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Darum bekommt Metro Exodus auf Steam so viele gute Reviews

Jetzt ist die Diskussion hier endgültig "meta.". um Exodus geht es endgültig nicht mehr, ich bin raus.. :P

(... bis auf den kleinen Nachsatz: Es gibt halt auch bei Jugendlichen solche und solche. Und die gab es auch schon immer.)
 
Ich weiß ja, dass das bewusste Übertreibung ist, aber dein Kommentar enthält rein gar nichts, was Jugendliche oder junge Erwachsene tatsächlich und ernsthaft von sich geben. Und ich hab ja nun wahrlich genug mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu tun. So reden, wenn überhaupt, nur Leute, die auf Selbstdarstellung auf Instagram stehen und zeigen wollen, wie "cool" sie sind. Aber in der Realität spricht keine Sau so.

Also sowohl Lauch als auch Ehrenmann hör ich hier ständig, gerne von den 12-18jährigen Jugendlichen, auch das "ahnma" war mir bekannt. Ehrenmann ist gern auch das was der Dönerverkäufer anstelle von Chef oder Boss zu seinen jugendlichen Kunden sagt, ziemlich clever eigentlich ;). Das hängt halt einfach stark von der soziokulturellen Gruppe ab und da ich mitten im Pseudo-Ghetto wohn, so richtig mit "wir sind voll die krassen Gangster!" und übersprühen des Stadtteilnamens (der mit K beginnt) als "K-Town" wundert michd as hier nicht wirklich. Ja, im Ernst. K-Town. Ich weiß. Find ich auch.



Dass Sprache nur dann lebt, wenn sie sich auch weiterentwickelt ist aber nunmal auch ein Fakt und daher will ich mich nicht beschweren, die idiotischsten Auswüchse gehen sowieso ein eh sie je wirklich Teil der Sprache werden. Vor zig Jahren war "cool" halt auch mal cool und hip und Jugendsprache und ich bezweifle doch stark dass "Ehrenmann" genauso in die Sprache aufgenommen werden wird, ganz zu schweigen von smombie oder screenitus.

Was hat "anprangern" oder "beschweren" mit der "Sprache die vor 50 Jahren von deiner Großmutter gesprochen wurde" zu tun? Das ist ganz normales Deutsch, wie es tagtäglich gesprochen, geschrieben, gelesen und gelehrt wird. Kein Wunder, dass du und die Kiddies keinen einzigen, geraden deutschen Satz mehr zusammen bringen und regelmäßig an sinnerfassendem Lesen scheitern. Ihr habt mittlerweile einen Deutschkurs nötiger, als jeder syrische Asylant!

Also ganz davon ab dass "anprangern" schon in der Herkunft veraltet ist und deshalb definitiv aussterben wird, so wie die meisten solcher Begriffe ist das was du da schreibst einfach ziemlich platt. Das was du als "normales Deutsch" empfindest ist für Andere hochgestochen, für Andere niveaulos. Das hängt von den beiden Bildungsgraden ab - dem Bildungsgrad und dem Einbildungsgrad. Gerade Letzterer war unter meinen Kommilitonen im Germanistikstudium gerne besonders hoch. Da hielt man sich gern für etwas Besseres weil man ja für Goethe im Original nur eine kleine Erklärungshilfe brauchte. Immerhin verstand man aber doch wofür der Kranz von Margarete in Faust I stand! Was war man doch fein udnw as war man doch elitär. Ha! Ha! Taugenichtse ohne akademische Bildung, welch Lotterleben mussten sie führen.

Sprache dient zur Kommunikation. Solange Seite A versteht was Seite B ausdrücken wollte, funktioniert sie. Natürlich les ich nicht gerne "Texde wo folla Vehla sint" aber ganz ehrlich wenn ich da hart genug draufschauen würde, würd ich permanent einen halben Anfall kriegen, ob jetzt bei der PC Games, der FAZ, Werbekampagnen oder sonstwas. Als ich vor vielen Jahren meinem Chef erklärte wieso die neue Werbekampagne für mehr Rücksicht in den Öffentlichen sprachlich falsch war zuckte der mit den Schultern und sagte "Das merkt sowieso keiner". Sicher ist besser. Leiser ist besser. Komparativ ist egal :)

Mensch, da wollt ich doch nur nen flapsigen Kommentar machen und schon führt das zum Metro: Exitus. Tut mir leid, war nicht meine Absicht - Asche auf mein Haupt und ich hoff damit war ich jetzt kein Uhrensohn.
 
Also sowohl Lauch als auch Ehrenmann hör ich hier ständig, gerne von den 12-18jährigen Jugendlichen, auch das "ahnma" war mir bekannt. Ehrenmann ist gern auch das was der Dönerverkäufer anstelle von Chef oder Boss zu seinen jugendlichen Kunden sagt, ziemlich clever eigentlich ;). Das hängt halt einfach stark von der soziokulturellen Gruppe ab und da ich mitten im Pseudo-Ghetto wohn, so richtig mit "wir sind voll die krassen Gangster!" und übersprühen des Stadtteilnamens (der mit K beginnt) als "K-Town" wundert michd as hier nicht wirklich. Ja, im Ernst. K-Town. Ich weiß. Find ich auch.



Dass Sprache nur dann lebt, wenn sie sich auch weiterentwickelt ist aber nunmal auch ein Fakt und daher will ich mich nicht beschweren, die idiotischsten Auswüchse gehen sowieso ein eh sie je wirklich Teil der Sprache werden. Vor zig Jahren war "cool" halt auch mal cool und hip und Jugendsprache und ich bezweifle doch stark dass "Ehrenmann" genauso in die Sprache aufgenommen werden wird, ganz zu schweigen von smombie oder screenitus.



Also ganz davon ab dass "anprangern" schon in der Herkunft veraltet ist und deshalb definitiv aussterben wird, so wie die meisten solcher Begriffe ist das was du da schreibst einfach ziemlich platt. Das was du als "normales Deutsch" empfindest ist für Andere hochgestochen, für Andere niveaulos. Das hängt von den beiden Bildungsgraden ab - dem Bildungsgrad und dem Einbildungsgrad. Gerade Letzterer war unter meinen Kommilitonen im Germanistikstudium gerne besonders hoch. Da hielt man sich gern für etwas Besseres weil man ja für Goethe im Original nur eine kleine Erklärungshilfe brauchte. Immerhin verstand man aber doch wofür der Kranz von Margarete in Faust I stand! Was war man doch fein udnw as war man doch elitär. Ha! Ha! Taugenichtse ohne akademische Bildung, welch Lotterleben mussten sie führen.

Sprache dient zur Kommunikation. Solange Seite A versteht was Seite B ausdrücken wollte, funktioniert sie.

Weshalb Jugendsprech nicht funktioniert, weil es sonst niemand versteht und wenn Wörter wie "beschweren" oder "anprangern" als hochgestochen empfunden werden, steht das in einem etwas anderen Verhältnis, als wenn jemand bei Goethes "Faust" Verständigungsprobleme hat. Das eine ist Deutsch, welches einem tagtäglich begegnet, sei es im Fernsehen, in Zeitungen, Broschüren, Büchern etc. und das andere ist Deutsch aus dem Jahre 1808. Sprich wenn Jugendsprech so weit geht, dass sie das derzeit gesprochene und übliche Deutsch als zu hochgestochen empfinden und nicht verstehen, dann ist das ein Problem, weil die Kommunikation darunter leidet. Wenn der grenzdebile Jugendliche in seinem Krüppeldeutsch, dann von Asylanten perfekte Deutschkenntnisse fordert, wird es eben unfreiwillig komisch.

Dass der Einbildungsgrad bei Germanisten recht hoch ist, lässt sich immer wieder in diversen journalistischen Glanzleistungen diverser Tageszeitungen beobachten. Nur weil man eine Universität einmal von innen gesehen hat, bedeutet es eben noch lange nicht, dass man auch wissenschaftliche Arbeiten lesen und verstehen kann. Da gehört eben ein bisschen mehr dazu, als "Faust" ohne Erklärungshilfe zu lesen. ;)
 
Also sowohl Lauch als auch Ehrenmann hör ich hier ständig, gerne von den 12-18jährigen Jugendlichen, auch das "ahnma" war mir bekannt. Ehrenmann ist gern auch das was der Dönerverkäufer anstelle von Chef oder Boss zu seinen jugendlichen Kunden sagt, ziemlich clever eigentlich ;). Das hängt halt einfach stark von der soziokulturellen Gruppe ab und da ich mitten im Pseudo-Ghetto wohn, so richtig mit "wir sind voll die krassen Gangster!" und übersprühen des Stadtteilnamens (der mit K beginnt) als "K-Town" wundert michd as hier nicht wirklich. Ja, im Ernst. K-Town. Ich weiß. Find ich auch.

Dass Sprache nur dann lebt, wenn sie sich auch weiterentwickelt ist aber nunmal auch ein Fakt und daher will ich mich nicht beschweren, die idiotischsten Auswüchse gehen sowieso ein eh sie je wirklich Teil der Sprache werden. Vor zig Jahren war "cool" halt auch mal cool und hip und Jugendsprache und ich bezweifle doch stark dass "Ehrenmann" genauso in die Sprache aufgenommen werden wird, ganz zu schweigen von smombie oder screenitus.
Früher, als ich noch Jugendlicher war, waren Wörter wie "Alda" (Alter) voll im Trend. Verschwand halt auch irgendwann spurlos.

Vielleicht lebe ich in der falschen Stadt. In meinem Stadtteil (eher sozial schwaches Viertel, mit geringen Mieten usw.) hier gibt es auch einen exorbitant hohen Ausländeranteil, insbesondere aus dem Nahen Osten. Aber der Dönerverkäufer hat hier nie jemanden als "Ehrenmann" oder so bezeichnet. Tatsächlich beherrschen die Typen hier besseres Deutsch und legen eine bessere Ausdrucksweise an den Tag, als manch gebürtiger Deutsche, der in dem Stadtteil lebt. :ugly:

Manche Ausdrucksweisen muss man halt auch einfach nur mal belächeln. Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir in 100 Jahren tatsächlich offiziell "Denglisch" reden und nicht mehr Deutsch. :ugly: Aber diese angebliche "Jugendsprache" wird da keinen besonders großen Anteil daran haben.

Mensch, da wollt ich doch nur nen flapsigen Kommentar machen und schon führt das zum Metro: Exitus. Tut mir leid, war nicht meine Absicht - Asche auf mein Haupt und ich hoff damit war ich jetzt kein Uhrensohn.
Du hast die Diskussion ja nun nicht direkt losgetreten. Das kam ja von jemand anderes, der das Wörtchen "dissen" im Artikel kritisierte. :ugly: Aber schön, dass du dich dafür entschuldigst. Ehrenmann!
 
Leute die "Ehrenmann" benutzen sind für mich nur *vonmirzensiert* dicht gefolgt von "feiern"
 
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