Doom-Erfinder John Romero über die Probleme aktueller Shooter-Spiele

Icetii

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EvilReFlex

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Das der sich auskennt hat man ja im sagenhaft schlechtem Daikatana gesehen.
Und seine neue Kampagne für Doom war auch mies. (Sigil)

"Waffen werden nutzlos sobald man eine bessere findet..." also wie die Pistole und normale shotgun in Doom?
Geheime Räume tragen auch NICHTS zum gameplay bei.
 

Neawoulf

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Ich glaube nach über 20 Jahren könnte man ihm Daikatana evtl. auch mal vergeben. War tatsächlich kein großartiges Spiel, aber auch keine Vollkatastrophe. Schlimm war nur das peinliche Marketing. An sich stimme ich Romero hier zu, würde diese Probleme aber nicht nur auf Shooter beschränken. Die meisten aktuellen Shooter sind entweder hauptsächlich Onlinespiele oder so extrem Linear, dass man kaum man 20 Meter nach rechts oder links laufen kann. Beides nicht mein Fall und beides ein Problem von Nicht-Openworld Triple-A Spielen aller Art. Und Geheimnisse würde ich mir generell in Spielen wünschen. Legend of Grimrock 1 & 2 und The Talos Principle waren da vor einiger Zeit großartig drin. Selten war ich in einem Spiel so motiviert Secrets zu finden.

Geheime Räume tragen auch NICHTS zum gameplay bei.

Für mich schon. Erstens macht es Spaß sie zu suchen und zu finden (sofern die nicht völlig random und unsichtbar in irgendwelche exakt gleich aussehenden Wandtexturen gesetzt sind, sondern es Hinweise und Puzzles gibt) und zweitens kann man da nützliche und evtl. einzigartige Gegenstände verstecken, die einem auch gameplaymäßig was bringen.
 

LesterPG

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Die Vielzahl an Waffen, und realistische Settings sind nun wirklich nicht das Problem, fehlende Geheimnisse dann schon eher, sie sind durchaus das Salz in der Suppe.
Aber die echten Probleme dürften eher mangelnde QA und fragwürdige wirtschaftliche Entscheidungen nebst Melkverfahren sein.
 

oldmichl

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Ich gebe ihm Recht. Die Waffen in Doom waren sehr oft situationsspezifisch einzusetzen. Und Secrets machen immer Laune. Und meine Vorlieben neigen eben auch mehr dazu sich in der Hölle durch eine Dämonenschar zu metzeln als den x-ten Kriegsshooter zu zocken.
 

Weissbier242

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Er hat schon irgendwo recht und mit dem letzten Doom hatte Ich Spaß wie schon lange nicht mehr, auch wenn Ich eher der PVP Spieler bin. Würde man heute einfach ein Quake 3 in neuem Gewand rausbringen, wäre ich glücklich. Die ganzen Freischaltorgien braucht ich nun wirklich nicht mehr. Quake Champions ist zwar nicht schlecht und Spiele es immer mal wieder gerne, aber Ich will keine Helden.
 

MrFob

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Eigentlich kam ich nur hierher um einen snarky Kommentar ueber Daikatana etc. loszuwerden aber es stellt sich raus, ichs timme seinen Kritiken eigentlich in weiten Teilen zu. Guter Mann. :top: ;)
 

EvilReFlex

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Ich glaube nach über 20 Jahren könnte man ihm Daikatana evtl. auch mal vergeben. War tatsächlich kein großartiges Spiel, aber auch keine Vollkatastrophe.
Ich sag nur KI Begleiter und dumme Story. :$

Was mich an modernen Shootern stört:

Extrem schlechte KI der Gegner
Die ganzen gescripteten Szenen
Das man ständig aus dem Flow gerissen wird
Langweilige, meistens hitscan Waffen
Mechaniken die die Spielzeit strecken
Immer die gleichen Gegner... Menschen/menschenähnliche Roboter

Als ich meine RTX Karte gekauft habe, habe ich Quake 2 RTX gleich mal durchgezockt und hatte damit sehr viel Spaß. (War in 7h durch)
Zur Zeit spiele ich auch gerne Quake 1 in VR, einfach nur genial!
 

PsychoticDad

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Also ich finde in letzter Zeit sind mehrere gute Shooter rausgekommen die sich am klassischen Gameplay orientieren. Nur ist der Großteil davon nicht im AAA Bereich anzutreffen.
 
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