bewohner bleiben.

=> Es gibt Berufe, da kann man die Arbeitszeit nicht wirtschaftlich begründen. bzw: da sollte man die Arbeitszeit nicht wirtschaftlich begründen.
Der diese Umstände berücksichtigende, sog. bereinigte Gender Pay Gap beträgt übrigens < 6% Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen.
Das ist zwar mehr als Null,
und daher ungerecht. Punkt.
 
"Heil Kapitalismus" ist keine sonderlich sinnvolle Begründung.
Dem Kapitalismus sollte hier kein Loblied gesungen werden.
Aber der Wohlstand, den wir heute haben, ist ursächlich auf ihn zurückzuführen.
Und er ist es auch, von dem entstehender Mehrwert ausgeht.
Durch den Kapitalismus ist eine grössere Anzahl Menschen aus bitterer Armut entkommen, als in der gesamten Menschheitsgeschichte je zuvor.
Ohne Kapitalismus würde es heute noch sehr viel mehr Menschen sehr viel schlechter gehen!
Als Gesellschaft mit einem gewissen Grad an zivilisatorischen Moralvorstellungen sollten wir nicht auf diesem "Du sitzt im Rollstuhl. Du kannst keine Mauer bauen, also kriegst du auch kein Geld" Niveau diskutieren.
Das hat wenig mit "Zivilisation" zu tun. Die Spartaner waren auch zivilisiert und haben Alte und Schwache ausgeschlossen.
Es ist in einer Sozialgesellschaft bis zu einem gewissen Grad möglich, auch diejenigen mit durchzufüttern, die von alleine nicht in der Lage sind, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.
Allerdings darf man auch nicht ausser Acht lassen, dass für jede Kartoffel, die einer isst, der sie nicht selbst geerntet hat, ein anderer geerntet hat.
Es bedeutet für die anderen eben einen Mehraufwand. Und wenn einer 10 Kartoffeln ernten muss, von denen er dann 9 an Bedürftige abgeben muss, ist das auch einfach nur ungerecht.
Worauf ich hinaus will: Man muss die Verhältnismässigkeit beachten!
Davon ab sollten Frauen essentielle Hygiene Artikel wie Tampons oder Binden umsonst kriegen. Solange das nicht der Fall ist, wäre es eigentlich sogar angemessen, ihnen entsprechend mehr zu zahlen.
Führt an der Diskussion vorbei. Unterschiedliche Menschen und Gruppen von Menschen haben unterschiedliche Bedürfnisse. Soll man jetzt jedem Sorge tragen? Oder nur der von dir genannten Gruppe? Wer bestimmt das?
Gleiche Pflichten (= zu erfüllendes Arbeitspensum) sollte immer an den körperlichen Leistungsmöglichkeiten ausgerichtet sein.
Dem widerspreche ich.
Wie bitte begründest du diesen Anspruch?
Mehrwert entsteht durch transportierte Sack Kaffee, nicht die Absicht und den guten Willen.
Wer mithilft, einen grossen Profit zu erwirtschaften, bekommt als Gegenleistung mehr Geld, als derjenige, der mithilft, einen kleineren Profit zu erwirtschaften.
Und in dieser Diskussion bedeutet das, daß Frauen, die statistisch durchschnittlich schwächer sind, genauso bezahlt werden wie Männer, um beim gleichen Arbeitseinsatz das delbe Geld nach Hause bringen zu können.
=> In einer zivilisierten Gesellschaft müssten Frauen einen höheren Stundenlohn bekommen als Männer.
Also werden alle dafür bestraft, die mehr leisten können. Du bist stark, du brauchst nicht so viel Urlaub und musst eben doppelt so viele Kaffeesäcke schleppen fürs gleiche Geld. Dann macht den Scheiss halt ohne mich, mal gucken, wie weit ihr kommt. Falls ihr Deppen irgendwann feststellt, dass ihr mich doch braucht: Meine Preise haben sich gerade verdoppelt.
Und wiederum hat das nichts mit einer "zivilisierten" Gesellschaft zu tun, auch wenn es hübsch klingt.
Schau mal ins Lexikon, was Zivilisation bedeutet! Die alten Griechen waren schon zivilisiert, und die Römer und Ägypter, die Inkas und Mayas. Und bei denen ging es teils recht derbe zu.
In Wahrheit lautet die Formel nämlich eher so: Wer in der Lage ist, 2 Kartoffeln zu ernten, kann 2 Kartoffeln essen. Wer in der Lage ist, 2 Hirsche zu erlegen, kann 2 Hirsche essen.
Oder sie nach eigenem Gutdünken verschenken an seine Liebsten. Und die Nachbarn. Und die Nachbarsnachbarn.
Die jedoch allesamt darauf nicht den geringsten Anspruch haben.
Und in der Wirtschaft gilt ähnliches.
A: Ich bekomme von ihnen 100€ für die 100 transportierten Säcke Kaffee.
B: Wieso 100? Alle anderen nehmen dafür nur 50€
A: Ja, ich weiss, aber bei mir arbeiten Frauen.
Geht's noch?
Gerade in Pflegeberufen sollten die Arbeitnehmer deutlich mehr Zeit haben, was durch wirtschaftlichen Ertrag gar nicht zu begründen wäre.
Der Pflegeberuf sollte als Beispiel für eine gesellschaftlich benötigte Dienstleistung darstellen, die keinen eigenen unmittelbaren Mehrwert generiert.
Storytime:
Ich hab mal im Altersheim gearbeitet. Die Alten saßen da abgesehen von täglichen Abläufen und einer morgendlichen halben Stunde den ganzen Tag auf ihrem Zimmer. Der soziale Dienst ging dann einmal rum und hatte jeden Tag 10 Minuten Zeit, sich mit den Bewohnern in Einzelgesprächen, zum Einkaufen oder Eisessen gehen... zu treffen. Innerhalb dieser 10 Minuten muß man dann den Bewohner ggfalls noch den Mantel anziehen, wieder in den Rollstuhl setzen, zur Eisdiele fahren und nachher dasselbe wieder rückwärts. Für Normalgehende ist die Eisdiele 10 Minuten entfernt, also muß man beim Eisessen gehen mindestens zu dritt los, damit man mit Hin- und Rückweg überhaupt Zeit hat, um in der Eisdiele sitzen zu können. Wenn man zu dritt ist, kann man alleine logischerweise nicht drei Rollstühle fahren, weshalb man auch Fußgänger dabei hat, die das Normaltempo nicht schaffen, so daß man wirtschaftlich gesehen die 10 Minuten vorne und hinten nicht einhalten kann und von anderen Besuchen im Haus abziehen muß.
Je nach Bedürfnis muss man auch schon mal anderthalb Stunden bei einem Bewohner bleiben.

=> Es gibt Berufe, da kann man die Arbeitszeit nicht wirtschaftlich begründen. bzw: da sollte man die Arbeitszeit nicht wirtschaftlich begründen.
Falls du dir die Mühe machen möchtest, tatsächlich einmal unvoreingenommen zu lesen, was ich geschrieben habe, ohne dabei ausschliesslich und offenbar mit Schaum vor dem Mund nach möglichen Angriffspunkten zu suchen, würdest du möglicherweise feststellen, dass ich genau das gesagt habe.
Pflegeberufe sind aber ein Luxus - Eine Dienstleistung, die von der Gesellschaft bezahlt werden müsste, und durch die gesellschaftliche Bedeutung viel höher bezahlt werden müsste, als sie es derzeit ist.
Allerdings sind die Möglichkeiten nicht unbegrenzt, hier höhere Löhne zu zahlen, denn es kann nur mit dem Geld bezahlt werden, was irgendwo erwirtschaftet wird.
Und der Pflegesektor erwirtschaftet nicht von alleine Geld. Ganz im Gegenteil.
und daher ungerecht. Punkt.
Sagst du.
Nettozahler? Klingt nicht so.
 
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