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Doom: "Denuvo hat seinen Job getan" - Entwickler begründet Kopierschutz-Aus

Das wäre doch ein gutes Konzept an sich. Man lässt den Kopierschutz, auch wenn es sich um Onlinezwang handelt, ein halbes Jahr oder so drin und danach patcht man es vollkommen raus.
Ich hab mich schon immer gefragt, warum man so etwas selbst nach vielen Jahren, gar teilweise bei Heftvollversionen, immer noch drinnen lässt.
 
Das wäre doch ein gutes Konzept an sich. Man lässt den Kopierschutz, auch wenn es sich um Onlinezwang handelt, ein halbes Jahr oder so drin und danach patcht man es vollkommen raus.
Ich hab mich schon immer gefragt, warum man so etwas selbst nach vielen Jahren, gar teilweise bei Heftvollversionen, immer noch drinnen lässt.

Genau. Siehe z.B. Anno (bei 1404 war es definitiv so):

Pro gekaufter Version (Disk Version) hatte man 3 Installationen frei. Mit einem Patch wurde dieses Limit aufgehoben und ein eingeben des Keys überflüssig. Die Fan Gemeinde hatte das Spiel sowieso schon am ersten Tag gekauft und der Rest konnte es, wenn gewünscht, legal und kostenlos spielen.
 
American Conquest Divided Nation...hätte ich das Spiel gerne gespielt...
Aber der Kopierschutz zerriss damals wie heute mein(e) Pc('s)
 
Das wäre doch ein gutes Konzept an sich. Man lässt den Kopierschutz, auch wenn es sich um Onlinezwang handelt, ein halbes Jahr oder so drin und danach patcht man es vollkommen raus.
Ich hab mich schon immer gefragt, warum man so etwas selbst nach vielen Jahren, gar teilweise bei Heftvollversionen, immer noch drinnen lässt.
Natürlich ist das ein gutes und vor allem gegenüber dem Käufer faires Konzept. Schon bei Doom 3 und bei Quake 4 wurde der Kopierschutz übrigens damals - aus genau demselben Grund - durch spätere Patches komplett entfernt; das ist also alles andere als neu und von daher im Kontext des aktuellen Doom auch kein bisschen überraschend oder sensationell. Aber leider verweigert sich ja der Rest der komplett lernbehinderten und einsichtsbefreiten Spieleindustrie gerne auch jedem noch so sinnvollen Konzept, wie man Spieler fair behandeln und damit zum Kauf von Originalen motivieren könnte, so dass DRM bei Uralttiteln wohl auch in Zukunft die Regel bleiben wird. Ein Grund mehr, sich so konsequent wie möglich GOG und Co. zuzuwenden ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Das wäre doch ein gutes Konzept an sich. Man lässt den Kopierschutz, auch wenn es sich um Onlinezwang handelt, ein halbes Jahr oder so drin und danach patcht man es vollkommen raus.
Ich hab mich schon immer gefragt, warum man so etwas selbst nach vielen Jahren, gar teilweise bei Heftvollversionen, immer noch drinnen lässt.
Na, ist doch simpel: weil es Geld kostet. Häufig gibt es die Studios auch nach wenigen Jahren auch schon nicht mehr bzw. es arbeiten dann dort ganz andere Leute an anderen Projekten. Die meisten Publisher haben aber generell wenig Interesse an ihren alten Spielen, wenn sie kaum noch Gewinn abwerfen.
 
Na, ist doch simpel: weil es Geld kostet. Häufig gibt es die Studios auch nach wenigen Jahren auch schon nicht mehr bzw. es arbeiten dann dort ganz andere Leute an anderen Projekten. Die meisten Publisher haben aber generell wenig Interesse an ihren alten Spielen, wenn sie kaum noch Gewinn abwerfen.
Natürlich sollte man die spätere Entfernung des Kopierschutzes bereits während der Entwicklung eines Spiels einplanen. Tut man das, wird man dadurch auch keine nennenswerten Zusatzkosten haben. Problem ist halt, dass das eben nicht passiert, weil man sich von Publisherseite davon anscheinend nichts verspricht. Einfach nur durch fairen Umgang miteinander das Verhältnis zu den Spielern und Kunden zu verbessern, hat für die verantwortlichen Schlipsträger offenbar keinerlei Wert, so lange dadurch keine zusätzliche Kohle zu scheffeln ist.
 
Natürlich sollte man die spätere Entfernung des Kopierschutzes bereits während der Entwicklung eines Spiels einplanen. Tut man das, wird man dadurch auch keine nennenswerten Zusatzkosten haben. Problem ist halt, dass das eben nicht passiert, weil man sich von Publisherseite davon anscheinend nichts verspricht. Einfach nur durch fairen Umgang miteinander das Verhältnis zu den Spielern und Kunden zu verbessern, hat für die verantwortlichen Schlipsträger offenbar keinerlei Wert, so lange dadurch keine zusätzliche Kohle zu scheffeln ist.
Willkommen im Kapitalismus.
 
Irgendwie kann ich den Schritt nicht verstehen?
Bekommt den Denuvo, wie soll ich sagen, eine Art abschlag, sprich das die Geld bekommen (so eine Art Miete) für das beschützen der Daten?
UNd was ist an Denuvo so schlimm, ist das Power (engery, GPU/CPU, Ram) fressend?
 
Irgendwie kann ich den Schritt nicht verstehen?
Bekommt den Denuvo, wie soll ich sagen, eine Art abschlag, sprich das die Geld bekommen (so eine Art Miete) für das beschützen der Daten?
Denuvo bekommt Geld dafür, wenn ein Publisher die Software verwendet, ist doch klar. Wenn die Spiele dann für längere Zeit nicht gecrackt werden, dann ist das astreines Marketing für Denuvo, weil dann natürlich andere Publisher auf den Geschmack kommen und bisherige Kunden beim nächsten Spiel wieder darauf zurück greifen.

UNd was ist an Denuvo so schlimm, ist das Power (engery, GPU/CPU, Ram) fressend?
Eigentlich überhaupt nichts.
 
Denuvo bekommt Geld dafür, wenn ein Publisher die Software verwendet, ist doch klar. Wenn die Spiele dann für längere Zeit nicht gecrackt werden, dann ist das astreines Marketing für Denuvo, weil dann natürlich andere Publisher auf den Geschmack kommen und bisherige Kunden beim nächsten Spiel wieder darauf zurück greifen.

Mir ist schon klar wozu/warum man Denuvo brauch! Aber warum streicht das Doom Team dieses Plus? Miete ist mir da in den Sinn gekommen!
 
Mir ist schon klar wozu/warum man Denuvo brauch! Aber warum streicht das Doom Team dieses Plus? Miete ist mir da in den Sinn gekommen!
Oder PR. So bekommt man das Spiel nochmal auf die Nachrichtenseiten, indem man sich als kundenfreundliche Firma inszeniert. Diese Klaviatur beherrscht ja z.B. CDPR schon fast perfekt. Da wollen andere vielleicht nachziehen. Ein Mietmodell kann ich mir ehrlich gesagt nur schwer vorstellen. Das ist ja eine Software, die einmal eingebaut wird und keinen konstanten Unterhalt bedarf. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich Publisher auf ein Mietmodell einlassen. Aber gut, wissen tue ich es natürlich nicht, vielleicht ist Denuvo unter Publishern mittlerweile derart populär, dass sie konstante Zahlungen verlangen können.
 
Wird Denuvo nicht konstant gepached(War/Ist das nicht der Vorteil dieser Anti-Crack-Software)? Aber bitte da mich Doom nun überhaupt nicht juckt, von mir aus!
Es gibt verschiedene Versionen von Denuvo (V1-3), aber meines Wissens nach gab es noch kein Spiel, das durch einen Patch eine neue Version von Denuvo erhalten hätte. Kann mich aber auch irren.
 
Willkommen im Kapitalismus.
Nur ist das eben sehr kurzsichtiger Kapitalismus, der ausschließlich darauf achtet, ob sich etwas direkt und unmittelbar in barer Münze auszahlt (oder Kosten verursacht).

Ein fairer Umgang mit Kunden schafft immer auch Vertrauen, Sympathie und Kundenbindung. Auch wenn sich so etwas schwer konkret beziffern lässt, sollte einleuchtend sein, dass das den Umsätzen langfristig kaum abträglich sein wird. Wie wichtig Image heutzutage ist, werde ich Dir ja wohl kaum erklären müssen.
 
Mir ist schon klar wozu/warum man Denuvo brauch! Aber warum streicht das Doom Team dieses Plus? Miete ist mir da in den Sinn gekommen!

Mir fallen da 3 Gründe ein:

- Das Spiel ist inzwischen geknackt
- Denuvo ist sicherlich keine Einmalzahlung sondern verursacht laufende Mietkosten (Die aufgrund des Erfolgs des Systems mit Sicherheit nicht gering sein werden)
- PR. Ein "Hey Leute, wir nehmen den Kopierschutz raus. Ist doch cool von uns oder?" kommt bei den Leuten immer gut an.

Daher erscheint mir der Schritt absolut schlüssig.
 
An Denuvo ist ja per se nichts unfair. You get what you see.
Das ist doch Wortklauberei. Für den Käufer ist es schlicht praktischer und angenehmer, wenn seine Software frei von Kopierschutzmechanismen und DRM ist, und die Produkte eines solchen Herstellers dürften sich - bei ansonsten gleicher Qualität - wohl einer größeren Beliebtheit erfreuen als die von Herstellern, die weiterhin auf DRM bestehen. Ob Du Letztere nun "unfairer", "unpraktischer" oder was auch immer nennst, kannst Du halten wie ein Dachdecker.
 
Das ist doch Wortklauberei. Für den Käufer ist es schlicht praktischer und angenehmer, wenn seine Software frei von Kopierschutzmechanismen und DRM ist, und die Produkte eines solchen Herstellers dürften sich - bei ansonsten gleicher Qualität - wohl einer größeren Beliebtheit erfreuen als die von Herstellern, die weiterhin auf DRM bestehen. Ob Du Letztere nun "unfairer", "unpraktischer" oder was auch immer nennst, kannst Du halten wie ein Dachdecker.


Ja warum? Was hat das ganze mit Beliebtheit zu tun oder praktischer?

Ich hatte bis jetzt mit KEINEM "Kopierschutz" Probleme.
Egal was ich installiere es geht zumindest an xD naja dann kommen die elenden Bugs der Entwickler dazwischen...Darüber sollten die Herrschaften sich mal so aufregen..
Was sind den diese schlimmen Probleme von denn immer gesprochen wird?
Etwa das SSD Probleme welches keines ist?
Der aller größte Teil meldet sich nicht zu Wort, weil sie eben keine Probleme haben (Das gilt immer für jedes Thema)
Mir kommt es bei jedem Aufschrei der Minderheit zum Thema Kopierschutz immer so vor als ob es gerade die sind die mit der Software nicht das machen was sie eigentlich sollten, nämlich kaufen!
 
Ja warum? Was hat das ganze mit Beliebtheit zu tun oder praktischer?
Wenn Dir tatsächlich die Phantasie fehlt, Dir vorzustellen, warum kopierschutz- und DRM-freie Software für den Käufer praktischer sein könnte, kann ich Dir auch nicht helfen. Kauf halt weiter Deine gemietete Software, deren Lauffähigkeit permanent vom Goodwill anderer abhängig ist. Ist mir echt so was von egal ...
 
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