Wird ohne die Originalentwickler nicht mehr dasselbe sein. Von der Point`n Klick Phase ist kein einziger Entwickler noch bei dem Studio.
This. Ich bezweifle dass das Know-How noch in der Firma sitzt. Aber wer weiß. Zumindest einer der zentralen Figuren ist ja schon seit 2020 oder so weg.
Wenn ich lese sie zapfen eine staatliche Spieleentwicklungsförderung an, schrillen bei mir schon die Alarmglocken!
ALLE die können zapfen das an, Piranha Bytes, Egosoft , wie sie alle heißen, wer das nicht macht, wäre auch leichtsinnig weil er sich eine unvorteilhafte Position bringt.. ZUSÄTZLICH zu Investoren - Geldern und was es sonst noch so gibt.
Der GAME Verband schreit auch zuverlässig Zeter und Mordio wenn absehbar wird dass die Fördertöpfe (wieder) leer werden, da ist schon fix eingeplant mehr oder minder bei den deutschen Studios mag man meinen.
ist aber in Kanada z.B. auch nicht anders, ist ja einer der Gründe mit warum Ubisoft dort auch einen Sitz hat.. und auch warum sie in Deutschland einen Sitz haben (Ex-BlueByte),
Ubisoft ist auch einer der größten Bezieher der deutschen Spieleförderungsmaßnahmen... Mag man seltsam finden, aber letztlich werden dadurch deutsche Arbeitsplätze gesichert.
Private Investoren hatten wohl kein Interesse?
Investoren für Spiele waren (und sind vermutlich) in Deutschland schwierig.. wir haben ja noch nicht lange überhaupt eine Tradition für Start-Up Finanzierungen oder allgemein Finanzierungen für neues, innovatives. Und Spiele galten laaaange als eher ungewöhnlich und schwer abzuschätzen für Banken und Co.
Factor5 (Turrican usw.) ist auch mit aus diesem Grund komplett damals in die USA ausgewandert... da war man Finanzierungen gegenüber offener wie es aussieht.
Aber damit sind wir wohl beim Hauptproblem - europäische Entwickler haben zumeist einfach nicht das Geld größere Produktionen zu stemmen.
Zumindest deutsche Entwickler haben jeher ein Finanzierungsproblem, technisch war man " mit einer Hand" immer mal wieder dran (Factor5, Thalion, Crytek) , aber so richtig ein dauerhaftes Franchise etablieren UND technisch weiterentwickeln.. schwierig. Den Sprung zur Konsole - die etwas geschützter gegenüber Raubkopierern war als Amiga/Atari ST - schafften damals schon irgendwie wenige, forderte wohl auch schon Invest die kaum einer stemmen konnte/wollte, für mich was das ein "Breaking Point" wo es viele international spätestens aussortierte.
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Dann bleibt den kleineren Entwicklern nur mehr der Indiemarkt und die AAA Games werden zusehends von den immer gleichen internationalen Konzernen dominiert ?
Na ja, das ist aber schon länger so. Wer in AAA Gefilden unterwegs ist, der hat seinen Weg schon gemacht, in Zeiten, wo die Invests zwar auch schon bedeutend, aber noch geringer waren. Da waren die deutschen Studios aber schon zu einem Gutteil aussortiert. Jetzt da noch reinkommen in die Region.. schwierig.
Das fordert so viel Know How, Geld, Beziehungen..... ich weiß nicht ob das überhaupt noch realistisch ist.
Schon vor gefühlten Ewigkeiten ist Massive Development (nicht verwechseln mit Massive Entertainment) mit "Schleichfahrt", was generell sonst gut ankam, in den USA dran gescheitert weil die einfach kein "shelf space" einkaufen konnten, sprich ihre Boxen mit dem Spiel nicht in die Märkte bekommen haben, das war prä-Steam auch ein Todesurteil. Da fehlte es halt auch an Connections usw.