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Doom 2: John Romero verkauft signierte Original-Disketten

Luiso

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Zum Artikel: Doom 2: John Romero verkauft signierte Original-Disketten
 
Der am meisten (von sich selbst) überschätzte Leveldesigner der Videospielgeschichte.
Ich denke die Disketten verlieren eher an Wert wenn er sie unterschreibt.
 
Blödsinn. Romero ist eine Gamer-Legende. Daß er dann mal einen Hänger hatte ok. Aber mit Doom hat er einen Meilenstein gesetzt.
 
Von den Typen kann man ja halten, was man will (obwohl er mir in nem kommentierten Playthrough von Doom recht sympathisch rüber kam und ich finde, Daikatana könnte man ihm inzwischen auch endlich mal verzeihen ... ist schließlich lange her): Seine Doom-Levels, vor allem die aus der Shareware, gehören für mich zu den besten Shooter-Levels überhaupt. Natürlich waren die damals nicht so realistisch aufgebaut, wie in heutigen Shootern (waren auch ganz andere Zeiten und Realismus in dem Sinne war ne der Kernpunkt von Doom), aber die Platzierung von Secrets, Gegnern, die gesamte Levelgeometrie ... spiele ich heute noch sehr gerne.
 
Kann ja sein dass er eine Gamer Legende ist, also dass er gut spielen kann.
Allerdings beschränkte sich sein mitwirken bei Doom auf das erstellen von Leveln und das hat er ja nicht schlecht gemacht.
Sein überragendes Talent als Game Designer hat er ja mit Daikatana (oder auch nicht) unter Beweis gestellt.
 
Wo bleibt eigentlich die Gameplaydemo zu seinem neuen Shooter, die sollte doch letztes Jahr nach ein oder zwei Monaten erscheinen? :B
 
Kann ja sein dass er eine Gamer Legende ist, also dass er gut spielen kann.
Allerdings beschränkte sich sein mitwirken bei Doom auf das erstellen von Leveln und das hat er ja nicht schlecht gemacht.
Sein überragendes Talent als Game Designer hat er ja mit Daikatana (oder auch nicht) unter Beweis gestellt.

Ich meinte mit Gamerlegende = Spieleentwickler. Gut Daikatana war ein Fehler. Ok. Aber davor hatte er echte Meilensteine abgeliefert. Und eine schwache Phase hatte wohl jeder mal.
 
Ich meinte mit Gamerlegende = Spieleentwickler. Gut Daikatana war ein Fehler. Ok. Aber davor hatte er echte Meilensteine abgeliefert. Und eine schwache Phase hatte wohl jeder mal.
In den letzen 20 Jahren hat er aber vor allem immer wieder neue Firmen aufgemacht, die er dann bald darauf wieder verlassen hat, ohne was Vernünftiges, oder gar Überragendes abzuliefern wie in der Anfangszeit von id Software. Sein legendärer Ruf beruht immer noch hauptsächlich auf dem Erfolg von Doom, und der ist ihm wohl damals auch etwas zu Kopf gestiegen, was auch zu seinem Zerwürfnis mit John Carmack geführt hat. Dazu kann ich sehr das Buch Masters of Doom empfehlen, das die Geschichte von id Software mit Fokus auf Romero und Carmack bis zu Romeros Weggang und die Folgen davon erzählt.

Wie ich gerade lese soll er übrigens lange Zeit World-of-Warcraft-süchtig gewesen sein, als der Erfolg ausblieb. Bereits bei id Software gab es Ärger mit Carmack weil er in der Zeit, als Quake entwickelt wurde, oft lieber Doom gespielt hat, als zu arbeiten.

edit: Das mit World of Warcraft bezog sich auf etwas, das er auf der GDC 2016 gesagt hat. Der Artikel, wo ich es gelesen habe, sprach dabei von Sucht - er selbst sagt, dass er jeden Tag mindestens 6 Stunden gespielt hat und 12 an Wochenenden, während er selbst an einem MMO gearbeitet hat, das dann aber nie erschienen ist. Da gleich eine Sucht aufgrund von mangelndem Erfolg hinein zu interpretieren ist natürlich nicht angebracht. Sehr viel ist es natürlich trotzdem.
 
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