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Das Schwarze Auge: Blackguards im Test - Harte Taktik-Nuss mit Mängeln

Hm, ich verstehe diese Kritik bezüglich Glück nicht. Denn das spielte auch bei Fallout-Tactics, Jagged Alliance, wenn der Charakter ein eher mäßiger Schütze war oder der Gegner mit wilden Schüssen die unmöglichsten Treffer schaffte, und co auch immer wieder eine Rolle. Bei der hoch gelobten Nordlandtrilogie war selbst das Steigern von Talentwerten und co vom Glück abhängig, im schlimmsten Fall bedeutete ein Stufenaufstieg, daß man auf keinem Gebiet besser wurde.

Daß Magier es als Magier richtig schwer haben, stimmt. Das war aber bei der Nordlandtrilogie auch nicht anders. Die AE war schnell aufgebraucht, gut Hexe, Magier und Druide brachten magische Waffe mit , das war wenigstens interessant, und Kämpfer hatten damals keine Spezialangriffe. Die Nordlandtrilogie brachte aber auch ohne höheren Grund Zauber mit, die im ganzen Spiel nie integriert waren oder aber nur einmal in der Trilogie benötigt wurden, Geister bannen etwa. Das Problem ist eher, daß Spezialfähigkeiten im Kampf mit gewöhnlichen Waffen nicht limitiert sind, in Drakensang konnten Magier häufiger zaubern als Kämpfer ihren Wuchtschlag einsetzen.

Klar, gegen glücksbasiertes Gameplay habe ich grundsätzlich auch nichts, in XCOM gibt es ja auch eine Schusswahrscheinlichkeit. Die wird aber standardmäßig angezeigt und ist auch nicht von zig Attributen abhängig, bei denen Einsteiger schnell mal den Überblick verlieren können - eben weil im Kampflog nicht steht, warum ein Wurf misslingt. Da fehlt einfach das Feedback, um als Spieler zu erkennen: "Okay, mein Held hat einfach einen zu niedrigen Angriffswert, deshalb haut er ständig daneben." Und "ständig" ist hier wirklich nicht übertrieben, in Blackguards sind mir die Fehlschläge viel häufiger negativ aufgefallen als in anderen Taktikspielen, gerade am Anfang. Erschwerend kommt hinzu, dass sich das auf dem einfachen Schwierigkeitsgrad nicht groß ändert - Einsteiger werden dadurch konsequent ausgegrenzt. Wer nicht bereit ist, sich durchzubeißen, hat kaum Spaß - warum dann überhaupt drei Schwierigkeitsgrade anbieten?
 
Aber ich vergebe halt allgemeingültige Wertungen

das kapier ich nun nicht.
du vergibst in deinen tests doch eine rein subjektive wertung.
deine wertung sagt einzig und alleine aus, ob (beziehungsweise wie viel) dir das spiel spaß macht oder eben nicht. :-O
 
das kapier ich nun nicht.
du vergibst in deinen tests doch eine rein subjektive wertung.
deine wertung sagt einzig und alleine aus, ob (beziehungsweise wie viel) dir das spiel spaß macht oder eben nicht. :-O

Das schon, aber ich versuche eben nicht, eine Wertung a la "Die 75 gilt nur, wenn ihr Taktikspiele mögt - so wie ich" zu vergeben, sondern das Spiel aus der Perspektive einer möglichst breiten Zielgruppe zu betrachten. Deshalb liste ich ja auch Kritikpunkte wie die mangelhafte Einsteigerfreundlichkeit aus, auch wenn das für Taktikexperten keine Rolle spielt.
 
Nun gut, in einem Punkt hast du Recht: wenn du die Wertung aus Sicht eines Einsteigers ohne Willen zur wohl etwas längeren Einarbeitung in ein evtl. neues Genre erstellt hast und dann noch einige angesprochene technische Probleme oder verbesserungswürdige Dinge berücksichtigst, dann passt die Wertung absolut.
Aber: dann müsste ich das auf jedes Spiel anwenden.
Tut man aber nicht wirklich.
Denn wie soll ich einem Casual Gamer bitte eine 90er Wertung in einem Spiel beibringen, der sich daraufhin das Spiel kauft und nach 2 Stunden vor Wut an die Wand schmeißt?
Ich habe mir damals z.B. Battlefield 3 gekauft, mit allem drum und dran.
Dachte, geile Wertung, die Serie kenne ich ja sogar, Shooter mag ich und TF2 spiele ich auch online ganz gerne.
Installiert, etwas gespielt, entnervt in die Tonne getreten, weil man auf den meisten Karten schon direkt nach dem Start von irgendwoher aus der Luft abgeballert wird, im Panzer sitzend sofort nach dem Einstieg angepiept wird, usw..
Da gabs auch keine Warnung: Achtung! Nur für schmerzresistente Pro Gamer, Wertung xx. Normale Spieler besser nicht kaufen, nur 69%.
So erging es fast allen meinen Freunden, die sich das auch gekauft hatten, weil Bad Company 2 online so viel Spaß gemacht hat, selbst für die, die sowas sonst kaum mal spielen.
Klar, das Spiel ist jetzt ein hinkender Vergleich, aber ich hoffe, es kam halbswegs verständlich rüber, wie es gemeint war.
Ich meine, Testberichte sollten gerade für die Spielergemeinde gemacht sein, die das Thema auch interessiert.
Ein Hinweis auf die Schwierigkeit und die nötige Einarbeitsungszeit, vor allem für Neulinge, etc. darf natürlich nicht fehlen.
Wurde ja auch glaube ich im Test erwähnt.
Übrigens spiele ich das Spiel nur wegen der DSA Lizenz und der Geschichtserzählung.
Die taktischen Käpfe gabs ja auch schon immer in den Rollenspielen, hat bisher aber niemand bemängelt und offensichtlich abgestraft.
Ich mag das so lieber als die anderen Spiele wie Heroes of M&M und Jagged Alliance, da komtm bei mir keine langanhaltende Spielfreude auf.
Ist halt meine persönliche Einschätzung.
Haben sich denn schon andere Kollegen in der Redaktion das Spiel längere Zeit angeschaut?
Sind die der gleichen Meinung, dass das Spiel maximal die 69% verdient hat?
Für PC Games ist das aber schon wirklich eher eine schlechte Bewertung, finde ich.
Vielleicht schaut ihr euch das Game ja nochmal an, falls der Hersteller die von euch angesprochenen Negativpunkte in Patches angeht.
 
Die taktischen Käpfe gabs ja auch schon immer in den Rollenspielen, hat bisher aber niemand bemängelt und offensichtlich abgestraft.

Es wird auch hier nicht abgestraft. Was ich bemängele ist, dass die Kämpfe nicht komplett durchdacht sind.

Haben sich denn schon andere Kollegen in der Redaktion das Spiel längere Zeit angeschaut?
Sind die der gleichen Meinung, dass das Spiel maximal die 69% verdient hat?
Siehe den ersten Kommentar zum Test, da hat Kollege Matthias zum Beispiel angemerkt, dass er selbst viel Spaß damit hatte. Und natürlich gibt es andere Meinungen zum Spiel, ebenso viele wie es Spielemagazine gibt. Einen Überblick bietet unter anderem Metacritic.

Für PC Games ist das aber schon wirklich eher eine schlechte Bewertung, finde ich.
Aus unseren Teststatuten: „60, Befriedigend – Wenn euch die Thematik interessiert, kommt dieser noch befriedigende Titel für euch in Frage.“
 
es gibt lediglich ein einziges kriterium: spaß!
alles andere spielt nicht die geringste rolle.

Damit meinte ich: Ich kann z.B. nicht bei allen drei Spielen sagen, dass sie schlecht sind, weil sie keine Multiplayerschlachten bieten. Aber im Prinzip hast Du völlig recht: Am Ende zählt bei jedem Spiel, ob es in der Summe Spaß macht...was je nach Betrachter unterschiedlich sein dürfte.
 
Das schon, aber ich versuche eben nicht, eine Wertung a la "Die 75 gilt nur, wenn ihr Taktikspiele mögt - so wie ich" zu vergeben,...
Also so wie ich euer Testsystem verstanden habe und auch der Tester in einem Kommentar zum Test von Dragon Age 2 schrieb, soll es eben nur die eigene Motivation zum Spielen widerspiegeln.

Und das hier...
Kein Speichern im Gefecht möglich.
..ist in meinen Augen kein Negativpunkt, vielleicht kam es dir nur so vor, wegen dem von dir genannten Glücksfaktor, dann ist aber letzteres das Problem, aber nicht die fehlende Möglichkeit zum Speichern während des Kampfes.
 
Zuletzt bearbeitet:
Blackguards ist meiner Meinung nach ein Spiel für Frustspieler.
Ich habe es im 2. Kapitel aufgegeben, da der Frust den Spielspaß, der durchaus vorhanden war, überwog.

Für mich bedeutet das Adjektiv "leicht" bei der Spielstufe, daß man das Spiel auch ohne größere Probleme durchspielen kann. Das ist nicht der Fall.
Grund: Man muß manchmal 2 oder 3 Runden hintereinander zum Kampf antreten, ohne Abspeichern und sich Heilen zu können. Man nimmt also seine Kampfschäden von Runde zu Runde mit und darf in der nächsten Runde gegen einen geheilten und voll ausgerüsteten Gegner antreten. Wenn mann dann z.B. in der 2. oder 3. Runde feststellt, daß man die verkehrten Items im Gürtel eingepackt hat und folglich einen Kampf verliert, darf man das ganze von vorne nochmals machen.

Außerdem hat das Spiel viele und nicht gerade kurze Ladezeiten.

Jedes Adjektiv wie z.B. "leicht" ist ja relativ. Welche Perspektive die Spielehersteller hier hatten ist mir ein Rätsel.
Eine gesunde Perspektive hängt ja auch von der Intelligenz ab, die ich den Spieleherstellern
hier abspreche.
Das Spiel in dieser Form motiviert mich in keiner Weise ein mögliches Nachfolgespiel oder ADD-On zu kaufen.

Ich kann auf ca. 25 Jahre Spiele-PC-Erfahrung in verschiedenen Genres zurückblicken und schreibe das erste Mal einen Kommentar, was, wie ich bemerke, meinenFrust von Blackguards mildert.

In meiner langen "Spielerkariere" habe ich jede Menge "Mist" von und in Spielen gesehen.

An der Intelligenz von Spieleherstellern muß ich oft echt Zweifeln. Inwiefern Geld- und Zeitdruck bei den Herstellern eine Rolle spielt, kann ich nicht beurteilen und kann mein subjektives Urteil natürlich wieder Relativieren.

Bei vielen Spielen werden jedoch wieder alte Fehler, wie lange Ladezeiten (siehe z.B.Might und Magic Legacy und HOMM 6) , unmögliche Steuerung, fuzzelige Bedienungsmenüs, keine freieTastaturbelegung und und und....., gemacht.
Nachfolge-Spiele fallen oft schlechter aus als das Orginal (siehe z.B. Stronghold 3 oder Anno 2070, welches in Tests für seine Grafik gelobt wurde und dann im Spiel zumeist mit einer grauenSuizidgrafik daherkommt).

Fazit zu Blackguards:

Sollte ein Patch erscheinen, der das Spiel wirklich leicht spielbar macht, ist das Spiel zu empfehlen. Ansonsten könnte beim Käufer, wie bei mir, der Frust beim Spielspass überwiegen und man ärgert sich, daß man das Spiel gekauft hat.
 
Die genannten drei-nacheinander-Kämpfe im zweiten Kapitel waren teilweise schon hart, aber nicht unschaffbar, da habe ich woanders deutlich schwerere Kämpfe erlebt. Man muss halt irgendwie mit seinen Resourcen haushalten und solange der Magier Manatränke hat und die anderen jeweils ein bis zwei Heiltränke, war das gar nicht sooo schwer, finde ich. Pro Kampftag gab es eigentlich immer nur einen richtig schweren Kampf, die anderen waren relativ problemlos machbar (mittlerer Schwierigkeitsgrad).

Aber ich finde auch irgendwie, dass der hohe Schwierigkeitsgrad auch einen Teil der Qualität des Spiels ausmacht. Wenn man sich einfach durchhacken könnte, wäre das Spiel meiner Meinung nach ziemlich schnell langweilig.

Was die Ladezeiten angeht: Die sind mir nie negativ aufgefallen bzw. nicht länger, als in anderen Spielen auch.

Es ist natürlich immer Geschmackssache, aber für mich ist DSA: Blackguards eines der besten Strategiespiele der letzten 10 Jahre, auch wenn es seine "Fehler" in Sachen Balancing hat (die ich nicht als Fehler sehe, es ist halt eine Designentscheidung, keine gleichmäßig ansteigende Schwierigkeitskurve zu haben). Es ist manchmal frustrierend (ich hänge selbst derzeit an einem ziemlich schweren Kampf im dritten Kapitel fest), aber auch motivierend seine Ausrüstung, Taktik usw. zu verbessern. Man muss auf jeden in seiner Truppe gut aufpassen, denn jeder einzelne ist entscheidend für den Sieg. Es ist zwar meist uch ein bisschen Würfelglück dabei, aber das kann man ja beeinflussen, indem man seine Charakterwerte verbessert. Das Spiel basiert halt auf der Pen & Paper Vorlage und anders würde ich es auch gar nicht wollen.


btw.: Ich hab vor ner Weile Gerüchte über einen Editor gelesen: Weiß jemand, ob tatsächlich ein Kampf- oder gar Kampagneneditor geplant ist? Wäre schön, wenn sich um das Spiel eine kleine, DSA-treue Modcommunity bilden würde, die einen regelmäßig mit neuen Abenteuern versorgt.
 
Grund: Man muß manchmal 2 oder 3 Runden hintereinander zum Kampf antreten, ohne Abspeichern und sich Heilen zu können.
Wenn das wirklich so ist, dann vergesst was ich geschrieben habe. :-B

Ich bin davon ausgegangen dass es nur im Kampf nicht möglich wäre, weil das jemand anderes hier behauptet hatte.
 
Mich stören 2-3 Kämpfe am Stück nicht wirklich. Hätte man auch irgendwie etwas besser lösen können, falls man mal ne blöde kritsiche Schadensserie einstecken muss, aber kann ja noch nachgebessert werden. Ärgerlich sind eher die gelegentlichen Abstürze währenddessen.
Hatte in der Arena in Kapitel 2 gerade Kampf 2 gut im Griff und ohne Verluste fast geschafft, da ist mir der Mist während einer kurzen Pause doch spontan wieder abgeraucht.
Also heute nochmal neu starten.

Nochmal zum Glücksfaktor: wie in jedem Spiel dieser Art mit Wahrscheinlichkeitsberechnung (also auch Rollenspiele wie Fallout 3) ist es absolut unabdingbar, dass man seine Charaktere in einigen wenigen Bereichen zur Meisterschaft hochlevelt.
Mit Meisterschaft meine ich Talentwert 18. Und wie im richtigen Leben sind Meister des Kampfes nicht Universalgenies, sondern Spezialisten ihres Gebietes.
Deshalb gilt: nur so viele Talente wie nötig steigern.
Damit man nicht plötzlich an einer Stelle eine auf den ersten Blick unlösbare Aufgabe vor sich hat, sollte man seine 3 Hauptcharaktere auch möglichst unterschiedlich gestalten.
Auch Fähigkeiten wie Monsterkunde etc. braucht nur jeweils ein Held nach eigenem ermessen erlernen.
Das sind aber alles Dinge, die kennt man aus jedem anderen Rollenspiel.
So schwer kann das System aber nicht sein, selbst als Quereinsteiger. Einfach mal ne Minute logisch nachdenken.
Der Hersteller hat nette Videos als Einleitung erstellt, die einem ein wenig helfen können.
Wer jetzt also sparsam mit seinen AP (Abenteuerpunkten) umgeht und seine bevorzugte Waffe sofort hochsteigert, der hat eigentlich von Anfang an gute Angriffs- und Paradewerte.
Man muss bedenken, dass alles mit einem W20-Würfel (20seitig 1-20) ausgewürfelt wird.
Wer seinen Angriff auf insgesamt 18 stehen hat, der versagt lediglich bei einer 19 oder 20.
Der Gegner muss dann einen Paradewurf ausführen.
Bei Schusswaffen oder großen Waffen (Oger mit Hammer usw.) gilt der Ausweichswert.
Wer irgendwo eine 8 stehen hat, wird natürlich sehr oft nichts treffen oder getroffen werden.
Das ist aber wieder vergleichbar mit der Realität.
Ein Meister hebelt jede Verteidigung eines Anfängers locker aus, aber auch längst nicht immer.
Wer etwas gegen realistische Spiele (aus Sicht der Rollenspielumgebung) hat, sollte sich Spiele wie Torchlight, Diablo und Co anschauen.
 
So, habe heute angefangen die Demo von Blackguards zu spielen, auf Schwer natürlich. :-]

Bin in der nächsten Stadt angekommen und musste zwei Kämpfe wiederholen, allerdings habe ich auch keinen einzigen Heiltrank, Zaubertrank oder ähnliches verbraucht, bis auf 2 mal Proviant.

Und zudem habe ich für meinen individuell erstellten Charakter noch nicht mal die passende Waffe für sein Waffentalent finden bzw. kaufen können.

Dazu noch habe ich es irgendwie geschaft, die Oberkörperrüstung für den Zwerg zu verkaufen und der war sozusagen oben ohne. :-B :-D

Also, dass es nicht einsteigerfreundlich ist kann ich auch nicht bestätigen, zu allen Attributen, Talenten usw. worüber man mit der Maus drüberfährt wird ganz genau beschrieben was diese bewirken.

Außerdem ist die Tutorialhilfe sehr ausführlich, wenn man diese nicht deaktiviert ist dieser Kritikpunkt meiner Meinung nach nicht nachvollziehbar.

Das mit dem Glück schon eher, wobei man bei der Angabe der Prozentzahlen für die Trefferwahrscheinlichkeit auch einen falschen Eindruck bekommen kann, aber da muss ich noch weiterspielen um das besser beurteilen zu können, das Einsehen des Kampflogs lässt aber vermuten, dass da nicht alles einberechnet worden ist.

Gut, dies wiederum könnte man kritisieren. Naja mir macht's jedenfalls bis jetzt Spaß, habe es aber natürlich auch noch nicht sonderlich weit gespielt.
 
Die Rechnung auf die Erfolgswahrscheinlichkeit ist eigentlich relativ simpel, zumindest für alte Rollenspieler.
Beispiel für zauberkundige Helden:
Die Zauber erfordern einen W20-Wurf auf 3 unterschiedliche Hauptattribute des Helden.
Meinetwegen Mut/Gewandtheit/Körperkraft.
Hat der Charakter dort Werte von 12/12/10, so ist die Erfolgswahrscheinlichkeit bei einem gerade gelernten Zaubertalentwert von 0 also ziemlich gering.
Er darf also bei den 3 anstehenden Würfelrunden niemals über einen dieser Attributwerte kommen, sonst gilt der Zauber als misslungen.
Deshalb ist es wichtig, dass man seine Abenteuerpunkte in einige wenige gewünschte Zauber pumpt.
Beim Wert 18 im Talent erlangt man quasi die Meisterschaft.
Diese Punktzahl dient beim Würfeln dazu, misslungene Würfe auszugleichen.
Habe ich also zum Beispiel oben eine 15/17/12 gewürfelt, benötige ich mindestens einen Talentwert von 3+5+2=10, damit der Zauber gelingt.
Ab einem gewissen Grad muss man sich entscheiden, ob man seine AP's in einzelne Talentwerte steckt, oder aber stattdessen lieber mal ein Hauptattribut heraufsetzt.
Wenn ich z.B. 800 AP in ein Talent stecken müsste, um dort 1 Punkt zu erhaschen, ich aber gleichzeitig für den gleichen Preis 2 einzelne Hauptwerte steigern kann, ist das immer so eine Sache und vom Nutzen abhängig.
Die Hauptatribute helfen durch einen zusätzlichen Punkt gleich allen Dingen, die davon abhängig sind, dafür ist es für einige Talente wirklich sinnvoll, die Meiterschaft auch wirklich zu erlangen, um dann bei riesigen Bossgegnern oder so auch mal mit Stufe 4 voll draufhalten zu können.
Das muss man leider nach Gefühl selbst beurteilen, was einem wichtiger erscheint.
Das macht aber auch die Faszination an diesem Rollenspielsystem aus, dass man sich um seine Heldengruppe Gedanken macht.

EDIT:

Hier eine Hilfe-Seite: http://www.blackguards-game.com/de/guide/
 
Zuletzt bearbeitet:
Nichtsdestotrotz sind die Prozentangaben irreführend, die bringen einem gar nichts. Im Log steht Gegner wurde getroffen und dann der Gegner weicht aus->irreführend.

In die Wahrscheinlichkeit sollte alles mitberechnet sein, ansonsten hilft es einem nicht viel, wenn man z. B. eine 95% Trefferchance hat, der Gegner davon aber 70% aller "Treffer" pariert.
 
Zitat:
"
Nahkampfattacken haben in Blackguards eine Grundtrefferwahrscheinlichkeit von 60%. Diese wird nun modifiziert durch die Differenz zwischen Attacke-Wert des Angreifers und Parade Wert des Verteidigers. Sind Attacke- und Parade-Werte gleich, bleibt die Trefferwahrscheinlichkeit bei 60%. Bei Attacke 18 und Parade 12 steigt die Tefferchance um 30% auf 90%, bei Attacke 9 und Parade 12 sinkt die Trefferchance um 15% auf 45%. Gewürfelt wird nach wie vor mit einem (simulierten) 20-seitigen Würfel. Eine 1 ist ein kritischer Treffer und immer ein Erfolg, eine 20 ist ein automatischer Misserfolg.
Der Attacke Wert des Angreifers setzt sich wie folgt zusammen:
- Basis Attacke-Wert (abgeleitet aus den Eigenschaften)
- Waffentalent Attacke-Wert
- Waffenbonus
- Bonus bzw. Malus der jeweiligen Spezialattacke
- Malus durch Behinderung der Rüstung oder zu viel Gewicht im Rucksack
Spezialattacken erschweren grundsätzlich die Attacke.
Ein Sonderfall ist die Finte. Sie senkt die Parade des Gegners, macht dafür aber weniger Schaden."


Aus dem Guide. Link: Guide : Blackguards


Das das Logbuch etwas irreführende Angaben macht, finde ich auch verbesserungswürdig. Kannst ja mal ins Forum gehen und es den Entwicklern melden.
Meiner meinung nach sollten da auch ruhig die Würfelergebnisse direkt mit dabei stehen, und auf welchen Wert gerade geprobt wurde.

Dann könnten auch Neueinsteiger da besser durchblicken, vor allem bei den Zaubersprüchen.
Irgendwann prägt man sich die zu steigernden Attribute usw. dann ja auch ein, wenn der Log offen mitläuft.

Aber wie gesagt, der Guide beantwortet sehr viel Fragen.
 
Danke @BxBender aber für mich persönlich ist dies kein Problem, habe die Demo bzw. das erste Kapitel auf Schwer durchgespielt. ;-)

Wobei es schon nicht ohne ist, wenn ein starker Gegner seinen Char (46 TP) mit 47 Schadenspunkten onehittet. :-B :-D

Es ging mir aber eigentlich nur um die Kritikpunkte im Test oder besser gesagt in dem Pro und Kontra Feld.

EDIT: Was mich am meisten zumindest in der Demo gestört hat, war die geringe Anzahl an unterschiedlichen bzw. neuen Waffen, aber vielleicht ändert sich dies im weiteren Spielverlauf noch, kann da jemand was dazu sagen?

EDIT2: Die Frage hat sich erledigt und ich wurde dabei böse gespoilert, es gibt schon unfassbare Idioten. :-S
Da es wohl im bereits angekündigten DLC angeblich mehr Waffen geben soll, werde ich das Spiel kaufen, wenn es dies mal als Komplettpaket geben sollte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke mal das Spiel hat nicht unbedingt mehr oder weniger Waffen als das Rollenspielsystem vorgibt. Die anderen bisherigen Spiele haben sich auch daran gehalten. Es gibt also eine überschaubare Auswahl normaler Waffen und sicherlich paar einzigartige Versionen derer während des Spielverlaufs. Ich hatte glaube ich schon gleich in Kapitel 1 zwei verschiedene Stäbe für den Magier mit zusätzlichen Fähigkeiten. Wenn man sich gleich zu Spielstart eine Einhandwaffe mit 1W+4 oder Zweihandwaffe mit 2W+4 besorgen kann, hat man schon gute Werte, die sich durch Einkäufe beim Händler nicht mehr merklich verbessern lassen. Ich habe jetzt erst 2 Kapitel gespielt, kann also nicht für das komplette Spiel sprechen. Aber da man ausdrücklich gesagt hat, dass man sich an das Regelsystem hält, wird es später keine 5W+30 Wafen geben können, so wie man es ansonsten in wohl allen anderen Rollenspielen gewöhnt ist. In Kapitel 2 bist du übrigens in einem anderen Gebiet. Während das erste Kapitel noch eher dem mitteleuropäischen Mittelalter zu entstammen scheint, sieht das dann schon eher südländisch geprägt aus, also mehr so Mittelmeerraum und Arabien. Dementsprechend gibt es dort auch schon andere Waffen und Rüstungen zu erwerben. Ich habe meine Helden schon komplett neu ausgestattet. Aber wie schon gesagt, man darf da keine Wunder erwarten, alles bleibt ziemlich realistisch. Es wird nie übertrieben und man kann sich nur hier und da etwas verbessern. Das ist ja das schöne.
 
Aber wie schon gesagt, man darf da keine Wunder erwarten, alles bleibt ziemlich realistisch. Es wird nie übertrieben und man kann sich nur hier und da etwas verbessern. Das ist ja das schöne.
Drakensang am Fluss der Zeit, da gab es zumindest einige unterschiedliche einzigartige Rüstungen und Waffen. Egal, ich weiß ja bereits, dass es viel weniger Waffen gibt aus einem anderen Forum in dem du auch gepostet hattest. ;-)

Und da der Fokus auf den Kämpfen liegt, kann ich dir da nicht zustimmen, dass mit den Zauberstäben wusste ich bereits, allerdings nehmen die sich von den Werten nicht viel, ich glaube da ist nur jeweils ein Punkt zwischen Parade/Attacke und Klugheit/Charisma "vertauscht" worden, also im Grunde sind die gleichstark.
 
Ich verstehe viele Bewertungen dieses Spiels nicht, hier werden nach DSA Regeln Charaktere erstellt und diese kämpfen dann Rundenbasiert, dazu gibt es eine halbwegs vernünftige Story die die Kämpfe verknüpft. Wer Open-World RPG Elemente und eine x Millionen € teuere inszenierung ala Diablo 3 erwartet, der sollte vorher wissen das er das flasche Spiel in der Hand hat.
Ja die KI ist leider extrem vorhersehbar aber das macht das Spiel eigentlich leicht, ich spiele auf Normal und bin etwa in der Mitte des Spiels. Bisher musste ich nur 2 Kämpfe wiederholen, aber es ist eben DSA, wenn man ala Diablo alle Chars auf Burstschaden maximiert, wird man verlieren denn es ist eben kein Diablo... PS: Mein Char ist ein Magier, doch die sind gerade hintenheraus extrem stark in ihrer Rolle als Magier und die hat nichts mit Schaden verursachen zu tun!
 
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