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Dragon Age 2: Negative Reaktion der Fans hat Bioware überrascht

Zitat: "Wir müssen das gesamte Feedback anschauen und einen Weg finden, die beiden Spielkonzepte miteinander zu vereinen, sodass wir jeden zufriedenstellen können."

Wenn ich sowas schon lese: Man KANN nicht jeden zufriedenstellen. Außerdem: Dragon Age Origins war doch sehr erfolgreich und beliebt bei den Fans. Warum hat man dann soviel geändert? Um neue Fans von anderen Genres zu bekommen und gleichzeitig die alten Fans abzuschrecken? Die Firmen sind doch sonst immer so profitgeil, warum gehen die dann so ein Risiko ein, wenn das alte Konzept doch prima funktioniert hat?

"Uh, wir müssen alle zufrieden machen. Machen wir ein Rennspiel mit Rittern und Piraten und Kampfhubschraubern, die gegen Raumschiffe unter Wasser zur Zeit des zweiten Weltkriegs kämpfen und ein paar Rollenspiel- und Strategieelemente und einen Dinosaurier vs. Lamborghini Modus bauen wir auch noch ein. Das ganze mit einer eingängigen Shootersteuerung und einem spannenden Multiplayermodus mit vielen vielen vielen DLCs mit neuen Maps für unter 20 Euro pro Stück."
 
Zuletzt bearbeitet:
Immer dieses blumige Politikergeschwätz, anstatt man einfach zugibt, dass man sich bei dem Spiel ordentlich in die Brennnessel gesetzt hat.
Dragon Age 1 hab ich damals geliebt, eines der besten Rollenspiele der letzten Jahre, aber beim 2.Teil war ich so dermaßen enttäuscht und ich glaube, das merkt man auch heute noch *g*

Jedenfalls war der 2.Teil so lieblos dahergeklatscht. Das war eines Biowarespieles absolut unwürdig.
 
Hm was war wohl das beste, worauf sie am meisten stolz waren?
Die 20 Quests in dem selben Lagerhaus und der selben Höhle?
Der Umfang an gebieten, der genauso groß war, wie im Addon des ersten Spieles?
Die lieblosen Übergänge der Spielwelt und DIE Stadt, die keine war?
Oder diese schier unendlich Abwechslung beim Missionsdesign (hey Spuren verfolgen oder 3-7 Mobgruppen töten IST innovativ) oder der wirklich beindruckenden Viefalt der unzähligen Gebiete?

Obwohl ich sagen muss, die Diskussion ums Kampfsystem versteh ich nicht, da nur Castzeiten verkürzt , Fähigkeiten klarer beschrieben, und die Optik des Kampfgeschehen aufpoliert wurde.
Und das mit den Gefährtenitems is zwar schwachsinn aber der kleinste Fehler in der großen Ungleichung von Dragon Age 2. Da kann Bioware soviel beschönigen wie sie wollen, aber mit Fans zugewinnen müssen sie wohl Mass Effect 2 meinen oder leute die von Farmviell umgestiegen sind.
 
Dass Bioware von den negativen Reaktionen ueberrascht ist, ueberrascht wiederum mich. Es weckt in mir fuer den dritten Teil nicht allzu optimistische Erwartungen. Wie hat ein Tester so treffend geschrieben: Biowares Magie ist verflogen.
 
"So habe man durch Dragon Age 2 auch neue Fans gefunden.(...)Wir müssen das gesamte Feedback anschauen und einen Weg finden, die beiden Spielkonzepte miteinander zu vereinen, sodass wir jeden zufriedenstellen können."

Verkaufszahlen (Quelle: http://social.bioware.com/forum/1/topic/315/index/8179664/4)
4,5 Millionen verkaufte Exemplare für DA:Origins
2,5 Mio für Dragon Age 2.

Welches Spielkonzept sollte bei der Mischung wohl überwiegen?
DA2 war imho "tinnef".
 
Weniger Rollenspiel-Elemente? Das Skill System war eigentlich eher umfangreicher als das von Origins. Vielleicht meinen sie das Ausruesten der Begleiter und das Dialog System aber ich finde den Vorwurf ein Actionspiel daraus gemacht haben zu wollen etwas laecherlich. Die Kaempfe waren nicht actionreich, mit ihren Gegnerwellen waren sie einfach nur schlecht designt. Das und der Graphikstil-Wechsel haben mMn das Spiel verhunzt.
 
[qoute]Welches Spielkonzept sollte bei der Mischung wohl überwiegen?[/qoute]
Also aus rein finanzieller sicht denke ich mal, dass Dragonage 2 lukrativer war. Dragonage Origins war ja unendlich lange in Produktion und Dragonage 2 haben sie innerhalb von nem Jahr (oder so?) rausgebracht

Und das Grundkonzept an Dragonage II fand ich eigentlich gut - das Problem waren ja eher die viel zu oft wiederholten Level und die nervigen Kämpfe gegen dauernd respawnende Gegnermassen.
Wenn sie sich in DAIII für eine etwas epischere Geschichte und dem Kampfsystem aus DAII (ohne den nervkram) entscheiden, hät ich da kein Problem mit
 
Weniger Rollenspiel-Elemente? Das Skill System war eigentlich eher umfangreicher als das von Origins. Vielleicht meinen sie das Ausruesten der Begleiter und das Dialog System aber ich finde den Vorwurf ein Actionspiel daraus gemacht haben zu wollen etwas laecherlich. Die Kaempfe waren nicht actionreich, mit ihren Gegnerwellen waren sie einfach nur schlecht designt. Das und der Graphikstil-Wechsel haben mMn das Spiel verhunzt.
Das Skillsystem war aber nur auf Kampf ausgerichtet. Es gab keine sozialen Talente und keine Handwerkfaehigkeiten. In einen RPG schon mal nicht so gut. Und beim Kaempfen hatte man bei DA2 den Eindruck, dass da vier Individualisten zufaellig gegen die gleichen Gegner kaempfen. Das hatte nichts mit einer RPG-Gruppe zu tun.
Entscheidungen, die man im Game treffen konnte, hatten kaum Auswirkungen. Der absolute Tiefpunkt war dann die erzwungene Parteinahme vor dem Endkampf, der ABSOLUT KEINE AUSWIRKUNG auf das Geschehen hatte.
 
ich finde es genial von bioware, dass sie die meinungen der user interessiert und darauf basierend sich weiterentwickeln (jedenfall behaupten sie das :D); *respect*
 
Rechnet sich das?

Also aus rein finanzieller sicht denke ich mal, dass Dragonage 2 lukrativer war. Dragonage Origins war ja unendlich lange in Produktion und Dragonage 2 haben sie innerhalb von nem Jahr (oder so?) rausgebracht

Die Produktionskosten sind sicherlich geringer - ob sie allerdings die 2 Mio weniger verkauften Exemplare gewinnmäßig wettmachen weiß ich nicht.Aber ich denke, es hat sich auch aus folgenden Gründen nicht gerechnet.

  • DLC werden nicht so gut laufen wie vergleichsweise für DAO
  • Die Vorbestellungen und Verkäufe am Releasetag werden für DA3 sinken.
  • Der Imageschaden für Bioware wird sich auch auf andere Produkte auswirken.
Ich hoffe, dass die Fehler im 3. Teil nicht wiederholt werden - vorbestellen werde ich das Spiel nicht mehr.
 
"Wir müssen das gesamte Feedback anschauen und einen Weg finden, die beiden Spielkonzepte miteinander zu vereinen, sodass wir jeden zufriedenstellen können."

Dummerweise ist das nur sehr selten möglich. Ich würde es Bioware wünschen, das sie ein Spielkonzept entwickeln, das wirklich jedem Dragen Age - Fan gefällt, aber in der Realität schaut es doch meist so aus, das Kompromisse oft negativ aufgefasst werden und man beide "Fangruppen" vergrauelt. Naja ... mal abwarten :)
 
wenn ich vorab hören sollte, das dragon age 3 wieder ähnlich actionlastig wird, werd ich es mir wohl nicht kaufen. der 2.teil war zwar ganz unterhaltsam, aber im vergleich zum ersten doch wesentlich schlechter.
leider geht der trend ja anscheinend zu immer unkomplizierteren, actionlastigen spielen...
siehe auch syndicate. bleibt nur zu hoffen das der dritte teil von DA eine ausnahme wird.
 
Wiederverwertete Gebiete gab es ja schon immer in den Bioware Spielen aber das in DA2 war einfach die Höhe. 3 Akte mit denselben 2-3 "unterschiedlichen" Dungeons, mit einer einzigen Stadt, mit denselben Innengebieten, das ganze Spiel hindurch, einfach Copy-Paste... Auch wenn das Spiel sonst qualitativ gut war hat ich deswegen die ganze Zeit einen schlechten Beigeschmack.
 
Verkaufszahlen (Quelle: Choose Language | BioWare Social Network)
4,5 Millionen verkaufte Exemplare für DA:Origins
2,5 Mio für Dragon Age 2..

dao war ~ 5 jahre in entwicklung, teil 2 lediglich (von mir) geschätzte circa 1,5 jahre.
(ja, mir ist durchaus klar dass da 2 evtl. auch bereits parallel zu teil 1 in entwicklung befindlich gewesen sein könnte).
welches spiel da letztendlich -wirtschaftlich gesehen- der größere erfolg war, dürfte auf der hand liegen.
dass man das natürlich nicht jedes mal so handhaben kann ebenso.

vemutlich war es schlicht notwendig, dass schnell ein nachfolger zusammengeschludert wurde, sonst wäre die reihe tot gewesen.
 
Obwohl ich sagen muss, die Diskussion ums Kampfsystem versteh ich nicht, da nur Castzeiten verkürzt , Fähigkeiten klarer beschrieben, und die Optik des Kampfgeschehen aufpoliert wurde.

Das Kampfsystem hatte 2 ganz gewaltige Schwächen:

1. Die Cooldowns waren zu lang, sodas der gesamte Kampf von den Autoattacks bestimmt wurde. Das erhöhte Tempo hat das noch weiter verstärkt. Ein Varrick Autoattack war nicht gegenzutanken und die Healer hatten zu lange cooldowns um effektiv zu healen. Also ein Aggro System wo man mit Dmg Tanken muss, und die ganze Zeit weggrennen muss da die Healer zu schwach sind. (ok das waren schon mehr Gründe als 2. aber lass das mal als Grund Eins zählen.)

2. SPAWNENDE GEGNER!!!!!!!!! Und zwar wenn der Kampf fast gelaufen ist. Nix mit Taktik, Try and Error war angesagt. Wenn ein Mage in nem versteckten Eck spawned zum Ende des Kampfes, musste man oft laden, und beim nächsten mal die Positionierung ändern. Wenn sie wenigstens durch eine Tür gestürmt wären, aber nein, irgendwo in einer Sackgasse ohne Zugang standen plötzlich 5 neue Mobs.
 
Trugschluss

vemutlich war es schlicht notwendig, dass schnell ein nachfolger zusammengeschludert wurde, sonst wäre die reihe tot gewesen.

Das ist keine erfolgreiche Strategie. Man siehe die Zyklen von Blizzard (SC1 - SC2 : 9 Jahre, Diablo 1 - 2 : 3 Jahre, Warcraft 2 - 3 ... etc.).
Bioware soll sich mal schön Zeit lassen für Teil 3.

Ach ja...oder Duke Nukem .... OK das war ein Scherz ;-).
 
2. SPAWNENDE GEGNER!!!!!!!!! Und zwar wenn der Kampf fast gelaufen ist. Nix mit Taktik, Try and Error war angesagt. Wenn ein Mage in nem versteckten Eck spawned zum Ende des Kampfes, musste man oft laden, und beim nächsten mal die Positionierung ändern. Wenn sie wenigstens durch eine Tür gestürmt wären, aber nein, irgendwo in einer Sackgasse ohne Zugang standen plötzlich 5 neue Mobs.

das hat mich persönlich am meisten gestört, weil es meist die gesamte taktik zunichte gemacht hat.
weiß auch gar nicht warum man sowas einbauen muss, bei DAO hatte bioware das nicht nötig, und die kämpfe waren trotzdem schwierig genug
 
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