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Deutsche Bahn AG: Ab 200 MB wird das WLAN in der 2. Klasse gedrosselt

vielleicht hätte man sich erstmal um den ausbau der mobilfunknetze entlang der bahnstrecken bemühen sollen.
da bringt die tollste technik im zug nämlich gar nix.

zur bahn an sich: es stimmt, kurzstrecken empfinde ich auch teilweise als absurd überteuert.
bei langstrecken sieht das anders aus. da kann man eigentlich regelmäßig richtige schnäppchen machen, sofern man rechtzeitig bucht.

Das ist die eingeplante Abzocke der Bahn... in den 80er, 90er, hat jede Fahrt, egal wann, das selbe gekostet, egal ob ich 3 Monate, 3 Tage oder 3min vor der fahrt gebucht habe und es gab keine Zugbindung. Heute, darf ich mir das Theater antuhen, mit den Servicepersonal aushandeln, wann ich bei Verspätung, ein anderes Produkt zu meinem Zielbahnhof nehmen darf... früher ein Blick auf den Fahrplan, in den nächsten Zug und fertig...
 
Heute, darf ich mir das Theater antuhen, mit den Servicepersonal aushandeln, wann ich bei Verspätung, ein anderes Produkt zu meinem Zielbahnhof nehmen darf... früher ein Blick auf den Fahrplan, in den nächsten Zug und fertig...

Früher gabs aber auch keine günstigeren Tickets mit Zugbindung. Wenn du so eines nimmst ist das halt entsprechend unflexibel.
In USA sind Tickets saisonal bepreist. Zu Reisezeiten wie Weihnachten sind die ein gutes Stück teurer. Ob die DB davon wohl mal Wind bekommt? Haben ja genug anderen Mist übernommen.

Ich verreise zu 99% kurzfristig. Auf Frühbucher hab ich absolut Null Bock. Feste Preise wären mir auch lieber. Aber das Regioticket für bis zu 5 Personen ist super. Pünktlichkeit und Reisequalität finde ich auch weit besser als ihren Ruf.
 
Früher gabs aber auch keine günstigeren Tickets mit Zugbindung. Wenn du so eines nimmst ist das halt entsprechend unflexibel.

eben. Von 2008 - 2014 (die letzten 2x war ich nicht mehr) hab ich zum Beispiel immer für 29€ im August nach Köln fahren können zur gamescom Messe, wenn ich 90 Tage vor Abfahrt gebucht habe (bei 80 oder vielleicht sogar 70 hat es meistens auch noch geklappt, je näher der Termin aber rückte mit der Buchung, desto geringer viel logischerweise der Preisnachlass aus) Und da ich nur 1x umsteigen musste (meistens Frankfurth/Main) war die Zugbindung auch kaum ein Problem. Platzreservierung hab ich mir dann auch immer noch gegönnt, waren ja nur 1 oder 2 Euro pro Zug.

Ohne diese Rabatte wäre ich vermutlich höchstens 1 oder 2x gefahren, denn 80/90€ pro Fahrt (also hin und zurück) wäre ich nicht bereit gewesen zu zahlen, wegen 4 Tagen. Und mit dem Auto wäre ich ganz sicher nicht geschätzt 500/600km quer durch Deutschland gefahren. Nicht nur wegen dem Sprit, sondern auch weil es anstrengend ist, besonders bei Scheißwetter und Staus. Und Fernbusse waren damals noch nicht so verbreitet (und brauchten deutlich länger als der ICE)
 
Es gab keine günstigeren Fahrscheine, aber die Fahrscheine waren im allgemeinen günstig. Wie oft ich als Jugendlicher von Essen nach Nürnberg gefahren bin für 120 DM (Hin + Rück). Pro Bahn hat es mal ausgerechnet wie die Preisentwicklung bei der Bahn war: Fahrgastverband PRO BAHN e.V.

1994 war die Privatisierung. Bis 2003 sind die Preise für den Fernverkehr konstant geblieben, bzw. fair gestiegen. Die große Änderung kam mit dem ach so tollen neuen Preissystem, was zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2002 eingeführt wurde. Seit dem sieht man wie kontinuierlich die Preise gestiegen sind.
Vorallem muss man mal den Preisanstieg von 2005 - 2015 anschauen. In 10 Jahren ist der Preis gestiegen wie er davor in 20 Jahren (1985-2005)gestiegen ist. Die Verteuerung hat sich seit 2005 verdoppelt!!
Das traurige ist ja, das bis Ende 90er / Anfang 2000 die Bahn noch eine Transportalternative für alle war, ohne Einschränkungen oder Kundeneinteilung in den jeweiligen Wagenklassen.
 
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