Gab es das nicht auch schon in DA 2?
Allenfalls über Mods.
Selbstverständlich vielleicht nicht, aber durchaus wünschenswert für alle Titel.
Witcher 3 will es ja auch einführen durch DLC zumindestens Teile, wobei man bei Gerald nicht so viel ändern kann, weil das Aussehen schon stark festgelegt ist.
Ok, dann ist es ja um so besser, dass man es nun eingebaut hat.
Das ist wahrscheinlich Geschmacksache. Bei The Witcher 1 und 2 habe ich so etwas jedenfalls nicht vermisst.
Ich finde im Augenblick auch eigentlich viel wichtiger, dass diese riesiegen Areale, die neuere RPGs bieten, bzw. im Falle von The Witcher vrsl. bieten werden, besser in die Erzählung integriert werden, bzw. besser mit interessanten Ereignissen - mit Leben - gefüllt werden.
Ich finde Dragon Age Inqusition gut und habe viel Spaß damit, allerdings vermisse ich in Abschnitten das Rollenspiel. In den einzelnen Arealen passiert im Grunde nicht viel (natürlich gibt es viel zu tun, aber erzählerisch ist da nicht so viel los). Interessante Story-Wendungen oder zumindest gut inszenierte Dialoge oder ein paar Skript-Ereignis-"Überraschungen" sind Mangelware. Man "kloppt" sich da einfach so durch und vieles wird nur über gefundene Briefe oder Bücher erzählt. Beziehungen zu den wichtigeren Charakteren in den verschiedenen Gebiten baut man als Spieler eher nicht auf. Dadurch entsteht bei mir das Gefühl, dass die Story nicht sonderlich dicht erzählt wird.
Ich hatte das selbe Problem mit AC Unity. Es gab da viel Platz in Paris und jede Menge Nebenquests, die mich aber mehrheitlich kalt gelassen haben. Dafür war die Hauptstory dann im Vergleich relativ kurz. Ich will jetzt nicht von einer Open-World-Krankheit sprechen (ich denke hier weniger an den Wortsinn als an die Dimensionen), allerdings finde ich das die Dichte des Spiels unter groß dimensionierten Arealen leiden kann, wenn das Ganze nicht auch erzählerisch gut gefüllt ist. Darunter leidet aus meiner Sicht die Lebendigkeit des Spielwelt. Da hilft es auch nicht, dass DA: I hin und wieder zufällig ein Lagerfeuer oder eine Flüchtlingsgruppe an einer Stelle erschienen lässt, an der vorher nichts oder etwas anderes war.
Ich verbinde mit den Gebieten am Ende nichts. Ich spiele mich durch und dann lasse ich das auch hinter mir. Da fehlen einfach ein paar "epische" Momente. Vielleicht wäre es sinnvoller gewesen, den Fortschritt in der Hauptstory nicht an den Kartentisch zu binden, sondern eine direkterer Verbindung mit den verschiedenen Gebieten des Spiels herzustellen.
RPG beduetet für mich nicht nur Talentbäume, spannende Kämpfe und interessante Spielmechaniken (all das bietet DA: I und das macht es auch gut), sondern eben auch die Rolle, die man spielt. Nimmt man die Hauptsotry für sich, hat Bioware das gut gelöst und mir gefallen auch die Interaktionsmöglichkeiten mit den Begleitern sehr gut. Allerdings liegen dazwischen eben diese riesigen Gebiete in denen man tlw. stundenlang unterwegs ist und dabei eher Quests abarbeitet, als "eine Rolle zu spielen".