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Dragon Age: Inquisition - Patch 5 mit Black Emporium, Lagerkiste, Färbeoption

Das ist ganz witzig, weil ich Skyrim in der Tat ganz gerne mochte. Wahrscheinlich ist die unterschiedliche Bewertung auf eine Art Schubladendenken zurückzuführen. Von der Elder Scrolls Reihe erwarte ich genau das. Bei Dragon Age irgendwie nicht. Ich hätte sonst gesagt ich bin ein anderer Spielertyp, aber das würde nicht erklären, warum ich dann trotzdem Skyrim mag.

Keinesfalls sollten RPGs genauso wie Adventures sein. Auch was den Rest angeht (Skills, bessere Ausrüstung finden, etc.) stimme ich dir da zu, @Herbboy. Ich würde nicht auf all das verzichten wollen. Bei Inquisition nehme ich einfach einen Unterschied zwischen der Art wahr, wie Bioware die Hauptstory präsentiert, die ich auch packend finde, und wie das Spiel in den Gebieten präsentiert wird. Vielleicht hätten es einfach auch 2 Gebiete weniger getan und dafür hätte man die anderen Gebiete dann mit mehr Story-Nebenquests gefüllt, die dann etwas aufwändiger inszeniert gewesen wären.

Stimmt, die Hauptstory ist echt ganz gut, aber ein paar Gebiete weniger hätten meiner Meinung nach auch gereicht. Aber Bioware hat ja gesagt, Skyrim wäre ihr Vorbild, wenn ich richtig informiert bin. Ich glaube aber, dass man von Bioware eigentlich kein Skyrim erwartet. Ich hatte den Eindruck, die wollten es allen recht machen, aber das klappt halt nicht, da jeder was anderes will.
Auch die Nebenquests hätte man durchaus spannender machen können, finde ich. Außer den Begleiterquests (Sara, Blackwall) sind mir keine Quests mehr im Sinn.
 
Stimmt, die Hauptstory ist echt ganz gut, aber ein paar Gebiete weniger hätten meiner Meinung nach auch gereicht. Aber Bioware hat ja gesagt, Skyrim wäre ihr Vorbild, wenn ich richtig informiert bin. Ich glaube aber, dass man von Bioware eigentlich kein Skyrim erwartet. Ich hatte den Eindruck, die wollten es allen recht machen, aber das klappt halt nicht, da jeder was anderes will.
Auch die Nebenquests hätte man durchaus spannender machen können, finde ich. Außer den Begleiterquests (Sara, Blackwall) sind mir keine Quests mehr im Sinn.

Ist auch Kritik auf hohem Niveau, keine Frage. Die Begleiterquest um den Bullen und was daraus resultieren kann hat mir btw. sehr gut gefallen.

Einfach ein paar mehr Quests wie die Geschichte mit Hawke und den Wächtern. Dann wären die Areale auch nicht so in sich geschlossen und man hätte noch mehr Grund in neue Gebiete zu reisen. Wobei es nicht so aufwändig sein muss, wie das um Hawke. Es muss ja alles noch zeitlich und finanziell umgesetzt werden können. Insofern hinkt der Vergleich auch.
 
Ist auch Kritik auf hohem Niveau, keine Frage. Die Begleiterquest um den Bullen und was daraus resultieren kann hat mir btw. sehr gut gefallen.

Einfach ein paar mehr Quests wie die Geschichte mit Hawke und den Wächtern. Dann wären die Areale auch nicht so in sich geschlossen und man hätte noch mehr Grund in neue Gebiete zu reisen. Wobei es nicht so aufwändig sein muss, wie das um Hawke. Es muss ja alles noch zeitlich und finanziell umgesetzt werden können. Insofern hinkt der Vergleich auch.

Ja, das mit Hawke war echt gut, erst einmal die Figur so etwa wie in DA 2 entwerfen, dann die Story und dann auch noch Loghan (bei mir) dabei, das war wirklich gut.
Noch der Held aus Teil 1, das in die Hauptquest integriert, ein Wiedersehen mit Leliana....So etwas wäre mir viel lieber gewesen, als viele Gebiete und viele Quests.
Blackwall werde ich nicht vergessen, aber eben deshalb, weil da was überraschendes passiert ist. Quests, die Handlungsumschwünge, überraschende Verwicklungen zeigen, sind mir deutlich wichtiger als noch ein Gebiet und noch mehr MMO.

Aber es ist ja insgesamt interessant, dass die Community doch recht gespalten ist.
 
Ich muss sagen...DA:I war zu Release mein pers. Spiel des Jahres und ist immernoch unter meinen Top 5. Die meisten Dinge gefallen mir wirklich gut und es macht alles besser, was DA2 falsch gemacht hat. Aber es macht nunmal auch neue Fehler, die hier ja bereits angesprochen wurden. Ein, zwei weniger Gebiete und auch weniger Sammelquests wären sicher gut gewesen. Der Umfang bliebe dann ja immernoch groß und mit einem Addon hätte man auch ein neues Gebiet hinzu fügen können.

Die Sammelquests stören mich aber immernoch am meisten. Ich hab überhaupt nichts dagegen, wenn ich für Tränke, Sprengfeuer und Elixiere Kräuter usw. farmen muss. Gehört nunmal zum Crafting dazu und vieles kann man sich ja auch kaufen. Aber die Scherben, die Mosaikteile, irgendwelche Steinschläge usw. usw...Das ist mir ehrlich gesagt viel zu viel. Ganz besonders, weil sich sowas in ausnahmslos jedem Gebiet wiederholt. Es ist immer das gleiche. Daher mache ich vieles auch gar nicht mehr im 3. Durchgang, den ich grad angesetzt habe. Die Nebenquests an sich sind ja okay. Die Begleiterquests sind top und die Hauptstory mMn sowieso. Aber der Rest...nope. Mehr Abwechslung hätte dem Spiel gut getan. Weniger ist manchmal mehr.

Andere Elemente des Spiels dagegen sind wirklich top und überwiegen die Mängel, bis auf die Tatsache, dass man selbst keine Attributpunkte verteilen und damit seinen Charakter besser individualisieren darf. Schade.
 
Aber die Scherben, die Mosaikteile, irgendwelche Steinschläge usw. usw...Das ist mir ehrlich gesagt viel zu viel. Ganz besonders, weil sich sowas in ausnahmslos jedem Gebiet wiederholt. Es ist immer das gleiche.
Naja, diese Art der Sammelquests sind aber eher was für die Achievementhunter und auch für solche Leute gedacht. Für die Leute, die es wichtig finden, so viel Prozent wie möglich fertiggespielt zu haben. Genau wie zB auch bei GTA, wo du einfach nur zB 100 Spray-Tags oder Pakete finden musst, die in der Stadt verteilt sind. So was wir ein Durchschnittsgamer niemals vollenden (wollen), außer er hat echt mal einige Abende, wo er wirklich nix besseres zu tun hat ;)

Andere Elemente des Spiels dagegen sind wirklich top und überwiegen die Mängel, bis auf die Tatsache, dass man selbst keine Attributpunkte verteilen und damit seinen Charakter besser individualisieren darf. Schade.[/QUOTE]
 
Die Scherben erfüllen ja sogar einen wirklich praktischen Zweck.
Auf die ganzen Resistenzen aus dem Tempel in der Oase möchte ich ungern verzichten, vor allem nicht auf Nightmare.

Die Mosaike sind halt nur zur Verschönerung von Skyhold.
Da sie auch nirgendwo verzeichnet sind, wird man auch nicht wirklich gezwungen sie zu sammeln.
Wenn man beim Erkunden eines findet, nimmt man es halt mit.

Aber wie Herbboy schon sagt, solche Kompletierungsaufgaben gibt es doch überall.
 
Die Scherben erfüllen ja sogar einen wirklich praktischen Zweck.
Auf die ganzen Resistenzen aus dem Tempel in der Oase möchte ich ungern verzichten, vor allem nicht auf Nightmare.

Die Mosaike sind halt nur zur Verschönerung von Skyhold.
Da sie auch nirgendwo verzeichnet sind, wird man auch nicht wirklich gezwungen sie zu sammeln.
Wenn man beim Erkunden eines findet, nimmt man es halt mit.

Aber wie Herbboy schon sagt, solche Kompletierungsaufgaben gibt es doch überall.

Ja die Resistenzen sind praktisch, macht die Quest aber leider nicht besser ;) Weniger Scherben und vielleicht als tatsächliche Quest eingebaut, hätte das ganze vllt besser gemacht. Bspw, dass man pro Tür erst eine, dann 2, dann 3 Scherben braucht, die muss man aber bestimmten Gegnern abnehmen. also Bossgegnern. Das Ganze jetzt verpackt in die Mainquesthubs und schon spart man sich ein Haufen rumgelaufe in der Welt. Dann kann man das auch nett mit Tagebucheinträgen erzählen. Momentan ist das dumme, dass es einfach sooo viele irrelevante Texte gibt, dass ich die relevanten teilweise verpasse, weil ich nicht "schon wieder" einen 4 Seite Text lesen will. Auch wenn die teilwese extrem gut geschrieben sind. Man hätte hier Codex und rekevante Texte auch mal wieder trennen können. Die Requisitionsquests beispielsweise hätte man sich ausnahmslos schenken können oder aber die optischen Auswirkungen darstellen können. So hab ich keinen regulären Antrieb die zu machen außer ich brauch diese dämlichen Machtpunkte. Aber selbst hier mach ich lieber zum hundertsten mal die Rifts, als stundenlang durch die Gegend zu rennen und Zeug zu sammeln.

Zum Vergleich mit Skyrim: Bei Skyrim hab ich einfach das erwartet, was ich bekommen habe: Eine Sandbox, in der ich machen kann was ich will. Rumrennen, meine eigenen Stories schreiben. Ich gehe also mit einer ganz anderen Voraussetzng an das Spiel. Es ist hier aber auch so, dass ich nach über 200 Stunden ingame immer noch was entdecke, was ich vorher nicht gesehen habe. Sei es eine kleine Anspielung auf frühere Spiele oder andere nette Eastereggs. Selbst wenn ich in den abgelegensten Winkeln bin, find ich noch eine Höhle mit irgendwas drin. Manchmal sinnbefreit, aber es ist was da. Auch NPCs rennen rum, auch wenn sie nicht viel tun. Die Modfähigkeit auf dem PC macht das ganze natürlich um längen besser. Ich hab halt nie das Gefühl, dass ich allzulange "Durststrecken" habe. DAS ist wirklich schwer hinzubekommen und hat Dragon Age für mich irgendwie nicht geschafft. Dazu fehlt es eben an "kleinen" Geschichten, die passieren, reines Lesen zählt da leider nicht bei einem interaktiven Medium. Für solche Sachen lese ich lieber Bücher und das nicht zu wenig ;)
PS: Zum Glück hab ich schnell geschaltet, dass die "Zeitquests" auf der Karte mit der Systemuhr zusammenhängen ;) War ja irgendwie klar, wenn die im "Hintergrund" nach dem das Spiel aus ist und Origin aus, weiterlaufen. Die find ich mit 21 h + nämlich auch eher eine Frechheit, vorallem angesichts der miesen Belohnungen. Lieber nur 10 Minuten Sachen, die man halt erst in der Welt freischalten muss, die dann auch Auswirkungen auf das Gebiet haben. Gibts ja auch und die fand ich super.

Bevor wieder was falsch verstanden wird (Ich weiß, dass dir das Spiel unheimlich gefällt und du den Drang hast, es zu verteidigen ;) ): Das ist wirklich Meckern auf hohem Niveau. Vielleciht liegt es auch einfach daran, dass ich nach der Beschreibung weniger Sammelquests und mehr so Sachen, wie die Begleitermissionen gewünscht hätte. Wobei ich immer noch nicht dieses: Ich will den und den unbedingt immer dabei haben Gefühl habe. Das wundert mich selber. Ich stelle die Gruppe eher aus praktischen Gründen zusammen, als aus Sympathie. War irgendwie bei Origins noch ein wenig anders. Sympathie hab ich bisher nur für Varric, der genial gesprochen ist, der ist mri aber leider meist zu "schwach", Muss ihn wohl mal umskillen ;) Auch das Gequatsche, während man mit denen rumreist, geht vollkommen an mir vorbei. Vorallem, weil sie seit neuestem das Zeug dazu haben, die Gespräche immer dann anzufangen, wenn ich einen Kampf anfange. Mehr so Sachen wie bei Mass Effect, bei dem man die Begleiter an bestimmten Punkten dabei haben musste, hätte mir besser gefallen. Oder hab ich da was verpasst?

Zum Thema: YEAY ENDLICH eine Kiste. Die brauch ich. Dämliche Diablo Sammelwut :D
 
Bevor wieder was falsch verstanden wird (Ich weiß, dass dir das Spiel unheimlich gefällt und du den Drang hast, es zu verteidigen ;) ): Das ist wirklich Meckern auf hohem Niveau. Vielleciht liegt es auch einfach daran, dass ich nach der Beschreibung weniger Sammelquests und mehr so Sachen, wie die Begleitermissionen gewünscht hätte. Wobei ich immer noch nicht dieses: Ich will den und den unbedingt immer dabei haben Gefühl habe. Das wundert mich selber. Ich stelle die Gruppe eher aus praktischen Gründen zusammen, als aus Sympathie. War irgendwie bei Origins noch ein wenig anders. Sympathie hab ich bisher nur für Varric, der genial gesprochen ist, der ist mri aber leider meist zu "schwach", Muss ihn wohl mal umskillen ;) Auch das Gequatsche, während man mit denen rumreist, geht vollkommen an mir vorbei. Vorallem, weil sie seit neuestem das Zeug dazu haben, die Gespräche immer dann anzufangen, wenn ich einen Kampf anfange. Mehr so Sachen wie bei Mass Effect, bei dem man die Begleiter an bestimmten Punkten dabei haben musste, hätte mir besser gefallen. Oder hab ich da was verpasst?
Bestimmte Charaktere an gewissen Stellen dabei zu haben ist zwar nicht unbedingt nötig, aber doch recht praktisch. Gerade wenn man dabei ist, Emissäre zu rekrutieren, man selbst aber keine Möglichkeit hat, sie zu überreden. Dann kann auch mal, je nach Situation, ein bestimmter Begleiter zu Wort kommen. z.B. Vivienne beim Stallmeister in den Arschlanden.

Die Gruppenzusammenstellung ist bei mir meist gleich, was die Klassen angeht. Aktuell spiele ich Uschi, die Elfenmagierin, in Begleitung von Blackwall, Iron Bull und Sera. Sehr lustige Gespräche zwischen Sera und Iron Bull und beide hauen auch gut rein. Vivienne hatte ich mal die Zeit lang mit, aber die Alte geht mir sowas von auf die Nerven. Der unsympathischste Charakter in der gesamten Serie. Und sowas finde ich persönlich gerade in DA:I wichtig, eben weil man oft die ganze Zeit in der Gegend rum streunt. Die Dialoge nebenher lockern das Ganze immer mal auf.
 
Ja die Resistenzen sind praktisch, macht die Quest aber leider nicht besser ;) Weniger Scherben und vielleicht als tatsächliche Quest eingebaut, hätte das ganze vllt besser gemacht. Bspw, dass man pro Tür erst eine, dann 2, dann 3 Scherben braucht, die muss man aber bestimmten Gegnern abnehmen. also Bossgegnern.

Für so mächtige Boni muss man schon bissl was tun.
Außerdem braucht es ja einen Anreiz, um die Gegend zu erkunden.

Es ist hier aber auch so, dass ich nach über 200 Stunden ingame immer noch was entdecke, was ich vorher nicht gesehen habe.

Das passiert mir bei DAI auch nach 300 Stunden immer noch.
Wer behauptet nach einem Durchgang von ca. 80 Stunden schon alles gesehen zu haben, ist weit von der Wahrheit entfernt.

Dazu fehlt es eben an "kleinen" Geschichten, die passieren, reines Lesen zählt da leider nicht bei einem interaktiven Medium. Für solche Sachen lese ich lieber Bücher und das nicht zu wenig ;)

Ein Staudamm begräbt ein Dorf und Untote kommen aus dem See. Der Brügermeister stellt sich als schuldiger heraus.
Zwei verfeindete Armeen belauern sich und haben nebenbei noch mit Dämonen zu kämpfen.
Ein Adliger nimmt eine neue Identität an und organisierte die arme Bevölkerung gegen eine marodierende Bande.
Eine Räuberbande überfallt Inqusitionssoldaten und man kann sich mit ihnen verbünden, oder sie auslöschen.
Barbaren entführen Soldaten und wollen den Herold herausfordern, weil sie sich vor ihren Göttern beweisen wollen.
Ein ehemaliger Cheavlier befindet sich auf seinen persönlichen Kreuzzug gegen einen Dämonen, dessen Existenz er selbst verschuldet hat. (Das maskierte Reich)
Flüchtlinge gefangen zwischen den Fronten des Krieges zwischen Templern und Magiern.

Das nur ein paar der kleinen Geschichten, die in den Gebieten erzählt werden.
Und lesen muss man da nichts, um die zu erleben.

Wobei ich immer noch nicht dieses: Ich will den und den unbedingt immer dabei haben Gefühl habe. Das wundert mich selber. Ich stelle die Gruppe eher aus praktischen Gründen zusammen, als aus Sympathie.

Ich stell meine Gruppe auch immer aus praktischen Gesichtspunkten zusammen. (auch in Origins)
Das hat aber nicht zu bedeuten, dass mir die Charaktere nicht gefallen.
In Origins fand ich eigentlich nur Leliana und Alistair ganz cool, vielleicht noch ein wenig Morrigan. Der Rest war mir ziemlich egal.
Da habe ich in Inquisition schon wesentlich mehr, die mir sympatisch sind.
Cassandra ist großartig, vor allem weil sie menschlich ein wenig aufgeht.
Sera ist sowieso unschlagbar.
Dorian gefällt mir mit seinen lockeren Sprüchen.
Selbst Vivienne find ich klasse, eben weil sie sich mit ihrem bitchigen Charakter abgrenzt.

Mehr so Sachen wie bei Mass Effect, bei dem man die Begleiter an bestimmten Punkten dabei haben musste, hätte mir besser gefallen. Oder hab ich da was verpasst?

Es gibt entsprechende Quests bei Dorian, Sera, Cassandra, Iron Bull, Varric und Solas glaube ich auch.

Der unsympathischste Charakter in der gesamten Serie.


Ja, und genau das ist großartig.
Wenn jedem Spieler alle Charaktere sympatisch wären, hätte Bioware was falsch gemacht.
Die Welt besteht nicht nur aus Sympathen.
 
Für so mächtige Boni muss man schon bissl was tun.
Außerdem braucht es ja einen Anreiz, um die Gegend zu erkunden.

Hab ich gegeben.


Das passiert mir bei DAI auch nach 300 Stunden immer noch.
Wer behauptet nach einem Durchgang von ca. 80 Stunden schon alles gesehen zu haben, ist weit von der Wahrheit entfernt.

Hab ich nicht und vielleicht ändert sich das ja. Aber wenn ich in DA an eine Seite der Map laufe ist da was? Richtig häufig einfach nix. oder tatsächlich eine Invisible Wall. Das kann ich gar nicht leiden. Erforschung wird nur in den seltensten Fällen belohnt. Alles was ich finde ist um längen schlechter, als das was ich bauen kann oder bereits gefunden habe. Die einzigen, die mir ein Gefühl von Erfolg geben sind die Drachen. Und die machen tatsächlich Spaß, wenn man nicht auf Bugusen setzt.
300 Stunden sehe ich mich mit dem Spiel nur in dem Fall, dass das weiter so geht mit den Sammelquests. Aber den Antrieb und die Zeit habe ich einfach nicht mehr.



Ein Staudamm begräbt ein Dorf und Untote kommen aus dem See. Der Brügermeister stellt sich als schuldiger heraus.
Zwei verfeindete Armeen belauern sich und haben nebenbei noch mit Dämonen zu kämpfen.
Ein Adliger nimmt eine neue Identität an und organisierte die arme Bevölkerung gegen eine marodierende Bande.
Eine Räuberbande überfallt Inqusitionssoldaten und man kann sich mit ihnen verbünden, oder sie auslöschen.
Barbaren entführen Soldaten und wollen den Herold herausfordern, weil sie sich vor ihren Göttern beweisen wollen.
Ein ehemaliger Cheavlier befindet sich auf seinen persönlichen Kreuzzug gegen einen Dämonen, dessen Existenz er selbst verschuldet hat. (Das maskierte Reich)
Flüchtlinge gefangen zwischen den Fronten des Krieges zwischen Templern und Magiern.


Das nur ein paar der kleinen Geschichten, die in den Gebieten erzählt werden.
Und lesen muss man da nichts, um die zu erleben.

Das sind die Mainquests der jeweiligen Gebiete. Also da lass ich mir jetzt nix erzählen. Und ansonsten war da recht wenig los. Ich hab halt leider immernoch das Gefühl ich rushe durch, egal wie sehr ich versuche mich darauf einzulassen.

Ich stell meine Gruppe auch immer aus praktischen Gesichtspunkten zusammen. (auch in Origins)
Das hat aber nicht zu bedeuten, dass mir die Charaktere nicht gefallen.
In Origins fand ich eigentlich nur Leliana und Alistair ganz cool, vielleicht noch ein wenig Morrigan. Der Rest war mir ziemlich egal.
Da habe ich in Inquisition schon wesentlich mehr, die mir sympatisch sind.
Cassandra ist großartig, vor allem weil sie menschlich ein wenig aufgeht.
Sera ist sowieso unschlagbar.
Dorian gefällt mir mit seinen lockeren Sprüchen.
Selbst Vivienne find ich klasse, eben weil sie sich mit ihrem bitchigen Charakter abgrenzt.

Cassandra stimm ich zu, auch wenn ich keinen Draht zu ihr finde. Sera finde ich persönlich extrem nervtötend. Dorian ist okay. Vivienn ignoriere ich. Mag ich tatsächlich nicht und nehm sie nur zum Drachen erledigen mit. Blackwall hat seit Stunden nix interessantes mehr erzählt In Origins mochte ich zwar auch nur Leliana und Morrigan, aber ich fand auch den Rest nett, bis auf Alistair und Wynne. Stinklangweilig meines Erachtens nach ;)


Es gibt entsprechende Quests bei Dorian, Sera, Cassandra, Iron Bull, Varric und Solas glaube ich auch.
Du meinst jetzt aber nicht so Sachen, wie "Suche die Überbleibsel der Wardens" "Red Lyrium" und so? Sind doch auch nur Sammelquests. Ich meinte mehr so Sachen, wenn man in eine Stadt kommt und man steht beispielsweise in Redcliffe am Pier und da gibt es einen Punkt zu dem die Charaktere was erzählen. Das meine ich.

Wie gesagt, meckern auf hohem Niveau
 
Vivienne hatte ich mal die Zeit lang mit, aber die Alte geht mir sowas von auf die Nerven. Der unsympathischste Charakter in der gesamten Serie. Und sowas finde ich persönlich gerade in DA:I wichtig, eben weil man oft die ganze Zeit in der Gegend rum streunt. Die Dialoge nebenher lockern das Ganze immer mal auf.

Kleines Beispiel dafür, wie unterschiedlich die Gaschmäcker sind:
Ich finde die Gaspräche zwischen Vivienne und Iron Bull absolut gelungen, sau cool und äuserst amüsant. Die ganze Spielfigur Vivienne ist zwar
vom Aussehen her nicht mein Ding, aber dafür sehr interessant.
Eine Sera dagegen ..... die bekommt nicht einen halbwegs vernünftigen Satz ohne "Scheiße", "Arsch", "Pißnelkke", "Arschloch" oder ähnlichem zustande. Die Inquisition, Aussöhnung, Frieden stiften,
eine Allianz gegen die eigentliche Gefahr schmieden gehen ihr am Arsch vorbei, Hauptsache Adlige auf's Maul hauen.
Was soll sie eigentlich darstellen ..... einen Möchtegern-Matcho in Frauenkleidern? Wenn sie mit ihrem Schantmaul nal 'ne Fliege verschlucken sollte, hat sie mehr Hirn im Bauch als im Kopf.
Für mich paßt sie weder zur Inquisition, noch zum Spiel. Oder war sie als Ersatz für die einst coolen Sprüche eines Varric gedacht, der diesmal leider zu einem meist
grießgrämigen, grummelnden Grübler mutiert ist?? Das kann Iron Bull (von dessen Figur ich positiv überrascht bin) um Längen besser !!!
Sollte ich einen zweiten Durchgang spielen, bekommt sie bei der erstbesten Gelegenheit einen "Tritt in ihren vulgären Arsch und kann sich verpissen" !!!
Sie ist einfach nur peinlich !!
 
Du hast dich mit Sera offenbar kaum beschäftigt.
Ihre Beweggründe sind sehr vielschichtig und gehen über das simple kämpfen gegen Adlige weit hinaus.
Sie ist eine Anhängerin Andrastes und sieht im Herold von Andraste einen Anführer, dem es Wert ist zu folgen.
Das Auftauchen der Bresche macht ihr Angst und sie sucht Stabilität und Ordnung.
Hinzu kommt natürlich ihr Kampf für die kleinen Leute, der mir persönlich wesentlich sympathischer ist, als das in den Arsch kriechen, bei irgendwelchen Herrschern.
Für sie sind Taten im Namen des "Großen Ganzen" nur eine Ausrede dafür, unschuldige Opfer zu rechtfertigen, einfach weil es der einfachste Weg ist etwas zu tun.
Sie ist halt ein Kind der Straße und redet, wie ihr der Schnabel gewachsen ist.
Ich finde sie großartig so.
 
Auch ich freue mich sehr über die Lagertuhe (hab eh nicht verstanden, warum es sie nicht von Anfang an gab), höchste Zeit das Inventat etwas zu lehren
und mehr Übersicht zu bekommen ( z.B. Werkstoffe oder bestimmte gefertigte Waffen / Rüstungen für bestimmte Gelegenheiten / Drachen).
Auch die Möglichkeit dann Maustasten frei zu belegen ist klasse (hoffentlich auch mit votwärts /rückwärts laufen).
Es tut gut zu hören, dass in die Verbesserung des Spiels weiterhin investiert wird.
Ich habe nunmehr über 200 Spielstunden hinter mir. Ganz ehrlich ...... nach der vielen Kritik im Vorfeld bin ich sehr positiv von DA I überrascht.
Es wurde viel richtig und auch besser als in DA2 gemacht. Klares Lob !!!
Für mich gibt es eigentlich noch lediglich 3 größere Kritikpunkte, die wirklich nreven:

1. verbessert bitte die Taktik - Kamera, damit man beim Schwenken nicht dauernd an 'nem Baum oder Fels "hängen bleibt" oder etwas die Sicht versperrt.

2. 8 Fähigkeiten in der Leiste sind definitiv zu wenig !! Wer zur Hölle braucht in der Leiste Klick-Symbole für "Pferd rufen", "Suchen", "Rückzug", "Position halten"
und so weiter?? Damit belegt man eh Tasten auf der Tastatur. Wer bleibt denn stehn, klickt auf suchen, geht weiter, klickt wieder usw. ??? Diese Felder mit Fähigkeiten
zu belegen wäre viel sinnvoller.

3. schafft dieses nervtötende gepinge mit dem Radar, oder Sonar, oder was auch immer es sein soll ab. Man, ich will DA und nicht Silent Hunter spielen! Laßt sammelbare
Items in den Einstellungen wahlweise mit einem "Schimmer" oder sowas belegen, damit man sie leichter erkennt.. Dann wäre auch eine Taste frei für zum Beispiel den
Wechsel zum zweiten Waffenset (hatten wir ja schon mal). Dann wäre auch bei der Charaktererstellung keine Entscheidung mehr nötig, ob mein Schurke
Bogen oder Dolche verwendet, oder mein Krieger Einhand- oder Zweihandwaffen.

Klar könnte man noch mehr meckern, doch das sind für mich Kleinigkeiten die den Spielspaß nicht trüben. Perfekt ist niemand !!!!!
Wenn sie diese Dinge noch verbessern könnten, sind die 89% vollauf berechtigt (vielleicht sogar mehr ??)
 
Du hast dich mit Sera offenbar kaum beschäftigt.
Ihre Beweggründe sind sehr vielschichtig und gehen über das simple kämpfen gegen Adlige weit hinaus.
Sie ist eine Anhängerin Andrastes und sieht im Herold von Andraste einen Anführer, dem es Wert ist zu folgen.
Das Auftauchen der Bresche macht ihr Angst und sie sucht Stabilität und Ordnung.
Hinzu kommt natürlich ihr Kampf für die kleinen Leute, der mir persönlich wesentlich sympathischer ist, als das in den Arsch kriechen, bei irgendwelchen Herrschern.
Für sie sind Taten im Namen des "Großen Ganzen" nur eine Ausrede dafür, unschuldige Opfer zu rechtfertigen, einfach weil es der einfachste Weg ist etwas zu tun.
Sie ist halt ein Kind der Straße und redet, wie ihr der Schnabel gewachsen ist.
Ich finde sie großartig so.

Der Kampf für die "kleinen Leute" ist ja lobenswert, richtig und und eigentlich auch meine Philosophie!! Ich kann Arschkriecherei ebensowenig leiden.
Jedoch, wenn alles den Bach runtergeht, gehen die "kleinen Leute" ebenso mit unter. Das hat sie meiner Meinung nach nicht begriffen. Es gibt einen
Unterschied zwischen Kompromissen und Arschkriechen. Das ganze Leben besteht aus Kompromissen. Mir war sie bei meiner Mission bisher kein einziges mal
hilfreich. Und Iron Bull redet auch wie ihm der Schnabel gewachsen ist, bei ihm klingt es jedoch cool. Ihr Wortschatz ist da eher sehr begrenzt. Nichts für mich.
 
Und Iron Bull redet auch wie ihm der Schnabel gewachsen ist, bei ihm klingt es jedoch cool. Ihr Wortschatz ist da eher sehr begrenzt. Nichts für mich.

Das ist halt der Unterschied, ob man auf der Straße aufgewachsen ist wie Sera, oder ordentlich ausgebildet wurde wie Iron Bull.
 
Das ist halt der Unterschied, ob man auf der Straße aufgewachsen ist wie Sera, oder ordentlich ausgebildet wurde wie Iron Bull.

Nun, das Ein oder Andere läßt sich damit vielleicht (mit viel gutem Willen) erklären. Jedoch kaum solche Äußerungen wie "Der Schleier ist hier irgendwie schleirig! (oder war es fett?),
na egal, jedenfalls völlig sinnfrei und witzig fand es außer ihr auch keiner.
Das ich mich mit ihr kaum beschäftigt habe ist nicht richtig. Ich habe sie auf eine ganze Reihe Missionen mitgenommen (sonst würde ich mir gar kein Urteil erlauben).
Die letzte war eine ihrer Missionen. Ich sollte mit ihr die "Bezahlung" für eine erledigte Aufgabe abholen. War natürlich ne Falle. Der "Fallensteller" bekam es dann
jedoch mit der Angst zu tun. Während ich versuchte Informationen von ihm zu bekommen, hat Sera ihm erst einen Dolch an die Brust geklatscht (mit dem Griff voran ......
wie geschickt) und ihm dann ... wie soll ich es beschreiben ... nach allen Regeln der Kunst das Gesicht zu Brei getreten. Natürlich hat sie sich dannach gewundert, wieso
sie die einzige ist, die das richtig toll fand.
Das war dann der Punkt an dem ich mir sagte, ab jetzt kann sie in ihrem Eckzimmer meinetwegen verschimmeln.
Ihre Philpsophie ist zwar einfach (wer nicht meiner Meinung ist kann sich entweder verpissen, oder ist ein Arschloch und wird umgelegt), doch hat nichts mit dem zu tun,
was die Inquisition erreichen will.
Vielleicht sollte ich im nächsten Durchgang einen weiblichen Inquisitor spielen, mich um meine Berater und restlichen Begleiter einen Dreck scheren, alle Elfen und Adligen
zum Teufel jagen, zu allem was Sera sagt und tut ja und ahmen sagen und mit ihr allein den Gegner zur Strecke bringen? Dann wäre ich zwar ein absoluter Arschkriecher,
aber ich wäre ihr Arschkriecher und sicher bester Freund.
Aber genug über Sera diskutiert, ist eigendlich auch nicht Thema dieses Beitrags. Geschmäcker sind halt ..... zum Glück ..... verschieden.
 
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